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  • Stillleben

  • Roderich
    Roderich
    ein herrliches Video, um in einen Sonntag morgen zu starten, danke Heinrich. :)
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  • Martin Mißfeldt
    Martin Mißfeldt
    Da es hier doch wenigstens ansatzweise eine kunstbezogene Diskussion gibt, mische ich mich doch noch mal ein.

    @Aaron: ich finde die beiden Stillleben technisch sehr versiert, aber als Stillleben eben tatsächlich belanglos. Sie sind dekorativ und hübsch anzusehen. Mit Morandi hat das in meinen Augen nichts zu tun. Dort ging es um ein Lebenswerk, hier um zwei Beispiele - aus Deinen Bildern hier ist nicht zu erkennen, dass Du die tiefgründigen existenziellen Malerfragen eines Morandi thematisierst. Abgesehen von der Art der Kommunikation, die eher auf einen expressiven Wilden schließen lassen würde.

    zu der Kritik von siku: das kann ich gut nachvollziehen - wenn man denn den authentischen Malprozess als Bedingung für ernsthaftes künstlerisches Arbeiten zugrunde legt.
    Für mich sehen die Bilder (die wir hier ja nicht als Originale, sondern als digitale Abbildungen sehen) aus wie "gemogelt". Vor allem die dunkle Linienzeichnung wirkt zu stimmig, als dass sie frei hingepinselt sein könnte. In der Tat provozieren Deine Arbeiten dazu, sich über den Malprozess Gedanken zu machen. Sie sehen aus, als wären sie so entstanden:
    Foto eines Stillebens gemacht.
    Foto mit dem Computer mit Helligkeit / Kontrast so bearbeitet, dass nur die dunkle Linienzeichnung übrig bleibt.
    Dieses als Ausdruck unter ein Aqarellpapier und mit Unterlicht auf Glastisch "nachgemalt".
    Könnte natürlich auch mit einer entsprechenden Vorzeichnung so laufen ...

    Aber: ich persönlich finde das "Talent" oder die "maltechnischen Fähigkeiten" inzwischen eher nebensächlich. Viele aktuelle Künstler lassen ihre Bilder längst von anderen malen. Ich habe mal Gerhard Richter in seinem Atelier besucht, da standen einige der großen realistischen Gemälde (Wolken) und mehrere Maler standen mit Pinseln vor den Bildern. Der Richter gibt das Foto vor, die malen das, und er macht es dann mit einem breiten Pinsel unscharf. Bei Rubens war das schon so, auch ein Jeff Koons lässt längst von anderen malen, und und und...
    Wenn ein Künstler heute mit Hilfe von technischen "Tricks" malt oder einen Teil der Bilder von anderen malen lässt, ist das weder verwerflich noch hat es mit dem künstlerischen Status zu tun, oder?
    Ich hatte dieses übrigens als Eingangsfrage gestellt: "Kann man einem Werk ansehen, dass es Kunst ist", aber egal, ich will hier keine alten Kamellen aufkochen.

    Gruß, Martin
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  • Roderich
    Roderich
    am meisten spaß beim malen, macht mir ja die grobe Entstehungsgeschichte, die Feinheiten am ende stressen mich eher (weil ich immer unzufrieden bin)................ich muß also nur berühmt werden, dann machen das meine Lakaien, prima! ^^
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  • otto_incognito
    otto_incognito

    Wenn ein Künstler heute mit Hilfe von technischen "Tricks" malt oder einen Teil der Bilder von anderen malen lässt, ist das weder verwerflich noch hat es mit dem künstlerischen Status zu tun, oder?
    Ich hatte dieses übrigens als Eingangsfrage gestellt: "Kann man einem Werk ansehen, dass es Kunst ist", aber egal, ich will hier keine alten Kamellen aufkochen.



    Das ist unlogisch. Du verrührst Linsen und Erbsen zu einem Eintopf.
    Im ersten Satz wird die Frage angedeutet, wieweit die Urheberschaft eines Künstlers reicht, bzw
    nach Vorrang von Entwurf gegenüber Ausführung.
    Im zweiten Satz geht es darum, sollte die Eingangsfrage überhaupt annähernd Sinn machen, ob
    ein Werk ihm immanente Merkmale aufweisen müßte, die es als Kunstwerk auszeichnen könnten.
    Wieviel Leute unter welcher Führungshoheit daran mitgearbeitet haben, ist dann erstmal egal.

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  • ognoM_ynnhoJ
    Zitat Martin: zu der Kritik von siku: das kann ich gut nachvollziehen - wenn man denn den authentischen Malprozess als Bedingung für ernsthaftes künstlerisches Arbeiten zugrunde legt.
    Für mich sehen die Bilder (die wir hier ja nicht als Originale, sondern als digitale Abbildungen sehen) aus wie "gemogelt". Vor allem die dunkle Linienzeichnung wirkt zu stimmig, als dass sie frei hingepinselt sein könnte. In der Tat provozieren Deine Arbeiten dazu, sich über den Malprozess Gedanken zu machen. Sie sehen aus, als wären sie so entstanden:
    Foto eines Stillebens gemacht.
    Foto mit dem Computer mit Helligkeit / Kontrast so bearbeitet, dass nur die dunkle Linienzeichnung übrig bleibt.
    Dieses als Ausdruck unter ein Aqarellpapier und mit Unterlicht auf Glastisch "nachgemalt".
    Könnte natürlich auch mit einer entsprechenden Vorzeichnung so laufen ...


    Echt wahr? Käme gar nicht auf sowas...Wenn ich heut Abend dran denke, fotografiere ich eines der beiden Bilder mal, wie ich es in der Hand halte, Oder was soll ich machen, um die Authentizität zu belegen? Sach es , ich mach es!
    Zu meinem Vorbild Morandi und mir. Natürlich ahme ich keine seiner Eigenheiten/Bilderfindungen nach, das fände ich nicht so prickelnd, genauer gesagt, würde ich mir dann ja ein Armutszeugnis ausstellen.Ich habe meine eigene Vorstellung von Malerei und ein eigenes Talent, Morandi inspiriert mich nur, wie ein Jazzmusiker einen klassischen Geiger inspiriert oder umgekehrt
    Mein künstlerischer Impetus ( wohlgemerkt nur beim Aquarell) ist folgender: Ich möchte das Unscheinbare in der Welt mit solcher Wertschätzung malen, als ob ich es als Kleinkind zum ersten Mal sehe und darüber erstaune. Alles Inhaltsschwangere ist streng verbannt, wenn ich etwas verbal zu sagen habe, schreibe ich Texte. Typische Aquarellmotive wird man bei mir nicht finden. Meine Bilder fertige ich an, indem ich Aquarelltechniken absichtlich falsch anwende. Die Motive bestehen, wenn man genau hinschaut, aus getrockneten Pfützen, Klecksen, zufälligen Verläufen und Farbausblühungen, nah an der Grenze zur Abstraktion. Wenn man nah davorsteht, erkennt man oft nicht das Motiv, erst mit Abstand "erkennt das Hirn des Betrachters wieder". Na wenn das alles keine Herstellungsspuren sind? Ich arbeite nur groß-oder übergroßformatig in Aquarell, eine extreme Schwierigkeit übrigens, da man fast mit der Nase am Papier "klebt" ( weil es flach am Boden liegt)und man keinerlei Übersicht hat, im Gegensatz zur Arbeit an der Staffelei, von der man ja körperlichen Abstand nehmen kann.
    Ich weiß, dass Leute wie Richter malen lassen, was solls? Frank Stella auch und viele mehr. Da passt es zum Konzept. Ich habe in meinen beiden Stillleben versucht, einer abgefressenen Kuchenplatte in der Spülecke ihre Wunder zu entlocken. Mit den Mitteln der Interpretation, wie sie nur im Aquarell möglich sind. Ich halte beide Arbeiten für gelungen, sie brauchen sich hinter keinem Morandi zu verstecken, glaub ich. Grüße von hier.

  • Martin Mißfeldt
    Martin Mißfeldt

    Wenn ich heut Abend dran denke, fotografiere ich eines der beiden Bilder mal, wie ich es in der Hand halte, Oder was soll ich machen, um die Authentizität zu belegen? Sach es , ich mach es!


    Mir zumindest musst Du nichts beweisen. Wenn Du es sagst, glaube ich es. Aber Du wolltest ja meine Gedanken dazu hören. Und die reiben sich - wie gesagt - an dieser merkwürdigen "Stimmigkeit" ...


    Ich habe in meinen beiden Stillleben versucht, einer abgefressenen Kuchenplatte in der Spülecke ihre Wunder zu entlocken. Mit den Mitteln der Interpretation, wie sie nur im Aquarell möglich sind.


    Ja, in dieser Hinsicht sind beide Arbeiten gut gelungen. Dein Ansatz ist ein sehr verbreiteter und er verdient Respekt.
  • ognoM_ynnhoJ
    Jaja, danke für deinen tatsächlich konstruktiven Beitrag!
  • ognoM_ynnhoJ


    Das ist unlogisch. Du verrührst Linsen und Erbsen zu einem Eintopf.
    Im ersten Satz wird die Frage angedeutet, wieweit die Urheberschaft eines Künstlers reicht, bzw
    nach Vorrang von Entwurf gegenüber Ausführung.
    Im zweiten Satz geht es darum, sollte die Eingangsfrage überhaupt annähernd Sinn machen, ob
    ein Werk ihm immanente Merkmale aufweisen müßte, die es als Kunstwerk auszeichnen könnten.
    Wieviel Leute unter welcher Führungshoheit daran mitgearbeitet haben, ist dann erstmal egal.




    Also, hier im Thread ist ja der konkrete Vorwurf aufgetaucht, dass meine Aquarelle gar keine sind, bzw.nicht von mir sind, da eine Signatur auf der Vorderseite vermisst wird.
    Man muss diesen Sachverhalt klar trennen, von der Situation eines Konzeptkünstlers, der zur Werkausführung Angestellte beschäftigt, die nach seinen Plänen arbeiten. Ein solcher Konzeptkünstler verstieße gegen keinerlei Gesetz oder Konvention, jedem ist ja klar, dass z.B. eine riesige Skulptur nicht vom Künstler allein angefertigt wird.

    Wer allerdings ein Bild als eigene Arbeitsleistung in der Kategorie Aquarell anpreist, obwohl es sich um ein digital erstelltes Machwerk handelt, betrügt die Betrachter. Falls er diese "Arbeit" für Geld anbietet, wäre es sogar ein Betrugsversuch nach §§263, 22, 23, StGB, wenn es zum Verkauf käme, vollendeter Betrug, § 263 StGB. Wer seinen Namen unter Fremde Arbeiten setzt und verkauft, begeht Urkundenfälschung!

    Wenn ich siku also als ausgemachten Schwachkopf betitele, hab ich gute Gründe...

    So sieht's aus. Noch Fragen?

    Meine Aquarelle sind, sofern sie nicht mit "verkauft "vermerkt sind, alle käuflich zu erwerben! Ich räume dabei stets ein langfristiges, übergesetzliches Rückgaberecht ein, welches bis jetzt aber noch niemand in Anspruch nahm. Soviel zu diesem Thema.
  • eirelagkrap





    Wer seinen Namen unter Fremde Arbeiten setzt und verkauft, begeht Urkundenfälschung!

    Wenn ich siku also als ausgemachten Schwachkopf betitele, hab ich gute Gründe...



    Junge, Junge. Ein Kunstwerk ist keine Urkunde.

    Da must du wohl noch mal nachlesen.

  • siku

    Also, hier im Thread ist ja der konkrete Vorwurf aufgetaucht, dass meine Aquarelle gar keine sind, bzw.nicht von mir sind, da eine Signatur auf der Vorderseite vermisst wird.
    [...]
    Wenn ich siku also als ausgemachten Schwachkopf betitele, hab ich gute Gründe...

    So sieht's aus. Noch Fragen?


    keine Fragen!, strampel einfach weiter.
    Noch ein Link zum Thema: gilt auch für digital bearbeitete Fremdfotos. :-))
    http://www.kunsthandel-verlag.de/verbaende.html

  • ognoM_ynnhoJ

    Junge, Junge. Ein Kunstwerk ist keine Urkunde.

    Natürlich handelt es sich um eine Urkunde, wenn ich mit Unterschrift versichere, dass eine rechtserhebliche Tatsache, wie die Urheberschaft über ein Bild mir selbst zuzuschreiben ist, wie es jeder konkludent tut, der öffentlch ausstellt. Wenn einer seine Unterschrift unter ein fremdes Gemälde setzt und damit im Rechtsverkehr andere über die wahre Urheberschaft täuscht, kann er neben Betrug auch Urkundenfälschung begehen. Glaub's einfach, ich hab keinen Bock hier Jura zu dozieren, oder droht bei dir der Knast und du brauchst Tipps?..




  • leopoldinho
    Hallo Jean M.,
    muss ich jetzt eines Deiner Machwerke kaufen um davon überzeugt zu werden, dass es sich um ein Aquarell handelt?
    Dann bleibt noch die Frage nach der Urheberschaft.
    Ich versteh eh nicht warum Du dieses ganze Theater nicht mit einigen Beweisfotos beendest.
    Grüsse H.
  • Roderich
    Roderich
    @leopoldinho
    spielst du bei real oder bei inter? ^^
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  • ognoM_ynnhoJ
    Zitat Siku: keine Fragen!, strampel einfach weiter.
    Noch ein Link zum Thema: gilt auch für digital bearbeitete Fremdfotos. :-))

    Wenn du hier nicht feige und anonym auftreten würdest, hätte ich dich bereits wegen Verleumdung angezeigt. Du begehst andauernd Straftaten, Schwachkopf!
    Sag mal wer du bist, zumindest per PN, dann kommt die Anzeige! Grüße
  • ognoM_ynnhoJ
    leopoldinho

    Hallo Jean M.,
    muss ich jetzt eines Deiner Machwerke kaufen um davon überzeugt zu werden, dass es sich um ein Aquarell handelt?
    Dann bleibt noch die Frage nach der Urheberschaft.
    Ich versteh eh nicht warum Du dieses ganze Theater nicht mit einigen Beweisfotos beendest.

    Antwort: Bis jetzt hat mich niemand freundlich gebeten.
  • Martin Mißfeldt
    Martin Mißfeldt

    leopoldinho
    ... Bis jetzt hat mich niemand freundlich gebeten.


    Also dann bitte ich Dich darum, um dieses Theater aufzuklären :-)
    Signatur
  • ognoM_ynnhoJ
    1007 Hits hier innerhalb mehrerer Stunden. Mir scheint es, als ob doch der eine oder die andere "zugeklappte Beiträge liest".

    I
  • leopoldinho
    @Roderich
    ...bei Gremio Porto Alegre.
  • leopoldinho
    Lieber Jean,

    dann bitte ich Dich ganz freundlich darum einige Fotos zu posten, die Dich beim Anfertigen Deiner Aquarelle zeigen.
    :)
  • Roderich
    Roderich




    Also dann bitte ich Dich darum, um dieses Theater aufzuklären :-)


    das geht auch och freundlicher......Muss ich eben in die presche springen.
    lieber Herr Gal, wenn es ihnen keine allzu großen Unannehmlichkeiten bereiten sollte, wäre es ihnen dann möglich ein Foto einzustellen, welches sie und eines ihrer werke so zeigt, das die hier geäußerten Zweifel, ausgeräumt werden können, und dieses Thema zu einem erfreulichen Ende kommt?
    Hochachtungsvoll, Herr Roderich.
    Signatur
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