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  • fett feister frau setzt krematorium in brand, e-comic

  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Zur Zeit keine Ahnung bezüglich des "hr" beim ebook.
    Sind auf jeden Fall weniger Seiten als Bilder.
    Merkst du auch an den sich nicht verändernden Seitenzahlen beim Blättern.
    Und ich muss für jedes Bild zweimal Blättern.
    Einmal zur Überschrift, und dann zum Bild.
    Blättern meint in diesem Fall, Blättern innerhalb einer Seite.
    Die ganze Seite passt nicht auf die Anzeige, weil sie halt so lang ist, wegen der vielen Bilder auf einer Seite :D
    Signatur
  • _sehcaor
    klingt grauenhaft. vermutlich besser, dass ich es gar nicht sehen kann.

    ich hab mir mein html jetzt nochmal vorgenommen und soweit wie moeglich entschlackt. im calibre merke ich eigentlich keinen unterschied, aber vielleicht ist das bei dir ganz anders.
    🔗

    dass alles auf einer seite steht, hum. bei mir nur, wenn ich auf scrollmodus schalte -
    viel hab ich im deutschsprachigen web noch nicht gefunden ueber das ebook-machen. wenn ich es recht verstanden habe, haengt die ausgabe der datei va von der groesse zw pixelanzahl der displays ab, und auf die hast du als autor freilich keinen einfluss. es wurde irgendwo geraten, auf formatierungen weitgehend zu verzichten, zb auf die festlegung der schriftgroesse. das macht der user am geraet selbst. die notorischen 'schusterjungen und hurentoechter' liessen sich also gar nicht zuverlaessig vermeiden, das 'setzen' der texte, auch in der digitalen simulation, entfaellt weitgehend.
    nun hab ich mit den bildern freilich das problem mit der festen pixelgroesse, welches geraet vor und nach den bildern wie umbricht, weiss ich nicht. eigentlich sollten bild und anker immer zusammen angezeigt werden, klar.

    vielosofisch noch: verabschieden duerfen wir uns wohl von der vorstellung vom buch als sozusagen auf ewig in papier gemeisseltes zeugnis eines schoepfergenius. jeder kann in den codes und inhalten herumforken wie er lustig ist, buecher zerschneiden und zusammenkleben, die metadaten veraendern, die darstellung sowieso, undsoweiter. eigentlich krass. wobei mir klar ist, dass das nur kopfsache ist, eben weil ich noch mit papierbuechern aufgewachsen bin. ans web habe ich mich ja laengst gewoehnt, und auch ebook ist nur code. vielleicht waere es einfacher, wenn es nicht ausgerechnet e-buch hiesse.
  • ztapleztiP
    da ich bei den technischen dingen leider nicht mitreden kann, habe ich mal eine inhaltliche frage zu deiner arbeitsweise. was mich interessiert, entspringt das alles aus deiner fantasie oder sind da auch reale zeitungsenten oder sogar wahre begebenheiten dabei?
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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @Bob
    Dein neuer Upload funzt.
    Blättert pro Bild inklusive Unterschrift, wenn auch die Anzeige der Seitenzahlen immer noch merkwürdig ist (… jetzt mit Nachkommstellen :D …).
    Egal, das Blättern macht nun Freude :)

    Zu Deinen VielOhSofie Sätzen.
    Naja, das alles konnte ich vorher auch schon mit einem Buch machen.
    Dennoch, ein einmal in den Umlauf gebrachtes PDF oder Buch, kannst du als Urheber nachträglich nicht mehr ändern, im Gegensatz zu einer Veröffentlichung auf deiner Website.
    Was ich meine ist, auf eine autorisierte, vervielfältigte Herausgabe deines Werks in einem Medium wie Buch, PDF, CD, etc., hast du im Nachhinein keinen Zugriff mehr.
    Das meinte ich im anderen Thread, als ich von toten Medien schrieb.
    Das PDF also solches, das einzelne Buch, die CD, sind Endprodukte, die, bzw. deren Inhalt, sich nicht ohne weiteres mehr sinnvoll verändern lassen, es sei denn mit dem Ziel Objektkunst zu schaffen ;-).
    Natürlich kann jemand den Inhalt deiner Website unautorisiert verwenden, unter Missachtung der Art von Copyright die du vorgesehen hast, auf seinen eigenen Medien verändern und dies wiederum in Umlauf bringen.
    Eine gehackte Website, auf dem Server des Urhebers, wäre nur temporär gehackt und zeigte anschließend wieder, was sie vorher gezeigt hat.
    Klar kann ich auch das einzelne PDF oder E-Book hacken.
    So what?
    Dies war ebenso schon mit einzelnen Büchern bzw. deren Inhalt möglich.
    Ebenso mit Fotografien, Gemälden, etc..

    Das einzige was sich verändert hat, ist die allgemeine Zugänglichkeit und Geschwindigkeit der möglichen Veränderung und Verbreitung.
    Signatur
  • _sehcaor
    entspringt das alles aus deiner fantasie oder sind da auch reale zeitungsenten oder sogar wahre begebenheiten dabei?
    die geschichten sind allesamt im internet als nachrichten erschienen. also online-zeitungen und blogs, wobei da die grenzen ja laengst fliessend sind. die gemeinsamkeit der geschichten ist, dass sie alle als wahr verkauft wurden.

    inhaltlich ist von allem was dabei. der titel mit dem brennenden krematorium zb ist tatsaechlich so passiert. andere stuecke spiegeln die wahrnehmung der menschen in anderen kulturen, in afrikanischen zeitungen finden sich staendig nachrichten von kobolden oder auch herumfliegenden hexen. dann gibt es noch missverstaendnisse und selbstlaeufer. zb der brasilianer, der sich ein hundegesicht operieren liess, das war tatsaechlich eine kunstperformance gewesen, der kuenstler ist meines wissens wohlauf. hoaxes und urbane legenden gibt es dann noch, wie die sich hartnaeckig haltende maehr, menschenhaarperuecken stammten von leichen und man bekaeme dann zombiewuermer, die sich einem durch die hirngaenge bohrten. ich hatte mich letzt sehr gefreut, als ich diese geschichte in ihrer neuauflage wiederentdeckte, ich hatte sie zuvor mehrfach vergeblich gesucht. angeblich erschien sie mit anderen protagonisten vor ueber zehn jahren auch mal in einer printzeitung in namibia. das eingangs verlinkte 'nasa entdeckt auf mars botschaft von gott' stammt, soweit ich das verfolgen konnte, urspruenglich aus einer online-satirezeitung und wurde von der suedafrikanischen redaktion -ressort religion- ganz einfach woertlich uebernommen.
    :)
  • ztapleztiP
    :D geil
  • _sehcaor
    xabu, die urspruengliche datei habe ich mittlerweile ersetzt. das alte maengelexemplar aber unbedingt aufheben, das wird ja jetzt total wertvoll. seitenzahlen sollten da eigentlich keine sein, ich habe jedenfalls keine reingemacht. sondern mir die chose nach meiner gewohnheit als infinite canvas gedacht und mich auf die anker konzentriert. liegt also an deinem geraet.
    seitenzahlen sind in e-books unsinnig, las ich. und glaube ich auch, wenn das blaettern also so variabel ist, von der hardware und den einstellungen des users abhaengt. von der moeglichkeit, die dateien zu bearbeiten, ganz zu schweigen.
    es heisst also buch, ist aber keins. ebook ist so ein marketingding, behaupte ich mal. klar, die geraetehersteller wollen verkaufen, und die dateihaendler auch.
    in alten printzeiten wusste ich, was rausgeht. es war dasselbe, was auch ich in die finger kriegte. klar konnte der empfaenger auch damals schon das buch veraendern, aber die veraenderungen blieben nachvollziehbar. oder man vernichtete das teil komplett, und dann war es eben weg. (erstaunlich allerdings, wieviele leute aus prinzip keine printbuecher wegschmeissen. in der groessten not wirds dann eben gespendet. und dann meinetwegen in der spendenstelle weggeschmissen.)
    webseitenmachen fuehlt sich fuer mich anders an. ist alles im fluss, vorlaeufig, unter vorbehalt. und meine webpraesenzen kommen und gehen, weisst du ja. das ebook hatte nun einen gedachten anfang und vor allem ein gedachtes ende. dass ich es nun -auch gedacht- gar nicht abschliessen kann, irritiert mich.nein, das verbreiten von gezippten xhtml-dokumenten ausgerechnet als 'buch' zu verbraten, war vermutlich keine gute idee. und ich stelle mir gerade vor, dass die simple uebertragung der alten
    begrifflichkeiten auf das neue medium der weiterentwicklung eher hinderlich sein koennte:
    seitenzahlen. ffffft!
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Bob, also, die E-Books, PDFs, und die anderen Daten, etc., die ich auf dem Reader und auf zahlreichen Sicherungsplatten habe - überall nur nicht online - , die kann keiner mehr verändern oder manipulieren, genauso wenig wie das Gedruckte in den Bücher in meinen Regalen.
    Es sei denn, jemand bricht bei mir ein und/oder benutzt ein EMP.

    Ich habe damals auch die Aufregung nicht verstanden, als es hieß, Amazon habe Bücher wieder von den Geräten der Leute gelöscht.
    Häh? :D

    Ich denke auch, dass du unterscheiden musst zwischen dem Medium und dem eigentlichen Inhalt.
    Buch gleich Medium, gedruckter Text gleich Inhalt.
    CD, Festplatte, etc.. gleich Medium. Das auf diesem Medium binär gespeicherte PDF ist eine Manifestation des Inhalts. Auf dem Monitor ist es eine weitere, andere Manifestation.
    Hardwarereader gleich Medium, Daten die auf der Anzeige manifestieren gleich Inhalt.

    Eine schon gebrannte CD nicht nachvollziehbar zu manipulieren, ist genauso schwierig, wenn nicht schwieriger, als ein Buch zu manipulieren.
    Und wen interessiert EIN Buch, MEIN Buch?
    Ich kann jedoch ein Buch kopieren und dabei manipulieren, oder erneut und mit manipuliertem Text drucken und in Masse in Umlauf bringen.
    Das geschieht sogar kontrolliert, und (hoffentlich) nicht manipuliert, z.B. in Form von Auflagen.
    Das gleiche kann ich auch mit dem PDF und der CD machen.
    Alles nur Beispiele.

    Sorry, ich sehe da keinen fundamentalen Unterschied.
    Den fundamentalen Unterschied wird es erst dann geben, wenn keine Bücher und keine greifbaren physischen Medien mehr existieren, vielleicht sogar das Lesen entfällt, wenn Du die Inhalte aus der abstrakten Klaut gleich in den Kopf gebeamt bekommst :D


    Dass es E-Book heißt und noch definierte Seitenzahlen anzeigt, liegt wohl ganz einfach daran, dass es immer noch nur ein Zusatzangebot zu einem gedruckten Buch darstellt und schlicht die Seitenzahlen aus dem Buch wiedergibt.
    Genauso, wie es die Worte, Absätze und sonstige Textstruktur aus dem Buch wiedergibt, die ja auch durchaus vom Autor selbst beabsichtigt sein können.
    Verweise außerhalb des Web ohne Seitenangabe? Viel Spaß beim Wiederfinden einer Textstelle.
    Klar kann man, in E-Book/Website/PDF etc., auch nach dem ganzen Zitat oder Wörtern im Text suchen, hehehe, so wie auf meiner Website.

    Seiten mit einer definierten Anzahl Zeilen, mit einer definierten durchschnittlichen Anzahl Wörtern, machen für den Lesefluss durchaus Sinn.
    Seiten strukturieren. Die Werte sind ja nicht nach Belieben ersonnen, sondern hängen mit der Aufnahmefähigkeit von Auge/Hirn zusammen.
    Es irritiert mich beim E-Book lesen auf nem Reader, dass die Sprünge im Text, bedingt durch das auch beim Reader unvermeidbare Blättern, irgendwie nicht so richtig flutschen.

    Tatsächlich wird mir auf Webseiten mit Endlostext, der sich mit dem scrollen dynamisch aufbaut, schwindelig :D.
    Ne, ernsthaft, ist nicht mein Ding.
    Ich hatte überlegt, Langtexte auf meiner Website auf diese Art anzulegen, so als schickes modernes Feature; technisch ist das unproblematisch.
    Aber nein.
    Endloses Website scrollen ist grauenvoll! :-D
    Das war es schon, bevor der Inhalt mit dem Scrollen dynamisch nachgeladen wurde.
    Nun ist es noch grauenvoller.
    Signatur
  • _sehcaor
    wenn dich die materie interessiert und falls du es noch nicht kanntest: nimm
    sigil. mach dir eine epub auf und tu mit ihr was du willst. es muss nicht unbedingt eine eigene sein. ebooks sind gezippte websites, html zum mitnehmen. (in die ebooks lassen sich uebrigens auch audio und video einpflegen. und auch ueberhaupt sonst alles. nur sind die reader noch nicht soweit.) und wie beim webseitenmachen gebe ich beim e-publishing die kontrolle ueber das werk vollstaendig auf. nicht nur ueber die art der darstellung. darueber sollte man sich im klaren sein.
    klar kannst du auch printbuecher kopieren. aber die verlustfreie kopie gibt es nur digital.
    die frage nach der wahrscheinlichkeit der kopie, der manipulation, war gar nicht gestellt. sondern das durchdenken der moeglichkeiten, ganz frei. wie wahrscheinlich ist es, dass sich irgendein nachrichtendienst fuer unsere virtuellen chitchats interessiert, dass eine verschickte mail tatsaechlich konsequenzen hat. allein die moeglichkeit verunsichert uns, und bringt uns zum ueberdenken.

    ich plaediere generell gerne fuer eine eigenstaendige digitalkultur. dass man sich auch in
    deutschland endlich losloest vom gedanken digital=zweite wahl, digital=nur, dass man endlich aufhoert, das digitale ideal im 'fast wie echt analog' zu suchen.
    digital ist echt.

    wie lange sich der printmarkt noch haelt werden wir sehen. ich gehe davon aus, dass er in
    absehbarer zeit nur mehr einen nischen- und retromarkt darstellt, wie derzeit die schallplatte.
    fuer die anstehende zukunft erwarte ich in d eine e-book-schwemme, wie sie die angelsachsen schon seit ein paar jahren erleben. ganz einfach weil es moeglich ist. und weil es 'buch' heisst.
    buch weckt die eitelkeit in uns, und ich hab mich ja nun schon vorgefuehrt.
    die verlage sind freilich laengst mit drin im geschaeft. nun lockt noch die masse der normaluser, nennen wir sie - selfpublisher.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Das schrieb ich doch am Anfang, dass du die Kontrolle vollkommen aufgibst beim E-Book. :D
    Aber eben auch beim Print.

    Beim Webseiten machen gebe ich die Kontrolle nicht ab, nicht mehr, als wenn jemand meinen vorab in einer Zeitschrift veröffentlichten Text verändern und selbst unter eigenem Namen woanders veröffentlichen würde.
    Solange ich eine Version nicht an anderer Stelle autorisiere, als MEINE abgeschlossene Version, ist die Version auf meiner Website die einzig korrekte Version. Meine Version.

    Klar, wenn der Leser in seinem Browser oder Lesegerät die Styles abstellt, hat er nur noch den reinen Text.
    Er kann die Website auch aus seinem Browser löschen, dann ist sie weg aus seinem Browser ;-)
    Auf meinem Server liegt sie immer noch, mit den gleichen Vorgaben für eine sinnvolle visuelle Darstellung wie zuvor.
    Einem Blinden, der einen Screenreader verwendet, wird der Text vorgelesen. Da greift dann die HTML Struktur, damit das gut funktioniert.

    Ich kann auch eine Zeitschrift in einzelne Zeilen zerschneiden, irgendwie, wie es mir gefällt, wieder zusammenkleben, und dann lesen :D
    Aber wer macht so was und warum?

    Erstelle ich ein E-Book oder Print, gibt es eine externe, autorisierte Version, auf die ich keinen Zugriff mehr habe, die ICH nicht mehr verändern kann.
    Was andere im Privaten mit meinem Text machen, oder wie sie meinen sich diesen am besten einzutun, das ist mir zumindest relativ egal. Das Angebot dies so zu tun, wie ich es vorgesehen habe, das steht.

    Nicht autorisierte Versionen gibt es wie Sand am Meer, sowohl vom E-Book als auch vom Print.

    Da kommen wir nicht zusammen, :D

    Klar sollte das Digitale etwas Eigenständiges sein.
    Text und Bild auf Anzeige statt Papier zu präsentieren reicht da aber nicht.

    Einen 1000 Seiten Text auf dem Reader zu lesen, anstatt in einem Buch, das hat für mich ausschließlich Gründe der Bequemlichkeit, nicht der Innovation oder Eigenständigkeit.
    Ein 1000 Seiten Roman bleibt ein 1000 Seiten Roman.
    Ob im Buch oder auf dem Reader.
    Signatur
  • _sehcaor
    nachgetragen: das pdf zum epub. das file tut nun hoffentlich das, was ein pdf gemeinhin tun soll, und nichts weiter als das (-> mein erstes pdf).
    🔗

    edit, und die frische eigene runterladeseite: klick.
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