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  • EISMEER: Aquarell- und Tuschezeichnungen von Kristina Gehrmann

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    herzknochen EISMEER: Aquarell- und Tuschezeichnungen von Kristina Gehrmann
    Die Hamburger Illustratorin und Comiczeichnerin Kristina Gehrmann präsentiert ab 8. März 2019 ihre Arbeiten erstmals in ihrer Heimatstadt Meerbusch, im traditionsreichen Buch- und Kunstkabinett von Konrad Mönter am Kirchplatz 1 – 5, 40670 Meerbusch-Osterath. Die Vernissage von EISMEER findet dort am Freitag, 8. März 2019 von 19:00 bis 21:00 Uhr statt.

    In der alten, denkmalgeschützten Galerie im Schatten der romanischen St. Nikolaus-Kirche finden seit 30 Jahren regelmäßig Ausstellungen nationaler und internationaler, junger oder auch bereits etablierter KünsterInnen statt. Dabei finden Vernissage-BesucherInnen selten ‚Kunst von der Stange‘ vor. Kunst bei Mönter ist oft abstrakt, zum Teil provokativ und fast immer innovativ. Über 300 Ausstellungen waren bisher im Buch- und Kunstkabinett zu sehen.

    Die erst 29-jährige Kristina Gehrmann hat die Geschichte der gescheiterten Arktis-Expedition von Sir John Franklin zuerst in ihrer Graphic Novel Im Eisland erzählt und dafür 2016 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten.
    Nun verarbeitet sie das Drama in einer Serie neuer Aquarell- und Tuschebilder, inspiriert von klassisch-akademischen Techniken. Ihre stimmungsvollen Bilder fangen Kälte, Weite und Schönheit arktischer Landschaften ein, aber auch Einsamkeit, Tod und Isolation – all dies, womit die europäischen Seefahrer in den Polargebieten unweigerlich konfrontiert wurden. Hoffnungen auf Ruhm und Ehre für das britische Empire wurden nicht selten enttäuscht.

    Die viktorianische Faszination mit der Arktis fand ihren Höhepunkt im spektakulären Scheitern der Expedition von Sir John Franklin, die 1845 auf der Suche nach der Nordwestpassage nahezu spurlos verschwand. Auch heute noch ist dieses Ereignis wie ein tausendteiliges Puzzle, von dem nur hundert Teile gefunden wurden, und die Umstände des Verschwindens von zwei Schiffen mit über hundert Männern nicht vollständig geklärt. Inzwischen gilt durch die Berichte von Inuit und durch Knochenfunde auf der King-William-Insel als gesichert, dass die letzten Teilnehmer der Franklin-Expedition im Kampf ums Überleben zu Kannibalen wurden.

    Der Name EISMEER verweist auf Kristina Gehrmanns Inspiration u.a. durch die Kunst von Caspar David Friedrich und anderen Künstlern deutscher Romantik, die auch sentimentale und morbide Themen aufgriffen.

    Die Ausstellung EISMEER ist bis zum 20. April 2019 im Kunstkabinett Mönter in Meerbusch-Osterath zu sehen.


    Erebus und Terror - 1845

    Boat Place - 1859

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