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Sommerobst, Stillleben, Aquarell

sommerobstStilllebenAquarell

TitelObstkorb
Material, TechnikAquarell auf Waterford
Format 38 x 57cm
Jahr, Ort2001, Wien
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Info4990 33 2 1.7 von 6 - 7 Stimmen
  • 33 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    :))
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Die pastellig - kitschigen Weintrauben waren übrigens aus Plastik, vielleicht erklärt das warum sie so perfekt gleichmäßig ausgefallen sind.
    LG Margit
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Danke für die Tipps, freue mich über die Kommentare!
    LG Margit
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    und der Text darunter ist auch net ohne.
    Mag dazu noch ergänzen.
    dem Waghalsigen kommt manchmal das Glück/der Zufall zu hilfe
    ich kann verstehen, dass man darauf nicht angewiesen sein will,
    trotzdem wag es
  • malsupilahmi
    malsupilahmi
    wirklich eine fleissige und starke Beobachterin!
    ich störe mich an den Weintrauben, weil sie mir einen so pastellig ballonkitschigen Weg einschlagen.
    Die Mitte mit Zitrone säuft ab
    aber ansonsten ist dieses Bild voller starker Momente
    und Augenspaß
  • inuahS
    na ich finde das bildchen SUPER... macht lust auf obstmalzeit :o)
  • trofgniR
    ....aber bis zur Ernte dauert es noch etwas.
    Feines Aquarell
    lg Sabina
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Der Sommer kommt endlich!
  • Neithard Schmidt
    Neithard Schmidt
    Halloo...@Ma_Gie...halte mich da kurz...Super fein in der Technik und großartig gemalt. LG
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    @Mo: du sprichst mir aus der Seele. Gerade hab ich mir überlegt, wie ich die von mir wahrgenommenen archetypischen Monster des morphogenetischen Bewußtseins ans Licht des Verstandes zerren kann, wenn ich nicht mal in der Lage bin, ein Perd erstens richtig und zweitens so darzustellen, dass man genau seine Gefühlsregungen erkennt. Ergo: ich male Pferde, bis mir das gelingt und dann habe ich das richtige "Händchen", nach den anderen Viechereien zu greifen und sie raufzuzerren aus den Tiefen des Halb- und Unterbewusstem. Aber dann sollte jeder die Wahrhaftigkeit dieser Erscheinung erkennen und woher ich diese Monster habe, aus den Abgründen menschlicher Existenz.
    Na ich will jetzt nicht mehr allzuviel dazu sagen. Ich denke du verstehst was ich meine.
  • Mo Häusler
    Mo Häusler
    Per *lol* zitat 1: *sabber*
    zitat 2: Sag ich ja, Technik ist kein Selbstzweck. Doch um zu transportieren, brauch ich das Zeug ja - und zwar so verinnerlicht, dass mir das nicht permanent ins Gehege kommt. Um es verinnerlicht zu haben, MUSS ich das Zeug ja irgendwie inhalieren, heisst lernen, üben... *g* Zum anderen: grade die Auseinandersetzung mit der Technik ist für mich durchaus von sinnlicher Qualität. Bringt mich auch in die Bildidee. Das hat jetzt ned nur mit Kompositionsgesetzen, Malregeln und Anatomie zu tun...
    zitat3: *kicher* klang das wirklich so flach?
    Ist für mich ein wichtiger Punkt. Wovon lös ich mich, worauf wachs´ich weiter...
    Francis Bacon hat in mittlerem Alter bis auf einige wenige Werke alles vernichtet. Braucht es solche Destruktivität, um auf den Punkt zu kommen? Schmälern alle Werke, die dem nicht genügen, den "Wert"?

    MaGie, die "Wartung" der Realitäten... geiler Gedanke.
    karana
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Hi, Lisa,
    ich habe mir auch schon gedacht, doch mal mit einem Fantasiebild anzufangen, das aber auch Vorarbeit erfordert, einen Entwurf, Zeichnungen, bis ich dann mit dem eigentlichen Bild anfangen kann. Das erfordert Mut und Zeit. Wegen den blöden Druck wegen Geldverdienen habe ich das immer bis jetzt vor mich hergeschoben und dann ganz schnell nach einer x-beliebigen Vorlage "zum Üben" gegriffen. Ich habe mir viel zu viel "Verpflichtungen" aufgehalst, die ich jetzt eindämmen muss, um mehr Zeit für die Malerei zu haben, ein Miethaus in Ungarn, eine Badehütte in Greifenstein, Hund, Wohnung in Wien und Beruf. Und alles gehört gewartet. Gott sei dank habe ich mir einmal die Woche einen Tag für die Malerei freigehalten, den ich in der künstlerischen VHS verbringe. Das ist viel zu wenig für das, was ich vorhabe. Ich kann noch von Glück sagen, dass ich nicht auch noch einen Partner habe, der ständig ausgehen möchte oder seine Wäsche gebügelt haben will.
    Aber ich danke dir für deinen Tipp, ich werde mich bemühen, wenigstens für nächsten Mittwoch was vorzubereiten, um endlich mit meinen inneren Bildern ins Aussen zu kommen.
    LG Margit
  • lisa
    lisa
    Hallo Magie, ich kann das teilweise nachvollziehen, was Du schreibst. Bei mir merke ich ja auch, daß ich besser werden möchte. Ich habe nur winzige technische Kenntnisse und merke jeden Tag, daß ich mehr wissen und können möchte. Du bist schon handwerklich ein As und möchtest auch mehr können. Das ist ja auch gut so. Aber..und das ist für mich das Entscheidende, das eine schließt das andere nicht aus. Du könntest Dich trotzdem heute schon mit Deinen inneren Bildern beschäftigen, anstatt es vor Dir herzuschieben. Warum mußt Du immer perfekt sein? Wo steht das geschrieben?...Brauchst mir gar nicht antworten, was ich denke, braucht auch für Dich gar nicht zu stimmen, sind nur meine Gedanken dazu.
  • rep
    @ mo...
    1. konzeptartige ... Ansätze sind mir zu wenig saftig.
    2. Wahrhaftige Bilder: Sind das die, wo sämtliche zB anatomische, malerische (etc...) Parameter egal werden und nur der Inhalt zählt?
    3. Jede Entscheidung (im einzelnen Bild und im Gesamtwerk)- Bewahren oder Verwerfen - machts ja aus, was dann letztendlich übrigbleibt.
    ___
    zitat 1 ...das wilde tier in dir ... lebt. du willst blut schlürfen!
    zitat 2 ...wenn der inhalt nicht das auschlaggebende moment ist, was denn sonst?
    das formale dient doch lediglich dem transport und zur übermittlung.
    ...angenommen, ich spreche pamela anderson heilig weil sie ein mir in die libido passendes luder ist und sie kann deshalb den grössten bullshit von sich geben...
    ...angenommen, stephen hawkins thesen schmeiss ich nur deshalb in den orkus, weil der so erbärmlich gestaltet ist...
    zitat 3 ...es ist erstaunlich, was du nicht alles weisst !!!

    :)))

    und dir, ma... möchte ich folgendes sagen:
    überdenke mal, was es mit deinem drang zu "perfektion" auf sich hat. ich spreche hier von der optischen perfektion. dem trieb zum (noch erhöhten) photorealismus. der idealisierten, ätherischen weintraube, dem superkuschelpfirsich usw.
    wenn man davon ausgeht, das ein creativer mensch nichts anderes ist, als jemand auf dem weg seiner >entpuppung, der eigenen metamorhose, dann muss zwangsläufig ein zustand den anderen ablösen, nicht wahr? sonst bleibt er in seiner hülle elend stecken und kann nicht fliegen.
    in diesem zusammenhang finde ich es bemerkenswert, dass du dich so lange schon mit der herstellung von puppen beschäftigst.
    ich wünsche guten appetit.
    :)))
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Ich weis nicht ob ich das so erklären kann wie ich es fühle: es geht mir überhaupt nicht darum, vor irgendjemandem mit exakter Arbeit zu glänzen, im Gegenteil finde ich die ahhs und ohhs oft lästig, weil sie nicht mit meiner eigenen Ansicht über meine Arbeit übereinstimmen.
    Ich fühle mich innerlich getrieben, "es" zu lernen, nicht wegen der Ergebnisse die momentan rauskommen, sondern als Basisgrundlage für das, was da noch in mir schlummert, oder eher schon leicht dämmert.
    So viel ich gehört habe, läßt Ernst Fuchs seine Schüler ein Jahr lang nur Äpfel malen. Ich kann das gut verstehen.
    Ich finde, wenn man was aufbauen will, dann braucht man ein gutes Fundament.
    Je höher das Haus werden soll, desto tiefer sollte das Fundament sein, sonst stürzt es plötzlich unverhofft in sich zusammen, weil es keinen Halt hat.
    Ich möchte ein sehr gutes Fundament schaffen, so weit wie ich es aus eigenem Fleiß und Kraft schaffen kann. Alles Andere läßt sich ohnehin nicht erzwingen, aber ich bin dann bereit, sollte es kommen oder erwachen.
    Ich glaube, dass es einen Grund gibt, warum ich mir die viele Arbeit antue, die dieser Weg erfordert, die viel Geld verschlingt, Zeit und Energie, Kraft und Mühe. Es ist eine innere Sehnsucht, die Erfüllung sucht. Fern von jeder Oberflächlichkeit und Lobhascherei.
    Die Exaktheit kommt nicht aus einem "schönmachen wollen" sondern sie entspricht in all meinen Arbeiten meiner Persönlichkeit, egal ob ich einen Pullover stricke, Puppen mache oder male, es gehört zu meinem Wesen und ist nicht Selbstzweck sondern Mittel zum Zweck. Auch entspricht es meinem Wesen, wenn ich eine Sache beginne, mich voll reinzuknien, und zwar zu 100%. Leider muss ich auch nebenbei noch meinen Lebensunterhalt verdienen und das Geld für die Malsachen.
    Es ist irgendwie ein irrer Trip, auf dem ich bin, wie ein Süchtiger. Würde ich in dieser Zeit Puppen machen, dann ginge es mir finanziell hervorragend, doch ich ziehe es vor, mich wahnwitzig in das Abenteuer Malerei zu stürzen und auf den schnöden Mammon zu verzichten.
    LG Margit
  • Mo Häusler
    Mo Häusler
    Sehr spannend hier...
    per/lisa haben schon recht, auch Strichmännchen könnens auf den Punkt bringen - von der Idee her.*g* Allerdings verhehle ich nicht, dass ich ganz gern ein bissl mehr sehe, konzeptartige (auch comixartige) Ansätze sind mir zu wenig saftig...

    Ich hab heute tagsüber ein bissl nachgegrübelt, ich war am Anfang der Kommentare hier ein bisschen "schnodderig" *g* klang so, als hätte ich selbst das alles für mich geklärt und null Probleme damit... weit davon entfernt! *g*
    Glaubhafte Bilder zu malen, das heisst, sie so zu malen, dass keine "Fehler" zu sehen sind? - Wahrhaftige Bilder: Sind das die, wo sämtliche zB anatomische, malerische (etc...) Parameter egal werden und nur der Inhalt zählt?
    Und wie ist das dann mit einem Bild, das weit gediehen ist, irgendwie so halbwegs stimmig, keine groben Schnitzer, aber eben auch ned der grosse Wurf... will ichs auf den Punkt bringen, muss ich viel von dem verwerfen, an dem mein eitles Künstlerherz im Bild schon hängt (is ja soo schön! Ausserdem: schon 20 Stunden Arbeit! *lol*)) in dem Versuch, es wahrhaftig, ganz und gar "zu schaffen". Über die Grenze zu springen. Oder ich hab die grandiose Chance es vollkommen zu verhunzen.*g*
    Das meine ich mit den "Oohs und AAhs", die beruhigen natürlich auch - "so sieh´ doch, wie weit du gekommen bist, passt ja schon, gib dich zufrieden..." - und so gibt man sich auch manchmal zufrieden... vor sich und anderen.
    Nur im Kern weiss man ja, dass das nicht alles ist.
    MaGie beschreibt das für mich hier sehr treffend: Sich zufriedenzugeben ist ned dasselbe wie zufrieden zu sein - zu wissen, dass da noch viel ist. Ihr Weg scheint es zu sein, ihre Technik so zu verfeinern, dass sie Dinge auf den Punkt bringen kann, in aller meditativen Exaktheit. Das zu lernen braucht Zeit. Und die nimmt sie sich. *g*
    Handwerkliche Basis ist kein Selbstzweck. Genausowenig wie ein guter Gedanke noch keine gute Malerei ist. Jede Entscheidung (im einzelnen Bild und im Gesamtwerk)- Bewahren oder Verwerfen - machts ja aus, was dann letztendlich übrigbleibt.

    karana
  • lisa
    lisa
    Mir klingt das ein bißchen nach Angst vor der eigenen Courage, Magie. Es kann wunderbar sein, Strichmännchen zu malen. Ich z.B. mach mich hier ständig lächerlich, aber es kratzt mich nicht.
  • rep
    hmmm??? wieso macht man sich mit "strichmännchen" lächerlich? *grübel* ich finde pmoki´s zeug total gut. (die übrigens noch ganz anders kann :)) )im gegensatz zu einem haufen "bilder", die von dilettanten stammen, die den malkasten ihrer kinder fürchterlich missbrauchen.
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Liebe Leute,
    eure Diskussionen finde ich sehr anregend und spannend. Ihr habt alle recht, jeder hat seinen eigenen Standpunkt, von dem aus er die Welt betrachtet. Es ist schön, mal sozusagen durch eure Augen zu sehen und neue Blickwinkel dadurch einnehmen zu können.
    Was die Perfektion betrifft- das, was ich gerne können würde punkto Technik, ist noch ein gaaaaanz weiter Weg- und sehr reizvoll. Weswegen ich aber eigentlich angefangen habe, malen zu lernen, ist die Tatsache, dass ich einen Weg gesucht habe, die inneren Bilder, die sich mir manchmal offenbaren, auszudrücken. Ich habe jetzt die Möglichkeit, vorzeitig zu versuchen, das zu malen, was ich aussagen möchte und daran kläglich zu scheitern oder mich doch noch eine Weile handwerklich reinzuknien, um mich dann nicht mit Strichmännchen lächerlich zu machen.
    Eure Meinung dazu wäre für mich sehr interessant.
  • tuhsediwhtuom
    Danke Dir Conny, ich fühlte mich auch kurz angesprochen, aber ich weiß was Du gemeint hast. Davon mal abgesehen habe ich von jeher eine ganz andere Intension, weil ich hauptsächlich abstrakt male, was mich von jeher faszieniert hat. Das fing schon an als ich Kandisky vor langer Zeit kennengelernt habe und ist eigentlich mein Hauptinteresse. Trotzdem hat man immer wieder mit sich selbst zu kämpfen und Grenzen zu überwinden. Das ist schwer aber gut so. Ich fände es schade wenn ich mich mit 41 Jahren nicht mehr weiterentwickeln könnte.. Der Weg ist das Ziel, ich glaube ich möchte auch garnicht ankommen und halte mir immer noch alle Wege offen. Festlegen wollte ich mich noch nie. Meine Arbeiten sind so vielfältig wie das Leben selbst und das sollen sie auch bleiben . Und Du merkst doch auch wie Du zweifelst und denkst und Dich fragst. Also ich merke dass bei Dir ganz stark und ich bin auch bei Dir gespannt, was es für Arbeiten auslösen wird! Handwerkliches Können muß man auchmal neidlos anerkennen können und Margit hat mich heute sehr bewegt!!!LG Ruth
  • relttaSareV
    Das ist für mich Können. Am meisten fasziniert mich die glasig-wässrige , ja die Taufrische der Weinbeeren, sie wirken fast kühl vor Frische, unglaublich. Und wie das Licht das ganze Bild leben lässt! Respekt! Vera
  • Conrad Franz
    Conrad Franz
    Ich möchte nur klarstellen, dass sich mein Kommentar an der Sache orientiert und keine Kasperei ist. Wenn ihr meinen Kommentar richtig gelesen habt müsstet ihr eigentlich wissen wen ich meine. Außerdem gehört zu einer Bildbesprechung mehr, als nur vordergründiges bla,bla,bla. Daher kann ich dem, was Ruth dazu sagt, nur voll zustimmen. LG Conny
  • kj
    Hätte aus dem Thumb nicht gemeint das es gemalt ist.Wundervolle Arbeit.Ich glaube es gibt hier ein oder zwei Komiker die die Bilder der Anderen als Bühne für ihre Kaspereien missbrauchen...ganz schön asozial!..liebe Grüße jk
  • tuhsediwhtuom
    Ich bin mir sicher, dass Deine Bilder mehr als wahrhaftig sein werden! Deine handwerklichen Fertigkeiten sind unbestritten. Ich kann mir vorstellen wie schwer der Schritt ist, dass was man vorm inneren Auge(wie Du sagst)hat, umzusetzen, gibt man damit doch auch viel von seiner Seele preis. Das macht verletzlich. Ich glaube Tiefpunkte und Frustgefühle sind keinem ernsthaften Maler fern. Würde mich wundern. Mir geht es da genauso. Nach einer ausgedehnten Schaffensphase, kam für mich auch plötzlich ein Loch. Man fragt sich nach dem Sinn und weiß nicht so recht weiter. Das ist mehr als frustrierend. Die Motivation fehlt, genauso wie die Inspiration. Aber daran kann man auch wachsen! Ich wünsche Dir alles Gute bei der Beschreitung neuer Wege! Wenn der Knoten erstmal geplatzt ist, bin ich mir sicher dass wir wunderbare Bilder sehen werden. Und das Alte kann man ja trotzdem beibehalten, da wirst du dann auch wieder mehr Freude dran haben.
  • Rockfern
    Ähm..Antje.. Ich glaube nicht das Conrads Kommentar Dir galt..Oder irre ich? Grüße, Birte
  • remaerd
    Wow, jetzt hast Dus mir aber gegeben, conrad. Nur mal so eine Frage: Wenns uns "Mittelmäßige" nicht gäbe und alle solche Könner wären wie Du und Margit, dann wäre doch alles Mittelmaß oder?
    Wir sind doch der Hintergund, von welchem Ihr Euch abhebt. ;))))
    LG Antje
  • Conrad Franz
    Conrad Franz
    Wenn einer der Kommentatoren wenigstens das irgendwann einmal getan hätte, nämlich sich intensiv mit dem Handwerk auseinandergesetzt, dann wäre er nicht so gefrustet. Irgendwann hat jeder halbwegs normale und intelligente Mensch ja eine stille beschauliche Stunde, in der er nachdenkt und einfach merkt was ihm fehlt. Ich glaube, dass es nicht damit getan ist durch unqualifizierte und dümmliche Anmerkungen zu glänzen, die einer tiefen Persönlichkeitsspaltung entspringen und einem Unbefriedigtsein in sich selbst. Damit kann man allenfalls die Grenzen seiner „geistigen Weiterentwicklung“ blockieren. Nach dem Motto: Wenn ich schon nicht durch Leistung auffalle, dann wenigstens durch dumme Bemerkungen. Was muss das für ein beschi… Gefühl sein, wenn man merkt, dass es nicht reicht. Mittelmäßigkeit hat heute immer weniger Bestand. Handwerkliches Rüstzeug ist Voraussetzung, Darauf kann man aufbauen, denn nicht jeder hat die Fähigkeit, einem großen künstlerischen Anspruch gerecht zu werden, und nur spinnen reicht eben nicht mehr aus - Gott sei Dank. Letztlich zeigt sich das auch in dem persönlichen Erfolg den jemand hat. Ein zufriedener Mensch wird dies auch nach außen tragen. Ein Unzufriedener offenbart sich selbst und stellt sich bloß. Schlimm ist nur, wenn man es selbst nicht mehr merkt, dann ist diese pathologische Entwicklung schon weit fortgeschritten. Herzliche Grüße und vielen Dank für dieses wundervolle Werk der Perfektion, Conny
    PS: Liebe Margit, als Trost möchte ich dir noch mit auf den Weg geben, dass du dieses Frustgefühl nicht alleine hast, aber du setzt es wenigstens sinnvoll in deiner Arbeit um.
  • Mo Häusler
    Mo Häusler
    ... ja, kann sein, dreamer, dass es schwerer ist, so wohl begangene gekonnte Pfade zu verlassen. Zumal ja bei Perfektion die "oohs unds aahs" nicht lange auf sich warten lassen, die auch dazu beitragen können, auf dem Weg zu verharren...

    Glaubhafte Bilder? Oder wahrhaftige...

    karana
  • remaerd
    Das kann ich gut verstehen, dies Dilemma. Wenn man so eine Perfektion erreicht hat, dann möchte man wohl mehr, weiter. Meiner Meinung nach haben es da aber die Leute leichter, die nie versucht haben, zu realistisch zu malen. Oder irre ich mich da?
    LG Antje
  • lisa
    lisa
    glaubhaft? Für wen? Hier gab es mal vor längerer Zeit einen schönen Hinweis, daß man Bilder auch einfach erstmal nur für sich malen kann. Man braucht sie niemandem zu zeigen, wenn man nicht will...aber wie auch immer, ich denke, es gibt für alles die richtige Zeit
  • Margit Gieszer
    Margit Gieszer
    Danke, eure Worte wiederspiegeln meine Gedanken perfekt- ich stehe genau vor diesem entscheidenden Schritt, nein, er sitzt mir wie ein Damoklesschwert im Nacken, und wenn ich so eure Worte schwarz auf weiss lese, dann wird es mir noch bewusster. Jetzt weis ich, warum mir das Malen zur Zeit keine Freude macht, weil es mich bereits langweilt und ich im Grunde gerne das abbilden möchte, was ich vor meinem inneren Auge sehe. Ich habe mich bloß noch nicht rangetraut, aus Angst, es nicht so umsetzen zu können, das es glaubhaft rüberkommt. Ich denke, das ist jetzt mein nächster Schritt, es einfach mal zu tun und sehen, was passiert. Ich danke euch sehr!
  • tuhsediwhtuom
    Trotz der Bewunderung fürs handwerkliche Können, empfinde ich diese Bilder auf die Dauer langweilig. Ich hoffe auch dass Du die Grenze überschreitest und mit deinem Können auch andere Themen angehst.LG Ruth
  • rep
    bevor hier die unerquickliche lobhudelei wieder losgeht, ...
    ich hab mir deine homepage mal angesehn und die hingabe, mit der du was machst (siehe puppenproduktion) imponiert mir schon gewaltig. wie offensichtlich ist, kannst du auch, im gegensatz zu den meisten anderen hier ...-sehen-... und -übersetzen-. was mich aber persönlich im leben interessiert, ist die weiterentwicklung, das übertreten der eigenen grenzen. wann kommt das denn mal bei dir? oder war´s das jetzt in deinem leben?
    :)))