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  • Es tut mir leid

  • absurd-real
    Moni's Zähne sind wie die Sterne..
  • efwe
    efwe
    ...

    Ich werde diesen Vorfall zum Anlass nehmen, in den nächsten Tagen einen Termin mit meinem Anwalt zu machen, um zu klären, ob solche extreme, ehrenrührige Beleidigungen bzw. Aufrufe zum Selbstmord nicht justiziabel sind. Es würde mich wundern, wenn sowas noch von der Meinungsfreiheit gedeckt sein sollte.
    Dazu habe ich gestern Abend in einer längeren Aktion die entsprechenden Texte dieses Topics wie auch etliche weitere Beleidigungen der beiden Mitglieder absurd-real und rundesdreieck unter anderen Topics auf meiner Festplatte gesichert.
    ....


    mach dich doch nicht lächerlich- du gaggerst rum wie ein aufgeschrecktes Huhn
    -und die Sache machte dich ganz und gar nicht "sprachlos"..sondern---
    lg
    Signatur
  • absurd-real Aufruf zum Suizid. lel. wtf.
    :D ich hätte seinen Text doch mal lesen sollen. Erinnert mich zu hart an den guten Rainer mit ai:
    🔗

    Signatur
  • Gast, 2 Sascha Lobo erklärt in der Doku, wie uns das Internet beeinflusst.
    manipuliert. zdf 0:20 doku

    apropos: Es tut mir leid
    etwa 1 tag alt - 82 Antworten, Hits 2850
    (nur 10% davon fürn bild, das wär mal was, hm? ... obwohl... nee. das wär die totale beleidigung ! )

    :-)))
  • Gast, 13 @rundi
    unwissenschaftlich, oberflächlich, nicht glaubwürdig
  • Gast, 11
    hast dich gut beschrieben
  • Gast, 13 xt3xka7
    du hast ein c:-)
  • Guru
    Guru
    wow, 3164 CTR's - Top, Ziel erreicht.
  • otto_incognito
    otto_incognito Manipulation. Klassenziel erreicht.
    Nichts gegen den Lobo, aber was für eine müdes Unterrichtsstündchen war
    das denn und dann am Ende, wie zu erwarten, wird brav resümmiert von den
    Teilnehmern ; "Ja, ich werde demnächst Informationen kritischer hinterfragen"
    oder "Ja, jetzt fühle ich mich in meiner kritischen Haltung bestärkt" + mehr bla
    .Für so ein Ergebnis braucht´s keine billig zusammengesemmelte Pseudotest-
    situation, die jedes idötzchen eigentlich von Anfang durchschauen kann.
  • Gast, 11
    otto !...muss schon sagen, coole socke !
  • absurd-real

    Ottos, welch tiefere Erkenntnisse habt ihr denn erwartet?! Der Eingangsbeitrag sagt doch schon alles.
    Und mein kuschen solltest du auf jeden Fall äußerst ernst nehmen.
    Vor allem: "Ja, ich werde demnächst Informationen kritischer hinterfragen"
    oder "Ja, jetzt fühle ich mich in meiner kritischen Haltung bestärkt"
    ..steht wo oder liest sich wo heraus?!
    Signatur
  • Gast, 2

    Nichts gegen den Lobo, aber was für eine müdes Unterrichtsstündchen war
    das denn und dann am Ende, wie zu erwarten, wird brav resümmiert von den
    Teilnehmern ; "Ja, ich werde demnächst Informationen kritischer hinterfragen"
    oder "Ja, jetzt fühle ich mich in meiner kritischen Haltung bestärkt" + mehr bla
    .Für so ein Ergebnis braucht´s keine billig zusammengesemmelte Pseudotest-
    situation, die jedes idötzchen eigentlich von Anfang durchschauen kann.


    jo, stümmt. scheint blöd gewesen zu sein. das kommt wohl oft zustande wenn man erst mal im sog des systems landet.
    dann irgendwann reif für ne eigen-lobotomie? :-)))
    aber ich habs gar nicht geguckt. hatte was anderes am start.
  • absurd-real
    Moin @Paco, ich bitte um das Veröffentlichen eines Verlaufsprotokolls zwischen dir und deinem Anwalt.
    Das wäre so herzig nice. Schmusige Schmunzelgrüße.
    Signatur
  • Gast, 11
    Scrubs Beste Szene - Teds Schweißausbruch
  • Gast, 2
    der ist an meinem suizid schuld dieser paco.
    hähä....
    ach nee mann... du bist echt zu weich irgendwo weiter da wo nix is...


    ich fahr einfach bisschen inne sonne.

    :-)))
    .
  • Paco
    Paco Ein Letztes noch...
    Ich werde mich jetzt ein letztes Mal in dieser Sache äußern, da diese Beiträge doch einigermaßen zeitraubend sind und ich andere Sachen zu tun habe.

    Das mit dem Anwalt (der netterweise aus der eigenen Familie kommt, was die Kosten im Rahmen halten würde) habe ich noch nicht für mich entschieden; das werde ich wohl eher nicht durchziehen, weil ich auf sowas normalerweise keine Lust habe; die ca. 50 pdf-Dateien aus den div. Diskussionen werde ich hier auf meiner Festplatte auf jeden Fall aufbewahren, weil sie für mich ein beredtes Zeugnis für eine aus den Fugen geratene, verrohte Diskussionskultur sind.
    Darüberhinaus für Psychologen ein Eldorado dafür, wie Gruppenprozesse, Verstärkungen etc. funktionieren.

    Der Punkt, den ich zum Schluss noch einmal anbringen wollte, ist der, dass mich der Zungenschlag von absurd-real und rundesdreieck in diesen Kunst-Diskussionen frappierend an den der Nazis erinnert.
    Keine Angst, die Nazi-Keule hole ich äußerst selten raus und will die gruseligen Parallelen, die ich sehe, auch detailliert benennen:

    1.) Da ist der hämische Tonfall, der die Gegenposition und ganz explizit auch die dahinterstehende Person herabsetzen soll.
    In der Ausstellung "Entartete Kunst" wurde eine Kunstposition (in dem Fall die Moderne) beispiellos in der Kunstgeschichte verhöhnt und ohne fachliches Fundament in den Dreck gezogen.
    2.) Dann die Hybris: Man stellt sich auf eine vermeintlich höhere Stufe, erklärt den eigenen Standpunkt zum Paradigma, für das Maß aller Dinge. Alle anderen Positionen in der Diskussion werden daraufhin zwingend beurteilt - keine andere Meinung bleibt unkommentiert, da man krampfhaft die Oberhand behalten will.
    Hitler hatte damals kitschige Postkarten und Aquarelle im antiquierten Stil der Salonmalerei des 19. Jh. gemalt und fühlte sich trotz eigener Beschränktheit als Leuchtturm der Malerei und Architektur dazu berufen, die talentiertesten Avantgardisten abzuurteilen und maß seinen Werturteilen absolute Gültigkeit bei.
    3.) Die Bewertungen werden fachlich unzureichend bis gar nicht begründet. Man beschäftigt sich nicht eingehend mit einer ggf. dahinterstehenden Idee, sondern bildet sich aus dem Stegreif eine Meinung und schießt sie aus der Hüfte in die Diskussion bzw. geht von Seite zu Seite und vergibt nur einen Stern - ggf. mit einem Kurzkommentar "Der letzte Schrott" o.ä.

    Ich möchte absurd-real (ich glaube, rundesdreieck wäre dafür noch weniger empfänglich) das dicke Buch "Entartete Kunst. Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland" von Stephanie Barron empfehlen, wo man haarklein und fassungslos die Ignoranz und Intoleranz der Nazis in deren Kunstrezeption nachvollziehen kann.
    Seitdem ich das gelesen habe, stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn ich jemanden in einer Austellung leichthin Bemerkungen fallen lassen höre wie "Kann mein kleines Kind auch" o.ä., weil die Nazis fast wortgleiche Argumente zu benutzen pflegten. Das sollte man im Hinterkopf haben.
    Auch die Neigung, den Avantgarde-Künstlern der Moderne psychische Krankheiten anzudichten und deren Kunst mit denen von "Irren" gegenüber- oder gleichzustellen, war Spezialität der Nazis, wie in der Ausstellung "Entartete Kunst" zu sehen war - das war wohl auch der Grund, warum ich bei rundesdreieck so ausgerastet bin, als er der Teilnehmerin Ähnliches vorwarf, allein um deren Argumente zu diskreditieren und dies dabei auch noch urkomisch fand - für mich Zeichen einer starken Verrohung in direkter Goebbelscher Tradition, auch wenn dies vielleicht nicht so gemeint war.

    Was ich gerne zugebe, ist, dass der Kunstkonsum heutzutage nicht einfach ist. Unter den überwiegend positiven Aspekten gibt es auch die Schattenseite der Beliebigkeit der Kunst, was die Sache deutlich schwieriger macht.

    Ich habe mittlerweile für mich einen Weg gefunden, wie ich mein Urteil bilde:
    Ich sehe mir ein Bild eingehend an und versuche, zumindest ein Mindestmaß an Informationen dazu einzuholen. Danach entscheide ich für mich, ob mich die künstlerische Position überzeugt oder nicht und komme zu meinem persönlichen Urteil.
    Dieses muss ich nicht in den Orbit rausschreien, scheue mich aber auch nicht, dieses Urteil auf Nachfrage - auch durch den Künstler - FUNDIERT zu äußern. Natürlich mit dem gebotenen Respekt - schließlich ist das Gegenüber ein Mensch, dem was an seinem künstlerischen Beitrag liegt.

    Womit absurd-real u.a. in der Tat m.E. recht haben, ist die Tatsache, dass die Mehrzahl der bei kunstnet eingestellten Werke wirklich kein hohes Niveau haben (charmant ausgedrückt). Aber auch da erlege ich mir Toleranz auf: Wenn es jemanden gibt, der etwa in Serie großformatige rote Kitsch-Herzen auf Leinwand malt, soll er das machen, und wenn Andere ihn dafür loben, ist das für mich in Ordnung - auch wenn mich selbst solche Lobhudeleien auf Kunstnet wirklich befremden.
    Ich bin ausgesprochen froh, dass ich selber nicht jedes einzelne Werk auf dieser Plattform beurteilen muss, da mir ein Großteil davon schlicht egal ist. Deshalb habe ich auch Schwierigkeiten nachzuvollziehen, warum absurd-real sich bei seinem ersten Post hier beschwerte, dass er so viele schlechte Werke zu beurteilen habe. Wo kommt dieser Zwang her, alles bewerten zu MÜSSEN, woher die Wut und dieser Hass?
    Diese Energie ließe sich bestimmt anderweitig gewinnbringender kanalisieren, denn ich bin der Meinung, man sollte sich zuallererst auf sich selbst fokussieren, eine Verbesserung der eigenen Talente und des eigenen Charakters anstreben und erst dann Andere beurteilen.

    Absurd-real ist nach meinem letzt Post in einer Racheaktion auf meine Seite gegangen und hat etliche meiner Drucke in den Dreck gezogen, was ich schon vorher eingepreist hatte und mich deshalb nicht überraschte.
    Vielleicht dazu abschließend ein kleines Beispiel:
    Ich habe dort die Graphik "Farbenrausch für DDR-Bürger" eingestellt, die er gewohnt ironisch-sarkastisch mit der Bemerkung "Hammer!" und "Atemberaubend! PS.: Kunst ist keine Lösung!" kommentierte und sein Sancho Panza noch "puuuh..." beisteuerte.
    Ganz kurz die Idee dahinter: Mir fiel letztens ein Kunstbuch aus der DDR in die Hände, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben das vor Farben und Lichtreflexen nur so strotzende Bild "Sonnenaufgang" von Claude Monet in einer kleinen s/w-Abbildung sah, im Grunde war das ein Grau-in-Grau-Matsch.
    Das war schon ein Flash für mich, wo ich mir überlegte, dass die DDR-Bürger solche Meilensteine der Kunstgeschichte, die jedes Kind hier im Westen wohl ausschließlich in bunt kannte, tlw. vielleicht nur in schwarz-weiß zu sehen bekamen.
    Daraufhin nahm ich mir einen anderen Meilenstein der Kunstgeschichte, einen Mondrian, der ebenfalls fast ausschließlich und wahrscheinlich sogar noch mehr als Monet von seinen (Primär-)Farben lebt und setzte ein Mondrian-ähnliches Motiv in der Art meines DDR-Buches, also in schwarz-weiß, um.
    Ich weiß nicht, absurd-real, ob du das alles vor deinen abschätzigen Bewertungen erfassen konntest oder ob diese Informationen deine Urteile im Nachhinein in einem anderen Licht erscheinen lassen - ist mir wie gesagt auch ziemlich egal.
    Auf jeden Fall ist dies ein Beispiel dafür, dass Bilder öfter eine oder mehrere Ebenen haben können, die nicht auf Anhieb zu erfassen sind...

    So, jetzt verabschiede ich mich wieder für längere Zeit von diesem Forum und werde in der Sonne an meiner Kurzgeschichte weiterschreiben. Ich kann jedem nur empfehlen, mal an einem Kurs "Kreatives Schreiben" teilzunehmen. Ist für mich gewinnbringender, als jeden Kram zu kommentieren und mich hasserfüllt in andere Mitglieder zu verbeißen...

    Gruß
    Paco

  • Roderich
    Roderich einfach mal das hirn zum denken nehmen
    mir stellen sich die nackenhaare auf, wenn ich höre: "die gleiche wortwahl haben die nazi's auch...."
    soll man jetzt die sprache wechseln, begriffe aus unserer entfernen nur weil die nazi's schon die selben worte verwendet haben? die haben sich morgens sicher auch schon mal mit "guten morgen" begrüßt oder sich die hand gegeben.
    wenn jemand sagt "das hätte mein kind auch malen können" dann ist das natürlich ok (was nicht zwingend heißt dass das auch stimmt bzw das urteil dieser person aussagekräftig wäre).
    die scheiß nazi's sind tot, und falls doch noch einer lebt, dann lasst ihn endlich sterben. (nicht als person zu verstehen und noch weniger als aufforderung zum freitod).
    Gezeichnet der mondäne Herr Roderich.
  • Gast, 11
    der hat halt ne kotterschnauze find dich damit ab..du kannst absurd real ja ignorieren
  • Roderich
    Roderich
    heißt das nicht"köterschnauze"?
    Signatur
  • Gast, 11
    oh...kann sein...halt mal dein maul ja !.allah!
  • Gast, 11
    man das war spaß...oh man ey
  • Gast, 11
    du hörst übrigens von meinen anwalt roderich
  • Roderich
    Roderich
    aber erst wenn er auf bewährung wieder draußen ist......kann also dauern. ^^
  • Gast, 11
    auch wieder wahr...dann halt von meiner mutter :(
  • Gast, 9 Über den Tellerrand
    Ich möchte sagen das dieses Problem mit Ich sage mal Hass im Netz ja keines ist das nur das kn betrifft. Das www ist nur so wie der Mensch auch ist.
  • Gast, 11
    sicher ist es überall so. geh ins technik forum, ins handball forum, ins kniebeugeforum. da wo sich menschen online treffen artet das immer aus
  • Gast, 16 @Paco
    Ich werde mich jetzt ein letztes Mal in dieser Sache äußern, da diese Beiträge doch einigermaßen zeitraubend sind und ich andere Sachen zu tun habe.

    Das mit dem Anwalt (der netterweise aus der eigenen Familie kommt, was die Kosten im Rahmen halten würde) habe ich noch nicht für mich entschieden; das werde ich wohl eher nicht durchziehen, weil ich auf sowas normalerweise keine Lust habe; die ca. 50 pdf-Dateien aus den div. Diskussionen werde ich hier auf meiner Festplatte auf jeden Fall aufbewahren, weil sie für mich ein beredtes Zeugnis für eine aus den Fugen geratene, verrohte Diskussionskultur sind.
    Darüberhinaus für Psychologen ein Eldorado dafür, wie Gruppenprozesse, Verstärkungen etc. funktionieren.

    Der Punkt, den ich zum Schluss noch einmal anbringen wollte, ist der, dass mich der Zungenschlag von absurd-real und rundesdreieck in diesen Kunst-Diskussionen frappierend an den der Nazis erinnert.
    Keine Angst, die Nazi-Keule hole ich äußerst selten raus und will die gruseligen Parallelen, die ich sehe, auch detailliert benennen:

    1.) Da ist der hämische Tonfall, der die Gegenposition und ganz explizit auch die dahinterstehende Person herabsetzen soll.
    In der Ausstellung "Entartete Kunst" wurde eine Kunstposition (in dem Fall die Moderne) beispiellos in der Kunstgeschichte verhöhnt und ohne fachliches Fundament in den Dreck gezogen.
    2.) Dann die Hybris: Man stellt sich auf eine vermeintlich höhere Stufe, erklärt den eigenen Standpunkt zum Paradigma, für das Maß aller Dinge. Alle anderen Positionen in der Diskussion werden daraufhin zwingend beurteilt - keine andere Meinung bleibt unkommentiert, da man krampfhaft die Oberhand behalten will.
    Hitler hatte damals kitschige Postkarten und Aquarelle im antiquierten Stil der Salonmalerei des 19. Jh. gemalt und fühlte sich trotz eigener Beschränktheit als Leuchtturm der Malerei und Architektur dazu berufen, die talentiertesten Avantgardisten abzuurteilen und maß seinen Werturteilen absolute Gültigkeit bei.
    3.) Die Bewertungen werden fachlich unzureichend bis gar nicht begründet. Man beschäftigt sich nicht eingehend mit einer ggf. dahinterstehenden Idee, sondern bildet sich aus dem Stegreif eine Meinung und schießt sie aus der Hüfte in die Diskussion bzw. geht von Seite zu Seite und vergibt nur einen Stern - ggf. mit einem Kurzkommentar "Der letzte Schrott" o.ä.

    Ich möchte absurd-real (ich glaube, rundesdreieck wäre dafür noch weniger empfänglich) das dicke Buch "Entartete Kunst. Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland" von Stephanie Barron empfehlen, wo man haarklein und fassungslos die Ignoranz und Intoleranz der Nazis in deren Kunstrezeption nachvollziehen kann.
    Seitdem ich das gelesen habe, stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn ich jemanden in einer Austellung leichthin Bemerkungen fallen lassen höre wie "Kann mein kleines Kind auch" o.ä., weil die Nazis fast wortgleiche Argumente zu benutzen pflegten. Das sollte man im Hinterkopf haben.
    Auch die Neigung, den Avantgarde-Künstlern der Moderne psychische Krankheiten anzudichten und deren Kunst mit denen von "Irren" gegenüber- oder gleichzustellen, war Spezialität der Nazis, wie in der Ausstellung "Entartete Kunst" zu sehen war - das war wohl auch der Grund, warum ich bei rundesdreieck so ausgerastet bin, als er der Teilnehmerin Ähnliches vorwarf, allein um deren Argumente zu diskreditieren und dies dabei auch noch urkomisch fand - für mich Zeichen einer starken Verrohung in direkter Goebbelscher Tradition, auch wenn dies vielleicht nicht so gemeint war.

    Was ich gerne zugebe, ist, dass der Kunstkonsum heutzutage nicht einfach ist. Unter den überwiegend positiven Aspekten gibt es auch die Schattenseite der Beliebigkeit der Kunst, was die Sache deutlich schwieriger macht.

    Ich habe mittlerweile für mich einen Weg gefunden, wie ich mein Urteil bilde:
    Ich sehe mir ein Bild eingehend an und versuche, zumindest ein Mindestmaß an Informationen dazu einzuholen. Danach entscheide ich für mich, ob mich die künstlerische Position überzeugt oder nicht und komme zu meinem persönlichen Urteil.
    Dieses muss ich nicht in den Orbit rausschreien, scheue mich aber auch nicht, dieses Urteil auf Nachfrage - auch durch den Künstler - FUNDIERT zu äußern. Natürlich mit dem gebotenen Respekt - schließlich ist das Gegenüber ein Mensch, dem was an seinem künstlerischen Beitrag liegt.

    Womit absurd-real u.a. in der Tat m.E. recht haben, ist die Tatsache, dass die Mehrzahl der bei kunstnet eingestellten Werke wirklich kein hohes Niveau haben (charmant ausgedrückt). Aber auch da erlege ich mir Toleranz auf: Wenn es jemanden gibt, der etwa in Serie großformatige rote Kitsch-Herzen auf Leinwand malt, soll er das machen, und wenn Andere ihn dafür loben, ist das für mich in Ordnung - auch wenn mich selbst solche Lobhudeleien auf Kunstnet wirklich befremden.
    Ich bin ausgesprochen froh, dass ich selber nicht jedes einzelne Werk auf dieser Plattform beurteilen muss, da mir ein Großteil davon schlicht egal ist. Deshalb habe ich auch Schwierigkeiten nachzuvollziehen, warum absurd-real sich bei seinem ersten Post hier beschwerte, dass er so viele schlechte Werke zu beurteilen habe. Wo kommt dieser Zwang her, alles bewerten zu MÜSSEN, woher die Wut und dieser Hass?
    Diese Energie ließe sich bestimmt anderweitig gewinnbringender kanalisieren, denn ich bin der Meinung, man sollte sich zuallererst auf sich selbst fokussieren, eine Verbesserung der eigenen Talente und des eigenen Charakters anstreben und erst dann Andere beurteilen.

    Absurd-real ist nach meinem letzt Post in einer Racheaktion auf meine Seite gegangen und hat etliche meiner Drucke in den Dreck gezogen, was ich schon vorher eingepreist hatte und mich deshalb nicht überraschte.
    Vielleicht dazu abschließend ein kleines Beispiel:
    Ich habe dort die Graphik "Farbenrausch für DDR-Bürger" eingestellt, die er gewohnt ironisch-sarkastisch mit der Bemerkung "Hammer!" und "Atemberaubend! PS.: Kunst ist keine Lösung!" kommentierte und sein Sancho Panza noch "puuuh..." beisteuerte.
    Ganz kurz die Idee dahinter: Mir fiel letztens ein Kunstbuch aus der DDR in die Hände, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben das vor Farben und Lichtreflexen nur so strotzende Bild "Sonnenaufgang" von Claude Monet in einer kleinen s/w-Abbildung sah, im Grunde war das ein Grau-in-Grau-Matsch.
    Das war schon ein Flash für mich, wo ich mir überlegte, dass die DDR-Bürger solche Meilensteine der Kunstgeschichte, die jedes Kind hier im Westen wohl ausschließlich in bunt kannte, tlw. vielleicht nur in schwarz-weiß zu sehen bekamen.
    Daraufhin nahm ich mir einen anderen Meilenstein der Kunstgeschichte, einen Mondrian, der ebenfalls fast ausschließlich und wahrscheinlich sogar noch mehr als Monet von seinen (Primär-)Farben lebt und setzte ein Mondrian-ähnliches Motiv in der Art meines DDR-Buches, also in schwarz-weiß, um.
    Ich weiß nicht, absurd-real, ob du das alles vor deinen abschätzigen Bewertungen erfassen konntest oder ob diese Informationen deine Urteile im Nachhinein in einem anderen Licht erscheinen lassen - ist mir wie gesagt auch ziemlich egal.
    Auf jeden Fall ist dies ein Beispiel dafür, dass Bilder öfter eine oder mehrere Ebenen haben können, die nicht auf Anhieb zu erfassen sind...

    So, jetzt verabschiede ich mich wieder für längere Zeit von diesem Forum und werde in der Sonne an meiner Kurzgeschichte weiterschreiben. Ich kann jedem nur empfehlen, mal an einem Kurs "Kreatives Schreiben" teilzunehmen. Ist für mich gewinnbringender, als jeden Kram zu kommentieren und mich hasserfüllt in andere Mitglieder zu verbeißen...

    Gruß
    Paco



    so viel Text schaffen die meisten hier nicht, paco, schon gar nicht wenn unter 40.
    Bitte kurze Sätze mit klarem Aufbau: Subjekt, Prädikat, Objekt (wobei das Objekt besser wegfallen sollte).
    Und besser ein paar slangartige Soll-Fehler einbauen für die Sympathie.
    Optimistisch bist Du ja scheinbar noch, wenn Du erhoffst, dass die Auseinandersetzung mit Text anders abläuft als die mit Bildern^^
    Viel Spaß beim Schreiben in der Sonne......

    PS Ob Wahrsager auch Wahrhörer sind?
  • otto_incognito
    otto_incognito

    @Gast, 11 !

    @Roderich !

    Ich muß eure Wortwahl rügen. Es heißt nicht "Kotterschnauze" , auch die
    "Köterschnauze" ist nicht zulässig. Solche Sprachverhunzung sprengt mir
    fast den deutschen Busen.
    Nein, es heißt, in gepflegtem, lässigem Deutsch ,: "die Kodderschnauze"
    Das wußte auch schon mein Opa, und der war schlau!
    Mein Motto:
    Ich befinde mich in dauerndem Streit mit oTTo.
    Gruß,OttO
  • Gast, 11
    ach..VERDAMMTE SCHEISSE !
  • Roderich
    Roderich
    ich war aber näher dran xt3xka7!....oder du? ;)
    Signatur
  • Gast, 11
    Ich hab noch nicht mal "Köterschnauze" richtig gelesen von dir...Ist aber auch nicht schlecht
  • Gast, 13
    Ich werde mich jetzt ein letztes Mal in dieser Sache äußern, da diese Beiträge doch einigermaßen zeitraubend sind und ich andere Sachen zu tun habe.


    Das mit dem Anwalt (der netterweise aus der eigenen Familie kommt, was die Kosten im Rahmen halten würde) habe ich noch nicht für mich entschieden; das werde ich wohl eher nicht durchziehen, weil ich auf sowas normalerweise keine Lust habe; die ca. 50 pdf-Dateien aus den div. Diskussionen werde ich hier auf meiner Festplatte auf jeden Fall aufbewahren, weil sie für mich ein beredtes Zeugnis für eine aus den Fugen geratene, verrohte Diskussionskultur sind.
    Darüberhinaus für Psychologen ein Eldorado dafür, wie Gruppenprozesse, Verstärkungen etc. funktionieren.

    Der Punkt, den ich zum Schluss noch einmal anbringen wollte, ist der, dass mich der Zungenschlag von absurd-real und rundesdreieck in diesen Kunst-Diskussionen frappierend an den der Nazis erinnert.
    Keine Angst, die Nazi-Keule hole ich äußerst selten raus und will die gruseligen Parallelen, die ich sehe, auch detailliert benennen:

    1.) Da ist der hämische Tonfall, der die Gegenposition und ganz explizit auch die dahinterstehende Person herabsetzen soll.
    In der Ausstellung "Entartete Kunst" wurde eine Kunstposition (in dem Fall die Moderne) beispiellos in der Kunstgeschichte verhöhnt und ohne fachliches Fundament in den Dreck gezogen.
    2.) Dann die Hybris: Man stellt sich auf eine vermeintlich höhere Stufe, erklärt den eigenen Standpunkt zum Paradigma, für das Maß aller Dinge. Alle anderen Positionen in der Diskussion werden daraufhin zwingend beurteilt - keine andere Meinung bleibt unkommentiert, da man krampfhaft die Oberhand behalten will.
    Hitler hatte damals kitschige Postkarten und Aquarelle im antiquierten Stil der Salonmalerei des 19. Jh. gemalt und fühlte sich trotz eigener Beschränktheit als Leuchtturm der Malerei und Architektur dazu berufen, die talentiertesten Avantgardisten abzuurteilen und maß seinen Werturteilen absolute Gültigkeit bei.
    3.) Die Bewertungen werden fachlich unzureichend bis gar nicht begründet. Man beschäftigt sich nicht eingehend mit einer ggf. dahinterstehenden Idee, sondern bildet sich aus dem Stegreif eine Meinung und schießt sie aus der Hüfte in die Diskussion bzw. geht von Seite zu Seite und vergibt nur einen Stern - ggf. mit einem Kurzkommentar "Der letzte Schrott" o.ä.

    Ich möchte absurd-real (ich glaube, rundesdreieck wäre dafür noch weniger empfänglich) das dicke Buch "Entartete Kunst. Das Schicksal der Avantgarde im Nazi-Deutschland" von Stephanie Barron empfehlen, wo man haarklein und fassungslos die Ignoranz und Intoleranz der Nazis in deren Kunstrezeption nachvollziehen kann.
    Seitdem ich das gelesen habe, stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn ich jemanden in einer Austellung leichthin Bemerkungen fallen lassen höre wie "Kann mein kleines Kind auch" o.ä., weil die Nazis fast wortgleiche Argumente zu benutzen pflegten. Das sollte man im Hinterkopf haben.
    Auch die Neigung, den Avantgarde-Künstlern der Moderne psychische Krankheiten anzudichten und deren Kunst mit denen von "Irren" gegenüber- oder gleichzustellen, war Spezialität der Nazis, wie in der Ausstellung "Entartete Kunst" zu sehen war - das war wohl auch der Grund, warum ich bei rundesdreieck so ausgerastet bin, als er der Teilnehmerin Ähnliches vorwarf, allein um deren Argumente zu diskreditieren und dies dabei auch noch urkomisch fand - für mich Zeichen einer starken Verrohung in direkter Goebbelscher Tradition, auch wenn dies vielleicht nicht so gemeint war.

    Was ich gerne zugebe, ist, dass der Kunstkonsum heutzutage nicht einfach ist. Unter den überwiegend positiven Aspekten gibt es auch die Schattenseite der Beliebigkeit der Kunst, was die Sache deutlich schwieriger macht.

    Ich habe mittlerweile für mich einen Weg gefunden, wie ich mein Urteil bilde:
    Ich sehe mir ein Bild eingehend an und versuche, zumindest ein Mindestmaß an Informationen dazu einzuholen. Danach entscheide ich für mich, ob mich die künstlerische Position überzeugt oder nicht und komme zu meinem persönlichen Urteil.
    Dieses muss ich nicht in den Orbit rausschreien, scheue mich aber auch nicht, dieses Urteil auf Nachfrage - auch durch den Künstler - FUNDIERT zu äußern. Natürlich mit dem gebotenen Respekt - schließlich ist das Gegenüber ein Mensch, dem was an seinem künstlerischen Beitrag liegt.

    Womit absurd-real u.a. in der Tat m.E. recht haben, ist die Tatsache, dass die Mehrzahl der bei kunstnet eingestellten Werke wirklich kein hohes Niveau haben (charmant ausgedrückt). Aber auch da erlege ich mir Toleranz auf: Wenn es jemanden gibt, der etwa in Serie großformatige rote Kitsch-Herzen auf Leinwand malt, soll er das machen, und wenn Andere ihn dafür loben, ist das für mich in Ordnung - auch wenn mich selbst solche Lobhudeleien auf Kunstnet wirklich befremden.
    Ich bin ausgesprochen froh, dass ich selber nicht jedes einzelne Werk auf dieser Plattform beurteilen muss, da mir ein Großteil davon schlicht egal ist. Deshalb habe ich auch Schwierigkeiten nachzuvollziehen, warum absurd-real sich bei seinem ersten Post hier beschwerte, dass er so viele schlechte Werke zu beurteilen habe. Wo kommt dieser Zwang her, alles bewerten zu MÜSSEN, woher die Wut und dieser Hass?
    Diese Energie ließe sich bestimmt anderweitig gewinnbringender kanalisieren, denn ich bin der Meinung, man sollte sich zuallererst auf sich selbst fokussieren, eine Verbesserung der eigenen Talente und des eigenen Charakters anstreben und erst dann Andere beurteilen.

    Absurd-real ist nach meinem letzt Post in einer Racheaktion auf meine Seite gegangen und hat etliche meiner Drucke in den Dreck gezogen, was ich schon vorher eingepreist hatte und mich deshalb nicht überraschte.
    Vielleicht dazu abschließend ein kleines Beispiel:
    Ich habe dort die Graphik "Farbenrausch für DDR-Bürger" eingestellt, die er gewohnt ironisch-sarkastisch mit der Bemerkung "Hammer!" und "Atemberaubend! PS.: Kunst ist keine Lösung!" kommentierte und sein Sancho Panza noch "puuuh..." beisteuerte.
    Ganz kurz die Idee dahinter: Mir fiel letztens ein Kunstbuch aus der DDR in die Hände, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben das vor Farben und Lichtreflexen nur so strotzende Bild "Sonnenaufgang" von Claude Monet in einer kleinen s/w-Abbildung sah, im Grunde war das ein Grau-in-Grau-Matsch.
    Das war schon ein Flash für mich, wo ich mir überlegte, dass die DDR-Bürger solche Meilensteine der Kunstgeschichte, die jedes Kind hier im Westen wohl ausschließlich in bunt kannte, tlw. vielleicht nur in schwarz-weiß zu sehen bekamen.
    Daraufhin nahm ich mir einen anderen Meilenstein der Kunstgeschichte, einen Mondrian, der ebenfalls fast ausschließlich und wahrscheinlich sogar noch mehr als Monet von seinen (Primär-)Farben lebt und setzte ein Mondrian-ähnliches Motiv in der Art meines DDR-Buches, also in schwarz-weiß, um.
    Ich weiß nicht, absurd-real, ob du das alles vor deinen abschätzigen Bewertungen erfassen konntest oder ob diese Informationen deine Urteile im Nachhinein in einem anderen Licht erscheinen lassen - ist mir wie gesagt auch ziemlich egal.
    Auf jeden Fall ist dies ein Beispiel dafür, dass Bilder öfter eine oder mehrere Ebenen haben können, die nicht auf Anhieb zu erfassen sind...

    So, jetzt verabschiede ich mich wieder für längere Zeit von diesem Forum und werde in der Sonne an meiner Kurzgeschichte weiterschreiben. Ich kann jedem nur empfehlen, mal an einem Kurs "Kreatives Schreiben" teilzunehmen. Ist für mich gewinnbringender, als jeden Kram zu kommentieren und mich hasserfüllt in andere Mitglieder zu verbeißen...

    Gruß
    Paco



    hallo paco deine anstrengungen hier was zu verbessern, sind gut gemeint, aber sinnlos...........
    wir befinden uns in einem forum, wo häme,hass,verunglimpfung, narzisstisches verhalten, besserwisserei,
    sadismus usw., die liste ist lang.....an der tagesordnung sind !.............einfach ignorieren ist das beste!!!
    zugegeben, das fällt manchmal schwer :-))) aber anders gehts nicht ....nimms leicht und schönen
    urlaub
    lgm

    .
  • Gast, 11
    igittt...ne pennerin
  • Gast, 13
    igitt kodderschnauze hoch 3..
  • Gast, 11
    whopperschnuze hoch 10...
  • absurd-real
    @elPaco "...Das mit dem Anwalt (der netterweise aus der eigenen Familie kommt, was die Kosten im Rahmen halten würde) habe ich noch nicht für mich entschieden; das werde ich wohl eher nicht durchziehen.."

    Ach man ey, gibt´s hier nur noch Blender, Muschis und Dummschwätzer?!
    Sogar den Ottos und Guru bekommt manches zur Zeit irgendwie nicht.
    Signatur
  • absurd-real
    Paco der Hund, wirklich niedlich.

    Paco
    Signatur
  • Gast, 11
    ah otto scheint doch ein lustiger zeitgenosse zu sein. aber paco sollte sich die köterschnauze kämmen bevor ihr euch vor gericht seht
  • Gast, 13 absi und mikrich
    ihr beiden Mischlingsstraßenköter solltet euch mal ne weile in eure hundehütte zurückziehen.......
    und bitte nicht immer anderen ans bein pinkeln..........
    und auch nicht um den knochen balgen ^^.
  • absurd-real
    Die Ottos und ihre Werke waren mal cool. Ka, wurde mit der Zeit immer unsachlicher. Ist bestimmt nicht so einfach das ständige Ungleichgewicht beider Ottos in der Brust schlagen zu sehen und mitzuerleben.
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