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  • Einladung

  • El-Meky
    El-Meky

    ja, ich kann das auch nicht. wahrscheinlich hätte ich auch was in deiner Richtung geschrieben. aber kein Grund, jemand so anzugreifen. außerdem geht es nur darum dass Leute wie Otto sich nur darstellen wollen wieviel schlauer sie sind, so.sonst würde er sich nicht die mühe machen so einen sermon zu verfassen. kein Wunder dass das Forum immer toter wird.



    Ich finds ok. wie hier reagiert wird. wenn du mal mit Abstand guckst, sind die Beiträge auch hilfreich. ein Quentchen Humor und ein kurzes Insichgehen.... :-)

    Signatur
  • heinrich
    Ich finde das auch ok.

    Petra hat halt damit nicht gerechnet,
    dass auf ihre Einladung in die Zahnpraxis in Hilde
    solche Personen, die davon weit entfernt sind
    so lebhaft reagieren würden...
    Es ist "to match" Leute...

    :-}

    Petra, schreib nächstes Mal deine Einladung
    deinen engen Freunden (pn, e-mail),
    in ein örtliches Blatt in Hilden...
    dann werden dir diese Überreaktionen erspart...

    :-}

    Nicht nur Emfänger sollten die Wichtigkeit der Nachricht für sich richtig einschätzen,
    sondern auch Sender der Nachricht sollten sich richtig überlegen,
    ob es... und für wen...meine Nachricht wirklich wichtig ist...




    Signatur
  • yekalF




    Wie wird wohl Flakey in neun Jahren malen? Wahrscheinlich genau so wie heute.
    Leider.
    Viele Grüße,
    Klaus



    Ich bin doch heute schon superklasse, was soll da noch passieren.

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  • yekalF




    Ich finds ok. wie hier reagiert wird. wenn du mal mit Abstand guckst, sind die Beiträge auch hilfreich. ein Quentchen Humor und ein kurzes Insichgehen.... :-)



    Ja, bei manchen schon. Aber oft gehts nur ums Wichtigmachen auf Kosten anderer, das finde ich blöd. Heißt ja nicht, dass man sich dauernd nur lieb haben muss :-).
  • siku
    Erstmal finde ich es unangemessen, für den Ausstellungshinweis rote Punkte zu verteilen.
    Der Beitrag wurde in einer eigens dafür erstellten Kategorie platziert, nicht unter: ich bin der allergrößte Künstler. Diese Schublade fehlt hier noch.




    Petra schreibt hier seit neun Jahren im Forum. Eine Zeitspanne, in der auch einiges an Denkanstößen in Bildbesprechungen, an künstlerischer Entwicklung durch Austausch und Auseinandersetzung möglich gewesen wäre.
    Leider ist dies aber immer auch mit (Bild-)Kritik verbunden, die für manchen eben so schmerzhaft ist, dass sie nicht zu ertragen ist.[...]

    Aber so schade ich das auch finde, es bleibt doch hauptsächlich das Problem derer, die sich da ihr Leben lang selbst verhindern. Ich selbst bin dadurch nur sehr am Rande betroffen, indem ich mir über Jahre hinweg, den selben langweiligen Quatsch anschauen muß.

    Viele Grüße,
    Klaus



    @ parkgalerie: ich besuchte deine virtuelle Galerie (deine Kunst)
    na, dann ;-): Informel war schon vor 1960 , halbabstrakt ist auch nichts Neues. Wie lange bist du schon hier? Sollte mich mein Gedächtnis nicht täuschen, hast du auf Kritik auch nicht gerade souverän reagiert. Ich sehe auch keine zeitbezogene künstlerische Auseinandersetzung in deinen Arbeiten. Schön malen ist nicht avantgardistisch eher zeitmäßig aktuell, denn: es weihnachtet gerade: der Gabentisch will bestückt werden!
    Ja, ja, abstrakte Farbenspiele leuchten besonders schon auf einem PC-Bildschirm mit erweitertem Farbenspektrum.
    Komposition: Wald: Gerhard Richter lässt grüßen, das war aber schon in den 80er Jahren. ;-)
    --------------------------

    gleiches Recht für alle

  • eirelagkrap
    Liebe Siku,
    durchaus ein spannendes Thema, leider kann ich mit deinen Kategorien nicht allzuviel anfangen,
    obwohl ich dir natürlich recht geben muß, Avantgardistisches (was für ein seltsamer militärischer Begriff, für die Kunst geprägt von Napoleon, um die Künstler vor seinen Karren zu spannen),
    ist hier weder zu sehen noch beabsichtigt.
    Merkwürdig, im selben Satz, in dem ich von dir den blödsinnigen Vorwurf lesen muß, so schön zu malen, dass es sich zu Weihnachten sicher gut verkauft, dieses Marktdurchlauferhitzerpostulat
    der Avantgarde lesen zu müssen.
    Ehrlich gesagt denke ich, die Zeit, in der Kunst nach der egal was, hauptsache innovativ Methode funktionieren darf, ist entgültig vorbei. Mich jedenfalls interessieren diese neuen -ismen nicht mehr.
    In immer kürzeren Modewellen werden immer belanglosere Neuigkeiten wie die Sau durchs Dorf getrieben, die oft genug ihre Aktualität lediglich aus Ihrer Verbeugung vor dem aktuellen Wirtschaftstrend beziehen. Das gilt in gleichem Maße für das pünktlich zu Windows 95 erscheinende
    Multimedia in der Kunst, die Besinnung auf traditionelle Maltechniken nach Zusammenbruch des Aktienmarktes und vor allem des "Neuen Marktes" um die Jahrtausendwende, genau wie für die
    Familieneventschaffungskunst in Großausstellungen jüngerer Zeit,z.B eines Karsten Höller.
    Spätestens mit der allgemeinen Ratlosigkeit, die die vorletzte Dokumenta hinterlassen hat,
    dürfte das Prinzip der modernen, radikalen Avantgarden entgültig beerdigt worden sein.
    Um in deiner Kategorienwelt zu bleiben, Das ist "old fashioned".
    So stehe ich etwas ratlos vor diesen Schubladen, die für dich die einzige Kritikmögichkeit zu sein scheinen, dass etwas "schon vor 1960 da war, oder auch schon in den 80 ern.
    Es gibt da im letzten Jahrhundert einige Sternstunden der Malerei, deren innere Haltung mir sehr geeignet zu sein scheint, Wesentliches für die Zukunft dazu zu lernen.
    Du nennst z.B das Informel.
    Zwar hat meine Malerei weder optisch noch inhaltlich irgend etwas mit Fautrier oder Wols zu tun,
    jedoch habe ich großen Respekt vor der Haltung dieser Maler, die unter der Erfahrung des 2. Weltkrieges Kunst schufen, die die existentielle Not und das Leiden der Künstler gegenwärtig werden
    lässt. Auch eine Kultur, die solche, nach außen hin ärmlichen, sperrigen Werke zu würdigen weiß, wäre auch für heute eine echte "Innovation".

    Meine Hoffnung, oder mein Bestreben jedenfalls geht nicht dahin einen neuen -Ismus zu kreieren,
    ich sehe mich als Künstler auch nicht als gesellschaftliche oder politische Ereignisse kommentierender Hofnarr.
    Ich denke, wir können die Erfahrungen der uns gezeigten Kunst dazu verwenden, einer eigenen Haltung immer näher zu kommen, eine immer individuellere Kunst zu schaffen, dei immer mehr Ausdruck von freien selbstbestimmten und selbstbewußten Menschen ist. Die Kunst muß nicht "immer neuer" werden, sondern "immer eigener".
    Natürlich wird hierdurch, sowohl auf Seiten des Künstlers, als auch des Betrachters, Kunst zu einem Werkzeug der Selbstverwirklichung. Ohne Anführungsstriche.
    Das interessiert mich.
    Das erfordert natürlich auch vom Publikum ein immer größeres Differenzierungsvermögen, ein immer besseres Hinsehen.
    Hier empfinde ich, offen gestanden, deinen Versuch einer Kritik als etwas lieblos, da er sich in solch
    belanglosen allgemeinen Schubladen erschöpft.
    Es berührt oder trifft mich nicht so richtig, erscheint mir eher etwas sehr banal, etwa, wie das kleinbürgerliche Naserümpfen:"Das ist mir zu modern".
    Ein kurzes Wort noch zum "halbabstrakten".
    Selbstverständlich ist das hier nichts Neues. Abstraktion ist das Wesen im Grunde jeglicher Malerei.
    Zu guter Letzt tut es mir herzlich leid, dass ich zu deinem Lieblingsthema, der Vermarktbarkeit gar nichts beizutragen habe. Es ist nicht mein Thema.
    Zu gerne hätte ich das Adorno Zitat aus dem anderen Thread gefunden.

    Viel Grüße,
    Klaus
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Sehr interessant.
    Das weckt in mir Interesse zu weiterem, direkterem Austausch.

    Grüße, Xabu
    Signatur
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Liebe Siku,
    durchaus ein spannendes Thema, leider kann ich mit deinen Kategorien nicht allzuviel anfange...


    Das ist ja mal ein brauchbarer Beitrag! So gesehen, hat dieser leicht übersteuerte
    Thread dann doch Sinn gemacht.
    Auch bezeichnend, daß so eine Erläuterung eher von einem Kunstschaffenden selber
    kommt denn von einem gelernten "Sachverwalter der Kunst".



  • siku


    Das ist ja mal ein brauchbarer Beitrag! So gesehen, hat dieser leicht übersteuerte
    Thread dann doch Sinn gemacht.
    Auch bezeichnend, daß so eine Erläuterung eher von einem Kunstschaffenden selber
    kommt denn von einem gelernten "Sachverwalter der Kunst".


    hier kann sich jeder Leser aussuchen, was ihm am besten ins Konzept passt. Bezeichnend ist die unkritische Aufnahme des Künstlertextes. ;-)
    Bald ist Weihnachten, da hat jeder Wünsche frei.
    Offensichtlich fehlt es aber gerade an dem von Parkgalerie eingeforderten Differenzierungsvermögen.
    Was für den Künstler sein Arbeiten bedeutet ist für den Betrachter sekundär. Mir ist es egal, ob ein Künstler einem inneren Ausdruckdrang folgen muss. Für mich kommt es darauf an, was ich auf dem Bild sehe. - Und bei Parkgalerie sehe ich gut gemachte Deko, Deko, die er hier bei anderen "Kunstschaffenden" gern mal kritisiert.
    Was "Adorno" mit den Bildern zu tun hat, ist mir völlig schleierhaft?
    Adorno und Motive, die es ähnlich bei PGM massenhaft in den Katalogen gab,
    Einige Künstler lesen sich durch die Philosophie und Soziologie von Aristoteles bis Adorno oder noch aktueller - und malen dann schöne "bunte Bilder". Ich habe nichts gegen gut gemachte Deko, die ist letztendlich in fast jedem gut gemachten Kunstwerk vorhanden. Nur weiß ich nicht warum man dann Philosophen im Zusammenhang mit den eigenen Farbkompositionen "erwähnen" muss. Hier müssen auch mal die verteidigt werden, die sich nicht zu Wort melden können ;-)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Es ist kein Adorno Zitat, es ist eine Aussage über Theodor Adorno, in diesem interessanten Artikel.

    http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8030:ina-ross-kuenstlerbild&catid=101:debatte&Itemid=84

    Ich finde den Zusammenhang mehr als deutlich :D ... musst nen paar Threads quer lesen ;-)

    Was dem Künstler sein Arbeiten bedeutet, mag sekundär sein, nicht aber was vom Künstler in seine Arbeiten eingeht.
    Sonst könnte ich mir auch nen Fraktal rechnen lassen oder Chemikalien auf Spanplatten schütten.
    Obwohl, selbst dort ...

    Ohne irgendeinen Zusammenhang, der außerhalb des Bildes existiert, wird Dir kein Bild etwas mitteilen können, nur dadurch, dass Du Dir das Bild ansiehst; jedenfalls nicht mehr als eine Rauhfasertapete.

    Der Zusammenhang kann ein gesellschaftlicher sein und dennoch individuell durch den Künstler gefiltert.
    Genau genommen trifft dies sogar auf jedes Werk zu.
    Mir scheint, in manchen Fällen wird dies entweder nicht vom Werkschaffenden reflektiert oder er versucht krampfhaft und vergeblich den individuellen Zusammenhang zu leugnen.
    Signatur
  • Roderich
    Roderich ho ho ho.....




    Was für den Künstler sein Arbeiten bedeutet ist für den Betrachter sekundär. Mir ist es egal, ob ein Künstler einem inneren Ausdruckdrang folgen muss. Für mich kommt es darauf an, was ich auf dem Bild sehe.


    für den schaffensprozess ist dies aber gar nicht egal, meines erachtens sogar primär. was kann auch schon am ende rauskommen wenn der künstler zu antizipieren versucht, was der betrachter sehen möchte, oder noch schlimmer was möglichst viele derer sehen möchten. eine schnittmenge des grauens!
    das ist ja beinahe wie zu einer prostituierten zu gehen, auf der suche nach liebe. das wird nichts werden.
    sollte es ganz gut laufen, dann wird es vielleicht ein fake, der schmeckt und riecht wie das wahre.......und wenn er echt wird, dann ist's das wunder der weihnacht.

    Signatur
  • siku

    für den schaffensprozess ist dies aber gar nicht egal, meines erachtens sogar primär. was kann auch schon am ende rauskommen wenn der künstler zu antizipieren versucht, was der
    betrachter sehen möchte, oder noch schlimmer was möglichst viele derer sehen möchten. eine schnittmenge des grauens!
    das ist ja beinahe wie zu einer prostituierten zu gehen, auf der suche nach liebe. das wird nichts werden.


    so richtig über einen Kamm scheren kann man das zugegebener Maßen nicht. Es gibt Kunstwerke, die gewinnen, wenn der Betrachter Hintergrundwissen hat, z.B. die Bedeutung eines Motivs kenn, oder was den Maler antrieb. Hier bei den in diesem Thread erwähnten Arbeiten ist die Intention der Künstler deshalb für mich mindestens sekundär, weil die formelle Ausdrucksweise "altgekannt" daher kommt. Farbkompositionen wirken durch den Eigenwert der Farbe, die den Bildausdruck primär prägt, direkt auf die Psyche des Betrachters, Intellekt erfordert das m.E. nicht wirklich.

    Hier, im Forum, ist der Begriff "prostituieren" schnell mit dabei. Wer "prostituiert" sich denn künstlerisch, bzw. wer bestimmt das? Sind das immer die anderen, die sich "prostituieren"? Abgesehen von maltechnischen Unterschieden sind für mich die hier erwähnten Arbeiten "Dekobilder" . Ob ein Künstler dann mit Philosophen auffährt, oder in der Interpretation bescheidener bleibt, spielt für den Bildausdruck keine Rolle - oder will hier jemand einen Dialektikstreit aus dem Mittelalter aufleben lassen? "Ein Funken mehr, als der Mensch selbst wahrnimmt kann ebenso gut einer einem technisch nicht so perfekten Arbeit eines Freizeitmalers stecken.
    Wer prostiuiert sich hier und wer nicht? Die Begründung würde mich wirklich interessieren.


  • otto_incognito
    otto_incognito

    Ob ein Künstler dann mit Philosophen auffährt, oder in der Interpretation bescheidener bleibt, spielt für den Bildausdruck keine Rolle - oder will hier jemand einen Dialektikstreit aus dem Mittelalter aufleben lassen? "Ein Funken mehr, als der Mensch selbst wahrnimmt kann ebenso gut einer einem technisch nicht so perfekten Arbeit eines Freizeitmalers stecken.


    Der Vergleich mit der Scholastik hinkt aber, im Mittelalter wurden dabei ganz andere Sachen verhandelt als die Kunst, denn die war damals fast ausschließlich eine Funktion der Religion. und einem festen Kanon unterworfen.Aber das weißt du sicher besser.
    Dann; "Ein Funken mehr, als..." Absolut und unbedingt! Nur muß der Funken auch da sein, und nicht mit Platitüden beschworen werden. Und wenn es dann noch heißt "Ich erfinde mich immer neu" müßte doch gerade das dein Mißtrauen wecken, wo du doch Hervorbringung und Befindlichkeit so strikte trennst...

    Signatur
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Wer fährt denn in diesem Thread Philosophen auf?
    Der Philosoph, so als Person, die für ein Bild herhalten muss.
    Macht keiner.
    Macht auch keinen Sinn, wenn nicht gerade das Portrait eines Philosophen dargestellt wird.

    Sinn macht aber z.B., mit einer Philosophie bzw. philosophischen Überlegungen auf eine bestimmte Art und Weise an ein Werk heranzugehen im Schaffensprozess, oder aber diese Überlegungen im Bild zum Thema zu machen.

    Siku, Du konstruierst Dir da manchmal Zusammenhänge, die zumindest ich nicht wirklich immer in Bezug zu setzen vermag zu den Texten, auf die Du sie zu beziehen scheinst.
    (Halt die Klappe Dörrobstmotte)
    Und was soll das Gefasel vom Dialektikstreit aus dem Mittelalter?
    Zugegeben, viel hat sich seit dem nicht getan in den Birnen der Leute; nicht mehr als in den Nüssen und Pflaumen.

    Dekobilder? Als Dekoration würde ich mir weder die einen noch die anderen Bilder hin hängen, aus unterschiedlichen Gründen.

    Intellekt. Der Intellekt des Werk Schaffenden wird in seinem Werk deutlich.

    Was hier angesprungen ist, liegt allerdings viel weniger in den bildlichen Werken begründet, denke ich mal, als im Kontrast zwischen textlichem und bildlichem Werk.

    Andererseits kommt mir nun plötzlich, während ich dies schreibe, der Gedanke, dass sich der Text und die Bilder ganz wunderbar decken.

    Und gerade eben assoziierte ich die Begriffe Semantik und Pornografie.
    Eine pornografische Semantik.

    Ich mach mal Schluss an dieser Stelle.
    Signatur
  • eirelagkrap
    Na, hier erleben wir ja wieder eine Sternstunde der Kunstkritik.
    Liebe Siku,
    ich bin irgendwie davon ausgegangen, dass hier eine Kunsthistorikerin schreibt.
    Und dann kommt da erstmal das: "Was für den Künstler sein Arbeiten bedeutet ist für den Betrachter sekundär." Ich habe mir das sofort versucht vorzustellen: "Oh, ein Stapel großer grauer Filzdecken, wie zeitgemäß aktuell, oh, eine Konservendose mit Tomatensuppe, interessant. "
    Nach heftiger Kritik dann das Zurückrudern, und es wird immer besser: Manchmal könne es doch
    ganz interessant sein, was der Künstler will, aber Tomatensuppendosen, die kennen wir ja schon aus dem Supermarkt, da ist nun kein weiterer Gedanke notwendig.
    Und flux eilen wir nun zum Kern unsrer scharfen Kritik: Die Bilder sind dekorativ. Zwar, liebe Siku, erwähnst du, dass du ja nichts gegen dekorative Bilder hast, aber sie sind nunmal dekorativ, und mehr siehst du nicht darin, allerdings brauchst du dich auch nicht damit weiter zu beschäfftigen.
    Eine sehr treffende Kritik.
    Blöderweise haben Bilder nunmal in aller Regel einen dekorativen Charakter. Das Tafelbild wurde dazu erfunden, die leeren romanischen Kirchenwände zu schmücken und auch Petras Zahnärzte werden ihre Bilder kaum aus medizinischen Gründen aufhängen.

    Dafür, dass ich nicht um Kritik gebeten hatte, sondern du unbedingt das Bedürfnis verspürtest, etwas zu sagen , ist das schon sehr pointiert, zumal du ja nichts gegen gut gemachte Deko hast
    Sach mal, lernt man das nicht, als Kunstwissenschaftler, über Bilder zu sprechen?
    Und das Ganze wird dann nur noch dadurch getoppt, dass dann noch Künstler, die sich auch mit Philosopie ud Soziologie beschäftigen, verdächtig gemacht werden. Die behaupten nämlich auch noch, dass sie sich beim malen etwas gedacht haben:
    "Nur weiß ich nicht warum man dann Philosophen im Zusammenhang mit den eigenen Farbkompositionen "erwähnen" muss. Hier müssen auch mal die verteidigt werden, die sich nicht zu Wort melden können ;-)"
    Ich habe lange überlegt, wer, in einem Forum, dass sich durch Texte verständigt, diejenigen sein könnten, die sich nicht zu Wort melden können?
    Die, die sich bei ihren Arbeiten nichts gedacht haben?
    Die, die eben nichts zu sagen haben?
    Na, da hast du dir ja eine feine Peer Group gesucht.

    Aber du merkst es ja selbst. Deshalb dann schnellstens der Themenwechsel.
    Sag mal, sollen wir uns jetzt ernsthaft lieber ein bisschen über Prostitution unterhalten?

    Jedenfalls, du must nichts über meine Bilder sagen, wenn du nicht willst oder kannst.
    Es hat dich doch niemand darum gebeten, sie wurden weder hier gezeigt, noch wurde hier irgend etwas über diese Bilder postuliert.

    Klaus

  • siku


    Jedenfalls, du must nichts über meine Bilder sagen, wenn du nicht willst oder kannst.
    Es hat dich doch niemand darum gebeten, sie wurden weder hier gezeigt, noch wurde hier irgend etwas über diese Bilder postuliert.
    Klaus


    das ist ja beinahe wie zu einer prostituierten zu gehen, auf der suche nach liebe. das wird nichts werden.



    ja was hier so in diesem Thread zusammenkommt ist schon erstaunlich. Lieber Klaus, du vergisst in deiner Kritk an meinem Text möglicherweise, dass du dich hier zuerst ungefragt über künstlerische Mängel ausgebreitet hast. Hier wurde eine Ausstellungseröffnung angekündigt, verbunden mit einer Einladung die Ausstellung zu besuchen - und zwar in einer dafür angelegten Katagorie mit einem durchaus üblichen Text.
    "Mach andere nass, aber lass dich selbst nie mit Wasser bespritzen." Du hast der Malerin hier mangelnde Selbstkritik in Bezug auf ihre Bilder vorgehalten.
    Ich habe hier nur mal deine Selbstkritik hinterfragt. Stimmt es ging hier nicht um eine Kritik an deinen Bildern, es ging in diesem Thread überhaupt nicht um Kritik. Warum bloß müssen hier Künstler, die ihre Ausstellung ankündigen, an einem dafür vorgesehenen Platz, gleich so von obenherab abgewatscht werden? Es sind ja die anderen, soll die Malerin doch "dankbar" sein, dass du hier deine ungefrage "Kunstkritik" unter ihre Ausstellungsankündigung setzt.


  • Doktor Unbequem

    Sonst könnte ich mir auch nen Fraktal rechnen lassen oder Chemikalien auf Spanplatten schütten.

    oder gar nur mit der Kamera herumwackeln vor ein paar Lichtquellen mit ´ner Zentisekundenbelüftung...
    :))




    Auch bezeichnend, daß so eine Erläuterung eher von einem Kunstschaffenden selber
    kommt denn von einem gelernten "Sachverwalter der Kunst".

    Naja, wenn "man" ein paar Jährchen auf ´ner konventionellen Kunstuni verbracht hat,
    sollte zumindest ein Grundwissen der Kunstgeschichte abrufbar sein.
    Und wer´s dann nötg hat...



    "Bezeichnend" ist wohl eher, dass die "Kritiker" von Petra´s Text selbst,
    wie bei Beschau derer Werke zu bemerken ist,
    im Dilettantismus stecken geblieben sind.

    Immer wieder die Sache mit dem Splitter und dem Balken...

  • yekalF
    die Antwort ist recht einfach. man wird abgewatscht, damit bestimmte Leute sich mal wieder besser besser fühlen und wichtig machen können. und anonym ist das ja einfach. lt. parkgalerie bin ich ja auch in 9 Jahren so scheiße wie jetzt. nur das so eine Aussage mehr über sein Niveau als meines aussagt, weil es einfach nur dumm ist. und weil er so dumm ist, bewegt er sich nur in dem Forum um andere runterzumachen wie auch hier. leider kennt ihn nicht jeder genug um zu wissen, dass man seine Meinung in die Tonne treten kann. das hat mit Kunst nichts zu tun, sondern mit dem Mensch. und trifft auf ein paar Leute hier zu, leider.
  • heinrich
    Na, hier erleben wir ja wieder eine Sternstunde der Kunstkritik.


    Jedenfalls, du must nichts über meine Bilder sagen, wenn du nicht willst oder kannst.
    Es hat dich doch niemand darum gebeten, sie wurden weder hier gezeigt, noch wurde hier irgend etwas über diese Bilder postuliert.

    Klaus




    Doch doch,
    ich hab deine Bilder hier im Kunstnet schon mal gesehen...
    Du hast die mal hochgeladen...

    Ich habe gutes visuellen Gedächtnis...

    Na ja , was soll ich sagen...
    Ich würde sie nicht kaufen....

    :-}

    Signatur
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