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  • Meister werden

  • Nero2 Meister werden
    Wie wird man ein Meister der Ölmalerei? So wie die alten Renaissancemeister oder besser? Die Frage ist ernst gemeint. Es gibt kaum gute Bücher dazu. Die meisten sind für Anfänger. Und selbst, wenn es eingie gute Bücher gäbe, könnten die einem nicht helfen, dahin zu kommen wo ich hin will. Welchen Weg bzw. welche Wege kann ich einschlagen? (Es sollte aber nicht von einem Kunststudium an einer Universität abhängig sein, denn da wird ja nur ein Bruchteil angenommen). Und es sollte auch für mich konkret möglich sein - also nicht irgendwie so etwas, die Gunst eines sehr guten Malers gewinnen, der mir alles beibringt.
  • efwe
    efwe
    du bist kein anfaenger? du fragst aber so als ob ... uni magst du nicht, weil ... buecher verschmaehst du, weil..
    also da fuehrt kein weg vorbei:
    1 .buch ueber mateialkunde unerlaesslich (doerner etc)
    2. kurse, spez aktstudien
    3. lass dir gesagt sein, die alte floskel, ein meister faellt nicht vom himmel- gilt noch immer-
    wie willst du denn die gunst eines meisterrs wie du sagst gewinnen wenn du hier als nero2 so eine seltsame vorstellung bringst-- ;) lg.
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  • Gast, 3
    4. hochschlafen
    5. vorher siku fragen - was die sozioökonomischen Konsequenzen und die eigene Position/Bedeutung im Weltganzen angeht (siehe auch Punkt 4.) - oder Mutti/Vati
    6. beten oder anbeten
    7. gesunde Ernährung (extrem ballaststoffreich)
  • Gast, 4
    Fege jeden Morgen dein Atelier. Ein wahrer Meister begegnet den täglichen Dingen, die getan werden müssen, mit Respekt und erledigt seine Arbeit (Tagwerk).
    Ertüchtige deinen Körper. Sport macht weise.
    Ein wahrer Meister würde sich niemals Meister nennen.
    Bedenke: ein Meister der Ölmalerei zu sein ist schön, Schwarzwälder Kirschtorte aber auch.
    Larissa
  • siku Hermanns Ratschläge aus der Mottenkiste befolgen
    4. hochschlafen


    dazu Alice Schwarzer fragen:" wie können sich weinerliche Männer hochschlafen"?


    8. Dackelkurs belegen: Anbetung von Hermannsblau. Der "blaue Hermann" wird dann für's richtige Timing sorgen.



  • Gast, 6 ...aber der einzige Meister...
    ... ist doch Mister Miyagi...auftragen rechte Hand,polieren linke Hand...

    Mr. Miyagi - auftragen rechte Hand,polieren linke Hand.mp4
  • Guru
    Guru Meister werden
    ...bin Schreinermeister, das muss reichen!
  • heinrich
    Hast du einen Gesellenmeisterbrief?
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  • Frank Enrechen
    Frank Enrechen
    gibt es eine anleitung um topten spieler im profitennis zu werden? du kannst tennis lernen! ;)
    - beobachten
    - erfassen
    - das ziel kennen
    - umsetzen
    ....hört sich doch gar nicht so schwer an, gell. ;)
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  • El-Meky
    El-Meky Meister werden
    üben üben üben üben üben und nochmals üben.
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  • Gast, 11 to Nero2
    Was für Werke hast du dann bist jetzt so gemacht? Zeig doch mal was du drauf hast.
    Dann können wir dir auch schon sagen, ob du ein Ölmeister werden kannst oder ein Bademeister beibst.
  • Frank Enrechen
    Frank Enrechen
    ...aber wer will das eigentlich in der heutigen zeit. der mann mit dem goldhelm soll ja z.b. um die 120 lasurschichten haben, da kommt man ja auf trocknungs/warte-zeiten von locker zwei jahren....aber selbst wenn es "nur" 12 schichten sein sollen, da muß man ne menge geduld mitbringen.....
    (vielleicht ist aber auch meine gleichsetzung von altmeisterlicher malweise und lasurmalerei ein irrtum?!)
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  • Gast, 3


    dazu Alice Schwarzer fragen:" wie können weinerliche Männer Meister werden"?


    8. Dackelkurs belegen: Anbetung von Hermannsblau. Der "blaue Hermann" wird dann für's richtige Timing sorgen.


    Ja, auch Alice Schwarzer hat mittlerweile ihren festen Stellplatz im Kuhstall.
    Mach aber die Räume nicht zu eng zwischen Schwarzer, Dackel, Anbetung und wohlgeordnetem Geräteschuppen.

    Sonst landest du irgendwann beim Kopp-Verlag und ein Buch kommt hinten raus.

    LG, Hermann
  • Gast, 12
    du bist meister.
    ich bin meister.
    und wer schiebt jetzt die karre?
  • xylo
    xylo
    Gehts Dir um den Titel: Meister?
    Dann such Dir einen, werde Meisterschüler und dann Meister mit Schülern.

    Geht es Dir um die altmeisterliche Technik der Ölmalerei, dann benötigst Du ein sehr grosses Spektrum an Kentnissen über Schichtenmalerei, Pigmente (Kremer, sehr gut, sehr kompetente und zugängige Leute), viele Versuche
    und eine grosse Ausdauer. Wenn Du vom Meister sprichst, vermute ich, dass Du genügend Grundkenntnisse in der Ölmalerei gesammelt hast.

    Ein grösseres Lob, als von Deinem Meister "Mein Gott, wie hast Du das nur fertig gebracht" kann man fast nicht bekommen.... vorausgesetzt, Dein gewählter Meister, besitzt eine gewisse "Grösse"


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  • efwe
    efwe
    Der Herr Nero findet es nicht mehr nötig hier zu antworten. Geschockt?... ;)
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  • Frank Enrechen
    Frank Enrechen
    als kaiser hat man viele verpflichtungen und wenig zeit. ;)
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  • siku Hermann - typisch deutsch?

    Sonst landest du irgendwann beim Kopp-Verlag und ein Buch kommt hinten raus.
    LG, Hermann


    @ Hermann eine Lektüreempfehlung:
    Alan Dundes, Sie mich auch! Das Hinter-Gründige der deutschen Psyche. Basel 1985.

    "Es konnte nicht ausbleiben, dass der amerikanische Anthropologe in seiner erschöpfenden Studie über die deutsche Fäkaliensprache auch auf die zahlreichen, seit dem 17. Jahrhundert bezeugten „analen Assoziationen zu Würsten[...]Man kann sich mit ihm und zumal aus der Perspektive anderer Kulturen betrachtet, tatsächlich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Deutschen mehr und lieber an das Endprodukt der Verdauung als an ihr Ausgangsmaterial denken."
    Quelle dellagli. /Essays/ Gastrosophie/2006_EssenAufDeutsch

    Für die Nutellaspezialisten des KN ist das Heft wärmstens zu empfehlen.
  • Gast, 3


    @ Hermann eine Lektüreempfehlung:
    Alan Dundes, Sie mich auch! Das Hinter-Gründige der deutschen Psyche. Basel 1985.

    "Es konnte nicht ausbleiben, dass der amerikanische Anthropologe in seiner erschöpfenden Studie über die deutsche Fäkaliensprache auch auf die zahlreichen, seit dem 17. Jahrhundert bezeugten „analen Assoziationen zu Würsten[...]Man kann sich mit ihm und zumal aus der Perspektive anderer Kulturen betrachtet, tatsächlich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Deutschen mehr und lieber an das Endprodukt der Verdauung als an ihr Ausgangsmaterial denken."
    Quelle dellagli. /Essays/ Gastrosophie/2006_EssenAufDeutsch

    Für die Nutellaspezialisten des KN ist das Heft wärmstens zu empfehlen.

    Hallo Siku,
    na, aufgrund dieses kleinen Nebensatzes hast du dich aber ganz schön tief in die Analen der KN-Kackgeschichte gegraben - bzw. da hat sich bei dir was ganz tief eingegraben: Seit über 8 Jahren führst du dieses vollgeschissene Nutellaglas im Kopf spazieren, wie ich sehe - und schon damals hast du dich erregt draugestürzt. Das nenn ich gelebte Nachhaltigkeit :)

    Ist es nicht eher "typisch deutsch" (gemäß deinem Klischee), sich empört/abwertend auf all das zu stürzen, was man sich verbietet, um ihm dann doch näher zu kommen?


    kacki im glas©!®

    LG und Danke für die Lektüreempfehlung,
    Deine Bratwurst

  • Gast, 4

    Wie wird man ein Meister der Ölmalerei? So wie die alten Renaissancemeister oder besser? Die Frage ist ernst gemeint.

    ernste Frage, ernste Antwort:

    Bücher helfen hier nur ganz am Rande. Ich bring es dir bei.
    Gruß,
    Klaus
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  • Doktor Unbequem


    ernste Frage, ernste Antwort:

    Bücher helfen hier nur ganz am Rande. Ich bring es dir bei.
    Gruß,
    Klaus



    HöHö, klaro, und wenn Klauschi das nicht alleine schafft,
    holt er seine Freunde, die er ja (ich vermute mal wie sich selbst auch)
    zu den besten Künstlern der Welt zählt...
    :)))))))))))
  • Gast, 3




    HöHö, klaro, und wenn Klauschi das nicht alleine schafft,

    holt er seine Freunde, die ja zu den besten Künstlern der Welt zählen...
    :)))))))))))



    Hallo Herr Unbequem,

    wie ich sehe treten Sie nach Ihrem Urlaub wieder geduscht und zuverlässig wie eine Stechuhr zur Arbeit an.
    Sie sind dabei sehr fleissig, pünktlich und immer auf das wesentliche bedacht - bei der aufopferungsvollen Hingabe an Ihr Lebensthema: Die Darstellung eines Schwachkopfs.

    Vorbildlich!


    Mit voller Zufriedenheit :):
    Hermann

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  • Doktor Unbequem
    HöHö, das Kompliment kann ich zurückgeben, minutenschnelle Antwort.
    Allerdings muss dabei für Sie leider der Begriff "Darstellung" durch "Selbstdarstellung" ersetzt werden.

    Fröhlich grüssend
    U.

    PS:
    Hingegen hätten Sie den Plural verwenden sollen, Sie sind schliesslich nicht alleine hier!
  • Gast, 3

    HöHö, das Kompliment kann ich zurückgeben, minutenschnelle Antwort.
    Allerdings muss dabei für Sie leider der Begriff "Darstellung" durch "Selbstdarstellung" ersetzt werden.
    Fröhlich grüssend
    U.


    Sehr schön, Herr Unbequem.

    Sie können auch gleich gerne mal ein Päuschen machen.

    Ihr Abteilungsleiter des Herzens,
    Hermann

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  • Doktor Unbequem
    *gääääähn*...

    :)))
  • Gast, 3

    *gääääähn*...

    :)))


    Sehen Sie? Ich kenne meine Mitarbeiter. Halbe Stunde also - wir sehen uns nach dem Päuschen.

    Ihr Filialleiter

  • efwe
    efwe
    oh herr unbequem- er reitet wieder, nur kurz -da faellt er runter wieder :))
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  • Doktor Unbequem
    na, dann muss das effchen aber aufpassen, dass ich es noch platter drücke, als es schon ist...
    :))))))))))

  • Gast, 4

    "Alle Beiträge anzeigen"


    sorry tommy, ja, Freunde...,ich verstehe dein Problem, aber sinnvolle tipps, wie man freunde gewinnt, traue ich mir hier auch nicht zu.

    Mit einem inbrünstigen, röhrendkeuchenden, dann breit wie Milchreis klebenden "HöHö, klaro", grüßt zurück,
    Klaus
  • Gast, 3
    parkgalerie: "sorry tommy, ja, Freunde...,ich verstehe dein Problem, aber sinnvolle tipps, wie man freunde gewinnt, traue ich mir hier auch nicht zu."

    Hallo Herr Unbequem, einen Tipp hätte ich vielleicht für sie:

    Nicht so selbst-entkernt und distanzlos sein. Denn wer hat schon gerne eine Amöbe im Schritt.

    LG, Hermann
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  • Doktor Unbequem
    Sie offensichtlich.
    Ob gerne, weiss ich natürlich nicht wirklich...

    für klauschi:
    🔗
  • Gast, 4
    Ne jetzt, Rühmann?
    Trottel.

    Ernst Busch- Solidaritätslied (1931)
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  • Doktor Unbequem

    Trottel.

    Ernst Busch- Solidaritätslied (1931)

    immer raus damit, klauschi, das entspannt...
    :))

  • Gast, 15
    Nimm dir ein Leben lang Zeit. Nicht aufgeben. Das reicht - vielleicht.
  • Gast, 16 Prinzipielle Vorgehensweise, wenn Du wirklich gut werden willst
    Kein Mensch kann bewußt Fahrrad fahren und wenn er es versucht, fällt er hin. Ein gewisser Anteil läuft zwar bewusst kontrolliert - zb in welche Richtung will ich - aber selbst die Reaktion auf Besonderheiten findet ohne große bewußte Überlegung statt. Da laufen also viele Prozesse und irrsinnig viele Berechnungen in affenartiger Geschwindigkeit im Unterbewußten statt. Die Kommunikation zwischen dem Bewußten und Unbewußten bei so einem Vorgang, bezeichnen wir manchmal als "Gefühl". NIcht nur beim Radfahren. Ein Billardspieler kann bemerken, dass es sich nicht richtig anfühlt, wie er grade steht oder den Queue hält.
    Wenn wir mal Vorarbeiten weglasen und beim Malen nur den Aufstrich der Farbe mit Malmesser, Finger, Pinsel wie auch immer sehen - dann gibt es wahrscheinlich keinen Meister, der anders gemalt hätte. 100 Pro bewusst kontrolliertes Malen ist genau unmöglich, wie auf die Weise Radzufahren - möglch schon, aber das Ergebnis ist demenstprechend.
    Um dahinzukommen muss man jeden Teilaspekt der gesamten Handlung separat so lernen, dass es zur zweiten Natur wird - und fängt dabei natürlich mit der Pinselhaltung an und mit der Bewegung - oder mit anderen MItteln wie Malmesser etc. Dann malst Du erst mal Striche oder Flächen - siehst wieviel Farbe auf dem Pinsel welche Effekte hat - dann lernst du verschiedene Pinsel kennen und gehst das mit denen noch mals durch. Bis es zur zweiten Natur wird und Du es autopmatisch machst - sagen wir nach ca. 2000 Pinselstrichen fängt das an. Dann gehts zum nächsten Schritt und Bezogen auf Techniken - a la prima, imprementur was immer, mit einfachsten Motiven. Dabei nimmt man erst mal nur sichtbare Motive - das was man sehen kann - das gilt sowohl für Form als auch für Farbe. Dazwischen halt all die Einzelschriftte wie Aufnahme von mehr als einer Farbe mit Flachpinseln - die Vermischung nass in nass auf der Leinwand - welche Farben nimmt man, welchen Effekt hat es auf das Ergebnis - man entwickelt auch hier ein Gefühl für Farbmischungen - es immer zu berechnen wie ein Computer wäre absolut grausam. Dann die hervorhebung gewisser Dinge, wie Kontrast etc - Verstärkung dessen, was in der Natur weniger sichtbar wird - manchmal übertrieben krass - dann wieder ganz leicht bis man eine Referenzline im Kopf dafür gefühlsmässig hat, dasselbe dann für Form und Farbe. Und irgendwann wenn sich das äussere Sehen dabei mitentwickelt hat - malst Du dann vielleicht die nichtsichtbaren Dinge und brauchst kein Model oder Vorlage mehr - malst sie im Kopf und dann auf die Leinwand damit es sichtbar wird. Und wenn man dann vor einem Picassor, Cezanne, Auerbach was immer steht, sieht man das sicht und unsichtbare und versteht bilder an denen man vorher vorbeigelaufen ist. All das ist enorm anstrengend - irgendwann jedenfalls - und verlangt einfach alles - und dann kanns mal passieren, dass Sachen die du schon lange machtest plötzlich wie von einem anfänger wieder in frage gestellt werden, als müsstest du sie neu lernen - weil du auf einmal bewusst von der logik her manche effekte nicht verstehst und drüber nachdenkst - das könnte dann auch n zeichen dafür sein, dass ne pause einzulegen ist und man überarbeitet ist.
    der andere punkt ist - dass wenn du bilder von dir später anschaust eventuell dich wunderst und fragst "hab ich das gemacht?" ja haste - aber die nachträgliche perspektive auf das was man teilweise unterbewusst gesteuert machte ist wieder eine andere. unddamit das wirklich funktioniert - ist eines angesagt: machen machen machen machen probieren probieren vergleichen vergleichen machen
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