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  • THE ESSENTIAL THINGS in der GALERIE Z22

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    Galerie_Z22 THE ESSENTIAL THINGS in der GALERIE Z22
    Hardy Brackmann
    THE ESSENTIAL THINGS
    from the 80´s until today
    Portraits – Stills – Collagen

    GALERIE Z22
    Zähringer Str. 22, 10707 Berlin

    Eröffnung: Samstag, 24. Januar 2015, ab 19 Uhr

    Ausstellung: 25. Januar – 14. März 2015
    MI-SO 15 – 20 Uhr + nach Vereinbarung

    Ende 2014 eröffnete die Galerie Z22, nun präsentiert sie ihre zweite Ausstellung. Gezeigt werden drei Werkreihen des Künstlers Hardy Brackmann aus verschiedenen Schaffensphasen.

    In den 80er und 90er Jahren portraitierte Hardy Brackmann Künstler wie Otto Sander oder Jennifer Rush für diverse Magazine. So kam es vor, dass er sich eine Nacht mit Jim Jarmusch herumschlug oder Peter Ustinov auf eine Baustelle entführte, anstatt ihn im Hotel zu fotografieren. Ergebnis seiner Treffen mit diesen Persönlichkeiten sind intensive, teils experimentelle schwarz-weiß Portraits. Das Foto der Flamenco-Tänzerin Nina Corti verknüpfte er im Entwicklungsprozess mit Lichtmalerei. Von Malern wie Caravaggio inspiriert, nutzt Hardy Brackmann starke, filmische Lichtkontraste in seinen Bildern. Eine Werkrückschau zeigt eine Reihe dieser Portraits im Großformat.

    In Hardy Brackmanns Collagen überlagern sich Bildfragmente mit Frauenakten, Objekte fallen dem Betrachter entgegen oder verlieren sich hinter Farbschichten. Die drei 1 x 2 Meter großen Collagen, welche zusammen ein Triptychon bilden, sind erst für die Ausstellung entstanden. Der Raum ist hier nicht greifbar, Symmetrie trifft auf Chaos. Absurde klerikale Figuren bevölkern die Bilder, unbehagliche Geschichten werden angedeutet. In diese überladenen, vielschichtigen Werke kann man eintauchen und immer wieder Neues entdecken.

    Die Ausstellung präsentiert außerdem sieben großformatige Stillleben, die der Künstler in den 90er Jahren mit der Mittelformat Kamera aufgenommen und für die Ausstellung nochmals digital überarbeitet hat. Vorgefundene, teils alltägliche Objekte – Dart-Pfeile, Bügeleisen, Kugeln – werden mit Fotografien von Frauen und Oberflächen zu surreal anmutenden, verrätselten Arrangements verknüpft. Es sind zeitgenössische Vanitasbilder. Inspiriert von den surrealistischen Filmen Luis Buñuels, blicken hier immer wieder existentielle Fragen durch.

    Die Serie mit dem Akkordeon, die zu Beginn der Ausstellung steht, ist in Berlin entstanden. Sie greift abermals Themen auf, die Brackmann in seinem Oeuvre seit Jahren beschäftigen. Hardy Brackmann ist wie ein Chamäleon. Er arbeitet nicht nur als Fotograf, sondern auch als Innenarchitekt, Designer, Illustrator und Filmschaffender.

    Die Galerie Z22 konzentriert sich vor allem auf die Präsentation von zeitgenössischer Fotografie und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit diesem Medium. In ergänzenden Ausstellungen wird ein Bogen zu Video, Malerei, Skulptur und Installation gespannt. Der Schwerpunkt des Ausstellungsprogramms liegt auf französisch-deutschen Projekten und einem Austausch zwischen diesen beiden Ländern.

    Weitere Informationen: https://www.galerie-z22.com/
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