KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Paradigmenwechsel in der Kunst: In wiefern hat sich die Wahrnehmung von Kunst in den letzten 100 Jahren veraendert?

  • Pfaurania Evolutionsfalter Das Natuerliche erhalten
    Ja da hast du vollkommen Recht. Die Natur liegt in jedem von uns und wir sollten ihre Kostbarkeit zu schaetzen und wuerdigen wissen. Auch die wesentlichen Bestandteile in uns und der Umwelt, sowie auch in Wiesen und Waeldern sind die Eltern der Kunst. Was ihre Kinder daraus machen kann koennen ihre Schoepfer nicht beeinflussen. Die gesamte Umwelt die auch einst aus dem Urknall entstanden ist ist demnach alles in einer Einheit.
    Signatur
  • tiktamas
    @absurd-real Die Idee der objektiven Schönheit ist meiner Meinung nach schon längst gestorben denn es gibt weder Natur und auch fast kein Mensch mehr, ich sehe Ästhetik und Natur in Krise miteinander, weil sie von den meisten getrennt werden sie sind beide im Not gerade, das Schöne also auch Natur ist heute so Vergänglich wie es noch nie in der Geschichte der Menscheit war und als Schöne/Natur steht für mich an der erste stelle Leben, alles dreht sich hier aber nicht mehr ums das Leben sondern um zu überleben, das ganze funktioniert wie eine Maschine, im endeffekt zesrtören wir Natur und achten auf kein Leben mehr, essen jeden Tag Fleisch, alles wird gemästet für Profit und Gier, gehört diesen Teil der Realität deine Meinung nicht auch der Ästheik dazu? Und tut wirklich diese Tatsache nicht unsere Wahrnehmung auch beeinflüssen? ich bezweifel wohl ja das tut es.....
  • absurd-real Meine Goethe!
    Alles was sich uns offenbart, beeinflusst natürlich, auch das unterschwellige. Jeder Wandel der Zeit beeinflusst uns, auch der Nichtwandel. Alles vermeintlich Schöne kann so schnell hässlich werden.
    Aber ist ein uralter Mammutbaum nachdem er ausgerottet wurde, und so schön zerhackt und gesplittert nicht auch noch schön? Welche >Ästhetik hat sich Ikea ausgedacht? Kann der Anblick eines hübschen jungen Fräuleins nach ihrem Suizid oder Verkehrsunfall nicht auch noch der Ästhetik entsprechend ansprechend als schön definiert werden?!,Der ähm moral(?!)ische Zerfall, die Würde...jeden Dings und Menschens, allem was da kreucht und fleucht, friert und schwebt ist sehr bedauerlich, und bedeutet weit mehr als das bloße Vermögen in den kleinen oder großen Schicksalen dieser Welt noch die wahrscheinlichst intensivste Möglichkeit der Ästhetik auf die Schliche zu kommen. Denn am Ende geht einfach alles den Bach herunter, was man bisher als Fundament nutzen konnte, um sich selbst in der sensitivsten kaputtesten Welt eine eigene kaputte jedoch geschützte Welt hineinzubauen. Und doch ist es für einen Künstler genau das was er braucht...was er braucht zum schaffen, zum sein, zum über all dem sein, und dem mittendrin sein, ganz weit entfernt von dem Rest der Welt, der Zivilisation.

    Es ist alles eine Selbst-/Frage, eine Frage der An(für)sich-ts-frage, wie man die Geschehnisse interpretiert, was man zulässt was sie mit einem anstellen, und wozu man diese Erkenntnisse sich zu nutzen macht. Für die ganz persönliche Liebe zur Ästhetik und der Erhaltung der objektiven Schönheit gehört eben einfach nur eine ebenfalls sehr persönliche und individuelle Verknüpfung in deinem Kopf, mit der du bis zum Ende dieses, dich in völliger Pracht und Gier schöpferisch ausbreiten kannst.
    Inhaltlich wie Thematisch wenig zusammenhängend, Optisch zumindest aber ein leserlicher Text ;D
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • Pfaurania Evolutionsfalter Wahrhaftig leben
    Wer nur existiert der lebt nicht wirklich und wenn die Natur um uns herum verloren geht ist das Empfinden von Leben eine Illusion. Wenn die Natur missachtet wird erlischt dadurch jede Form von Wertschaetzung und Emphatie.
    Signatur
  • Pfaurania Evolutionsfalter Blick auf Feststellung von Wert
    Manchmal frage ich mich wodurch der Wert von Kunstwerken entschieden wird oder wodurch etwas als Kunst gilt. Z.b. gelten viele fragwuerdige Dinge als Kunst und wiederum viele schoene Werke werden nicht als Kunst anerkannt. Woran koennte das liegen und nach welchen Kreterien wird bei der Bewertung von Kunst vorgegangen?
  • siku

    ... und nach welchen Kreterien wird bei der Bewertung von Kunst vorgegangen?


    für alle, die das noch nicht gelesen haben: :-)
    🔗

  • xylo
    xylo @ Siku
    Merci für den Link, der Bericht war interessant.
    Das Wort "pleonastisch" ist mir bis jetzt noch nie über den Weg gelauen ;-)
  • siku
    und noch ein Link
    🔗

    @ xylo: "pleonastisch" - passt doch :-)
  • Günter
    Günter Verabredung
    Auch wenn ich Hr. Prof. Dr. Warncke zustimme, eine Einschränkung will ich aber schon machen. Niemand, schon gar
    nicht der Künstler, muss solcher Verabredung Folge leisten. Prinzipiell sind nur jene an eine Verabredung gebunden, die bei ihr mitgewirkt haben. Was das für die Kunst und ihre Wahrnehmung bedeutet kann sich jeder selbst ausmalen.
    Die sog. Fachleute, die heut zu Tage bei dieser, doch sehr nebulösen, Verabredung mitwirken, lassen sich in aller Regel mehr vom Marktwert eines Werkes leiten als vom künstlerischen Inhalt. Vom Markt verstehen sie meist wesentlich mehr als von der Kunst. Der Markt hat ja nachvollziehbare Kriterien, die sich auch mathematisch darstellen lassen, bei Kunst fehlen auch diesen Herrschaften die Maßstäbe! Ich sage es jetzt mal ein wenig bösartig, In allen Sparten der Wirtschaft, in denen es keine Maßstäbe gibt, wie z.B. Medizin, Psychologie, Religionen und Kunst tummeln sich jede Menge selbsternannte Fachleute, die außer Geld-u. Machtgier, keinerlei beweißbare Fähigkeiten oder nachvollziehbare Kenntnisse besitzen.
  • sthciN Hurz
    🔗

    Selbst nach mehrmaligem, höchst konzentriertem Lesen kann ich in dieser scheinbar beflissenen Buchstabenansammlung zu meinem Leidwesen doch nicht mehr als ein illustres "Blabla" erkennen.

    Allein die Aussage "Es gilt: Was als Kunstwerk anerkannt wird, wird als Kunstwerk anerkannt.",
    bereitet mir enorme Schwierigkeiten.

    Fragwürdiges Fazit: bin ich doof?
  • Till Dehrmann
    Till Dehrmann Interessant ....
    .... finde ich die verschiedenen Betrachtungen und Kommentare zu der gestellten Frage. Sie zeigen in gewissen Punkten sogar Übereinstimmung. Was mir noch zum Thema eingefallen ist, dass heute eher das Kunstmotiv im Fordergrund steht mit dem Ziel, möglichst ausgefallen zu sein, von lustig bis grotesk oder schockierend. Heute kommt es auf die besondere Idee des Motivs an. Früher lag der Fokus glaube ich nicht so stark im Motiv eines Werkes, sondern eher auf der Ausstrahlung, der Farbkomposition, der Bildgestaltung und dem handwerklichen Können des Künstlers. Wenn dazu noch das Motiv paßte, war das Kunstwerk perfekt.
    Beim Betrachter sollten weniger irgendwelche Emotionen geweckt werden, sondern vielmehr das Menschliche im Menschen, das Mitgefühl und, ... da waren wir schon, .... ästhetisches Empfinden angesprochen werden. Einem Maler, dem das gelang, war auf der Erfolgsschiene. Heute funktioniert das nicht mehr, da alles Ästhetische, Naturbezogene, alles was mit Schönheit und Harmonie zu tun hat, nicht mehr im Trend liegt.
    Ein Beispiel: Früher war es undenkbar, dass bei einem gemalten Portrait Teile des Gesichts abgeschnitten waren, da der Charakter und der Mensch mit seiner Seele zum Portrait einfach dazugehörten. Heute sind abgeschittene Gesichtspartien "salonfähig" geworden. Ein Gesicht, das nicht in den Rahmen der Leinwand paßt, ist nach heutigem Geschmack einfach "cool". Daß dabei wesentliche Eigenschaften des portraitierten Menschen verlorengehen, wird in Kauf genommen. So ändert sich halt das Empfinden im Laufe der Zeit.
  • Roderich
    Roderich

    "Es gilt: Was als Kunstwerk anerkannt wird, wird als Kunstwerk anerkannt."


    zu deutsch: wat kütt dat kütt
    ist doch ganz simpel. ;)

  • Günter
    Günter
    Bei diesem Thema hatte ich fest damit gerechnet, dass auch die seit einiger Zeit kursierende Geschichte über die Manipulation der Kunst durch die CIA mindestens erwähnt wird. Beteiligt daran waren vor allem jene, die ja bei den sog. Vereinbarungen über die Kunst das Sagen haben. Als da wären Museen, Stiftungen und selbstverständlich auch die Medien. Lässt man sich diese Geschichte mal ernsthaft durch den Kopf gehen und kommt dann noch zu dem Schluss, die Wahrnehmung von Kunst wäre nicht manipuliert, dann sollte man sich ganz schnell zu einem kompetenten
    Arzt begeben. Der Künstler jedenfalls hat kaum einen Einfluss auf die Wahrnehmung seiner Werke, weder auf die Art der Wahrnehmung noch ob sie überhaupt wahrgenommen wird. Noch einen Schluss darf man getrost aus dieser Manipulation von Kunst ziehen und das mache ich zugegebenermaßen besonders gerne: All die Kunstsachverständigen, die sich erdreisten Kunst und Künstler zu bewerten, haben entweder nichts von all dem bemerkt oder aber sie haben sich daran beteiligt. Summa summarum, die Kunstkritiker und sonstige "Kunstsachverständige" sind nicht das Salz in der Suppe wert! Und jetzt lasse ich mit mir über das Thema streiten!
  • Günter
    Günter
    Bei diesem Thema hatte ich fest damit gerechnet, dass auch die seit einiger Zeit kursierende Geschichte über die Manipulation der Kunst durch die CIA mindestens erwähnt wird. Beteiligt daran waren vor allem jene, die ja bei den sog. Vereinbarungen über die Kunst das Sagen haben. Als da wären Museen, Stiftungen und selbstverständlich auch die Medien. Lässt man sich diese Geschichte mal ernsthaft durch den Kopf gehen und kommt dann noch zu dem Schluss, die Wahrnehmung von Kunst wäre nicht manipuliert, dann sollte man sich ganz schnell zu einem kompetenten
    Arzt begeben. Der Künstler jedenfalls hat kaum einen Einfluss auf die Wahrnehmung seiner Werke, weder auf die Art der Wahrnehmung noch ob sie überhaupt wahrgenommen wird. Noch einen Schluss darf man getrost aus dieser Manipulation von Kunst ziehen und das mache ich zugegebenermaßen besonders gerne: All die Kunstsachverständigen, die sich erdreisten Kunst und Künstler zu bewerten, haben entweder nichts von all dem bemerkt oder aber sie haben sich daran beteiligt. Summa summarum, die Kunstkritiker und sonstige "Kunstsachverständige" sind nicht das Salz in der Suppe wert! Und jetzt lasse ich mit mir über das Thema streiten!
  • sthciN
    @Günter: ebenso, wie lt. Deiner Aussage "der Künstler ... kaum einen Einfluss auf die Wahrnehmung seiner Werke" hat, beschränkt sich m.A.n doch auch der Einfluss sog. "Kunst-Wahrnehmender", bzw Beurteilender, auf unmittelbar entstehende, zeitgenössische Kunstwerke - fernab jeglicher Tendenzen. Darin sehe ich ganz persönlich eine gelebte Form der Unabhängigkeit, und diese halte zumindest Ich für unbestreitbar ... sofern man sich als freischaffender Künstler nicht in die Misere eines gesellschaftlich anerkannten Nutztier-Verhältnisses begibt.
  • Alle Beiträge anzeigen
  • Pfaurania Evolutionsfalter Der neue Wandel
    In der Kunst gibt es gerade einen Wandel der besagt dass es nicht nur viele verschiedene Malstile gibt, sondern auch viele einzigartige Malstile die von vielen verschiedenen Individuuen stammen. Daher wird Kunst immer vielfaeltiger!
  • Günter
    Günter
    @Wasserwaage, als Medienkonsument und das sind doch fast alle Menschen, ist man doch immer Trends und Tendenzen ausgesetzt, das aber hat natürlich Folgen wenn es um die Wahrnehmung von Kunst geht. Und diese Trends macht nicht der Zufall und nicht der liebe Gott, sondern wie ich vorher schon erwähnt habe, z.B. der CIA. Der CIA
    hat vermutlich eine ganze Stilrichtung über die Museen, die großen Galerien und die Medien ins Leben gerufen und am Leben erhalten. Somit hat er sowohl die Kunst als auch deren Wahrnehmung manipuliert. Genau wie ein Jahrzehnt früher die Nazis oder eben die sog. Sozialisten. Natürlich gab und gibt es auch Künstler und Wahrnehmende, die sich
    von solchen Machenschaften nicht beeinflussen lassen aber glaub mir, das sind verdammt Wenige, die bestätigen letztlich doch nur die Regel. Und so leid es mir tut, auch die stehen unter dem Einfluss solcher Manipulation. Sie finden ja kaum noch Käufer bzw. Ausstellungsmöglichkeiten, die Kunstinteressierten suchen meist vergeblich nach Kunst, die nicht solchen Manipulationen unterliegt. Versteh mich nicht falsch, ich beklage mich nicht darüber, hat ja eh keinen Sinn
    aber ich hab auch keinen Bock mir ständig von angeblichen Kunstexperten Märchen anhören zu müssen.
  • Till Dehrmann
    Till Dehrmann Warum gerade CIA?
    @ Günter
    Hallo,.... Deine Argumentation kann ich irgendwie um 3 Ecken schon nachvollziehen, was die Trendmacher angeht. Aber eines verstehe ich nicht, wieso sollte sich gerade der CIA damit beschäftigen, Kunst oder Kunsttrends zu beeinflussen bzw. vorzugeben? Deren Job und Ziele sind doch eigentlich ganz andere. Was haben die mit Kunst zu tun, und wenn, was bezwecken die damit? Kannst Du das vielleicht mal etwas detaillierter erklären? Aus meiner Sicht stehen ganz andere hinter der Trendmache. Stichworte dazu: Lobbyisten und Geschäftemacher, die den Kreislauf aufrechtehalten. Fängt in Deutschland an bei den Mitteln, die vom Bund zur Kunstförderung bereitgestellt werden und die jedes Jahr aufgebraucht werden müssen, auf Teufel komm raus. Und dass der Topf zum 31.12. leer wird, dafür sorgen Galeristen, Akademien, Sponsoren, Stiftungen, Vereine und die sog. Künstler mit Phantasiepreisen für Wegwerfkunst.
    Ich krieg dabei aber die Kurve zum CIA nicht :-)
  • Alle Beiträge anzeigen
  • Pfaurania Evolutionsfalter Das wahre Leben
    Ganz gleich welchen Blick andere Menschen auf die Kunst haben und wie auch immer andere Menschen die Kunst wie eine Marionette behandeln wollen. Das wichtigste ist einfach sich selbst beim kreativen Gestalten treu zu bleiben und niemals von seinem persoenlichen Stil abzuweichen. Denn auch wenn andere Menschen nicht immer erkennen welche symbolischen Botschaften man mit seinen Werken ausdruecken moechte, so kann einem doch keiner das nehmen was man an Werten in seinem tiefsten Inneren traegt, solange man es festhaelt.
  • Pfaurania Evolutionsfalter Einzigartiger Stil
    Natuerlich gibt es mehr oder weniger beruehmte Stile Kunst zu leben. Doch selbst wenn man einen Stil hat der selten oder gar einzigartig ist, so sollte man sich dennoch immer treu bleiben. Denn darum geht es in der Kunst und um die damit verbundene Freiheit. Wer seinen Stil nicht lebt vergeudet vielleicht etwas wertvolles in der Welt das viele Menschen beruehren wuerde.
  • Seite 3 von 7 [ 138 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen