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  • Alex McQuilkin - Tragically Sweet - Video und Fotografie

  • Constantin
    Constantin Alex McQuilkin - Tragically Sweet - Video und Fotografie
    3. September - 6. November 2004

    „Fucked“ - ihr erster Überraschungshit. Das Video von Alex McQuilkin war noch am Eröffnungsabend der New Yorker Armory Show 2002 ausverkauft. Der damals 22-jährigen Künstlerin bescherte dieser Erfolg hervorragende Resonanz in der amerikanischen Kunstszene. In der Zwischenzeit wurden ihre Arbeiten auch in London, Paris, Kopenhagen, Madrid, Brüssel und Gent gezeigt.
    Erstmals werden jetzt die Videos und C-Prints der junge Künstlerin (*1980, Boston) in Deutschland vorgestellt. Ab dem 3. September tanzt, reizt und blutet Alex McQuilkin in meiner Galerie.
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    Die Amerikanerin spielt die Hauptrollen in ihren Geschichten selbst, sie spürt dabei dem Lebensgefühl der ganzen jungen Generation nach. Kaum der Pubertät entwachsen, wirft Alex McQuilkin mit ihrer Kamera einen fast nostalgischen Blick zurück: „Die Jugend ist die Zeit, in der wir uns erlauben, beeinflussbar zu sein, die Zeit, in der Rock-Stars Gottheiten sind. Die Dinge erscheinen in diesen Jahren unmittelbar und ungefiltert, selbst wenn dies tatsächlich nicht der Fall ist.“ so die junge Künstlerin. Drastisch und gleichzeitig subtil zeigt McQuilkin, wie Wirklichkeit und Fantasie verschwimmen. Vor einem Kurt Cobaine-Poster tanzt sich ein Mädchen in Ekstase, ein anderes bewundert sich im Spiegel, während es verblutet, um seine Handgelenke Armkettchen und blutdurchtränkte Mullbinden – Chic im Selbstmord.

    McQuilkin spielt mit einer Ästhetik, die sich zwischen dem Pseudo-Hardcore eines Pop-Punk- Musikvideos und der aus rosa Schleifen und Seide gefügten Debütantinnen-Welt bewegt: Bei den Arbeiten der jüngsten Künstlerin im Programm der Galerie Adler geht es auch um die Darstellung unterschwelliger Symbole, die jeder kennt: Hüftschwung als weiblicher Wettstreit, Sex als heimlicher Masochismus und übertriebene Selbstinszenierung als Möchtegern-Sinnlichkeit.

    Trotz der prall gefüllten Inhalte liegt das Interesse der Künstlerin in der Darstellung, im Bild des Gezeigten: Dies wird durch die Film-Stills, aus den Videos herausgeschnitten und in C-Prints umgewandelt, unterstrichen. Der eigentliche Inhalt dient schlussendlich als Unterbau, der die Sinne des Betrachters schärft. Denn McQuilkin ist eine Grenzgängerin: Romantisches oder Triviales kippt plötzlich ins Dramatische und Tragische.

    Lassen Sie sich von Alex McQuilkin herausfordern!

    Galerie Adler
    Hanauer Landstraße 134, 60314 Frankfurt
    +49(0)69-43053962
    mailto:Info@GalerieAdler.com
    Weitere Informationen: 🔗

    Öffnungszeiten
    Di, Mi 15-18 Uhr
    Do, Fr 12-19 Uhr

    Sa 11-15 Uhr
    und nach Vereinbarung

    Q: Ulrike Adler
    Signatur
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