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  • Kunstmarkt

  • Andreas Schmelzer
    Andreas Schmelzer Kunstmarkt
    Hallo, kann jemand einen guten Künstlermarkt empfehlen , am liebesten ohne Kunsthandwerker?
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  • parkgalerie-berlin
  • Gurus
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  • nighthawk
    nighthawk
    ich kann dir kleinere kunstmessen empfehlen wie artmuc in münchen, kunstmitte in magdeburg oder den dresdner kunstmarkt, der jährlich von der sz organisiert wird. da gibt es aber ein auswahlverfahren, kommt nicht jeder rein.
  • Gurus
    Gurus
    aber einer !..einer kommt da rein..nur der sonst keiner
  • Andreas Schmelzer
    Andreas Schmelzer
    Hallo nighthawk,
    hast du schon bei einer deiner vorschläge Ausgestellt ?
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  • nighthawk
    nighthawk
    Hallo nighthawk,
    hast du schon bei einer deiner vorschläge Ausgestellt ?

    ja, in dresden war eine galerie von mir mit meinen arbeiten dabei. bei der artmuc hat ein kollege ausgestellt und gut verkauft. ich konnte nicht, weil ich kaum noch bilder auf lager hatte, hab aber mir das für nächstes jahr vorgenommen. kunstmitte hab ich erst vor kurzem entdeckt und will nächstes jahr da auch mal probieren.

    ..
  • xylo
    xylo Art Basel..
    @ Parkgalerie..
    der war klasse!

    Karlsruhe wäre auch noch eine Möglichkeit.
    .
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  • nighthawk
    nighthawk

    Karlsruhe wäre auch noch eine Möglichkeit.
    .

    da war ich schon dieses jahr mit ner galerie. hab nix verkauft. überall gingen die bilder weg wie warme semmeln, aber in karlsruhe nicht. bei der positions in berlin letzte woche dasselbe.

    .
  • Andreas Schmelzer
    Andreas Schmelzer
    Hast du mal auf der Art Basel ausgestellt ?
    ich denken das es ein vermögen kostet dort auszustellen oder ?
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  • nighthawk
    nighthawk

    Hast du mal auf der Art Basel ausgestellt ?
    ich denken das es ein vermögen kostet dort auszustellen oder ?

    ja so ab 20 000 € aufwärts, und ohne eine galerie kommst du da gar nicht rein. ist keine selbstvermarktermesse.

  • Andreas Schmelzer
    Andreas Schmelzer
    Danke für die info,

    ich schaue mir mal die artmuc in München mal an ich will im Herbst mal zur Bienale , das liegt ja auf dem Weg-
    Hast du eine Internet seite, würde gerne mal schauen was du für arbeiten hast
    Grüße Andreas Schmelzer
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  • siku


    ...und ohne eine galerie kommst du da gar nicht rein. ist keine selbstvermarktermesse.


    Diese Messe ist ein kaum noch zu toppendes Beispiel für die Veranschaulichung des Kommerzialisierungsfaktors auf dem Kunstmarkt.
    "about - the team"
    Dazu gehört auch die Bey el er Biografie. Vom Buchhändler zum Kunstzar
    - ein Entmutigungsfaktor für alle kn-ler :-(

    PS: ich las gerade: "Art Basel in Berlin" und schaute die dazu gezeigten Bilder: Fazit: träumen darf man ja mal. Als ...... die Welt entdeckte. - oder 100 Jahre zu spät geboren.

    ...
  • xylo
    xylo @ Siku
    Gestern war ich noch schnell auf der "Art-Zürich"..
    natürlich ist die Kommerzialisierung schlimm, aber wenn man "Selbstvermarktung" zulässt und schwach kurartiert, dann ist auch eine ART-Zürich nur unterer Durchschnitt. 4-5 Aussteller waren wirklich gut. Auch richtiger Kitsch, mit Bling-Bling-Streuseln und der ewig jungen Marylin gedruckt auf Leinwand.. das würde selbst hier nicht ohne Häme und Spott gezeigt werden können. Unter anderem hatte Hassan J. Richter einen klar durchstrukturierten Stand und für mich der beste Selbstvermarkter an dem Tag. Er war mit hochauflösende Fotos von verlassenen Orten präsent und ein Gespräch mit ihm war möglich. Zwei Gondeln weiter sass eine aufgetakelte osteuropäische "Dame" mit durchsichtigem Oberteil lasziv auf einem Sessel (Das war auch Selbstvermarktung, lenkte aber von ihrer Kunst ab)
    Die Kunstmesse ist SEHR ÜBERSCHAUBAR und in 45 Minuten angeschaut. Wenigstens war reichlich Publikum dar.
    Der Veranstalter macht auch die RHY Art Fair in Basel - parallel zur Art-Basel. Da fehlen sogar die Besucher.....
    Das Kunstnet ist eine Seite von Fachleuten für Fachleute ;-)
  • nighthawk
    nighthawk
    Gestern war ich noch schnell auf der "Art-Zürich"..

    was kostet dort ein stand? kann man da gut verkaufen? ich wundere mich darüber, dass ihr euch so über die kommerzialisierung aufregt. eine kunstmesse ist keine biennale oder museumsausstellung, da geht's NUR ums verkaufen oder dafür nützliche kontakte knüpfen, sonst nichts. wenn du ein paar tausend euro in so einen stand investiert hast, nerven dich die ganzen kunstgaffer, die nur ihren nachmittag auf der messe totschalgen wollen. am anfang bist du noch freundlich zu ihnen, mit der zeit versuchst du aber ein gefühl dafür zu entwickeln, ob einer nur sinnlos labern will, weil er wiedermal eine messe mit einer kunstausstellung verwechselt hat, oder tatsächlich ein ernsthaftes kaufinteresse mitbringt. auf diese leute konzentriert man sich dann. das ist alles 100% kommerz, was denn sonst? begreift man das nicht, hat man schnell eine menge geld in den sand gesetzt, und muss das dann der lieben frau zu hause erklären. und das macht nun wirklich keinen spaß.

    ...
  • siku
    Ich rege mich nicht über Kommerzialisierung auf, das muss falsch verstanden sein: mit dem Hinweis auf die Art Basel und Seiten auf deren Internetauftriff wollte ich eigentlich nur "die harte Realität des Kunstmarktes", das best etablierte Kastensystem auf dieser Welt, thematisieren.
    Die "Kunstgaffer" gehören zu einem Kunstmarkt. Ich finde es dagegen unfreundlich wie blasiert häufig Standpersonal reagiert, wenn man als Besucher durchblicken lässt, dass man "nur gucken möchte" , Wer auf einer Kunstmesse ausstellt, sollte sich nicht "so affig" aufführen, dass Besucher unangenehm berührt werden: die wollen doch nur Kunst sehen.

    Verkaufsstrategien sind nun mal mit dem Risiko behaftet, umsonst Aufwand betrieben zu haben.
    Die Crux für den Kunstliebhaber ist es ja, dass auf den abgehobenen Messen häufig die besseren Arbeiten ausgestellt werden. Der Beitrag von xylo bestätigt zumindest mir mein Vorurteil.

    Wenn man dort als nur schauender Besucher wieder von dannen schleicht, überkommt einen das Gefühl, mal wieder Störenfried in der trauten Kunstgemeinschaft gewesen zu sein, die ja so traute gar nicht ist, wie es von außen scheint.
  • Roderich
    Roderich
    ich würde auf solchen messen auch nur bummeln/schauen wollen, ob das die dort verkaufenden stört entzieht sich nun wirklich meinem interesse.
    auseinanderklaffende oder gar widersprüchliche belange treten in so vielen situationen des täglichen lebens auf, da tendiere ich doch dazu das verschwenden von gedanken daran zu minimieren, am liebsten auf null.
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  • nighthawk
    nighthawk

    Die "Kunstgaffer" gehören zu einem Kunstmarkt. Ich finde es dagegen unfreundlich wie blasiert häufig Standpersonal reagiert, wenn man als Besucher durchblicken lässt, dass man "nur gucken möchte" , Wer auf einer Kunstmesse ausstellt, sollte sich nicht "so affig" aufführen, dass Besucher unangenehm berührt werden: die wollen doch nur Kunst sehen.

    na ja, ich habe mich mal länger mit einem "kollegen" unterhalten (irgendwann mal kam das übliche: "ich male ja auch ein bisschen"). daneben stand ein älterer herr und hörte uns geduldig zu. ich habe ihn zunächst gar nicht bemerkt. später kaufte er gleich zwei bilder. ich dankte gott, dass er gewartet hat und nicht gleich weitergegangen ist. er hat mir die messe gerettet. danach habe ich mir vorgenommen solch redselige "kollegen" gleich zu erkennen und auszusortieren. sonst, "nur gucken" ist kein problem, fragen stellen geht auch, nur wenn da 20000 leute in 4 tagen durch deinen stand latschen, musst du einen blick dafür kriegen, an wen es sich eventuell lohnt seine zeit zu verschwenden. die galeristen haben diesen blick, als künstler ärgerst du dich hinterher, dass du womoglich die ganze zeit nur mit den falschen leuten geredet hast.

    ich war bis jetzt nur einmal auf einer kunstmesse, auf der ich nicht selbst ausgestellt habe. das war die art cologne 2003. das einzige bild, an das ich mich noch erinnern kann, war ein riesiger, photorealistisch gemalter makkaroniteller. den hätte ich gekauft und bei mir in der küche aufgehängt, wenn ich das nötige kleingeld dafür gehabt hätte.
    nicht die qualität der arbeiten auf teueren messen ist besser, sondern die arbeiten, die woanders einem total läppisch vorgekommen wären, erscheinen einem in einem ganz anderen licht, wenn man sie plötzlich auf der art basel und nicht etwa auf der berliner liste sieht.

    .
  • xylo
    xylo 20.000 Leute an einem Stand in vier Tagen
    Das muss eine wunderbare Kunstmesse gewesen sein Nighthawk.

    Ich beschwere mich auch nicht über den Kommerz einer Messe, dazu ist sie da.
    Ich habe mir die Art-Zürich angeschaut um abzuchecken, ob ich da hinpasse oder die Finger davon lasse, so einfach ist das...
    Und da ich die Rhy - Art - Fair in Basel kenne wollte ich mal schauen, was sie denn so in Zürich treiben.
    Und was ein Stand kostet, kannst Du ja googlen, ich hab nicht gefragt, weil ich so etwas indiskret finde, wenn ich mich mit einem Künstler über seine Kunst unterhalte. Es gab eine Galeristin, welche auch auf der Scope war und dann dort in Zürich ausstellte. Da sie einen Griechen ausstellte, mit dem ich mich auf der Scope unterhielt,war mir sein Werk noch völlig präsent und er hat eh ein Alleinstellungsmerkmal in seiner Arbeit.
    Daran konnte ich erkennen, dass die Messe sehr gemischt ist, aber eben auch bereit ist, echten Murx auszustellen, wenn man genug bezahlt...

    Um eine Messe zu beurteilen, muss man häufiger hingehen als ein Jahr. Ich sprach von meinem ersten Eindruck...

    Wenn ich es mir aussuchen dürfte, würde ich lieber in Karlsruhe austellen, als in Zürich und das ist meine ehrliche Meinung.
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  • nighthawk
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