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  • Förderungen für Künstler

  • achim fromm
    achim fromm Förderungen für Künstler
    Ich bin in oberbayern ansässiger kunstmaler, und möchte meine werke jetzt auch verkaufen, da ich erst im september meine 1 vernissage hab, und auf verschiedenen seite schon gelesen habe von förderungen für künstler, aber auf meine anfragen, dann nicht mal antworten bekommen habe,javascript:emoticon(':(') wollte ich euch fragen habt ihr erfahrungen damit?.
    muß man (frau) besonders abstrakt oder außergewöhnlich malen um da erfolg zu haben, hab z. B. schon an den bbk münchen geschrieben aber keine reaktion.
    wär euch sehr dankbar für eure tipps.
    javascript:emoticon(':roll:')
    liebe grüße achim
  • imihsas
    hallo archim,
    lass dich bloß nicht unterbekommen, von den *ar....löchern*..
    bin zwar aus dem Ösiland, da ist es aber nicht anders...
    hab vor jahren 3x hintereinander versucht mich zu bewerben für einen kunstankauf der gemeinde wien, die sich damit rühmen künstler zu fördern, indem sie werke ankaufen, die dann ämtern zur verfügung gestellt werden um ihre lokalitäten zu verschönern, oder die sogar privat mann oder frau mieten kann um ein butterbrot... naja , wie dem auch sei.... nichts....
    war jedesmal am boden zerstört, hab an mir gezweifelt, schaffenspause, und hat lange gedauert, bis ich wieder weitergearbeitet hab...

    gleiches ist mir in der selben zeit passiert mit s.g. künstlerveieinigungen, wo es in wien 2 an der zahl gibt... da muss man mappen abliefern und warten bis eine kommission beschliesst , ob man berechtigt ist, sich künstler zu nennen... wenn ja, hätte man nicht nur die möglichkeit in den räumlichkeiten gemeinschaftsausstellungen zu machen, nein, man würde auch rechtliche beratung erhalten, und... meiner meinung das wichtigste damals.... in einer monatlichen ausgabe erschienen immer wieder die neuersten ausschreibungen zu wettbewerben oder stipendien... ( damals war internet noch nicht aktuell)
    langer rede, kurzer sinn.... absagen... 3 x hintereinander, bei 2 verschiedenen vereinigungen, innerhalb ca 2 jahre...
    selbe folgen.... tiefe zweifel, weil nicht einmal eine begründung für eine ablehnung gegeben wurde... an sich selbst...

    mittlerweile tu ich mir das nicht mehr an... es dauert vielleicht etwas länger erfolg zu haben, ohne unterstützung, aber kostet mich einfach zuviel kraft und zeit mich mit diesen *wapplern* auseinanderzusetzen... abgesehen ist es ärgerlich ... man wird als bittsuchender absolut im regen stehengelassen... und jede bewerbung für so eine aktion ist für mich ein derartiger kraftauffwand, das ich mir diesen entwürdigenden umgang nicht mehr geben will...

    also... vergiss die unterstützung, und wenn du dich bewirbst, mach es emotionslos... wenns klappt , freu dich, wenn nicht , ignoriere es... man kann sich auf solche institutionen nicht verlassen... kopf hoch! :wink:

    lg
    sashimi
  • irbiloK
    hi achim,

    ja es ist leider ganz schlimm und deprimierend. kein künstler solllte sich nach irgendwelchen gepflogenheiten oder meinungen richten und wenn es noch so "große" kunstkenner sind... aufbauenderweise gibt es eine sehr gute zeitschrift, die - fast möchte ich sagen kämpferisch, die künstlerInnen auffordert, für ihre rechte einzustehen, stipendien bzw. kunstpreisausschreiben mitteilt und in der sogenannten grauzone auf üble galerien hinweist. außerdem ein annoncenteil - suche/finde. eine sehr gute zeitschrift.

    atelier
    atelier verlag
    Hospeltstraße 47
    D-50825 Köln

    gruß kolibri
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  • achim fromm
    achim fromm
    vielen dank mal für euere unterstützung, also nicht persönlich nehmen, wenn nix kommt.
    bei intitution (stmwfk.bayern.de) hab ich jetzt zumindest a mail bekommen das meine anfrage angekommen ist der zuständige aber im urlaub, na is ja auch schon was oder?

    na dann halten wir mal die ohren steif.

    liebe grüße achim
  • flow_thgin
    Die Zeitschrift "Atelier" kann ich ebenfalls nur wärmstens empfehlen. Kritisch, informativ.

    Ich hatte mich vor 4 Jahren völlig gefrustet und entmutigt vom Kunstgeschehen zurückgezogen. Bin meinem langweiligem Broterwerb nachgegangen und rappele mich so langsam wieder auf, weil so ein olles Maultier wie ich gar nicht anders kann, als malen.
    :lol:

    Ich halte diese ganzen Wettbewerbe für nichts anderes als Selbstbeweihräucherung der Veranstalter, die sich als Kunstmäzen gefallen. Die Sieger stehen meist schon fest und der Künstler kommt sich missbraucht vor. Er ist das schmückende Beiwerk, das Alibi.

    Darum haben eine Kollegin und ich überlegt, ob wir nicht eine kleine Galerie aufmachen sollten, wenn wir demnächst schon Büroräume suchen müssen. So ein Zwischending zwischen Galerie und Agentur. Na, mal sehen.

    Tipps? HM, schwer.
    Ich habe mir z.B. ein PDF Dokument mit all meinen Arbeiten gebastelt. Dieses kann man schnell mal per Mail verschicken und der Empfänger kann es sich auf jedem Rechner ansehen. Außerdem möchte ich auf meiner Website ein Portfolio zum Download anbieten. Gut, das ist erst mal nicht viel, aber Kleinvieh ...
    Griffbereite Visitenkarten, eine gute Mappe. Das ist erst mal das, was man schnell erledigen kann.
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