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Grafik, Stadtikonografien, Virtuell,

DruckgrafikHajekstadtikonografienStädtebau

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    Die erste Ausstellung des virtuellen Hajek-Museums mit über 100 Werken widmet sich Hajeks Stadtikonographien und der Umsetzung in die Druckgrafik. Innerhalb Hajeks riesigen künstlerischen Werkes, nimmt der Bereich der Druckgrafik einen großen Platz ein. Prof. Günther Wirth, langjähriger Weggefährte und Freund des Künstlers bezeichnete die Druckgrafik des gebürtigen Böhmen als „Echo seiner anderen Kunst“, denn es ist die zweidimensionale Übersetzung seines dreidimensionalen Schaffens.

    Beginnend mit der Ausstellung »Platzmal«, anlässlich derer Hajek den Kleinen Schlossplatz in Stuttgart temporär mit seinen starkfarbigen Plastiken „möblierte“ und diese mithilfe von Farbwegen miteinander in Beziehung brachte, zeigt die von der Karlsruher Kunsthistorikerin Dr. Chris Gerbing kuratierte Ausstellung einen Querschnitt der Stadtikonographien Hajeks. Im Nachhinein, des Öfteren auch viele Jahre später noch, nahm sich Hajek Teilaspekte, grafische Elemente oder auch ganze plastisch durchmodellierte Bereiche aus diesen Platzraumgestaltungen erneut vor und schuf retrospektive Variationen des Themas im Medium der Druckgrafik, d.h. er überführte zusätzlich die dreidimensionale Platzgestaltung in die Zweidimensionalität des bedruckten Blattes.

    Um diesen Vorgang zu veranschaulichen, werden in der Ausstellung zusätzlich zu den Druckgrafiken aus der Hajek-Stiftung der Sparda-Bank Fotografien der jeweiligen Stadtikonographie gezeigt, die den Bezug der Druckgrafik illustrieren.

TitelOtto Herbert Hajek - Stadtikonographien
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