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  • Kreativität, Ideenlosigkeit und Muse .. wie und woher?

  • uaetcoc
    finde auch, dass es ein sehr interessantes thema ist, da sich sicherlich alle einmal damit beschäftigt haben.
    zu meinem letzten kommentar möchte ich noch etwas zum thema "ordnen" anbringen. mit ordnen meine ich einfach, dass man nicht immer kreativ sein kann und muss, es braucht genau auch die "auszeiten". es gibt künstler deren arbeitsalltag unterscheidet sich kein bischen von dem eines fabrikarbeiters, andere wiederum sind nachtaktiv, wieder andere arbeiten "blockweise". bis jetzt war es mir bei jedem künstler dem ich ein hohes niveau und eine gute qualität attestiere, sich irgend ein system aufgebaut hat. dies muss nicht auf den ersten blick ersichtlich sein und kann ganz im stillen funktionieren. so ordnen sich jedoch die ideen, meist nur im kopf, notizen sind überhaupt nicht zwingend. es ist lustig zu sehen, dass man oeffters festellen kann, je wilder und "chaotischer" die werke eines künstlers sich präsentieren, desto aufgeräumter (organisierter) ist sein leben und das atelier. irgendwie ist es eine art "selbstschutz" gegnüber der eigenen kreativität, dass diese einfach nicht den künstler selbst "auffrisst".
    vieleicht sollte man sich das zitat von lawrence weiner etwas mehr verdeutlichen - nicht jedes kunstwerk muss ausgeführt werden. genau so ist es mit der idee, mit der inspiration, mit der muse - nicht jeder grundgedanke muss kreativ sein und "einschlagen".
    ebenso gibt es dann einfach auch grenzen, ein künstler hatte die absolute idee wie seine bilder aussehen sollten - im kopf ist dies gewachsen. wir hatten dann 36 monate bis das erste werk in dieser neuen technik in seinem atelier stand, 36 monate mit fehlschlägen und versuchen, muster und proben. vor fünf monaten hatte er eine ausstellung in der kunsthalle wo er in dieser technik ein wandgemälde vor ort ausführte. diese technik ist eigentlich nur halb so revolutionär, eigentlich überhaupt nicht, und er hat es "geklaut" und leicht verändert. jedoch ist durch seine art und weise damit umzugehen und umzusetzen etwas grossartiges - extrem eigenes, kreatives endstanden. wir haben dann die vernissage "geschwänzt", weil es einfach genug "kreatives" war - es war eine auszeit angesagt.
    wir sind dann auf die brücke neben der kunsthalle gegangen, heben dosenbier getrunken, frauen nachgeschaut und über autos gesprochen - was man(n) eben so macht - AUSZEIT (...und auch die war irgendwie kreativ) :wink:
    gruss, cocteau
  • stanko
    stanko
    Danke Cocteau
    und gute Nacht...














    bin nun zu müde, all Deine Aussagen aufzugreifen, es ist auch alles gesagt
    merci stanko
    Signatur
  • eva schmidt
    eva schmidt
    Hi!
    Meine Idee kommt meistens in die Badewanne. Verblüffend, aber wahr. Mit Entspannung??? Vielleicht. Die zweite Möglichkeit, /habe mich beobachtet dabei/, lange blättern in Kunstbücher, Illustrierten, etc. Nach meiner Meinung falle ich in eine „ Alfa Zustand“ dabei, etwas zw. Schlaf und Wach sein. Und sofort ist die Idee da.
    Für die Idee, wie komme ich rann an d. Kölner Kunstmesse, brauche man etwas anderes, und nicht gute Idee.

    LG
    Dodja
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  • valeria
    hallo transmitter,

    kunst ist alles! und alles ist kunst! das ist meine antwort auf die allgemeine frage nach ideen. die kunst darin besteht allerdings, dass wesentliche, die quintessenz aus dem gesehenen, dem traum, der vorstellung herauszuholen. sie umzusetzen, genauso wie du selber bist und dich damit zu identifizieren.
    jeder hat andere fantastische vorstellungen, man muss sie nur gut verkaufen (beschreiben, erklären) können. zeige dem betrachter was du meinst und mach es ihm lebendig! allerdings, zeig ihm nicht zuviel. lass ihn seine fantasie in deine bilder hinein projeziern und sich mit deiner vielleicht vermischen.

    adios

    valeria.
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