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  • Gleich und gleich?

  • lisa
    lisa Gleich und gleich ?
    mich beschäftigt hier schon länger eine Frage.

    Ist doch im großen und ganzen so, daß hier die gleichen Leute die gleichen Bilder schön finden. A findet Bild von B schön, und B findet Bild von A schön.
    Immer wieder anzutreffen (kommt mir jedenfalls so vor).

    Was für mich nicht unbedingt heißt, das das immer "Gegenlob aus Nettigkeit" ist.

    Ich hab vielmehr den Eindruck, daß man einfach Bilder mag, die etwas an sich haben.. wo etwas von der eigenen "Art" wiederzufinden ist. Wo Ähnlichkeiten vorhanden sind..egal welche, ob in der Technik, in den Farben, der Form, den Gefühlen, den Gedanken..wo man etwas vertrautes? findet..

    Ich weiß nicht, ob klar wird, was ich meine, mir fehlen mal wieder die entscheidenden Worte.

    Ist es überhaupt möglich, oder hat überhaupt jemand Lust dazu, sich mal ein Bild vorzunehmen, das "nicht gefällt", um mal zu sehen, was anders ist, fremd ist, neu ist?
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  • _em_ton_sti_
    Ich mag zum Beispiel viele Arbeiten von Wuzzele. Sind die meinen ähnlich? Eher nicht oder?

    Ich mag auch vieles von dir. Sehe aber eher Unterschiede als Ähnlichkeiten in unseren Arbeiten.

    Ich finde Mo's Bilder oft sehr schön. Aber Ähnlichkeiten zu meinen Arbeiten sehe ich nicht so viele ...

    Ich mag Meberts Illus. Die sind meinen Bilder doch nicht ähnlich, oder?

    Manchen Sachen von H_Klein haben mir sehr gut gefallen: Sind die meinen Zeichnungen ähnlich? Wohl kaum.

    Manche Arbeit von (die, die ich leider vergaß) ...

    Und wenn ich all diese Arbeiten untereinander vergleiche, sehe ich auch eher Unterschiede als Gemeinsamkeiten. Man denke nur an Wuzzeles Zeichnung im Vergleich zu H-Kleins Collagen oder Fotos. Oder deine Bilder im Vergleich zu Mebs.

    Grüße me
  • lisa
    lisa
    vielleicht geht es auch um nicht sichtbare Ähnlichkeiten?

    vielleicht ist auch ähnlich nicht das zutreffende Wort.

    ?
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  • _em_ton_sti_
    Seelenverwandtschaft :-))
  • odnaliW_ocsicnarF
    Also ich denke, dass beim betrachten eines Bildes die Art und Weise eine Rolle spielt, wie sich der Verfasser selbst im Kunstnet zu erkennen gibt, spielt also die Sympathie denke ich eine sehr wesentliche Rolle.

    Dazu kommt der Kontakt über PN, wo man doch auch viel mehr über den Verfasser in Erfahrung bringen kann.

    Dann spielt die HP des Verfassers natürlich auch eine wesentliche Rolle, zeigt sie doch die Ideologie des einzelnen und sie sagt sehr viel über die Richtung aus die derjenige in seinem Leben eingeschlagen hat.

    Im KN gibt es sehr viel Bilder, die absolut nichtssagend sind, sieht man sich die HP des Verfassers an, sofern vorhanden, bleibt der Eindruck derselbe.

    Ich kommentiere auch Bilder die mir nicht gefallen, weil ich den Hintergrund erfahren möchte, was den Verfasser dazu veranlasste, dieses Bild so darzustellen.

    Viele Bilder verschaffen mir keinen Zugang, weil sich der Verfasser entweder nicht genügend über die Aussage auslässt, sehe ich aber auch manchmal trotz eindeutiger Aussage keinen Sinn.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    ethnologisch nachvollziehbar - der mensch an sich ist ein gruppentier und selbst in einer großen gruppe( z.b kunstnet) bilden sich untergruppen. man muss sich "riechen" können. das aus diesem grund die bewertung beeinflusst wird ist unvermeidlich (aus purem eigennutz oder weil einem was wirklich gefällt oder einfach nur aus empathie).
    aber mal davon abgesehen ist diese gruppendynamik sehr inspirierend.
    Signatur
  • odnaliW_ocsicnarF
    ethnologisch nachvollziehbar - der mensch an sich ist ein gruppentier und selbst in einer großen gruppe( z.b kunstnet) bilden sich untergruppen. man muss sich "riechen" können. das aus diesem grund die bewertung beeinflusst wird ist unvermeidlich (aus purem eigennutz oder weil einem was wirklich gefällt oder einfach nur aus empathie).
    aber mal davon abgesehen ist diese gruppendynamik sehr inspirierend.



    Sehr gut interpretiert, ich habe mir aus dieser Gruppendynamik sehr viel wertvolles herausgesogen. Es ist etwas wunderbar lebendiges und man spürt die gegenseitige Unterstützung obwohl Stöhrenfriede das Gegenteil erreichen möchten.

    Das Kunstnet ist herzlich,eigenwillig, inspirierend, macht nachdenklich, lenkt vom Alltag ab, ist für viele eine Chance wunderbare Menschen kennen zu lernen, es ist natürlich auch manchmal erdrückend,verletzend, ich denke hier sind schon sehr viele Tränen geflossen und es formt Menschen, wenn sie sich darauf einlassen und lernfähig sind ohne sich beeinflussen zu lassen.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    dito wilando
    ich bin von natur aus bequem oder besser faul aber die unerschöpfliche antriebskraft die in dieser community steckt ist unbezahlbar.
    weiter so kunstnetler
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  • lisa
    lisa
    ja ja, diese Grüppchenbildung .. Jeder oder die meisten wissen hier wohl, zu welcher Form von Grüppchen auch immer sie sich zugehörig fühlen.

    Das ist gar nicht so mein Anliegen.
    Ich stell nochmal meine letzte Frage:

    Ist es überhaupt möglich, oder hat überhaupt jemand Lust dazu, sich mal ein Bild vorzunehmen, das "nicht gefällt", um mal zu sehen, was anders ist, fremd ist, neu ist?

    Aus seinem gleich und gleich Sumpf herauskommen, andere Sichtweisen mal nicht ignorieren oder bombardieren, oder auch nur akzeptieren, sondern Interesse haben..

    Ist es überhaupt möglich?
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  • _em_ton_sti_
    Deine Frage geht ins Leere, finde ich. Meistens gefallen mir ja gerade die Bilder nicht, die gar nichts fremdes und nicht neues haben. Es ist also genau umgekehrt.
  • angelika tillmann
    angelika tillmann
    ich fühl mich niemandem zugehörig, allenfalls meiner familie, die meine basis, mein fundament ist ;o)

    grüppchenbildung, ja, wahrnehmbar, aber ...

    1. was ist so schlimm daran?
    2. schublade auf, schublade zu ... meint ... klischees haben so etwas abgegriffenes und deine frage tendiert schon sehr in diese richtung

    jeder so wie er mag und kann ;o)

    gruß,
    asachara
  • xer
    Lisa das mag schon sein, dass es genau so ist wie du es beschreibst. Ich finde aber, dass man sich selbst mit seinen eigenen Bildern manchmal überrascht, weil sie wirklich völlig anders sind als sonst. Ich spreche jetzt nicht von mir (aber auch).
    Bei vielen Leuten deren Namen du selbst auch weißt, ist es so, dass die Bilder... ich sag mal vorsichtig recht ähnlich sind ("Du meinst wie deine Berge neulich Rex?" Ja, genau! Gutes Beispiel:-)
    Bei anderen wie Hanni, Per, Wuzzele, Pmoki, Piroska, Sabine bei dir selbst, aber auch vielen anderen erlebt man oft diese Überraschungen. Und das ist doch schön? Und wird auch deshalb nicht langweilig.
    Finde ich
  • lisa
    lisa
    Deine Frage geht ins Leere, finde ich. Meistens gefallen mir ja gerade die Bilder nicht, die gar nichts fremdes und nicht neues haben. Es ist also genau umgekehrt.


    Deshalb habe ich das Thema aufgemacht..weil mir was nicht klar ist :)

    Mir gefallen auch die Bilder, die was fremdes, was neues haben. Auf den ersten Blick ! Und dann finde ich aber doch irgendetwas darin, was ich schon kenne.

    Wie kompliziert
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  • lisa
    lisa
    ich fühl mich niemandem zugehörig, allenfalls meiner familie, die meine basis, mein fundament ist ;o)

    grüppchenbildung, ja, wahrnehmbar, aber ...

    1. was ist so schlimm daran?
    2. schublade auf, schublade zu ... meint ... klischees haben so etwas abgegriffenes und deine frage tendiert schon sehr in diese richtung

    jeder so wie er mag und kann ;o)

    gruß,
    asachara



    Sorry, von Dir fühl ich mich gerade gar nicht verstanden. Hast Du alles gelesen oder nur den letzten Beitrag?
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  • cobolt
    cobolt
    Mich interessiert alles, was inspiriert. Ob es sich dabei um jemand handelt, der ähnlich wie ich gestrickt ist, oder jemand, der sich völlig anders ausdrückt, ist mir ehrlich gesagt, sch ... egal. *bg*Ich brauch das Internet nicht zum kuscheln - das ist viel zu weit weg vom eigenen Leben. Würde nie so arbeiten können, wie die Wuzzeles oder Sepps dieser Site, aber manchmal staunt man auch nur, oder verneigt sich innerlich. Manchmal lach ich mich weg und manchmal versuch ich dieses "Spiel", herauszufinden warum jemand so und so gearbeitet hat. Dabei kann ich dann auch nach ner Weile sagen, obs gefällt oder nicht, (was oft damit zusammenhängt, ob ich einen Zugang bekomme). Aber zuviel Zeit darste am Tag damit nicht verdödeln, sonst bleibt alles liegen und man glotzt nur Bildschirm und schafft nix. Und wenns zuviel wird, macht man die Kiste eben aus, denn das Internet als Flucht vor dem bösen bösen Alltag halte ich für eher bedenklich und verstärkt meinen Sarkasmus durch Leute, die das brauchen, weil sie sonst niemand hört. Als Quelle für 999 Arbeitstechniken und Ausdrucksformen ist es unbezahlbar.
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  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    "Mir gefallen auch die Bilder, die was fremdes, was neues haben. Auf den ersten Blick ! Und dann finde ich aber doch irgendetwas darin, was ich schon kenne."

    hast dir doch die frage schon beantwortet

    aber was neues im absoluten gibt es nicht, da wir in einem system leben wo die parameter endlich sind ergo man entdeckt immer was was man schon kennt.
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  • odnaliW_ocsicnarF
    ja ja, diese Grüppchenbildung .. Jeder oder die meisten wissen hier wohl, zu welcher Form von Grüppchen auch immer sie sich zugehörig fühlen.

    Das ist gar nicht so mein Anliegen.
    Ich stell nochmal meine letzte Frage:

    Ist es überhaupt möglich, oder hat überhaupt jemand Lust dazu, sich mal ein Bild vorzunehmen, das "nicht gefällt", um mal zu sehen, was anders ist, fremd ist, neu ist?

    Aus seinem gleich und gleich Sumpf herauskommen, andere Sichtweisen mal nicht ignorieren oder bombardieren, oder auch nur akzeptieren, sondern Interesse haben..

    Ist es überhaupt möglich?



    Ich finde, das was du forderst oder wünscht, ist überhaupt nicht möglich und da stimme ich asachara/cobolt und itsnotme vollkommen zu.


    Man möchte sich ja nicht beeinflussen lassen von etwas oder jemandem der/die/das einem überhaupt nicht zusagt, quasi ne Gänsehaut oder sonstwas beschert.
  • _em_ton_sti_

    Mir gefallen auch die Bilder, die was fremdes, was neues haben. Auf den ersten Blick ! Und dann finde ich aber doch irgendetwas darin, was ich schon kenne.


    Wie kommt das Neue in die Welt ... schwere Frage, klar. Aber auch das Neue kommt nicht aus dem Nichts. Auch das Neue verweist auf das Alte, aber es erlaubt uns einen neuen Blick auf das Alte zu werfen. Das was das neue hervorgebracht hat, ändert sich mit ihm. Die Bewegung ist sozusagen zirkulär. Gäbe es gar keine Anknüpfungspunkte an das Alte mehr, würde eine Entwicklung einfach nur gekappt.

    Cezannes Bilder waren auch nur Bilder :-) Einfach Farbe auf Leinwand :-) Insofern ganz traditionell :-)) Aber diverse Aspekte waren eben neu. Und unser Blick scheint gerade dafür (für solche Unterschiede) geschärft zu sein. Wir scheinen (im Großen und Ganzen) gierig auf Neues zu sein. Ein gewisser Nestroy hat mal gesagt, dass es der Fortschritt an sich habe, viel größer auszusehen als er wirklich ist :-)
  • lisa
    lisa
    @inm .. :) Fortschritt geht nur Schritt für Schritt, seh ich schon ein.


    @Wilando .. vielleicht würde eine Gänsehaut Dir mal gut tun? *g*
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  • _em_ton_sti_
    Mit Fortschritt hast jetzt nicht gerade mein Lieblingswort ausgewählt. Hätte ich bloß Nestroy gar nicht erst zitiert :-(

    Schritt für Schritt? Naja.
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