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Einengung, Gut, Geschwindigkeit, Groß, Pflicht, Verantwotungen

EinengungbesserGeschwindigkeitgroß

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    Von R Schratt hochgeladen

    Eine Kette von Verantwortungen,
    die Einengung durch eine Unmenge von Pflichten,
    die fortschreitende Geschwindigkeit der Zeit,
    das Streben nach Größer, Besser, Mehr,

    lässt das Wesentliche
    nur noch schemenhaft erscheinen.

TitelEinengung
Material, TechnikJPG / digital bearbeitete Fotografien
Format JPG
Jahr, Ort2009 / Rednitzhembach
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Info627 9
  • 9 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Rene
    Rene
    danke reiner...kann dir da sehr wohl zustimmen...
    bis denn
    lg rene
  • R Schratt
    R Schratt
    Hallo Rene,
    bei den Schutzhaltungen, -mechanismen kann ich dir nur voll zustimmen. Ich habe mir noch ein paar Gedanken zu deinen angesprochenen Gedankenbruch gemacht und glaube darauf gekommen zu sein, wo man diesen rauslesen kann.
    Du gehst von Verpflichtungen und Einengungen von Aussen, von der Gesellschaft, von etc. aus. Dann stimmt der Gedankenbruch. Eigentlich habe ich die Verpflichtungen, Einengungen... gemeint, die man sich selber auferlegt. Klar kommt sehr viel Blödsinn von aussen, mit dem man sich so im Leben beschäftigen muss, aber ich meine, dass noch mehr Blödsinn hausgemacht ist, mit dem man sich beschäftigen will. Je mehr du hast, desto mehr Verpflichtungen gehst du auch damit ein, desto mehr muss du dich auch wieder um den ganzen Schrott kümmern.
    Aber egal ob von aussen oder hausgemacht. Es ist auf jeden Fall höchste Zeit zur Veränderung. Ich muss immer lachen, wenn ich den Satz höre:"Es muss sich was ändern, sonst sitzen wir bald tief in der Schei...". Merken die denn nicht, dass ihnen die Schei... bereits bis zum Hals steht!.!
    Ich dank dir auf jeden Fall für deinen konstruktiven Beitrag.
    Wichtig ist trotzdem konstruktiv weiter zu aggieren!!!
    lg
    Reiner
  • Rene
    Rene
    sehr interessant...
    es wird immer mehr menschen klar, dass alles aus der fuge gerät.
    erst gilt es, den eigenen schatten zu überspringen, sich von der liebgewonnenen (schutz)haltung zu trennen etc... wir nutzen zuerst eigene schutzmechanismen, die es zu hinterfragen gilt, bevor wir uns überzeugen lassen etc... da könnte man bücher füllen mit..

    finds gut, dass sowas im kunsnet platz hat...

    ps...antwort auf deine frage, reiner:
    mein gedanke muss nicht richtig sein, zumindest ergab sich nach meinem verständnis der zusammenhänge ein kleiner gedankenbruch
    weil, unsere einengung und schnelle gesellschaft hemmt z.t. auch den natürlichen drang nach dem streben nach größerem etc.. diesen zusammenhang meinte ich..
    obwohl das ansonsten natürlich auch stimmt...bzw. aus dem geschriebenen lassen sich weitere sachen ableiten bzw. daraus könnte eine mögliche lösung geschlussfolgert werden..
    fakt ist, dein werk bzw. auch das gedicht regen zum hinterfragen an, zum nachdenken, und sind von daher bereits sehr löblich :o)

    lg rene
  • Ungezifer
    Ungezifer
    na das sich bald wahrscheinlich auf die nächsten 10-20 Jahre erstrecken wird is klar. ;P
  • R Schratt
    R Schratt
    Hallo Ungezifer,
    ich gebe dir Recht. Die Leute bekommen es sicherlich mehr und mehr mit, aber die, die ihr Reihenhaus hüten müssen oder wollen und meinen doch ganz gut mit der vorhandenen Situation darzustehen, werden noch lange die Klappe halten.
    Trotzdem Dir einen schönen Abend!
    Gruß
    Reiner
  • Ungezifer
    Ungezifer
    Ja stimmt, das hätt ich sehen können, das es nicht depressiv gemeint war- hm naja nächstes mal vielleicht.

    "Das schlimmst Wort in unserer Zeit ist doch Stagnation oder Stillstand."
    Ich hege derzeit die Hoffnung, das sich das bald ändern wird, weil inzwischen doch ne ganze menge Leute mitbekommen, dass da was faul an "immer mehr" ist.
  • R Schratt
    R Schratt
    Merci euch beiden
    zu Ungezifer:
    Würde glaub ich nicht so passen;
    "Eine Kette von Verantwortungen,
    ein Blumentopf durch eine Unmenge von Aufgaben..."
    Aber ernsthaft;
    Der Text soll überhaupt nicht deppresiv oder negativ sein. Er soll die Überlegung bei sich selbst anspornen, wo stehe ich.
    Sehe ich Einengungen => höchste Zeit für Änderung.
    Sehe ich Blumentöpfe => der richtige Weg.
    Also nicht deppresiv werden, sondern sich bestätigt fühlen!!!

    zu Rene:
    dank dir besonders für die konstruktive Kritik. Werde versuchen es zu berherzigen.
    Wieso meinst du, dass das "Streben nach Größer, Besser, Mehr " nicht reinpasst. Das schlimmst Wort in unserer Zeit ist doch Stagnation oder Stillstand. Permanentes Wachstum ist angesagt, aber mit allen Konsequenzen und vorallem ohne Ziel. Hätte ich ein Ziel, dann wäre Stillstand doch super, wenn ich es erreicht hätte. Aber so?

    Ich versuch mir noch zu überlegen, wie man die Aussage noch unterstreichen könnte, aber so ein Bild ist auch sehr schnell überladen.
    Na vielleicht kommt ja der geniale Gedanke
    lg Reiner
  • Rene
    Rene
    finds gut...gar nicht so depressiv....
    eine zeile passt inhaltlich nicht ganz rein (wie ich finde):
    "das streben nach Größer, Besser, Mehr..."
    die einengung kommt für mich bildlich nicht so zum tragen, wohl aber der schnelle lauf der zeit....wo die schienen einen wohl hinführen? der lokführer wirds wissen, die mitreisenden vielleicht nicht...wer gibt das ziel vor (und den weg?)
    obwohl irgendwie steckt auch die lösung schon im ganzen...dargestellt, hätte mir das noch besser gefallen.
    regt auf jeden fall an..
    danke.
    ps...zur digitalen bearbeitung. denke, da wär noch potential drin...schärfe/unschärfe bzw. bewegungsunschärfe, bzw. details (symbole etc.), die die aussage des ganzen (noch) mehr unterstreichen
    lg rene
  • Ungezifer
    Ungezifer
    Och menno- nicht so depressiv sein. Das sind keine Pflichten sondern Aufgaben, und die Einengung ist n Blumentopf zum raus Wachsen. Negativ wird das Leben ganz von alleine, da brauchts nicht noch so dunkle Gedanken. find ich.

    Die Schiene die über einen drüber läuft hat was.