KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Was sind Kriterien für Kunst ?

  • 1nnamtrah Was sind Kriterien für Kunst ?
    Frage von Hartmann1 an die Runde ?
  • xiflamsungam
    Eine von Können geprägte, spontane und intuitive Aktion, deren Resultat keine Kunst sein will..... :-)
  • eirelagkrap
    Gänsehaut oder keine Gänsehaut (ich glaube Lüpertz wars, oder Hotte?)
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • xiflamsungam Im Endeffekt
    ... Ist das wichtigste Kriterium für Kunst, dass Galeristen einen Markt für das Werk sehen... Zumindest, wenn man von der Kunst leben möchte... ;)
  • El-Meky
    El-Meky Was sind Kriterien für Kunst ?
    Neu
    Anders
    Auffällig
    richtige Kontakte
    Glück
    Signatur
  • 1nnamtrah Was sind --- Kriterien ---für Kunst ?
    interessante Sammlung----------------werde ich mal auf mich wirken lassen.....
    Selbst : entweder ich male für den Markt ( Kunstmarkt), dann male ich für den Markt---von Kunst dann dann schon keine Rede mehr sein...................Oder ich male weil ich Kunst schaffen will----und der Markt ist mir völlig schnuppe----Wenn ich etwas verkaufe---gut---und wenn nicht---auch gut---dann trage ich eben Zeitungen aus---gehe putzen---Der Stundenlohn ist dabei sowieso besser und ich lerne auch Menschen kennen......
  • 1nnamtrah Was sind --- Kriterien ---für Kunst ?
    Natürlich habe ich selber super Glück im Unglück----bekomme seid 1984 eine Erwerbsunfähigkeitsrente---die Krankeit ist von Übel---das Geld jedoch gut---erlaubt mir viele Freiheiten...
  • oeli
    oeli
    Ich frag mich was mit deinen Bildern passiert, wenn du Tot bist und du nicht für den Markt gemalt hast?
    Meinst du da kommt zufällig ein Galerist und vermarktet dich dann? Ich glaube eher das deine Erben kommen und alles in die Tonne kloppen.
    Die Punkte die Ella aufzählt sind schon korrekt.
    Narzismus gehört aber nicht dazu.(welches ich für dein Motiv halte)
    Da schwierige ist aber das man das malen muss was morgen der Markt unter Kunst versteht um Kunst zu schaffen.
  • Roderich
    Roderich
    ich male auch nicht verkaufsorientiert....................und der gedanke das meine bilder im sperrmüll landen gefällt mir gar nicht.
    ich glaube ich vererbe die dem germanischen national museum! :D
    Signatur
  • FrankABrut Free Downloads
    FrankABrut Free Downloads Was passiert mit den Bildern nach dem Tode?
    Das Netz vergisst nichts.
    Ich empfehle:
    Für alle meine Werke gilt:Creative Commons License
    The works are licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
    https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
    In Deutsch:
    https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de
    MFG Frank A. Brut
    Signatur
  • doowderflivE
    ..mhh interessantes thema
  • siku

    Ich frag mich was mit deinen Bildern passiert, wenn du Tot bist und du nicht für den Markt gemalt hast?


    wenn deine Bilder schon verkauft wurden, dann landen sie vielleicht im Autionshandel zu 10 % des ursprünglichen Verkaufspreises, wenn du nicht für den Markt gemalt hast, landen deine Bilder, die höchstwahrscheinlich "mit reinem Herzen" gemalt wurden in der (kn)Tonne.
    Wenn Kunstkritiker bereits zu deinen Lebzeiten auf dich aufmerksam geworden sind, dann landen deine Bilder vielleicht in Archiven von Museen - und wenn du ganz großes Glück hast, dann hängt eines deiner Arbeiten vielleicht in einer offiziellen Ausstellung.
    Im kn soll es Mitglieder geben,,die den Umgang mit Nachlässen aus Erbschaften aus eigener Erfahrung kennen: fragen würde ich die aber lieber nicht, wenn du dir deine Illusion nicht zerstören willst.
    PS: für das von mir verwendete "du" kann der Leser auch das unpersönlichere "man" einsetzen.

  • siku

    ..Oder ich male weil ich Kunst schaffen will----und der Markt ist mir völlig schnuppe----Wenn ich etwas verkaufe---gut---und
    wenn nicht---auch gut---dann trage ich eben Zeitungen aus---gehe putzen---Der Stundenlohn ist dabei sowieso besser und ich lerne auch Menschen kennen......


    das sind die typischen selbströstenden Aussagen von engagierten Freizeitkünstlern.
    Frei nach Imm en dorf: wenn die malst und Erfolg hast, dann muss auch Bares dabei herausspringen, sonst kannst du das vergessen.
    Dieses "ich will ja nicht verkaufen" sollte sich nicht als Selbsttrösung einnisten, sonst verliert der Künstler "Biss und Durchsetzungswillen", die auch den mentalen und geistigen Arbeitsprozeß positiv beeinflussen. Wer diesem Druck von außen nicht gewachsen ist, hat vielleicht nicht ausreichend Talent - und sollte sich dies auch eingestehen.
    Damit habe ich jetzt wohl "dunkelrot" erarbeitet. ;-)

  • tseib

    Neu
    Anders
    Auffällig
    richtige Kontakte
    Glück


    dem ist nichts hinzuzufügen :-)

  • tseib siku
    kein dunkelrot!!!
    die meisten nicht professionellen maler, vor allem hausfrauen malen zb: preiswerte und einfache beschaffung
    von material, frustabbau, ablenkung, im malkreis auch konkurenzdruck, ehrgeiz ist auch dabei !!
    ich freue mich sehr, wenn ich ein bild verkaufe, warum denn nicht :D
  • oeli
    oeli
    @Roderich. Ich male auch nicht verkaufsorientiert. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Aber wenn ich meine Bilder zu Lebzeiten nicht gut vermarktet werden sie zwangsläufig irgendwann entsorgt.
    Ich bezog mich auf Hartmut eitle Aussage das nur Kunst man machen kann wenn man nicht für den Markt malt.
    Da frage ich mich ob all die Bilder von Tizian Rembrand Rubens etc keine Kunst sind , weil die ja für Aufträge gemalt haben.
    Ich glaube eher das es was mit Können zu tun hat,Bilder zu malen die andere Menschen(zahlende Kunden)
    für gut halten.
    Wenn man nur für sich selbst malt ist das ok ,mach ich auch, aber das nur für sich malen, als Kunst hinzustellen , wie Hartmut es tut, ist einfach nur eitel.
    Man prostituiert sich nicht wenn man für den Markt malt.
    Aber um es noch mal zu sagen, wenn man das malt was der Markt jetzt als Kunst betrachtet und versucht mit auf den Zug aufzuspringen, hat man ihn schon verpasst. Es bringt nichts so zu malen wie Richter und Co.
    Das Eigene Kreative zählt. Die Idee eben oder eine eigene Bildsprache.
    Jeder kann das malen was er möchte. Habe ich nichts dagegen. Aber man sollte doch auf den Teppich bleiben und nicht so große Worte spucken wie Hartmut.
  • VBAL
    VBAL
    Der Markt allein ist doch kein Kriterium für oder wider Kunst.
    Das pure Postulat es sei Kunst allerdings auch nicht!
    Die Behauptung nicht für den Markt zu malen, nicht am Verkauft interessiert zu sein, ist vielfach schlicht Selbstschutz.
    Doch was ist mit der Kunst der sog. Naturvölker, der Geisteskranken?
    Die entsteht auch nicht für einen Markt (in der Regel). Beispielsweise die Naturvölker, die folgen über Generationen ihren tradierten Gestaltungsformen. Handelt es sich hierbei also doch nicht, bzw. kann es sich gar nicht um Kunst handeln, da das Neuartige fehlt, das anders sein?
    Ich habe in der Vergangenheit, im Rahmen eines Stiftungsauftrages, an einer Grundschule, als Künstler mit Kindern gearbeitet. Was einige Kinder hier gemacht haben verdient ohne jeden Zweifel die Bezeichnung Kunst, mehr als vieles, was hier im KN zu sehen ist.
    Diese Bilder sind weder für eine Markt, noch aus der Wunschvorstellung heraus entstanden Kunst machen zu wollen. Und dennoch waren einige Blätter von solcher Kraft, Raffinesse, Frische, man könnte sagen Wucht. Beneidenswert!
    Wie aber kann das 8-jährigen gelingen?
    Es gelingt ihnen, weil sie eben nicht den Anspruch erheben Kunst zu machen, weil sie noch keine rechte Vorstellung haben was Kunst sei, weil sie noch durch keine "Schulen" (hier ist nicht Die Schule gemeint) verdorben sind.
    Was die breite Masse der Freizeitmalenden hingegen hervor bringt, nun... darüber darf man hinwegsehen, wenn, ja wenn sie es nicht lauthals als Kunst postulieren.
  • xiflamsungam

    Der Markt allein ist doch kein Kriterium für oder wider Kunst.
    ...........


    Is schon klar, gehe ich ganz mit dir. Leider kenne ich einige Studierte, die über genug Talent und auch Hintergrund verfügen um Kunst zu schaffen, was sie aus meiner Sicht auch tun, schaffen es aber nicht darüber leben zu können. Es scheitert einfach an einer entsprechenden Unterstützung.
    Der Begriff Kunst ist, so finde ich, erheblich von der Perspektive der Betrachtung abhängig. Während der Laie realistische Arbeiten als Kunst sieht, sieht es ein anderer eher und im besten Fall als Kunsthandwerk. Abstraktion fällt leicht ins Dekorative, bzw. ist ist für Laien ohnehin nichts anderes, als ein Wandschmuck. Ohne einen entsprechenden Hintergrund der Betrachter bleibt das Genie des Künstlers im Verborgenen.

    Fazit wäre: seine Arbeiten auf den zu erwartenden Kunstsachverstand der jeweiligen Rezipienten abzustimmen, oder umgekehrt...... :)


  • xylo
    xylo Man kann sich auch aufteilen
    Wieso am Anfang nicht zweigleisig fahren?
    Auftragsarbeiten sind zwar mühsam, bringen aber Geld
    und dann für das arbeiten, woran man glaubt.
    Mein Lehrer hat damit überhaupt keine Mühe. Der gestaltet Weinetiketten, Kalender... etc.
    und lässt sich beim nächsten Thema seiner Einzelausstellung nicht an die Kiste fahren. Da macht er das, was er für richtig hält.
    Zumindest hat man über die Auftragsarabeit die Bestätigung, das der Stil auf dem man arbeitet, geschätzt wird, sonst gäbs ja keinen Auftrag oder?
    Wir sind doch alle abermillonen Lichtjahre davon entfernt, zu arbeiten wie Gerhard Richter. Er verdient sein Geld mit Werken, die er aus tiefster Überzeugung produziert. Der hat weder einen Verkaufsstress noch Existenznöte.
    Signatur
  • VBAL
    VBAL
    Na ja Magnus, wenn ich über keinen Sachverstand verfüge, sollte ich mir möglicherweise auch kein Urteil anmaßen.
    Ich wage zu sagen, dass etwas, das der, von Kunstverstand völlig unbeleckte, als Kunst akzeptiert, keine ist. :)
  • Seite 1 von 76 [ 1519 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen