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  • Abstrakte Kunst ( von abstrahierend bis gegenstandslos) - Grenzen? Regeln? Zugang?

  • sthciN
    ... Scheinbar sucht der Mensch nach etwas, was er erkennen kann...


    Genau diesen Gedanken habe ich mir gerade erlaubt, aus Deinem Beitrag heraus zu picken, Xylo, da er meine Gedankengänge zu diesem Thema sowohl stark beinhaltet als auch diesen (für mich pers.) widersprechen zu scheint ... so meine ich auch, dass sich das auf Vertrautes Zugehen weniger auf eine Suche als vielmehr auf ein - (vielleicht!) durch Unsicherheit begründetes - Gewohnheitsschema zurück führen lässt (?)


  • tmmaDreVCJ
    ja denke das mit dem gewohnheitsschema sehe ich auch so...das merke ich auch in Gesprächen mit "Laien" über Architektur die prinzipiell alle Gebäude mit Flachdächern scheisse finden und lieber das gute alte 0815 Baumarkt-haus präferieren...
    viele Leute finden ja auch immer noch die welche Kunst gut, die eine realistische Kopie zeigt (auch von Laien sprechend)...das heißt es ist ja dann nur logisch dass durch Unwissen die Leute das mögen und anschauen womit sie wenn man es so sagen kann "vertraut" sind. das Sprichwort "was der Bauer nicht kennt isst er nicht" (hiermit will ich klarstellen dass ich mich von einer negativen Assoziation von Bauer oder Laie im sinne eines einfach strukturierten Geiste distanziere!!!!! :-) ) spricht eben wahres an!

  • tmmaDreVCJ
    und um auch wieder zum Thema zurückzulenken...ist nicht eben die abstrakte Kunst, die sich ja entwickeln musste aus dem hinterfragen seiner selbst was sie denn ist und wozu nachdem mehr oder weniger die Fotografie die, ich nenne es mal salopp, realistische Darstellung der Realität, eben auch so schwer zugänglich dadurch dass sie sich im groben nur auf sich selbst (also was sie ausmacht) reduziert...denn es setzt ja voraus, sie als Sprache verstanden zu haben um sich abstrakten werken zuwenden zu können?!?!???...?...desweiteren behaupte ich aber auch sie ist jedem zugänglich der sich öffnen kann und eine gesunde Einstellung zu seinen Gefühlen hat...nur wie tief?
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  • Roderich
    Roderich
    unser hirn mag lücken und unbekanntes nicht und schließt sie lieber mit erfahrungen und wahrscheinlichkeiten, vermutungen sind vermutlich besser als gar kein eindruck.
    damit läßt sich auch so manches schindluder treiben und öffnet wege um unsere eindrücke zu manipulieren.
    das kann spaß machen und unerwartetes zu tage führen - ich mag das, auch damit zu arbeiten wenn die grenze von gegenständlich zum abstrakten verschwindet, man abstrahiert und führt es auf die spitze bis am ende die quelle nicht mehr zu erkennen ist. ein spaß für beide seiten, betrachter wie macher.
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  • tmmaDreVCJ
    @Roderich bist du bereit dazu ein Beispiel aus deinem werk einzubringen?
  • sthciN
    unser hirn mag lücken und unbekanntes nicht und schließt sie lieber mit erfahrungen und wahrscheinlichkeiten, vermutungen sind vermutlich besser als gar kein eindruck. ...


    Hmmm ... gegen diese Aussage wehrt sich in mir etwas ... auch, wenn ich dsbzgl. natürlich nur für mich sprechen kann, will ich doch davon ausgehen und behaupten, dass es ebenso genügend Menschen gibt, die gerade das Unbekannte als äusserst anziehend empfinden ... m.A. und pers. Erfahrung nach, sind es gerade die "kreativen Köpfe", die sich von Unwahrscheinlichkeiten angezogen fühlen und genau darin eine Herausforderung erkennen.

  • Roderich
    Roderich
    ich erlebe abstrakte kunst ja eher als betrachter, meine sachen sind meist nur gering abstrahiert - aber doppeldeutungen mag ich - bei der figur ganz links sind die kniekehlen die ohren...oder umgekehrt. ;)


    die drei Könige
  • Roderich
    Roderich



    Hmmm ... gegen diese Aussage wehrt sich in mir etwas ... auch, wenn ich dsbzgl. natürlich nur für mich sprechen kann, will ich doch davon ausgehen und behaupten, dass es ebenso genügend Menschen gibt, die gerade das Unbekannte als äusserst anziehend empfinden ... m.A. und pers. Erfahrung nach, sind es gerade die "kreativen Köpfe", die sich von Unwahrscheinlichkeiten angezogen fühlen und genau darin eine Herausforderung erkennen.



    wenn wir bewusst etwas in seine teile zerlegen sind die lösungen mit den niedrigen wahrscheinlichkeiten sicher besonders für kreative köpfe reizvoll, unsere unbewussten schnellen instiktiven entscheidungen betrifft das aber wohl glaube ich nicht. evolutionstechnisch hing wohl häufig das leben unserer vorfahren von der blitzschnellen entscheidung ab, traf die nicht zu - game over.
  • sthciN
    Rodi, was meinst Du denn bitte mit "niedrigen wahrscheinlichkeiten"? damit weiss ich leider so gar nichts anzufangen
  • Roderich
    Roderich
    wenn du eine situation einschätzt läuft das doch etwa so:
    -50%: diese geste bedeutet bla bla...
    -25%: es könnte aber auch so gemeint sein...
    -10%: das wäre auch denkbar....
    -8%: langsam wirds absurd, aber wer weiß schon........
    -5%: das glaub ich nicht das dies zutreffen könnte.......
    -2%: niedriger geht es kaum, aber unmöglich ist es nicht.........

    zumindest läuft das bei mir so ab (ohne das exakte werte angezeigt werden - natürlich).
    Signatur
  • sthciN
    wenn du eine situation einschätzt läuft das doch etwa so:
    -50%: diese geste bedeutet bla bla...
    -25%: es könnte aber auch so gemeint sein...
    -10%: das wäre auch denkbar....
    -8%: langsam wirds absurd, aber wer weiß schon........
    -5%: das glaub ich nicht das dies zutreffen könnte.......
    -2%: niedriger geht es kaum, aber unmöglich ist es nicht.........

    zumindest läuft das bei mir so ab (ohne das exakte werte angezeigt werden - natürlich).


    ... Das versteh ich nicht.

  • Roderich
    Roderich
    hier geht es ja um zuordnen bei unklarer sachlage, wenn eine zuordnung eindeutig ist, wäre das natürlich nicht von nöten.

    genau darum geht es doch in der abstrakten kunst - assoziieren, zuordnen.
  • sthciN
    hier geht es ja um zuordnen bei unklarer sachlage, wenn eine zuordnung eindeutig ist, wäre das natürlich nicht von nöten.

    genau darum geht es doch in der abstrakten kunst - assoziieren, zuordnen.


    ... tut mir wirklich leid, aber jetzt kapier ich gar nix mehr.

  • tmmaDreVCJ
    mir kommt das ein bisschen vor als würde Rodi (wenn ich dich so nennen darf...?...:-)...) abstrakte Kunst zu sehr mit dem kopf betrachten...
  • Roderich
    Roderich

    mir kommt das ein bisschen vor als würde Rodi (wenn ich dich so nennen darf...?...:-)...) abstrakte Kunst zu sehr mit dem kopf betrachten...


    das macht jeder, der eine mehr, der andere weniger bewusst.
    ich höre gerne in mich hinein und möchte mich erforschen......wie alles was mich umgibt.
    ein unterschied existiert aber im ende nicht.
    ...hab nix gegen wenn man mich Rodi nennt.
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  • tmmaDreVCJ
    wo ich mitgehe ist: wenn du sagst das Gehirn geht mit Lücken im verständnisprozess mehr oder weniger so um das es dann auf "abgespeicherte" Erfahrungen zurückgreift...so im groben evtl auch bestimmte Assoziationen zu unklaren visuell wahrgenommenen Gebilden ins Bewusstsein ruft...aber bevor das alles passiert gibt es ja etwas was man tiefer spüren kann...also bevor das Gehirn eine Reaktion zeigt ist schon etwas in dir passiert (also davon ausgehend man schaut sich hier in diesem fall der Diskussion ein bild an)...und dieses Gefühl zu hinterfragen und auszuleuchten...und tiefsitzende Empfindungen freizugraben...ist das nicht eher die Ausgangslage abstrakte Kunst im ersten moment wahrzunehmen?
  • tmmaDreVCJ
    ah du sagst es ja selbst...
  • tmmaDreVCJ
    "...ein unterschied existiert aber im ende nicht."

    und ich kann vermuten dass es am "ende" zu einem unterschiedlichen Blickwinkel führen kann.
  • tmmaDreVCJ
    ich möchte hier mit vaga's Einverständnis auch ein Bild ihres Werkes hinzufügen mit einem Kommentar meiner ersten Gedanken dazu:
  • tmmaDreVCJ
    ot von Vaga, November 2014


    /werk/374039
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