KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • Ist das Kunst, oder geht das zu weit?

  • heinrich

    ich möchte den link von schroedinger aufgreifen.


    So viel ich weiß, diese Ausstellung ist nicht stattgefunden.


    ich halte das ausstellen eines sterbenden für eine geniale idee.

    immerhin (zitat): „Bei seinem Projekt soll der Sterbende vorher alles bestimmen.“


    Mach doch selbst!
    Du liegst am Sterben...
    und überall da sind die blöde Gesichter "drumherum"...
    "Witzig...Der Typ ist ein echter Künstler! Der Blödmann..."
    :-}




  • heinrich
    Aber mit den Fliegen ...
    Es hat was...
    Hmhmhmhm...

    Ich habe mir das
    so vorgestellt....

    Ein riesengroßer weißer Raum...
    Leer und steril...
    Ja...
    Da drin ist nichts...
    Nur die Fliegen...
    summ-summ-summ...
    Sie streifen dein Gesicht...

    (Na weil sie hungrig sind!)


    Und...
    In der Mitte, auf einem Podest...
    eine Banane, als ein gekennzechnetes Zentrum,
    wo diese Fliegen sich ansammeln...

    Dann nimmt man die Banane weg...
    Und dann ist der Raum ohne Banane...
    Zur Abwechslung...

    Und die Schüler!
    Die kichern, laufen herum und machen faxen...
    Die sollen auch als Bestandteil
    der Austellung sein...

    Man sollte ihnen vorher sagen,
    es darf in der Austellung
    nicht gesprochen werden...
    Aus "Pietätsgründen",
    da dort jemand am Sterben liegt...
    ("Das waren die Fliegen!"
    Oder "Das war die Banane!"
    Das Geheimnis lüftet man
    später , beim Ausgang...)

    :-}


  • El-Meky
    El-Meky lass krachen


    Vielleicht wärs spannender, wenn durch Mikrophone am/im Boden ,
    das Knacken der jeweils zertretenen Fliegen, überlaut aus Boxen an der Wand käme.



    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • GeorgJiri
    GeorgJiri
    Ein übersteigertes Geltungsbewusstsein haben diese Menschen sicherlich. Jedoch geht so etwas auch nicht ohne.
    Ich erinnere da mal an Christoph Schlingensief und die Inszenierung seines Krebstodes.

    Performance lebt nicht zuletzt durch die Reaktionen des Publikums. Das zeigten auch immer wieder die Arbeiten von Selbstverstümmelungen und Selbstverletzungen.
    Der Tod ist in der Kunst allgegenwärtig, ich würde sogar sagen eine Essenz die Künstler antreibt und viele Werke erst ermöglicht.
    Persönlich finde ich Gregor Schneiders Arbeiten oft Un-inspirativ blödsinnig und aufgeblasen.
    Zugegeben das "Totes Haus u r" hat mir schon gefallen.
    Aber ich erinnere nur mal an das Ding mit dem Geburtshaus von Göbbels oder sein Schwarzes Quadrat. Das muss jeder für sich selbst wissen.

    PS: Wenn jemand in einem Museum öffentlich sterben möchte, von mir aus, ich muss ja nicht dabei sein. Für alles findet sich ein Kurator, mit einem ebenso übersteigerten Geltungsbewusstsein.
    Signatur
  • Gu-ru
  • siku


    Vielleicht wärs spannender, wenn durch Mikrophone am/im Boden ,
    das Knacken der jeweils zertretenen Fliegen, überlaut aus Boxen an der Wand käme.

    noch spannender und auch humaner wäre es, wenn man den Fliegen während der Ausstellungszeit einen Tierarzt zur Betreuung für das leibliche Wohl zur Seite stellte, vielleicht auch noch einen Fliegen-Psychologen.

  • Seite 2 von 2 [ 26 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen