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  • macht es sinn, in zeiten elektronischer medien noch (foto)-realistisch zu malen?

  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @oeli

    dass die inszeniert sind ist klar, deshalb habe ich sie ja als beispiel meinem beitrag mitgegeben.
    aber was spricht dagegen, in der bude eines kumpels zu inszenieren?
    kann auch sein, dass da ein extra raum gezimmert wurde :)
    steht das irgendwo in google? :D
  • oeli
    oeli
    @xabu. Es spricht nichts gegen die Bude eines Kumpels. Ich diesem Fall war aber dein Gesagtes nicht richtig.
    Ich widerspreche auch nur weil Lacapelle mein absoluter Lieblingsfotograf ist. Diese Bude sieht man sehr häufig in seinen Bilder. Manchmal zündet er sie an , ein andermal flutet er sie mit Wasser. In diesem Fall hat er das letzte Abendmal dargestellt. Das meinte ,glaube ich, auch Heinrich mit nachstellen.
  • Roderich
    Roderich



    die frage, die sich da eben stellt, ist: warum greift heute jemand zum pinsel statt zur kamera, um etwas (möglichst fotorealistisch)darzustellen. (bzw. umgekehrt)


    wenn das Motiv nicht fotografierbar ist, in der gewünschten art, oder der gewünschten pose, oder generell real gar nicht existiert, macht das schon sinn - seiner Obsession näher zu sein,
    ist dann natürlich eine echte Herausforderung, etwas möglichst realistisch, ohne echte vorlage, hinzubekommen.

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  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    öh, das letzte abendmahl, ist das nicht ein gemälde?
    das gemälde einer biblischen begebenheit?
    die fotografie auf die wir uns hier beziehen, ist eine fotografie der inszenierung dieser biblischen begebenheit.

    heinrich schrieb von der nachstellung einer fotografie.

    wenn er die bude jedesmal zerstört, wirds wohl jedesmal die bude eines anderen kumpels sein.

    ;D
  • oeli
    oeli
    Ich habe in einen Bericht einen Künstler gesehen der fotorealistische Bilder malte ,nur aus dem Kopf. Bilder die es gar nicht geben kann. So eine Art Fantasielandschaften. Sehr gut finde ich es wenn man Fotorealistisch malt und es mit abstakten kombieniert, so wie es Gerhard Richter macht
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @roderich

    wüsste prinzipiell nichts, was nicht auch mit fotografie und composing und montage hinzubekommen wäre.

    bei solchen nicht realistischen bildern wie deinen, ist das schon schwieriger.
  • oeli
    oeli
    @ Heinrich schrieb . Fotos nachstellen. Das kann man auch so interpretieren."Nachstellen eines Bildes mittels Foto" . Musst du Heinrich fragen was er wirklich meinte
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @oeli
    na wenn es da keine vorlage einer fotografie gibt, ist es jedenfalls kein fotorealismus.
  • oeli
    oeli
    @ Xabu, Da muss er aber sehr gute Kumpels haben.
  • kceierdsednur

    öh, das letzte abendmahl, ist das nicht ein gemälde?
    das gemälde einer biblischen begebenheit?
    die fotografie auf die wir uns hier beziehen, ist eine fotografie der inszenierung dieser biblischen begebenheit.
    wenn er die bude jedesmal zerstört, wirds wohl jedesmal die bude eines anderen kumpels sein
    :D


    wie siehts mit der zerstörung der realitätswahrnehmungsbuden deiner kumpels aus, wenn du die kamera wie wild bewegst, wo andere schön still halten? gibt es noch einen grund, abstrakt zu malen, wenn man genausogut die kamera wie ne schleuder benutzen kann?
    :-)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    hab ich mich auch schon gefragt :D

    da es aber ebenso um den prozess geht bei dieser art fotografie, den akt des fotografierens, eine mini performance, besteht schon deshalb eine abgrenzung zur malerei, deren prozess ein ganz anderer ist. und das kannst du auch im ergebnis sehen, wenn du kannst :)

  • oeli
    oeli
    @ Xabu. Das ist aber eine sehr enge Auslegung des Begriffs Fotorealismus
  • Tomas Tzen
    Tomas Tzen
    Wenn ich da auch mal meine Senf dazu geben darf.
    Prinzipiell finde ich ja, daß Malerei viel mehr kann als Realismus nachahmen.
    Und wozu sich diese ganze Arbeit machen, wenn man das Motiv fotografieren kann?
    Also wenn etwas nicht fotografierbar ist, macht es durchaus Sinn.
    Aber in der Kunst gibt es keinen Sinn oder Unsinn.
    Kunst darf alles - nur nicht langweilig sein.
  • K_nav_nnamreH
    Ich empfehle, möglichst viele Techniken so zu kennen, dass man sich dieser Frage nicht mehr allgemein (im Sinne eines sozialen Konsenses) stellen muss (bzw. das den Sikus dieser Welt überlässt), sondern nur noch für seine konkrete Arbeit ( von mir aus auch im eigenständigen Umgang mit einem sozialen Konsens o.ä.) :)
  • oeli
    oeli
    @ rundesdreieck. Ein gemaltest Bild wirkt doch ganz anders , wie eine Fotografie. Besonders ab einer bestimmten Größe wirken fotorealistische und abstrakte Bilder viel besser als Fotos. Schau die Fotos mal an die eine Höhe von 2Metern haben.
  • kceierdsednur

    Ich empfehle, möglichst viele Techniken so zu kennen, dass man sich dieser Frage nicht mehr allgemein (im Sinne eines sozialen Konsenses) stellen muss (bzw. das den Sikus dieser Welt überlässt), sondern nur noch für seine konkrete Arbeit. :)


    hier ist er.
    der mensch, der meinen ersten wirklich seriös anmuten sollenden anfall von sikuismus kaputtmacht!

  • VBAL
    VBAL
    Ein ewiges sowie unnötiges Thema.
    Wenn es gut ist, ist es doch egal ob fotografiert oder gemalt.
  • kceierdsednur
    @ rundesdreieck. Ein gemaltest Bild wirkt doch ganz anders , wie eine Fotografie. Besonders ab einer bestimmten Größe wirken fotorealistische und abstrakte Bilder viel besser als Fotos. Schau die Fotos mal an die eine Höhe von 2Metern haben.

    na ja, ein bisschen vielleicht. wenn´s der detailgetreue eines fotos gleicher grösse mit dem ursprungsmotiv (ich rede ja von gemaltem fotorealismus) entspricht. das liegt aber dann daran, dass es natürlich eine fertigkeit draufpackt, die der fotograf nicht unbedingt vorweisen muss. malerische technik(en), haptik eben.
    2m-dinger und mehr wirken ganz klar beeindruckender als ein din a 4 dingelchen.
    das alleine wäre für mich immer noch kein grund, so nen schinken herzustellen. obwohl es einige gründe gäbe, es doch zu tun:
    die arbeit an sich um der arbeit willen, (bisschen beknackt aus meiner sicht. es sei denn, man kann/muss damit irgendwas kompensieren) oder kontemplation = zen
    viele alte meister hätten heute einen schweren stand im kunstmarkt. wie gesagt: für das, was die meist gemacht haben, gibts heute die bezeichnung portraitphotographie.

  • K_nav_nnamreH
    Tut mir leid, rundesdreieck.
    Ich hab auch ein schönes Siku-Thema. Als kleine Ersatzleistung. Moment ....
  • kceierdsednur
    Tut mir leid, rundesdreieck.
    Ich hab auch ein schönes Siku-Thema. Als kleine Ersatzleistung. Moment ....


    ersatz liest sich scheisse. wiedergutmachung, reparationsleistung sieht viel besser aus.
    ich bin jetzt grieche. ich will milliarden !
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