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  • Ist Satire keine Kunst, oder warum gibt es hier keine Reaktionen

  • ixX
    ixX
    "Als lächerlich kann ich nur Lächerliches darstellen.
    Das meiste ist lächerlich auf die eine oder andere Art und Weise."

    Und wer bestimmt, was lächerlich ist?
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Ich frage mich, woran ich denn eine Darstellung des Mohammed identifizieren kann.
    Ich sehe da auf dem Titleblatt keinen Mohammed.
    Wieso ist das Mohammed?
    Weil alle sagen, es wäre Mohammed?!
    Das gleiche gilt für Christus Darstellungen, wenn es nicht gerade was ans Kreuz Genageltes ist.
    Das ist dann wohl eindeutig.


    Du denkst, die IS würde anders agieren, gäbe es diese Satire nicht? Muhahaha.
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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    "Als lächerlich kann ich nur Lächerliches darstellen.
    Das meiste ist lächerlich auf die eine oder andere Art und Weise."

    Und wer bestimmt, was lächerlich ist?

    Niemand.
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  • ixX
    ixX
    "Welche Form der Satire? Eine Satire die keine Satire ist?

    Und habe ich dir denn nicht genügend verständlich machen können, dass es m.E. bessere Methoden gibt, als mit Satire sexistischer Form Politik voranzutreiben? Dass es unklug u. rückschrittig ist, weiterhin Öl ins Feuer zu gießen? Mir gehts nicht darum, mit dir 100te von Artikeln auseinanderzunehmen, hier stundenlange Debatten zu führen, weil du anscheinend nur gerne debattierst. Ich habe ein beachtliches Leben außerhalb des Computers und setze mich tagtäglich für Verständigung mit Menschen und Kulturen ein - auf direktem Wege mit u. während meiner Arbeit. Sehr oft geht es dabei um die Themen Gewalt, Kriminalität u. Gleichberechtigung, Rechte und Pflichten, eine positive Lebensführung inmitten einer demokratischen Gesellschaft - mit unterschiedl. Ansichten, Erlebnissen u. Erfahrungsständen. Alles, was ich zu den Diskusionen hier erwähnt habe, ist (so denke ich zumindest) klar u. verständlich formuliert. Tut mir Leid, wenn es dir nicht gefällt oder deiner eigenen Haltung nicht entspricht. Ich bleibe dabei: ICH BIN NICHT CHARLIE! Auch wenn ich das Attentat aufs Schärfste verurteile, wie ich Gewalt generell verurteile und immer für aggressionsfreie Lösungswege appeliere, sie also auch selbst für mich anvisiere und lebe, was nicht heißt, dass alles sofort zu lösen sei, sondern oft lange Wege benötigt.
  • ixX
    ixX
    "Du denkst, die IS würde anders agieren, gäbe es diese Satire nicht? Muhahaha."
    Antwort:
    Die IS sucht und findet sicher immer irgendwelche Rechtfertigungen, um ihren "Heiligen Krieg" plakativ zu untermauern. Mir geht es mit meiner Kritik um das Positive, um das Errungene, den Fortschritt. Ich bedaure es, dass dieses dadurch (mit der weiter derart praktizierten Satire zu Mohammed) möglicherweise wieder kaputtgemacht wird.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Idioten wird es immer geben. Das Ziel muss meiner Meinung nach sein, dass wir alle friedliebenden Menschen unter ein Dach bekommen. Momentan werden jedoch (von einer gefühlten Mehrheit des Westens) alle Muslime pauschal als Feinde behandelt. Wenn wir uns auf das Gute konzentrieren; auf das Verbindende, dann hätten Extremisten kein Potential um immer wieder Nachschub zu bekommen. Zur Zeit treiben wir die Moslems stattdessen buchstäblich in die Radikalität. Wer fast nichts hat ausser die Werte seines Glaubens wird alles tun um das wenige zu verteidigen. Denn wenn sie das nicht tun, dann ist ihre Existenz komplett entwertet. Auf diesem Instrument spielen die Hassprediger und treten offene Türen ein. Die Täter haben nichts zu verlieren aber eine Menge zu gewinnen. Sie tauschen ein entwertetes Leben im Abseits des Westens gegen Ruhm, Ehre und einen Platz im Paradies ein.
    Hier müssen wir ansetzen. Geben wir ihnen doch ein Leben, dass zu verlieren einen Verlust darstellt! Wir könnten doch sagen "hey, tut mir Leid das dich die Karikaturen verletzt haben." Wir könnten unseren Egoismus aufgeben und stattdessen unser Herz öffnen. Wir könnten die Ausbeutung armer Länder stoppen. Wir könnten die Fischerei vor Afrika lassen und den Fischern dort ein Auskommen ermöglichen. Wenn wir wirklich an Frieden interessiert sind, dann müssen wir auch den Preis dafür zahlen. Wenn es gerecht zugehen soll, dann kann der Westen seinen Standard nicht halten. Ich habe mal ausgerechnet, dass der Lebensstandart des Libanon ungefähr dem entsprechen würde, was nach einer gerechten Verteilung der Mittel zwischen Arm und Reich herauskommen würde. Ein hoher Preis für den Westen. Aber kann der Preis für Völkerverständigung und Frieden zu hoch sein? Genug zum Essen zu haben, sauberes Trinkwasser, kostenlose Schulen für die Kinder und ein Leben in Sicherheit - ein besseres Mittel gegen Terrorismus und Krieg gibt es nicht. Die gerechte Verteilung der Ressourcen ist der Weg. Egoismus und Gier sind Mauer, die wir überwinden müssen.

    ja, ja ... naiv, bläuigig usw. usw.
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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @ixX

    Satire ist ein Weg frei von Gewalt und Aggression :D

    Ich habe halt den Eindruck, dass Du versuchst, das Pferd von hinten aufzuzäumen.
    Du möchtest all die Aktivität untersagen, die in anderen Gewalt provoziert, obwohl diese Aktivitäten selbst frei von dieser Gewalt sind.
    Das wird nicht funktionieren.
    Wo ist da das Ende der Fahnenstange? :D


    Warum nicht mit gleichen Mitteln antworten?


    Ich will Dir Deine Weltanschauung nicht nehmen.
    Aber unterschätze nicht Dialog und Debatte.
    Das sind Mittel der Demokratie :)
    Abgesehen davon, sind wir hier weit entfernt von einer Debatte :)

    Wie ich schon per PN schrieb:

    All the best :)

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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    ... Geben wir ihnen doch ein Leben, dass zu verlieren einen Verlust darstellt! ...

    Mein Gott, wie anmaßend :)
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  • rundesdreieck
    Mein Gott, wie anmaßend :)

    der typ ist bloss ziemlich hysterisch (und schlicht).
    :-)))
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  • rundesdreieck
    @ixX zitat
    "Leider hat man (das Satiremagazin) die Trauer gar nicht wirken lassen - die Zeit nicht genutzt, außer nur weiterzumachen, in die primitive Richtung (Hass, Verachtung und Spott)."

    nixx für "ungut", aber das ist mir ein bisschen zu weltfremd.
    ich habe nebenbei gesehen, dass du dich andernorts ziemlich esoterisch verlustierst.
    dagegen sage ich nixx, anderseits... soviel lichtarbeit und liebe... ich tanze mir nen mohammed...

    ----------------
    ich denke, dass das digitale zeitalter für eine menge dieses terrors "verantwortlich" ist.
    weil nämlich der rasante und plötzliche weltweite zugang für alle (egal welcher herkunft, bildungsstand usw.) dafür gesorgt hat, dass gewachsene (wohl auch tragende) ansichten von moral und ethik sehr unterschiedlicher Kulturen sich sich relativ unvermittelt miteinander konfrontiert sahen. ums mal extrem zu illustrieren:
    ne kralhütte mit sat-tv und bescheuerten amiserien. das war der anfang. (mal ganz grob)
    was sollten die, die davor hockten davon verstehen? und nun das www.
    jetzt haben wir den salat. die technik ist mittlerweile schneller als das hirn und die psyche.
    das ganze wirkt auf mich völlig durchgeknallt aber letztendlich auch logisch.
    irgendwo im orient, wo den moslems eh keiner die religion wegnehmen will, (eher das öl usw) drehen plötzlich fanatiker durch und meinen, sie müssten woanders irgendwelche spassvögel oder was weiss ich wen killen.
    wieso überrascht das so viele?
    man fokussiert im moment wie hypnotisiert bzw. massenhysterisch auf ein bisher kleines satiremagazin, das mir bis vor ein paar tagen völlig unbekannt war. wie wohl den meisten auch.
    es gab hier in europa schon immer satire auf religion und politik. allerdings hauptsächlich auf die europäische, bzw. westliche die gesellschaft gerichtet. auch terror.
    problematik, jener terror (und andererseits satire) befanden sich am gleichen, zugehörigen ort. es wurde also an ort und stelle verstanden oder ertragen.
    nun wurde/wird quasi alles wie wild ex- und importiert. je nach interesse. programme und betriebssysteme wurden/werden in (humanoide) computer (die dafür nicht ausgelegt sind) gepackt, welche folgerichtig jetzt haufenweise errors produzieren.
    der berühmt-berüchtigte turboglobalismus, der nicht mal im westen jedem geheuer ist, matscht alles, was an unterschiedlichkeiten auf diesem globus rumeiert, mal eben zusammen. warum? das wissen irgendwelche kranken banker, wirtschaftsbosse, deren politiker etc. wohl sehr genau.

    monsieur houellebecq geht in diesem tohuwabohu fast unter. den sollte man neben anderen kritikern, philosophen, soziologen etc. mal mehr in betracht ziehen um das ganze desaster besser zu kapieren.
    und vielleicht zu ertragen (oder in den griff zu bekommen… was ich bezweifle). es wird bei dieser komischen diskussion hier fast nur an der sichtbarkeit, der oberfläche räsoniert.

    ich glaube übrigens nicht daran, dass es bei dieser kacke wirklich vorrangig um eine religion geht. eher um sowas wie sicherheit und orientierung.
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  • efwe
    efwe
    wen meinst du mit leute??
    geh unter leute und frag mal, ob sie es nicht satt haben von der regierung zur toleranz
    aufgerufen zu werden, für eine religion, die vollkommen intolerant ist..................

    leute vielleicht wie mich, taeubchen?
    klar waere das mindestmass toleranz! (so wie auch fuer andere religionen--(religionsfreiheit) und, btw., wie tolerant ist den die kath, proth, oder orth. relig. ?
    bringschuld wird leider immer allein nur von den zuwanderern eingefordert und das befoerdert nat. keine eingliederung in eine gesellschaft-hier waere schon mal toleranz wenn nicht sogar akzeptanz von noeten! -denn mit der bedingung anpassen und verbiegen sonst fliegst du wird eine integration schon mal sehr erschwert -es erzeugt verbitterung und ghettobezirke ...



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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @rundesdreieck

    glaubst du oder denkst du? :D

    sklaven genießen ebenfalls eine gewisse sicherheit und orientierung.

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  • ixX
    ixX
    @ Xabu Iborian
    "Satire ist ein Weg frei von Gewalt und Aggression :D

    Ich habe halt den Eindruck, dass Du versuchst, das Pferd von hinten aufzuzäumen.
    Du möchtest all die Aktivität untersagen, die in anderen Gewalt provoziert, obwohl diese Aktivitäten selbst frei von dieser Gewalt sind.
    Das wird nicht funktionieren.
    Wo ist da das Ende der Fahnenstange? :D"

    Antwort: Untersagen und verbieten??? Nein, das kann u. will ich natür. nicht. Das könnte lediglich die Haltung derer - und DAS wäre mein Wunsch. Die Aktivitäten, sprich Satire der Art finde ich ist eine defensive Form, verletzt natürl. niemanden körperlich. Das heißt aber nicht, dass sie frei von psychischer Gewalt ist.

    Du meinst, ich würde das Pferd von hinten aufzäumen, meine Haltung (ja, das hast du richtig gesehen) ist tatsächlich vorbeugender Natur. In solch sensiblen Dingen sollte es das. Natürlich kann ich auch über Satire lachen oder einen Freund aus Spaß am Schlagabtausch provokant auf die Schippe nehmen, ihn sogar beleidigen... Der versteht das ja auch u. kann das wechseln... ,ohne dass wir uns die Nasen einhauen. Am Ende macht das ja auch Spaß, wenn man sich auf einer längst codierten Verständigungsebene befindet. Darin liegt der Unterschied.


    "Warum nicht mit gleichen Mitteln antworten?"

    Antwort: Da könntest du argumentieren, dass man dann ja auf gleicher Verständigungsebene liegt. ;)) Da muss ich erst mal selber lachen... Okay, ich lache immer noch.

    Aber jetzt: Wenn wir Multis friedlich leben wollen, müssen wir das das friedl. Miteinander auch praktizieren, vorleben u. dadurch überzeugen. Die Mühe lohnt. Es braucht Menschen, die vordenken und auch so handeln. Nicht anders läuft es in der familiären Erziehung. Ist doch ein anschaulicher Vergleich oder nicht? Oder meinst du, es geht schneller, wenn man erst mal alle Unruhestifter ausrottet? Und dannch mal das Pferd von vorne aufzäumen??? Nee..., so einfach das zu sein scheint, das zeigt doch die Geschichte..., Völkerhass wird weitervererbt.

  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    ich hatte mich auch schon gefragt, welche religion sternenkiesel wohl meint :D
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  • ixX
    ixX
    @ rundesdreieck "...dass du dich andernorts ziemlich esoterisch verlustierst."

    Hä???

    Richtig ist wohl, dass ich mich am ehesten mit der buddhistischen Anschauung identifizieren könnte u. Eckhart Tolle für jemanden halte, der das menschl. Sein anschaulich zu entwirren imstande ist. Aber als Esoterik würde ich das nicht bezeichnen, auch bin ich kein R. Steiner- Anhänger oder hänge einer Ideologie an... tsss
  • rundesdreieck

    ... mit der bedingung anpassen und verbiegen sonst fliegst du wird eine integration schon mal sehr erschwert -es erzeugt verbitterung und ghettobezirke ..


    genau sowas wollte ich unter anderem -auch- ansprechen
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  • rundesdreieck

    @rundesdreieck
    glaubst du oder denkst du? :D


    ich doofkopp beschränke mich umstandshalber auf beides :-)


    sklaven genießen ebenfalls eine gewisse sicherheit und orientierung.

    stimmt. und sie kann man mit freiheit, die sie nicht wollen, nur unglücklich und renitent machen. ist ein bekanntes problem, das aber mit gutem willen der herrschaft lösbar ist.
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  • otto_incognito
    otto_incognito




    Aber jetzt: Wenn wir Multis friedlich leben wollen, müssen wir das das friedl. Miteinander auch praktizieren, vorleben u. dadurch überzeugen. Die Mühe lohnt. Es braucht Menschen, die vordenken und auch so handeln.


    Das nenn´ ich mal Kolonialismus"light"!

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  • rundesdreieck
    @ rundesdreieck "...dass du dich andernorts ziemlich esoterisch verlustierst."
    Hä???


    falls dich der wortbestandteil "verlust", bei verlustierst, irritiert oder stört, denke ich demnächst mal drüber nach, was es für einen ersatzbegriff dafür geben könnte. (ich finde den aber nett)
    :-)
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  • ixX
    ixX
    @otto_incognito
    "Das nenn´ ich mal Kolonialismus"light"!"

    Das ist doch Quatsch hoch 9 ...?

    @ rundesdreieck
    Obwohl ich deine Meinung zum www mit Interesse gelesen habe u. sie durchaus in vielen Bereichen teilen kann, machst du mit deiner kurzen Einführung, mich esoterisch-wandelnd abzustempeln, genau das, was so viele Leute tun. Vorurteile fällen, ohne sich mit dem Menschen direkt über dessen Haltung oder Sicht - je ausgetauscht zu haben.
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