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  • Ölfarbe selbst anreiben und Glanz beeinflussen?

  • sedan Ölfarbe selbst anreiben und Glanz beeinflussen?
    Hallo,
    reibe mir seit einiger Zeit hin und wieder Ölfarben (meist nur Kadmiumtöne) mit Leinöl bzw. Mohnöl selbst an. Dafür nutze ich die Pigmente von Guardi Boesner und auch Kremer und fülle sie mir dann direkt in eine Leertube ab. Von der Intensität und Ergiebigkeit der Farbe war ich bisher immer ziemlich zufrieden. Was mich aber etwas stört ist, dass die Farben nach dem Trocknen etwas matt und stumpf aussehen im Gegensatz zu meinen fertigen Tubenfarben (Georgian und Norma, Schmincke). Gibt es eine Möglichkeit, Glanz in die Farbe zu bekommen? Vom Malmittel und späterer Firnis mal jetzt mal abgesehen.
    Würde mich sehr freuen, falls einer einen hilfreichen Tipp geben kann. Danke!
  • efwe
    efwe
    sind die fertigen viell harz-oil farben? also wo zb. zus. dammar im spiel ist-
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  • sedan
    Hallo efwe,
    also meine Fabrikfarben sind stinknormale Ölfarben in Studien sowie Künstlerqualität und keine Harz-Öl Farben wie jetzt z.B. die Mussini.
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  • eirelagkrap
    Ich vermute, es liegt schlicht daran, dass du deine selbstangeriebenen Farben höher pigmentierst, als die gekauften es sind.
    Aber keine Ahnung.
    Nur zur Sicherheit: Du reibst sie mit Läufer an?
  • sedan
    Ja, benutze einen Glasläufer. Die Farben sind dann schon relativ hoch pigmentiert, habe jedoch auch schon mit Blanc fixe zum Strecken der Farbe herumexperimentiert, konnte da aber keinen Unterschied im Glanz feststellen.
    Nehme mal an, dass den Fabrikfarben noch irgend etwas beigesetzt wird, was den Oberflächenglanz der Farbe beeinflusst.
  • itrebuh
    Willst Du glanz IN der Farbe, oder Glanz AUF der Farbe?

    Dabei vom Malmittel abzusehen, erweckt den Anschein, daß Du den Begriff Malmittel nicht verstanden hast, denn der Oberflächenglanz entsteht ja durch das Malmittel...

    Einfaches Beispiel:

    Ich verwende Ölfarben von Schmincke. Die verdünne ich normalerweise mit einer neutralen Mischung aus Terpentin und Leinöl 50/50. Terpentin gibt eine stumpfe Oberfläche, Leinöl eine speckige. Durch das jeweilige Mischungsverhältnis, kann ich den Glanz auf diese Weise sehr fein abstufen. Dammarharz und Bienenwachs haben wieder ganz andere Glanzcharakteristika. Da hilft letztlich nur spielen. Ob sich daß für eine(n) HobbymalerIn lohnt, sei dahingestellt. Denn die Dosenfirniß überdeckt das meiste eh.
  • efwe
    efwe
    Ja, benutze einen Glasläufer...
    Hallo- Bei sehr feinen pigmenten ist ein glaslaeufer zu unterlassen, spachtel genuegt.
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  • eirelagkrap


    Hallo- Bei sehr feinen pigmenten ist ein glaslaeufer zu unterlassen, spachtel genuegt.

    Huch?
    Sowas habe ich noch nie gehört. Erscheint mir auch völlig unlogisch.
    Als ob sich bei feinen Pigmenten keine unbenetzten farbnester bilden würden, die dann für ein Ablösen der Malschicht sorgen.
    Darf man fagen, wie du zu dieser Weisheit kommst?

    Feine Pigmente sollen generell für die Ölmalerei schlecht, nicht geeignet sein, da sie einen enorm gesteigerten Bindemittelbedarf haben.
  • efwe
    efwe
    Ahoi @ parkgalerie, ich benuetze eigentlich immer nur eine spachtel/malmesser.
    Farbnester bilden sich nur bei schlampigen anmachen.
    Wenn pigm. eh schon recht fein sind (mahlmaschienen), wozu dann noch kleiner reiben.
    Lg.
    Signatur
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