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  • Eigenschaften der Ölfarbe

  • Martin Mißfeldt
    Martin Mißfeldt Eigenschaften der Ölfarbe
    Ich habe mal einige grundlegende Dinge zum Thema "Ölfarbe" zusammengestellt. Bin gerade dabei, den Bereich "Ölmalerei" auf meiner Homepage auszubauen. Vielleicht entdeckt ja jemand noch etwas Neues - die Eigenschaften der Fareb zu kennen ist immer gut ...
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  • ognoM_ynnhoJ Ölfarbe
    Das ist alles fehlerhaft und unvollständig.
  • siku der Heißluftballon war schneller ;-)
    Die Texte wirken unbedarft - und sie gehen voll an der zeitgenössischen Kunst vorbei.
    Ölmalerei ist nicht die "Königsdisziplin", ob Malerei je "Königsdisziplin" war ist stark zu bezeifeln: google mal "Paragone-Streit". Künstler haben immer das Material genommen, welches gerade in ihrer Zeit zur Verfügung stand. Selbst "die alten Griechen" würden heute vielleicht die Fotografie oder Paintprogramme nutzen :-(.
    Zitat:"Alles was als Kunst gekauft wird ist Kunst",.Das ist eine fast geniale Erklärung, die aber eher naiv als richtig wirkt.
    "Hohe Preise" werden nicht durch "Öl" erzielt, sondern durch berühmte Namen wie van Gogh, Picasso, Rembrandt. Guck mal in den Internetautktionsportalen, da werden "Ölgemälde" von unbekannten Künstlern zum Zentel des ursprünglichen Verkaufswertes angeboten - und dann nicht einmal verkauft, weil z.B. Fotografie moderner wirkt: wer hängt sich heute schon einen "Ölschinken" an die Wand - und dann noch für viel Geld, die Leute kaufen beim Schweden Drucke zur Wohnraumverschönerung.

    Die Texte sind weder malgeschichtlich noch maltechnisch hilfreich für Interessierte, sie wirken wie vom Zufall getrieben, für eigene Zwecke hingebogen.
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  • ognoM_ynnhoJ Der Heißluftballon war nicht nur schneller, er ist auch besser und hat ganz andere Intentionen!
    Lieber Martin, lass dich bloß nicht entmutigen! Falls du eine Art 'Leitfaden für Ölmalerei' beabsichtigst, die zunächst einmal nur auf Maltechnologie abzielt, kannst du wertvolle Informationen dem Standardwerk von Max Doerner/Kurt Wehlte entnehmen.


    Sorry, ich habe auch jetzt erst die gesamte Seite einmal kurz aufgerufen. Ganz knapp ein paar Verbesserungsvorschläge ( du hast drum gebeten!), einfach nur, damit du dich nicht über meinen Beitrag ärgerst. Man muss Technik von Technologie sauber unterscheiden. Beispielsweise ist Primamalerei eine Technik, Ölmalerei aber eine Technologie, neuerdings heißt es auch Medium. Andere Technologien sind: Bleistiftzeichnung, Aquarell, Pastell, Acrylmalerei, Videofilm, Computeranimation u. einiges mehr. Techiken sind: Mehrschichtiger Malaufbau ( das Gegenstück zur Primamalerei) , Spachtelmalerei, usw..Technik bezieht sich auf das "Wie" und Technologie auf das "Womit".
    Ölmalerei würd ich auch nicht als Königsdisziplin bezeichnen, sondern als Mal ( !) -Technologie mit der größten Möglichkeit vielfältig ( technisch) zu gestalten. Ob Ölmalerei heute noch zeitgemäß ist, ist selbstverständlich scheißegal, wenn man einen praktischen Leitfaden zur Ölmalerei schreibt. Dann malt der Ratschlag-Befolger eben notfalls unzeitgemäß. Leider ist Öl tatsächlich unzeitgemäß. Du solltest Ölmalerei auch nicht so favorisieren, wie es Anachronisten tun, finde ich!

    Gut an deiner Seite ist, dass du kurz und bündig erläuterst. Bleib dabei, man braucht bei solchen praktisch gemeinten Texten den Mut zur gesunden Oberflächlichkeit.

    Stilistisch macht es sich in einem Kurzratgeber immer gut, wenn der Autor seine Erkenntnisse nur als bescheidene Vorschläge formuliert. Also z.B. ,,für eine Palette an Grundfarben schlage ich Coelin, Magenta, Zitrongelb , sowie Schwarz u. Weiß der Firma...vor". Sowas entschärft stets den Anspruch auf Vollständigkeit und mildert berechtigte Vorwürfe ab. Und berechtigte gibt es immer.
    Liebe Grüße
  • Roderich
    Roderich
    zum thena zeitgemäß, ganz kurz. spielt es eine rolle (für den maler) ob öl zeitgemäß ist, in mode? die wenigsten malen wohl gewerblich, bzw könnenen ihren Lebensunterhalt damit bestreiten, ohne nebenher noch bei lidl an der kasse zu sitzen, oder Pakete für ups zuzustellen, was bleibt ist also der malspaß. mein letztes bild hatte ich ja mit acrylfarben gemalt, und wenn man sonst pastös mit öl malt, liegen da welten dazwischen, mit öl macht es mir einfach viel mehr Freude, mit digitalen medien macht es mir z.b. gar keine Freude, obwohl ich schon zu Amiga Zeiten mich mit zeichenprogrammen versucht hatte.
    eine andere frage ist da schon, ist visuelle Darstellung, in 2d und ohne Bewegung noch zeitgemäß? der einzige grund, warum man sich solche Sachen an die wand gehängt hat, waren doch die technischen grenzen, das Ölbild von früher, ist in gewisser weise heute doch der Flat Screen der an der wand hängt, internetzugang besitzt und uns mit Bildern von Kultur bis Porno, 24 stunden am tag, 7 tage die Woche, berieselt.......................das konnte die Leinwand nicht.
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  • siku

    Der Heißluftballon war nicht nur schneller, er ist auch besser und hat ganz andere Intentionen!"

    Lieber Martin, lass dich bloß nicht entmutigen! Falls du eine Art 'Leitfaden für Ölmalerei' beabsichtigst, die zunächst einmal nur auf Maltechnologie abzielt, kannst du wertvolle Informationen dem Standardwerk von Max Doerner/Kurt Wehlte entnehmen.



    Der Text von Montgolfiere beginnt mit "Selbstbeweihräucherung" - ein ganz schlechter Textanfang:
    Eigenlob des "Rezensenten" vor Beginn der Kritik nimmt der gutgemeinten Unterstützung die Wirkung.

  • eirelagkrap
    Halo Martin,

    Den Abschnitt über die Farbpigmente würde ich streichen.
    Dass alle Pigmente, die auch mit anderen Bindemitteln verwendet werden, benutzt werden können ist schlicht Quatsch. Als Beispiel die Kreide, in wässrigen Techniken ein hervorragendes hochdeckendes billiges Pigment, in Öl gebunden völlig unbrauchbar.

    Klaus
  • ognoM_ynnhoJ
    Lieber Siku, ich veröffentliche als Autor in Publikumsverlagen und bin sicher, du veröffentlichst nichts. Außer hier. Die Selbstbeweihräucherung war altruistischer Natur, denn es ist offensichtlich, dass es ohne meinen zweiten Beitrag hier in Pöbelei ausgeartet wäre. Und so steht hier bereits vorn zur Abwechslung mal kein Müll, sondern ein konstruktiver Beitrag.

    @Zu allen Fantasien, die Parkgalerie stets unbeschwert äußert: Ich glaube ja wohl, dass jemand, der als Malkursgeber geschäftlich unterwegs ist und dann als Visitenkarte für potentielle Kunden ein einziges Bild zeigt, welches auch von einem durchschnittlichen Zehnjährigen stammen könnte, sich selbst als Ratschlaggeber endgültig in die Tonne gekloppt hat. Es ist schlicht unerheblich, ob "Kollege Klaus" mal zwischendurch keinen Unsinn schreibt sondern sachlich bleibt. Es mangelt an Lust zur Unterscheidung. Er bräuchte für jedes seiner Postings jemanden, der nachkorrigiert. Schaut mal seine Anrede! ...Halo Martin,...
    Absturz im ersten Wort,...Rekord!
    Halo Klaus!

    @Roderich. Ob Ölmalerei zeitgemäß ist oder nicht, spielt für eine Malanleitung keine Rolle, ich hab's oben sinngemäß bereits so gesagt. Das ändert sich aber in dem Moment, in dem Ölmalerei als Königsdisziplin tituliert und bewertet wird. Sie ist heute keine Königsdisziplin mehr, sondern kulturhistorisch bedeutungslos geworden. Liebe Grüße.
  • Martin Mißfeldt
    Martin Mißfeldt
    Na hier ist ja was los :-)
    Danke für alle konstruktiven Hinweise bezüglich des Artikels. Ich werde das überdenken und den Artikel entsprechend anpassen.
    Euch noch einen schönen Sonntag.
    Signatur
  • eirelagkrap

    Lieber Siku, ich veröffentliche als Autor in Publikumsverlagen und bin sicher, du veröffentlichst nichts. Außer hier. Die Selbstbeweihräucherung war altruistischer Natur, ...


    Liebe Siku,
    das mit dem Heißluftballon fand ich echt total schön und treffend.

    Viele Grüße,
    Klaus
  • ognoM_ynnhoJ
    Dir auch einen schönen Sonntag, Martin! Vielleicht sind ja einige Textstellen von mir für dich wenigstens ein bisschen von Nutzen. Dass aus deiner Sicht hier nicht alles ausschließlich konstruktiv sein konnte, dafür entschuldige ich mich bei dir für meinen Teil, alles wird aber verständlich, wenn man die Beiträge der Reihe nach liest. Ich wollte nicht auch noch für unverbesserliche Nörgler Stichwortgeber sein und Vorlagen liefern. Deine Seite wird sicher gut, ich finde es klasse, wenn Leute was machen!
  • siku

    Lieber Siku, ich veröffentliche als Autor in Publikumsverlagen und bin sicher, du veröffentlichst nichts. Außer hier.

    Lieber Montgolfiere. Neugierig nachgefragt: was sind "Publikumsverlage"?
    Ich dachte so allerweltsprofan alle Bücher, Schriften etc. werden für Leser (Publikum) veröffentlicht?
  • ognoM_ynnhoJ
    Lieber siku, ein Publikumsverlag ist das begriffliche Gegenstück des Selbstverlages, na du bist ja noch unbedarfter als ich dachte. Hast du denn noch niemals etwas verfasst, dass dann von einem Verlag für gut genug befunden wurde, gedruckt zu werden? Offensichtlich nicht einmal versucht! Dann hab ich ja wohl genau ins Schwarze getroffen.
  • eirelagkrap




    Ich dachte so allerweltsprofan ...


    Liebe Siku,

    versuche einfach, jeden Gedanken gleich ins Unermessliche aufzublasen.
    Da schweben plötzlich Dinge wie Publikumsverlage vor.
  • ognoM_ynnhoJ
    Geh mal lieber aus dem Kanal, lieber Klaus. Du bist nicht angesprochen. Du kriegst noch dein Fett, ist hiermit versprochen! Aber später, bitte one Honk after another...
  • eirelagkrap
    Liebe Siku,

    In mir setzt sich immer deutlicher der Gedanke fest, dass die
    lustigen grünen und roten Punkte doch recht genau darüber Bescheid geben können was hier an Beiträgen als erwünscht empfunden wird.
    Viele Grüße,
    Klaus
  • ognoM_ynnhoJ
    Natürlich lieber Klaus, das was als erwünscht empfunden wird, ist ja schließlich maßgeblich, nicht wahr? War schließlich immer so, vor allem zwischen 33 und 45. Weißt du, was gesundes Volksempfinden ist? Bestimmt nicht, aber lustig, dass du es hast und öffentlich zugibst. Du bist aus meiner Sicht hochbegabter, unfreiwilliger Komiker.
  • K_nav_nnamreH
    Auch ich fand den Begriff "Publikumsverlag" von Jean Montgolfiere wunderschön.

    Daher ein kleiner Gedanken dazu.

    Um einen Begriff wie "Publikumsverlag" zu verstehen, muss ich ihn zunächst auseinander nehmen:

    Der "Verlag" ist hierbei zunächstst als "Bühne" zu verstehen.
    Und zwar eine, die dem Selbst eine Grundlage gibt, damit eine im Verlangen verlangte, anonyme "Masse" im Sinne der eigenen Vorstellungswelt eintreten kann, um seine Aufgabe zu erfüllen.

    Dabei muss die Bühne robusten, sicheren Halt geben. Sie ist oft aus echtem Holz und tragfähig - am besten ein ganzes Publikumsliebling-Leben lang. Ja beinahe väterlich im Versprechen von Halt und Bodenhaftung und damit eine wertvolle Stütze ist die Bühne Stütze für eine ganze Welt.
    Mütterlich ist allenfalls die Bühnenbeleuchtung. Warm und die Person hervorhebend.

    Das "Publikum" ist jener Teil, der nun die Bühne, also das Selbst, so bespielen muss, dass die Bühne als Selbst libidonös die ganze Welt umarmen kann und trotzdem ganz bei sich selbst bleiben kann - daher muss das Publikum anonym bleiben.

    Das nur mal kurz zu diesem interessantem Begriff..

    LG, Hermann

  • eirelagkrap
    Oh, ein Mütze-Glatze Spieler

    Edit: Leider wurde das Ursprungsposting von Heißlufthans gelöscht.
  • ognoM_ynnhoJ
    Jedem bildenden Künstler, Wissenschaftler und jedem Autor sind der Begriff 'Publikumsverlag' geläufig. Wenn man ihn ungewöhnlich findet, heißt das, dass man niemals etwas veröffentlicht und sich nicht einmal um eine Veröffentlichung bemüht hat. Aus eurer Sicht natürlich verständlich...
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