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  • was ist transzendentale Kunst?

  • b_anom

    Wie jeder andere will ich auch anerkannt werden und positives Feedback bekommen.

    Nicht jeder!
    Ok, ich kann natürlich nur von mir sprechen. Ich möchte schon, dass anderen meine Bilder gefallen, für die Schublade mache ich sie nicht :-). Aber erstmal muss ich damit glücklich sein und wenn es sonst niemand ist, würde ich trotzdem malen. Glaube ich. Ich denke, jeder Mensch will Anerkennung für das was er tut. Der eine ist halt abhängiger von der Meinung anderer und der andere nicht.



    Ich tue auch, was mir Spaß macht...
    Ich kuck aber immer,
    was dahinter steckt...
    Und das ist nicht so spaßig...

    :-}

    Das Gefühl kenne ich sehr gut :-). Ich sitz nicht am Malen und sag mir, was macht das für einen Spaß, ganz selten. Es macht zwar Freude, aber oft ist es auch stressig und ich bin nie zufrieden mit mir.



    Transzendenz im Sinn von Durchlässigkeit ;-). Noch fühle ich mich nicht göttlich, aber vielleicht kommt das noch, LOL.

    Brauchst du das unbedingt?

    Ach na ja, wäre mal ein neues Lebensgefühl :-).

  • b_anom


    wie kann etwa Übersinnliches gegenständlich sein ?

    grübeln und malen ist anstrengend und macht nicht so wirklich Spaß, wenn man nichts neues Spannendes entdecken kann. Aber ich suche( vielleicht zu krampfhaft und verbissen ?)

    das wäre wieder ein anderes Thema: warum malt ihr und warum macht es Euch Spaß ?



    Ich male, weil es mir ein Bedürfnis ist und deshalb macht es auch Spaß :-).

    Das mit dem Grübeln sollte man lassen, es verkrampft nur. Ich suche nie ein Thema, das kommt zu mir. Und wenn nichts kommt, dann lasse ich es einfach und mache etwas anderes. Oder ich nehme ein großes Blatt Papier und male drauflos, als Lockerungsübung. Ohne irgendeinen Anspruch, weil ich das sowieso niemand zeige. Wenn es egal ist, dann kann man auch richtig loslassen. Das hat sich bei mir ziemlich bewährt wenn ich eine Blockade habe.

  • xiflamsungam Der Prozess der Motivfindung
    Katrin, du grübelst und fragst nach der Freude..... Hmmm

    grübeln muss nicht schlecht sein, wenn es nicht zu einem Gefühl der Ohnmacht führt, sonst wird es schon limitierend für deinen "Geist" und deine Freude, das gilt es zu vermeiden.
    Ich versuche stets nach Lösungen zu suchen, nach Chancen für eine Aktion, dass hält die Motivation aufrecht, man bleibt "handlungsfähig", egal wie gut man dieses oder jenes kann.

    Jetzt mal ganz praktisch gesehen, wie kommst du zu deinem Motiv und zu den Details?

    Vielleicht banal aber ich schreibs trotzdem, wie ich es mache (ohne jeden Anspruch auf allgemeine Gültigkeit) und meist in mein Lieblingsgefühl gleite, vielleicht hilft es dir bei der Suche.

    Um nicht völlig ins Schwafeln zu kommen schreibe ich jetzt mal sehr schematisiert.....
    A) frage ich mich, welche Themen mich interessieren, schreibe alles auf, was mir in den Sinn kommt und priorisiere sie.

    B) Brainstorming zu der Selektion meines Themas mit der Frage, welche Begriffe mir dazu einfallen, schreibe wieder alles auf, auch wenns noch so blödsinnig erscheint...

    C) bei den wichtigsten Begriffen stellt sich die Frage welche Symbolik diese darstellen könnten, bei mir eher sehr gegenständlich, kann aber auch Farbe, Form, Transparenz, Lichtstimmung, was auch immer sein.

    D) Im nächsten Schritt überlege ich mir, wie die Komposition sein sollte, welche "Symbole" sollen an welche Stelle im Bild, und wie stelle ich eine gewisse Korrespondenz der Komponenten, Blickführung etc. her.
    Ohne Kompositionslehre wird das anfangs nur zufällig was, später geht es intuitiv.

    E) Jetzt habe ich schon ein ungefähres Rohbild im Kopf und mache mich daran über Skizzen die Stimmigkeit zu überprüfen, meist sehr grob mit Kuli.

    F) für meine Malerei sind Menschen wichtig und so ist mein nächster Schritt Gesichter, Körperlichkeit zu finden, die mein Ansinnen gut transportieren (zumindest aus meiner Sicht). Meist sind diese aus dem Freundeskreis, habe aber auch schon Menschen einfach angesprochen, eigentlich nicht mein Ding, aber wenn ich mich in ein Detail verliebt habe... Was will man machen.

    G) die Umsetzung geht über die Skizze auf den Träger meist lasierend gleich mit Acryl, gefolgt von der Korrektur und dem Finden von Ästhetik in den einzelnen Linien, Formen.....

    LG magnus



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  • heinrich
    Transzendenz hat weniger mit Sinnen und Gefühlen zu tun
    sondern mehr mit Bewusstsein...
    Daher die Übungen mit leerem Blatt
    und einfach drauf los zu malen
    sind hier nicht besonders hilfreich....

    "Sich eine Handlung voll bewusst machen...."
    Das praktizieren Mönche in Klostern...
    Auch Malen unter anderem...

    Und Motiv ist egal,
    muss nicht unbedingt symbolisch wirken...

    Transzendenz kommt von Außen
    und nicht von Innen...
    Dabei ist oft die hohe Sensibilität sogar ein Hindernis....

    :-}
  • egdiD
    Hast du dir schon mal überlegt, dir ein anderes Hobby zu suchen? :-)

    ??????????????????????????????????????????????????????????????????
    all mein Tun und Sein, meine anderen "Hobbys", beziehen sich auf und vereinen sich in der Malerei.
    Aber durch diese, erstmal provokant und unverschämt erscheinende Frage, habe ich "den Faden" wiedergefunden. Ich male, um mich weiterzuentwickeln !
    Danke Dir, bzw. Euch Allen für Eure tollen Beiträge !


  • b_anom


    Transzendenz hat weniger mit Sinnen und Gefühlen zu tun
    sondern mehr mit Bewusstsein...
    Daher die Übungen mit leerem Blatt
    und einfach drauf los zu malen
    sind hier nicht besonders hilfreich....

    "Sich eine Handlung voll bewusst machen...."
    Das praktizieren Mönche in Klostern...
    Auch Malen unter anderem...

    Und Motiv ist egal,
    muss nicht unbedingt symbolisch wirken...

    Transzendenz kommt von Außen
    und nicht von Innen...
    Dabei ist oft die hohe Sensibilität sogar ein Hindernis....

    :-}


    Da hat jeder seine eigene Methode, ich denke nicht, dass das eine richtig und das andere falsch ist. Z.B. basiert ja prozessorientierte Malerei sogar darauf, dass man mit einem leeren Blatt anfängt und vorher kein Bild im Kopf hat.

    Leider wird das nur oft so missverstanden, dass man dabei nichts können muss. Das finde ich nicht. Ich weiß genau, wie ich am Anfang oft tolle Bilder im Kopf hatte, nur leider kam nichts dabei raus weil ich nicht wusste, wie ich das umsetzen soll. Jetzt weiß ich dass Perspektive, Komposition, etc. sehr wichtig sind, auch wenn man "frei" malt :-).

    Und Transzendenz verbindet doch eigentlich das Innere mit dem Äußeren? Bzw. im Buddhismus oder im Yoga ist es ein Weg, die innere Welt mit der Objektwelt in Einklang zu bringen, Durchlässigkeit herzustellen oder so ähnlich. Ich bin kein Spezialist in diesen Dingen, aber dazu habe ich schon einige Ausführungen gelesen :-). Also wenn man dies auf das Malen übertragen möchte, wäre es ein erste Schritt sich zu öffnen und mit dem berühmten leeren Blatt Papier anzufangen.

    Aber man kann sich auch hinsetzen und ganz bewusst ein Blatt, einen Baum etc. zeichnen um das bewusste Hinschauen und die Konzentration auf genau das, was man im Moment tut, zu üben. Das ist wohl, was Du gemeint hast.

    Das eine ist unbewusst, das andere bewusst, aber beide Wege sind spannend.
  • adenatsac

    Katrin, du grübelst und fragst nach der Freude..... Hmmm

    grübeln muss nicht schlecht sein, wenn es nicht zu einem Gefühl der Ohnmacht führt, sonst wird es schon limitierend für deinen "Geist" und deine Freude, das gilt es zu vermeiden.
    Ich versuche stets nach Lösungen zu suchen, nach Chancen für eine Aktion, dass hält die Motivation aufrecht, man bleibt "handlungsfähig", egal wie gut man dieses oder jenes kann.

    Jetzt mal ganz praktisch gesehen, wie kommst du zu deinem Motiv und zu den Details?

    Vielleicht banal aber ich schreibs trotzdem, wie ich es mache (ohne jeden Anspruch auf allgemeine Gültigkeit) und meist in mein Lieblingsgefühl gleite, vielleicht hilft es dir bei der Suche.

    Um nicht völlig ins Schwafeln zu kommen schreibe ich jetzt mal sehr schematisiert.....
    A) frage ich mich, welche Themen mich interessieren, schreibe alles auf, was mir in den Sinn kommt und priorisiere sie.


    Das ist interessant. Es ist also nicht so, dass dir ein Thema "auf den Nägeln brennt". Sondern du hast Lust zu malen und suchst nach einem Motiv. Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht immer so ist?


    B) Brainstorming zu der Selektion meines Themas mit der Frage, welche Begriffe mir dazu einfallen, schreibe wieder alles auf, auch wenns noch so blödsinnig erscheint...

    C) bei den wichtigsten Begriffen stellt sich die Frage welche Symbolik diese darstellen könnten, bei mir eher sehr gegenständlich, kann aber auch Farbe, Form, Transparenz, Lichtstimmung, was auch immer sein.


    Ein sehr guter Tip.


    D) Im nächsten Schritt überlege ich mir, wie die Komposition sein sollte, welche "Symbole" sollen an welche Stelle im Bild, und wie stelle ich eine gewisse Korrespondenz der Komponenten, Blickführung etc. her.
    Ohne Kompositionslehre wird das anfangs nur zufällig was, später geht es intuitiv.


    Diese Systematik, finde ich, sieht man deinen Bildern auch an. Eine Frage hätte ich dazu: Hast du jemals einfach mal so drauf los gemalt? Die Grundlagen dafür hast du ja ohne Zweifel.:-)

    Auf jeden Fall sind deine Ausführungen sehr interessant und lehrreich für mich ( und sicher noch eine Reihe anderer Leute) Ich kopiere mir deinen Text und speichere ihn mir ab. Danke dir, dass du dir diese Mühe gemacht hast.
    LG
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  • Doktor Unbequem


    "transzendentale Kunst" gibt es nicht...


    Soso!
    Wer bestimmt, welche Begriffe verwandt werden dürfen und welche nicht?
    :)))
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  • Doktor Unbequem
    Also dieses Bild
    /login?redirect=
    finde ich sehr transzendental.
    Man beachte, wie die Auren glühen voller Lust,
    die Verschmelzung ist zu erahnen,
    das Umfeld ist nur noch ein Meer zerfliessender Formen, alles wird eins...
    :)))
  • b_anom
    @Tom, Du transzendierender Lustmolch Du. :-)
  • absurd-real
    Voll die Lachnummer; mona_b!
    Signatur
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  • Doktor Unbequem
    @Tom, Du transzendierender Lustmolch Du. :-)
    naja, welcher Mann ist das nicht?!...


    Voll die Lachnummer; mona_b!
    hububuh, warum nur immer so mies-fies drauf, mein kleines Spillermännchen?
    :))


  • attaM
    Tom du Poet :)

    Vor Lust glühende Auren.
    Sehr schön gesagt.
  • xiflamsungam




    Diese Systematik, finde ich, sieht man deinen Bildern auch an. Eine Frage hätte ich dazu: Hast du jemals einfach mal so drauf los gemalt? Die Grundlagen dafür hast du ja ohne Zweifel.:-)

    Auf jeden Fall sind deine Ausführungen sehr interessant und lehrreich für mich ( und sicher noch eine Reihe anderer Leute) Ich kopiere mir deinen Text und speichere ihn mir ab. Danke dir, dass du dir diese Mühe gemacht hast.
    LG


    @parame Danke , und gern geschehen :-)

    Drauf losgemalt habe ich mal mit 14, die alten Ölfarben meines Vaters mehr oder weniger mit den Fingern auf einer Hartfaserplatte "verteilt" , war ganz hübsch (nett) geworden, aber mich haben schon damals - vor 40 Jahren o Gott... - mehr die Menschen interessiert.
    Vielleicht der kleine grüne Kater, den habe ich mal "ohne Kopf" gemalt.... Aber dazu ist ja auch nicht viel nötig :-)
    Glaube auch, dass es in meinem Kopf in der Regel nicht so stattfindet, ich habe eher schnell ein Bild vor Augen, das sich mit Details beschäftigt, mit Menschen und deren Ausdrucksform, Blick, Hände den Augenblick der Aktion etc. Für Abstraktes habe ich einfach zu wenig geistige Elastizität, glaube ich. Ein gutes Abstraktes Bild zu malen empfinde ich als wirkliche Kunst, vielleicht schaffe ich das ja noch irgendwann :-)

    Mit der Systematik habe ich beschrieben, wie ist es mache, wenn ich an einem Thema arbeiten möchte, meist im Zusammenhang mit einer Entscheidung der kleinen Gruppe, der ich zur Zeit angehöre.
    Ansonsten brennen viele Themen in mir, nur habe ich ohnehin kaum Zeit zum Malen, da bleibt einiges auf der Strecke, aber ab und zu gönne ich mir auch ein Bild nur für mich :-)

    LG magnus und danke für dein Interesse
  • NeRe
    NeRe
    Spannender Thread!

    Ich denke auch häufig über die Begrifflichkeiten nach, die des öfteren mit der Kunst gepaart werden.
    Eine Gänsehaut bekomme ich von der Bezeichnung "meditative" Kunst, da Meditation ja normalerweise geleitet ist, daher Anweisungen folgt und zielgerichtet ist. Derjenige, der meditiert, möchte irgendetwas erreichen. Was unter Umständen als "meditatives" Kunstwerk bezeichnet wird, zielt aber in der Regel nicht darauf ab, den Betrachter konkret zu leiten.
    Kontemplativ passt meines Erachtens vielleicht ein bisschen besser zur Kunst, da die beschauliche Betrachtung eines Gegenstandes gegebenenfalls das Bewusstsein erweitern kann.

    Transzendenz im Zusammenhang mit Malerei stelle ich mir schwierig vor, da die Malerei grundsätzlich sinnlich ist, die Transzendenz aber jenseits des Bereichs von sinnlichen Erfahrungen liegt. Man kann aber wahrscheinlich nicht ganz ausschliessen, dass ein Kunstwerk ein solches Erlebnis, gewollt oder ungewollt auslösen könnte. Das hängt vom Betrachter ab.

    Die Metaphysik passt vielleicht ein bisschen besser, da es sich hier um Erfahrungen handelt, die jenseits des physischen Bereichs liegen, aber, meinem Verständnis nach, gebenenfalls mithilfe der Physis erfahren werden können. So weist in diesem Fall die Physis, z.B. der Gegenstand, über sich hinaus. So etwas ähnliches findet man z.B. bei den Malern der pittura metafisica (de Chirico, Carra, Savinio, Morandi)
  • heinrich
    Ich glaube auch, dass Transzendenz
    mehr mit Physik, als mit Psyche zu tun hat...

    Am besten wird ihre Wirkung
    am Heilen des kranken Körpers bewusst...

    :-}

    Es gibt keine spezielle "transzendente Malerei"
    aber solange Transzendenz etwas gemeinsames mit "Handlung" hat,
    kann man sie auch in der Malerei erzeugen und beobachten...

    Man könnte dabei auch als Betrachter was abbekommen...

    :-}
    Signatur
  • siku Morgendämmerung
    Ich glaube auch, dass Transzendenz
    mehr mit Physik, als mit Psyche zu tun hat...
    [...]
    Es gibt keine spezielle "transzendente Malerei"
    aber solange Transzendenz etwas gemeinsames mit "Handlung" hat,
    kann man sie auch in der Malerei erzeugen und beobachten...
    :-}



    Das Thema dieses Threads heißt

    "Was ist transzendentale Kunst"

    Hier in den Beiträgen wird aber " transzendente Malerei" diskutiert.

    Es gibt beide Begriffe nicht in der Malerei, der Betrachter kann Tranzendenz in Bildern konnotieren, aber nicht "tranzendental". ;-
    Das sagt wiki zu transzendental:
    "Als transzendental (von lat. transcendere, „überschreiten”) wird eine erkenntnistheoretische Fragestellung bzw. Begründungsweise bezeichnet, die allgemein-notwendige Bedingungen untersucht, die gegenständliches Erkennen ermöglichen.[1] Die Benennung und die klassische Formulierung dieses Programms stammen von Immanuel Kant: „Ich nenne alle Erkenntnis transzendental, die sich nicht sowohl mit Gegenständen, sondern mit unserer Erkenntnisart von Gegenständen, so fern diese a priori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt.“ (Immanuel Kant: AA III, 43[2])." https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendental

    und zu transzendenz:
    "...Mit der in dem Begriff enthaltenen Vorstellung des „Übersteigens“ ist eine Überschreitung der endlichen Erfahrungswelt auf deren göttlichen Grund hin gemeint,"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendenz

    so wird es hier ja auch diskutiert, das geht aber am gestellten Thema vorbei.
    Der Kunsthistoriker Max Imdahl sagte 1967, also in einer Zeit, als die gegenstandslose Malerei noch etabliert werden sollte:
    Farbräume böten die Möglichkeit zur Widerspiegelung des Selbst, ein Merkmal der Meditation. Farbräume entzögen sich einer perspektivischen konstruierten Raumgestaltung, einem Orientierungssystem. Vor Farbräumen werde dem Betrachter der eigene standort entzogen, somit könne der Betrachter in die Einsamkeit, auf sein eigenes Selbst verwiesen werden.

    Das fertige Produkt kann den Betrachter zur Transzendenz stimmulieren. Diese Stimmulation kommt aber nicht aus dem Bild heraus, sondern aus dem Kopf des Betrachters, der hier durch fehlende Raumgrenzen in der Komposition und der Stimmulation durch Farbwerte transzendente Konnotationen haben kann. Der Maler kann Transzendenz auch nur vor seinem Bild konnotieren - wie der Betrachter. Sein Werk ist keine gottähnliche Schöpfung, sondern ein Arbeitsergebnis: Farbe auf einen Bildträger aufgetragen, deren Eigenwirkung im Betrachter transzendente Konnotationen auslösen kann.







  • efwe
    efwe


    Soso!
    Wer bestimmt, welche Begriffe verwandt werden dürfen und welche nicht?
    :)))

    ich merke dieser jemand bist du.



  • Doktor Unbequem


    ich merke dieser jemand bist du

    ...und ich merke, dass f.w. - wie so oft - wieder "nichts" merkt.


  • Doktor Unbequem

    „Ich nenne alle Erkenntnis transzendental[...] die mit unserer Erkenntnisart von Gegenständen, so fern diese a priori möglich sein soll, überhaupt beschäftigt.“ (Immanuel Kant: AA III, 43[2])."

    ahömm - also das weiter oben von mir gewählte Bild bzw. der Betrachter erfüllt doch diese Bedingung - es/er beschäftigt sich mit dem Gegenstand Körper und regt die Erkenntnis an, dass dieser durch Kontaktaufnahme Lust/feinstoffliche Energien erzeugen kann.
    :)))
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