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  • Staub klebt auf Ölgemälde

  • sho Staub klebt auf Ölgemälde
    Eine meiner alte Ölgemälde hat Staub drauf, ich habe probiert mit Weissbrot zu reinigen, und auch mit fuzenrolle, ohne grosse Erfolg. Habt Ihr schon sowas mit Erfolg bearbeitet?
  • buatsnenrets guter rat.............
    lass die ölmalerei..........^^
  • efwe
    efwe
    -den kriegst nicht weg- es ist sternenstaub.
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  • otto_incognito
    otto_incognito
    In den Ablagerungen meiner Schichtenmalerei bilden sich
    Tunnel. Soll ich sie fluten oder lieber eine Maut verlangen?
    Signatur
  • van Housewolve
    van Housewolve

    Probier's doch einfach mal mit Schwarzbrot.
  • eglaualb
    biodinkelvollkorn soll wunder wirken..

    ich würde einen professionellen restaurator zu rate ziehen.
  • Inu
    voll die Fach-Simpler wieder
  • buatsnenrets
    -den kriegst nicht weg- es ist sternenstaub.


    der war guuuut :-)

    .
  • buatsnenrets

    voll die Fach-Simpler wieder


    wovon du die nummer 1 bist :-)

    .
  • Roderich
    Roderich
    putzfrau austauschen.
    nur so für die zukunft.
    Rodi ist der Beste!
  • Inu
    könnte mal wer mit Öl-Mal-Erfahrung sagen: besteht bzgl. der Staubanziehung ein Zusammenhang damit, wie viel Öl verwendet wurde?
    Je fetter, umso mehr ein Staubmagnet?
    Insbesondere bei Verwendung von Leinöl?
    Kann das sein oder nicht sein?
    Kann man sich Sterilität sparen mit Verzicht auf Leinöl bei den letzten Lasuren?
    Wenn man aber z.B. 20 dünne Schichten malt, wie bekommt man das dann hin, am Ende nicht zu fett zu werden (sorry, Moni, bist aber nicht gemeint)? Messt Ihr das Malmittel mit der Pipette ab, oder wie?
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Klar doch. mit Ölerfahrung. Je mehr nasses Öl desdo kleb.
    1. reines Leinöl gehört überhaupt nicht in eine Lasur.
    Im Doerner findest du ein Rezept zur Herstellung eines Lasurmalmittels (Ölverlackung mit Standöl, dammar und vernzianisch terpentin
    (davon gibt man dann nur einen Hauch in sein Terpentin. Das ganze hat ne honigartige Konsistenz, d.h. pipette ist nicht nötig, messerspitze reicht. Mehr an malmittel nicht.)
    2. 20 Lasurschichten sind völlig scheibe. Mal darüber nachgedacht, was eine Lasur bewirken soll?
    3. Ich empfehle einen guten Malkurs statt hier sein Material durch grausames Herumdilletieren zu verschwenden.

    Klaus...
    Signatur
  • Gurus
    Gurus
    wo kann man denn einen guten malkurs finden ?
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Na, da, wo es alle Kreativen aus der ganzen Welt zur Zeit hinzieht. Direkt an der Grenze zwischen Friedrichshain, Mitte und Prenzlberg natürlich.
  • Gurus
  • Inu
    Danke Klaus.
    Malkurs in Berlin wär schön, aber leider nicht möglich.

    Das "grausames Herumdilletieren" hat aber auch seine eigene Spannung.
    Und wir werden ja sehen, wohin es führt oder wo es stecken bleibt..

    [PS: "Lasur" war falsche Wortwahl. Flutscht mir immer 'raus, wenn ich unaufmerksam von dünnschichtiger Malerei rede. Und "20" irgend eine Zahl als Beispiel (Ich zähl ja gar nicht so mit).
    Ich male in dünnen Schichten. Mische i.d.R. keine Farben vor, sondern erzeuge die Farbennuancen durch mehrere dünne Übermalungen, je nachdem nass in nass oder nass auf trocken. Das hab ich schon mit Eitempera und Gouache so gemacht, und es kam gut.
    Und in Öl kam es auch gut bisher.
    Vorher weiß ich aber nie, wie oft ich übermale, bis es ist, wie ich es will.
    Ich untermale z.B. mit Eitempera, dann mit mehreren Öl-Tönen, erst mit Trocknungsbeschleuniger, dann mit (Schicht für Schicht immer weniger) Balsam-Terpentin als Malmittel, dann mit purer Ölfarbe.. (so gelesen u gehört).
    Der Farbton im neuen Portrait gefällt mir super gut. Aber es sind noch kleine Unstimmigkeiten, Nase zu breit, muss ich korrigieren.
    Jetzt bin ich von der Planung her aber über die max. "Fett auf Mager"-Steigerung d'rüber.
    Will aber nix abtragen von vorheriger Farbe, den Ton krieg ich nachträglich ja nie mehr so hin. Und will halt nur dünnschichtig malen, ohne Euren geliebten Duktus.
    Und das ist der Moment, wo ich nicht weiß, wie es weiter geht und verzweifelt zum Leinöl greife. Als Diletantin halt. (Was dann den Staub anzieht, von dem hier die Rede war :P :P)
    Und da frag ich mich: einige hier schrieben schon von "gefühlt 50 Schichten" und so.
    Wie bekommen die das denn dann mit dem "fett auf mager" taktiert?

    Aber ja, ich sollte wieder mehr lesen. Ist nur so zeitstehlend, und Zeit wird wieder knapp.
    Da sind die zeitsparende, hilfreichen Tipps halt willkommen.
    (Oft frag ich ja nu nicht -- von wegen "kostenloser Unterricht" und so :P)
    Efwe schrieb auch irgendwo, mein ich, nur Dammar/Terpentin als Malmittel. Das hab ich noch nicht versucht. Im nächsten Bild. (Muss den Thread noch mal 'raussuchen.)
    Aber jetzt hätte ich das Portrait halt gern gerettet....kommt nämlich ganz gut. Und da ich nun schon Leinöl verwendet habe zuletzt.... verloren? Tonne? Keine Chance mehr?

    Ja, klar, ich muss mir eh irgendwann einen "Lehrer" suchen. Hätte ich eh gern. Aber in der Provinz ist das och nicht so einfach :P Vor allem im Hinblick auf das, wo ich hin will. So malt doch kaum einer hier. Und jeder meint doch, nur sein Stil ist die wahre Kunst, meist. Oft... ]...
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Na, wenn du nicht lasierst, brauchst du auch kein Lasurmalmittel. Auch efwe benutzt Dammar nur zum lasieren. Es ist für dich ungeeignet, macht die Farbe glänzend und spröde. Auch den Trocknungsbeschleuniger lässt du am besten weg. Sowohl Sikative als auch Dammar bergen die Gefahr,dass die Farbe reisst. Du brauchst nur Terpentin als Lösungsmittel. Damit kannst du praktisch so viele Schichten malen wie du wilst. Auch auf unverdünnte Ölfarbe kannst du problemlos terpentinverdünnte Schichten setzen. Die Haftung ist gut genug.
    Leinöl benutzt du überhaupt nicht. Nie.
    Ansonsten malt und lagert man Ölbilder auch aufrecht stehend, damit kein Staub darazf fallen kann.
    Signatur
  • Inu

    Na, wenn du nicht lasierst, brauchst du auch kein Lasurmalmittel. Auch efwe benutzt Dammar nur zum lasieren. Es ist für dich ungeeignet, macht die Farbe glänzend und spröde. Auch den Trocknungsbeschleuniger lässt du am besten weg. Sowohl Sikative als auch Dammar bergen die Gefahr,dass die Farbe reisst. Du brauchst nur Terpentin als Lösungsmittel. Damit kannst du praktisch so viele Schichten malen wie du wilst. Auch auf unverdünnte Ölfarbe kannst du problemlos terpentinverdünnte Schichten setzen. Die Haftung ist gut genug.
    Leinöl benutzt du überhaupt nicht. Nie.
    Ansonsten malt und lagert man Ölbilder auch aufrecht stehend, damit kein Staub darazf fallen kann.


    DANKE!!! OK. Das hilft. Sehr. Für's nächste Bild. Echt, DANKE!

    Nur: wenn schon Leinöl d'rin/d'ran/d'rauf ist, ist's dann echt vorbei? Keine Rettung möglich?

    Klar trocknen die Bilder stehend. Aber auch die Landluft enthält Staub und Fuseln. Aber ok, das Problem erledigt sich ja, wenn ich das Leinöl in den Keller verdamme^^
  • siku Der Fachmann staunt, der Laine wundert sich

    "Werbung der feinsten Art für Kunstkurse " .

    20-Schichten-Malerei

    ..
  • Roderich
    Roderich
    zitat parkgalerie: ".......Auch auf unverdünnte Ölfarbe kannst du problemlos terpentinverdünnte Schichten setzen....."

    das würde ich so nicht unterschreiben wollen. hab ich bei einem bild mal getestet und nach ein paar monaten gab es vereinzelt rissbildung bei den verdünnten passagen. ich nehme mal an das kam von der zügigeren trocknung der dünneren oberen schicht, während sich die schicht darunter noch ausdehnte (trocknete).

    ich male immer gleich fett, da kann man so viele schichten übereinander klatschen wie man will (ergab zumindest meine bisherige erfahrung).
    Rodi ist der Beste!
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