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  • Brauche Eure Hilfe bei einem Bild

  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin Brauche Eure Hilfe bei einem Bild
    Ich kämpfe schon seit Tagen mit diesem Portrait. Die abgebildete Dame stand mir dazu eifrig Modell, später habe ich es aus der Phantasie weitergemalt.
    Es will und will nichts werden.
    Deshalb weltexklusiv für Euch einen kleinen Ateliereinblick.
    wie wirkt es auf Euch? Was mache ich falsch? Bitte helft mir.
    Viele Grüße,
    Klaus
  • Gast, 2
    Die Dame verliert sich im Bild. Zu undeutlich. Das Bild hat keine Mitte und der Malstil passt nicht zum Ausdruck welches die Dame hat
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Das mit dem Ausdruck: Wie schaut sie? was würde passen? Stört es, dass sie "en face" dargestellt ist, den betrachter direkt ansieht?
  • siku
    @parkgalerie-berlin
    Stört es, dass sie "en face" dargestellt ist, den betrachter direkt ansieht?


    m.E. nein. Das Gesicht hat keine eigene Ausstrahlung, es fließt in die Umgebungsstruktur und -Farbe. Man könnte es ebensogut weglassen, es stört zwar nicht, ist aber eben kein Portrait "einer bestimmten Dame", eher ein Prototyp für irgendeine Frau. :-)
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin


    Ich hab jetzt schnell mal ein teil des gesichts weggenommen.
    ?
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Noch mehr:
    (So kann man es sich glaube ich auch ganz ohne Gesicht vorstellen. wird es dann besser?)
  • siku
    nur ganz kurz: ich muss weg
    Ich finde Bild 3 am besten, die blaue Figur in dem blauen Feld.
    Jetzt kommt das Farbenspiel rot - blau -gelb besser zum Ausdruck, die Komposition wirkt nicht so überfrachtet wie Nr.1.
    Vielleicht ist es aber auch nur mein persönlicher Geschmack.
    Irgenwie klassisches Informel.
  • Gast, 2
    Das Letzte passt am besten. Der Malstil ist eher aggressive, da passt so ein friedlicher Gesichtausdruck , wie beim ersten Bild nicht. Zudem war das Portrait zu klein. Es wirkte verloren unpropotional und unharmonisch . Das letzte ist propotional harmonischer. Die linke obere Kopfhälfte fehlt! Wenn du mit Photoshop den Raum um das Gesicht mal wegschneidest ,würde es auch propotional besser passen. Die Farben und der Stil sind super
  • Gast, 4
    @parkgalerie-berlin Die Frage für mich ist, wie wichtig ist das Porträt/ die Dame für das Bild. Bei Bild 2 und 3 wird sie für mich unbedeutend und mir stellt sich die Frage, ob sie überhaupt dort noch sein muss. Ich frage mich, wie sie wirken würde, wenn sie größer und angeschnitten wäre, ich glaube sie würde dann mehr Gewichtung bekommen.
    „Das mit dem Ausdruck: Wie schaut sie? was würde passen? Stört es, dass sie "en face" dargestellt ist, den betrachter direkt ansieht?" Nein im Grunde nicht, allerdings schaut sie für mich den Betrachter nicht direkt an ihr Blick geht nach links, daher geht sie nicht direkt mit dem Betrachter in den Kontakt und wirkt auf mich eher abwesend, sinnierend.
  • Roderich
    Roderich
    die frage die ich mir auch stellen würde, was sagt wohl die dame dazu, wenn das eifrige modelstehen für die katz war, bzw ihr portrait, kein portrait mehr ist?
    Signatur
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Typischer Fall von "kill your darlings". Die Dame weiß, dass es für die Kunst Opfer zu bringen gibt. Für die Katz war das trotzdem nicht, die weiß ja, dass SiIE da drunter ist.
  • absurd-real
    Für so ein Abbild/Resultat braucht man doch keine [lebende] Vorlage.
    Signatur
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Nein, für ein Resultat braucht man die nicht.
  • absurd-real
    Jaja.
    Wozu hast du ein Modell, wenn das Resultat ausschaut, als hätte man einfach frei schnauze ein Gesicht gemalt. Kein Ausdruck, keine schönen Proportionen und für diese "Pose" brauchste auch keine Vorlage.
    Signatur
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    @absurd-real
    Das ist so ne Dilettantenfrage von jemandem, der sich jahrelang vergeblich abmüht, das sein Bild irgend etwas ähnlich sieht. Ich hab das Problem nicht.
    Das Modell und ich freuen uns über die neuen Bildwelten und Interpretationen des Motivs, die im Malprozess entstehen.
    Klar, Du darfst als Gemeinsames kulturelles Erlebnis auch zusammen Fernsehen.
  • absurd-real
    Ich finde meine Feststellung mehr als berechtigt und das du eben um den heißen Brei schreiben musst, damit das (Naja) expressionistische, abstrakt bunte irgendwie aufgewertet werden kann. Figuren liegen dir sicherlich nicht, Farbkompositionen schon eher, wobei bei "bunt" ja fast schon der Zufall selbst entscheidend ist.
    So leite ich vom Absurden drei Schlussfolgerungen ab: Meine Auflehnung, meine Freiheit und meine Leidenschaft.
  • seebaa
    seebaa
    @parkgalerie-berlin
    Für mich ist das erste bild gut - hat potential. Ganz im gegenteil zu meinen vorrednern, glaube ich, daß die dame mit ein paar betonungen sogar recht gut hineinpaßt und alles zusammen harmonisch-zugehörig wirken kann. Wo soll sie hin - hintergrund, vordergrund, "mittendrin"? Dann solltest du entsprechend starke akzente setzen.
    ZB - helles beige stirnhaar und haupt (im selben "wehende" strich wie das restliche gelbe haar) eher wenige, dünne striche. Die zwei rosa balken rechts auch leicht damit belichten. Auch vorn links bis zur mitte wenige kleine striche von rechts nach links (das was da schon als schraffurfetzen herumfliegt). Hier kann man auch noch leicht hellgrün mit einflechten. Auf die art ist die dame schonmal "mittendrin". Für meinen geschmack könntest du noch das leuchtende blau, daß du unter dem auge verwendet hast, leicht am hinterkopf richtung halsbeuge benutzen - so wär sie dann auch kontrastiger und klarer im raum.
    Ist meine bescheidene meinung - irrtümer vorbehalten :)
  • efwe
    efwe
    ich wollt ja erst nix schreiben- nun mach Ichs doch-
    der kopf hat kein Volumen, ist zu klein und versinkt im matsch des "informell"-style. man bekommt den Eindruck, hauptsache alle verfügbaren farben raufgeklatscht.
    besonders die linke obere ecke frisst den Schädel auf. man meint auch einen Halsansatz und Linien die den Körper andeuten sollen zu erkennen-wo du aber offenbar nicht mehr gewusst hast wie in den rest einbinden...so das war jetzt mein spontaner Eindruck-
    lg-
  • Gast, 9
    Merci cherie
  • Gast, 2
    Gut beschrieben, efwe
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Vielen Dank für eure tollen Kommentare, ihr habt mir sehr weiter geholfen.
    Ich hab mich heute nochmal dran gesetzt und möchte Euch den Zustand von heute abend nicht vorenthalten. (Ich glaube fast, ich lass es so stehen.):
  • absurd-real
    Na kLaus, jetzt fühlt sich dein ModelL bestimmt geehrt. Würde es gerne mal sehen, zwecks Abgleich. hihi
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Das Modell findet das Bild super.
    Die ist mit Ihrer Kunstauffassung auch nicht in der Volkskunst des 19. Jhdts stehen geblieben hihihi
  • absurd-real
    Das du jedes Mal versuchen musst, treffende Kritik durch dein pseudo-Wissen der Kunstgeschichte hinunterzuspielen. Mal doch mal heißen Brei über den du dann kunterbunt reden darfst, wie´s dir beliebt.
    Signatur
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Mach doch mal Kunst statt Maltherapie.
    Ach nee, lass es bei dem therapeutischen Malen, aber misch Dich nicht ein.
  • siku
    @parkgalerie-berlin
    Das Modell findet das Bild super.
    Die ist mit Ihrer Kunstauffassung auch nicht in der Volkskunst des 19. Jhdts stehen geblieben hihihi

    hoplahop: das Modell hat mit Kunst wohl weniger am Hut. Stimmt: Volkskunst kommt dem schon sehr nahe, den diese Farbenmalerei: nicht die Form, sondern die Farbe ist kompositionsbestimmend, ist doch so etwas wie "Volkskunst" in der zweiten Hälfte des 20. Jhs. geworden. Im 21. Jh. bereits ein alter Hut, den Freizeitmaler gern aufsetzen.

    Volkskunst im 19. Jh. gab es so noch gar nicht, weil es das "allgemeine Volk", Wohlstand für die Masse, noch nicht gab.
    Komm jetzt nicht damit an, das C.D. Friedrich oder P.O. Runge Volkskünstler waren ;-). - auch die restlichen Romantiker oder die Naturalisten nicht: 19. Jh. bedeutet gemalt 1800 - 1900. hihihi


    PS: wenn die Dame auf Ihr Abbild in deinem Kunstwerk soviel wertlegt, passt es schon: die zweite Version ist besser als die erste.
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    @siku
    Warst Du mal in Altötting?

    Maria hat geholfen, hihihi.
  • siku
    @parkgalerie-berlin
    @siku
    Warst Du mal in Altötting?
    .

    nee, soll das hier helfen?

    PS: Volkskunst sollte man nicht unterschätzen, erstmal informieren!
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Du kannst ja mal nach Altötting und Votivtafeln googeln.
    Im 19. Jhdt gab es bestimmt keine Volkskunst, hihihi,
    was für dein Dünnpfiff.

  • absurd-real
    Wer geht denn freiwillig zu dir und deiner Mappenberatung, nachdem er sehen und erkennen muss, was du für ein Pseudowissen hast und wie du mit direkter Kritik umgehst.
    Klaus´s kunterbunte Mappenberatung. Lach- und kunsthistorische Geschichten inklusive.
    Na schönen Dank auch.
    Signatur
  • Ter (Dirk Moritz) Lamberty
    Ter (Dirk Moritz) Lamberty
    mmh, ich sehe das anders. Zunächst das Gesicht geht unter weil es ein nichts in einem starken Kontrastfeld ist. Die mächtige Gelbrote (Signal + leuchtend) Fläche, im Kontrast zu dem blauen Hintergrund und dem präsenten grünen Strichen in Vordergrund erschaffen eher eine flüchtende Perspektive, als wäre diese Frau teil eines vorbeirauschenden Blicks. Das hat immerhin etwas. Ohne die Frau sehe ich nur noch bunte Flächen und Striche, verlier das interesse.
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Hallo Ter,
    ja, aber sie ist ja noch da. Natürlich ist sie eine Erscheinung.
    Ich finde den vorbeirauschenden Blick sehr treffend, darum geht es hier und im Grunde genommen in all meinen Arbeiten.
    Sie erschien plötzlich im Duncker-Club, rappelvoll, die Stimmung am Siedepunkt, in der tanzenden Menge,
    deshalb ist der Raum ausnahmsweise etwas farbiger geworden.
  • absurd-real
    Hilfe, ich finde du bist ein wirklich gutes Beispiel, wie man versuchen kann, ein sonst belangloses Werk, durch viel Palaber aufwerten zu wollen. Keine Substanz. Sowohl als auch. Verliert man anscheinend die Qualitätsansprüche an sich selbst und an der Kunst, wenn man damit seine Brötchen verdienen "muss"!? Bei dir erweckt es jedenfalls den Anschein.
    Signatur
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Das tut mir leid, dass du nichts zu sagen hast.
  • siku
    @absurd-real
    Hilfe, ich finde du bist ein wirklich gutes Beispiel, wie man versuchen kann, ein sonst belangloses Werk, durch viel Palaber aufwerten zu wollen.

    jetzt hast du's: Werbung für Parkgalerie - nach dem Muster: wenn die anderen blöd sind, muss meine Arbeit gut sein. + " hihihi"
    @ parkgalerie, was "Altötting" hier als Beispiel für dein "Verständnis von Volkskunst" aussagen soll, gehört wohl eher zu deiner Kunstvermittlungsstrategie als zu meiner.
    Gruß
  • absurd-real
    Ist doch traurig [für ihn], vor allem für Künstler die wirklich eine Intention verfolgen und diese als bspw. literarische Begleitung mit ins Werk einfließen lassen [können]. Für Naive und naive Kunstinteressierte muss das ja fast schon eine Falle sein, in die man da tappt. Jedenfalls nicht meine Schiene der Kunst.
    Signatur
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Saugeil. Man braucht nur ein einfach ein Bild zu posten und sich für die netten Kommentare zu bedanken und da sitzen tatsächlich nachts um eins zwei Leute schlaflos mit hochrotem Kopf vor dem PC und sabbern ihren Neid in die Welt.
    Kunst erzielt halt doch Wirkung.
  • siku unsympatische Werbung
    @parkgalerie-berlin
    Saugeil. Man braucht nur ein einfach ein Bild zu posten und sich für die netten Kommentare zu bedanken und da sitzen tatsächlich nachts um eins zwei Leute schlaflos mit hochrotem Kopf vor dem PC und sabbern ihren Neid in die Welt.
    Kunst erzielt halt doch Wirkung.


    wie kommt nur ein (Fotoshop-)Künstler darauf, für sich und seinen Laden so unsympathisch Werbung zu machen?
    Am Anfang des threads lief doch alles gut, die Anteilnahme war höflich angemessen - dann flippt der "Künstler" aus und wird beleidigend.

    Die Varianten mal kurz per Hilfsprogramm geändert, lassen kaum glaubhaft werden, dass das Frauengesicht eine reale Person zur Grundlage hat, denn als Portrait wäre es grottenschlecht - und mit vielen anderen Portraits austauschbar, auch mit einigen im KN von anderen Künstlern gezeigten Arbeiten. Alles Fotoshop?
    Mach mal einen Punkt. Deine Aussführungen malerisch und kunsthistorisch willst du doch wohl nicht in der hier vorgestellten Qualität als Dienstleistung gegen Bezahlung weitergeben?
    Oder sollte das nur eine Werbung für digitale Malhilfen sein?
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Leider nimmt die Art des Beitrags hier nun Dimensionen an, die mich an die Menschen erinnert, die in der U-Bahn laut irgend etwas vor sich hinbrabbeln. Creepy!
    deshalb erscheint es mir höchste Zeit, die Diskussion hier abzubrechen.
    Vielen Dank nochmal an Oeli, annette_r, Roderich, seebaa, Ter (Dirk Moritz) Lamberty und efwe für die wirklich sachkundigen, inspirierenden und hilfreichen Beiträge.
  • heinrich
    Vielleicht liegt es auch an deinem Bild
    und nicht an der U-Bahn?

    Nicht über jedem Bild,
    könnte man wirklich sachkundig diskutieren.
    Der Stoff selbst gibt nicht viel her,
    um das ganzen Thread zu füllen..
    Signatur
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