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  • Holz als Untergrund

  • mirror Holz als Untergrund
    Mal eine Frage in die Runde… ich würde gerne
    ein paar Versuche auf Holz wagen… wer hat
    Erfahrung damit?

    Irgendwelche grundsätzlichen Dinge die ich
    beachten sollte… z. B. Sorte oder Vorbehandlung?

    Dankeschön.
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    alle seiten grundieren und dann die rückseite noch mit streben versehen damit sich jaja nichts verzieht
    Signatur
  • ratzekatze
    ratzekatze
    jep von einer seite grundiert sieht absolut sch.. aus. :/
    was für ne grundierung du nimmst , hängt sicher davon ab, was du für farbe benutzen willst
    hatte da auch mal ne probierphase :
    wenn du, wie ich damals, bienenwachslasur(stand rum:)) nimmst, hast du ne versiegelte oberfläche die aber wenig flüssigkeit aufnimmt, ob du das gebrauchen kannst, hängt ja von deiner bevorzugten malweise ab, also mit wässrigen lasuren ging da nix mehr, hat aber gepasst, da ich pastös arbeiten wollte.
    ob das die ideale sache ist, kann ich schlecht sagen :/

    nummer sicher: du klatschst gleich acrylgrundierung drauf, das greift auf alle fälle nicht später die farbe an (wie vielleicht ein beliebiger lack)
    bei großen formaten vorher mit querstreben stabilisieren und diese mitgrundieren
    wie gesagt, alles selbstversuche

    grundsätzlich würd ich vorher das holz immer schleifen :)))
    hoffe das nutzt dir
    grüssys
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  • mirror
    Herzlichen Dank Euch beiden schonmal. :)
  • Bina
    Bina
    Hi

    Ich male schon seit längerem auf Holz und habe folgende Erfahrungen gemacht:

    Sperrholz wird gern rund ,wenn es zu dünn ist und zu weich ,zu groß ;
    also je weicher das Holz, wie zB Pappel (sehr weich) oder Nadelhölzer : Kiefer ect desto schneller verbiegt es sich,
    dagegen kann ein Sperrholz aus Hartholz bei gleichen Dimensionen viel mehr aushalten.

    Ich nehme grundsätzlich bei größeren Formaten nur noch Stärken ab 8 mm, da mir das anbringen von Streben zu lästig ist ;ö)


    MDF läßt sich auch gut verwenden.

    Beste Erfahrungen habe ich auch mit Tischlerplatte, oder auch Stäbchenplatte genannt,
    sie ist im Gegensatz zu MDF viel leichter und somit besser zu händeln.

    Als Grundierung kaufe ich eine Latexfarbe aus dem Baumarkt, damit streiche ich beide Seiten und alle Kanten.

    viel Spaß

    Bina
  • ratzekatze
    ratzekatze
    warte mal gehts jetzt hier um holz oder um pressspan/mdf - oder zaehlt das heutzutage auch schon als holz?
    Signatur
  • ratzekatze
    ratzekatze
    warte mal gehts jetzt hier um holz oder um pressspan/mdf - oder zaehlt das heutzutage auch schon als holz?

    hab ich auch schon benutzt, wuerde aber inzwischen ne leinwand dem vorziehen
    Signatur
  • Bina
    Bina
    Worunter sollte es sonst fallen, ratzekatze?

    MDF :
    Aus vielen Haushalten und Büros ist sie nicht mehr wegzudenken - die Mitteldichte Faser (MDF)-Platte. Regale, Tischplatten oder Fußbodenlaminat werden vielfach aus MDF-Platten hergestellt. Die Platten bestehen aus zerfaserten Holzhackschnitzeln.
    (Quelle DBU)

    Eine sehr beliebte Möbelbauplatte, sie hat eine glatte Oberfläche und ist stabiler als die herkömmlichen Spanplatten.

    Bina
  • ratzekatze
    ratzekatze
    danke bina, ich weiss was mdf ist :))))

    aber hey,mit holz meine ich gewachsenes , während mdf und auch "herkömmliche spanplatten" weiterverarbeitungen dessen sind,
    ist ja was anderes, ob ich ne unbehandelte holzplatte aus einem stück habe oder eine geleimte/ gepresste


    zum bepinseln benutzen kann man selbstverfreilich alles oben genannte ;)
    auf jeden fall ist da für mich ein unterschied, wies auch immernoch ein unterschied ist, ob ich nen massiven holzschrank habe, oder einen aus pressspan

    wollte jetzt einfach nur wissen ,ob wir jetzt über holz ( also am stück) oder über resterverwertetes reden :))))
    grüssys
    Signatur
  • Bina
    Bina
    Ds habe ich mir gedacht :ö)))
    aber es gibt hier bestimmt Leute ,die das niccht wissen.

    So nun zum gewachsenen Holz:

    So wie es gewachsen ist , kann man es normalerweise nicht für Platten verarbeiten, außer man nimmt dicke Risse und in gewölbte Flächen in Kauf.
    So wird das Holz
    entweder in Streifen aufgeschnitten und dann so zusammengesetzt ,daß die Kräfte gegneinander arbeiten,
    oder
    und das ist im Möbelbau zumindest so,
    man macht massive Rahmen und die Füllungen sind furniert, meist aus Sperrholz oder Multiplex.
    Die normalen Spanplatten, da hast Du recht , sind ein Graus, aber sehr günstig, deshalb auch in der Serienproduktion eingesetzt.
    MDF ist nicht so billig ,
    gibt es auch mit Stäbchenkern und ist dadurch auch zugbelastbar.

    Aber reine Massivholzmöbel gibt es so gut wie garnicht mehr,
    das ist auch nicht mehr bezahlbar.

    Und wenn man zum Bemalen so etwas nimmt, dann muß man auch darauf gefaßt sein, daß es sich mit der Zeit verändert, siehe Risse ect .

    lg Bina
  • ratzekatze
    ratzekatze
    jenau jenau :)))

    wäre nur noch hinzuzufügen: beides nicht gerade das leichteste und das am leichtesten zu handhabende material, viel vorarbeit, wenn das ergebniss nicht einreissen , abblättern etc soll

    so gesehn ist leinwand schon was feines :))))))))))


    ps: find ich schade,dass das nur noch selten und kaum bezahlbar hergestellt wird, son scheener holzschrank hält auch ewig ( wenn man nicht im jahrestakt umziehen muss, ist er sogar nicht unpraktisch)
    Signatur
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