KunstNet nutzt Cookies. Details.
  • bespannte Keilrahmen kaufen

  • gjessy
    gjessy bespannte Keilrahmen kaufen
    Hi, ich habe da mal eine Frage! Was sind eure Kriterien beim Kauf eines bespannten Keilrahmens? Was ist denn das wichtigste? Die Leinwand an sich oder eher das Holzpprofile? Manche haben so dünne Leisten..
  • Jens Erdmann
    Jens Erdmann
    Also die Leinwand ist sehr wichtig; um so dunkler das Gewebe ist, um so höher schätze ich die Qualität des Leinengewebes ein. Die Leisten sollten nicht zu dünn sein, bei größeren Maßen mit Zwischenstäben oder -kreuzen und die Leinwand sollte nicht auf dem Holz der Leisten aufliegen, sonst drücken die Leisten durch; gut sind welche mit einem Randwulst, sodass die Leinwand frei schwebt. Vorgespannte Leinwände sollten sich auch trommelhart anspannen lassen, am besten sind Hartholzkeile. Ich bevorzuge halbsaugende Grundierungen.

    Es gibt aber schon preiswerte Qualitäten, die recht gut sind und im Pack noch preiswerter.
  • van Housewolve
    van Housewolve

    ich nutze meine wertvolle Zeit lieber zum Malen auf allem, was mir in die Quere kommt + mich so wenig Geld wie möglich kostet, als mir Gedanken über Randwulstigkeiten auf Leinwänden zu machen.
    ZB auf MDF oder HDF-Platten + ausgedienten Möbelrückwänden lässt sich's bestens austoben ...
    Das "Wichtigste" dabei ist m.A.n. das Ergebnis.
    Signatur
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • Maribu
    Maribu
    Was hat denn die Farbe der Leinwand mit der Qualität dieser zu tun, das verstehe ich nicht. Auch sehr teure Leinwände sind weiss vorgrundiert, oder farblos oder schwarz sogar. Das sagt doch nichts über das Gewebe an sich aus.

    Aber vielleicht irre ich mich, würde mich interessieren.

    Also die Leinwand ist sehr wichtig; um so dunkler das Gewebe ist, um so höher schätze ich die Qualität des Leinengewebes ein. Die Leisten sollten nicht zu dünn sein, bei größeren Maßen mit Zwischenstäben oder -kreuzen und die Leinwand sollte nicht auf dem Holz der Leisten aufliegen, sonst drücken die Leisten durch; gut sind welche mit einem Randwulst, sodass die Leinwand frei schwebt. Vorgespannte Leinwände sollten sich auch trommelhart anspannen lassen, am besten sind Hartholzkeile. Ich bevorzuge halbsaugende Grundierungen.

    Es gibt aber schon preiswerte Qualitäten, die recht gut sind und im Pack noch preiswerter.


  • Maribu
    Maribu
    Das kommt darauf an, was man vorhat. Zum austoben kann man alles nehmen, aber wenn man z.b. ein Bild ausstellen oder verkaufen möchte sollte man auch darauf achten. Ausserdem eignet sich nicht alles. Wenn du ein schweres Bild - z.b. Sand etc. Als Material - auf einen dünnen billigen Keilrahmen malst, wird sich alles verziehen. Und auf einer Holzplatte wäre es zu schwer. Ich persönlich mach mir lieber vorher Gedanken über den Hintergrund und entscheide dann ob ich lieber ein paar Euro mehr ausgeben, bevor ich mich ärgere.



    ich nutze meine wertvolle Zeit lieber zum Malen auf allem, was mir in die Quere kommt + mich so wenig Geld wie möglich kostet, als mir Gedanken über Randwulstigkeiten auf Leinwänden zu machen.
    ZB auf MDF oder HDF-Platten + ausgedienten Möbelrückwänden lässt sich's bestens austoben ...
    Das "Wichtigste" dabei ist m.A.n. das Ergebnis.


  • Jens Erdmann
    Jens Erdmann
    Natürlich kann man mit allem auf allem malen, aber die Frage oben habe ich für mich als Frage nach der Auswahl von Keilrahmen verstanden und nicht als Frage nach anderen Malgründen.

    Das mit der Leinengewebefarbe habe ich für mich und durch Rat herausgefunden, niemand muss dem folgen. Ich schreib weiter oben über das Gewebe und auch hier weiter über das Gewebe und nicht die Grundierung des Gewebes. Ein Naturprodukt, wie Leinen, dass klassischerweise durch Trocknen und Abrotten von Pflanzenbestandteilen auf den Feldern, sogar auf der Erde liegend, gewonnen wird, ist nicht hell. Wenn es helles Leinen ist, könnte es künstlich (chemisch) gebleicht sein, oder kein Reinleinen. Also die Fotos, die mir eine Teilnehmerin aus unserem Malkurs gezeigt hat, die mit ihrem Familienlandbaubetrieb selbst noch traditionell Flachs anbaut und Leinenfasern gewinnt, wenn auch mechanisch modernisiert, haben mich überzeugt. Sie exportieren in alle Welt für die Leinengewebeherstellung. Ich wohne hier tatsächlich mitten im alten belgischen Kern-Flachsanbaugebiet, und es gibt noch Familienbetriebe, die traditionell Leinen gewinnen und andere, die Keilrahmen bespannen und grundieren; belgische Keilrahmenleinwände sind immer noch qualitativ hochstehend und in einigen Ländern gelten sie als Qualitätsgarant.

    Ich habe auch auf Baumwollkeilramen gearbeitet und für mich herausgefunden, dass mir die Struktur zu glatt ist. Die Baumwollkeilramen, die ich verwendete, ließen in der Spannung etwas nach, was dazu führte, dass bei einem Bild etwas getrocknete Farbe abplatze. Die von mir damals verwendeten Baumwollkeilramen waren auch weniger hart anzuspannen, der Pinsel drückte beim Malen etwas ein.

    Aber das Gewebe ist natürlich nur ein, wenn auch für mich sehr wichtiges Kriterium. Wichtig ist natürlich auch die Grundierung, aber da gibt es ja Unterschiede bezüglich des Saugens und der Glätte, hervorgerufen durch verschiedenen Aufbau und abweichendes Material, hier habe ich persönliche Vorlieben, die rein subjektiv sind.

    Beim Randwulst bleibe ich dabei, dass er für mich wichtig ist. Mit auf den Leisten aufliegenden Leinwänden hatte ich anfangs immer Ärger, da sich die Leisteninnenkante immer ins Tuch drückte, wenn ich mit den Pinseln im Randbereich etwas stärker aufdrücken musste. Auch hier habe ich eine persönliche, subjektive Vorliebe für fachgerechte Herstellung und Qualität. Bei den heutigen Fräsmaschinen macht das eigentlich kaum noch ein Unterschied in der Herstellung. Nur der übertriebene Wunsch nach billig oder Unkenntnis könnten der Grund ein...

    Gerne male ich auch immer wieder auf Ölmalpapier...

    Mein obiger und dieser Text wurden rein persönlich und subjektiv verfasst und im dem Bestreben, der oben gestellten Frage aus meiner Sicht gerecht zu werden. Sie sind mit voller Überzeugung geschrieben und es wurde der Versuch unternommen, meine Werturteile und Vorlieben mit der zugrunde liegenden Erfahrung und gewonnener Kenntnis zu untermauern. Für Vollständigkeit kann keine Gewähr übernommen werden, aber es wurde nach bestem Wissen und Gewissen vorgegangen.
  • O0O 0O0 Kriterien beim Kauf von Keilrahmen
    mein Kriterium ist die platzsparende Stapelbarkeit all des unverkäuflichen Hobbyisten-Geschmieres :P Deshalb keine Keilrahmen ;)
    Signatur
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Neben der Verarbeitungsqualität ist mir persönlich sehr wichtig, dass das verwendete Holz FSC-zertifiziert ist. Da kann ich relativ sicher sein, dass für meine Bilder kein Raubbau an der Natur getrieben wird oder im schlimmsten Fall gar Regenwald abgeholzt wird. Habe deswegen extra bei meinem Lieferanten per Mail nachgefragt. Im Katalog wurde leider nichts davon erwähnt.
    Signatur
  • b29
    b29
    Ja, muß alles aus nachhaltig-ökölogisch-idiotischem Anbau sein. Lactose- und glutenfrei und natürlich voll vegan.
    Signatur
  • mira
    mira
    ja ,dunkle Leinwände sind die beste, aber auch ein wenig teurer als die einfache .
    Die von mir früher verwendeten Keilrahmen waren auch
    weniger hart angespannt und irgendwie instabil.
    Seit Jahren kaufe eigentlich immer 2-4 Pack bei Gerstaecker.

    Mit Preis und Qualität bin bis jetzt zufrieden.
    Signatur
  • Seite 1 von 1 [ 10 Beiträge ]

  • Anmelden um auf das Thema zu antworten oder eine Frage zu stellen.

Ähnliche Themen