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Christoph Überhuber

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@ueberhuber

aus Wien, Österreich


Über mich

Christoph Überhuber ist Professor an der Technischen Universität Wien,
lebt und arbeitet in Wien.

Künstlerische Arbeiten: Mit seiner digitalen Bildkunst bewegt sich Christoph
Überhuber in den Bereichen Fotografie, Grafik und Mixed-Media.

Künstlerischer Werdegang: Besuch von Lehrgängen unter der Leitung von
Xenia Hausner, Ines Doujak, Elfie Semotan und Arnulf Rainer.

Eigene künstlerische Lehrtätigkeit seit 1996 in Lehrveranstaltungen für
Studierende der Technischen Universität und der Universität für angewandte
Kunst in Wien. Künstlerische Forschung an der Technischen Universität Wien.

Ausstellungen: in österreichischen und deutschen Galerien und Kunsthäusern
z.B. dem Künstlerhaus Salzburg, der Galerie Peithner-Lichtenfels in Wien

Mitgliedschaft in Künstlervereinigungen: Künstlerhaus Wien

Publikationen: 16 Fachbücher und über 100 Beiträge in Fachjournalen

Auszeichnungen: Gordon-Bell-Prize 2006, Heinz-Zemanek-Preis 1994

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Überhuber

Was hat mich zur Kunst gebracht?

Als Gegenpol zu meiner Tätigkeit in der Wissenschaft, der geistigen Durchdringung abstrakter Materie, ist mir schon lange die emotionale Auseinandersetzung mit Menschen und Menschenbildern ein großes Anliegen.

In meiner Doppelrolle als Wissenschaftler und Künstler liegt mir das Wechselspiel von Denken, Sehen und Fühlen besonders am Herzen. Dies gilt sowohl für meine eigene künstlerisch-schöpferische Tätigkeit als auch für das Hineinziehen der Betrachter meiner Bilder in Geschichten, die von mir nicht vorgefertigt geliefert werden, sondern von den Betrachtern erst erfunden werden müssen.

Methodisch habe ich mir meine eigene digitale Collagen-Technik erarbeitet, bei der ich durch Verbindung und Veränderung digitaler Fotos am Computer neue Bilder schaffe, die mittels hochqualitativer Drucktechnik – in Kleinstauflagen oder in Form von Unikaten – zu Ausstellungsstücken werden.

In meinen Digital-Collagen versuche ich Intensität und Tiefe zu erreichen, indem ich durch Verzerrungen, Überdeckungen und besondere Bildkonstruktionen eine emotionale Spannung aufbaue und damit die Phantasie der Betrachter anrege. So versuche ich eine Annäherung an die Wirkung meiner künstlerischen Vorbilder, die frühen Porträt-Übermalungen von Arnulf Rainer und die expressiven Menschendarstellungen von Francis Bacon.

Derzeit beschäftige ich mich intensiv mit dem menschlichen Gesicht, der Seele des Körpers. Darstellungen beunruhigender, in sich gekehrter Düsternis bis zur Spiegelung erhebender Glücksgefühle aktivieren meine eigenen Emotionen und sollen auch die Einfühlung der Betrachter anregen. Meine Bilder fordern Aufmerk¬samkeit, wollen erschlossen, befragt und enträtselt werden, sollen sich aber bei aller Enträtselung immer noch einen Rest von Rätselhaftigkeit bewahren.


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