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Afghanistan, Armee, Deutschland, Krieg, Merkel, Politik

AfghanistanArmeeDeutschlandKrieg

TitelVasallentreue
Material, TechnikÖl auf Leinwand
Format 80 x 70
Jahr, Ort2009
Preis 3000 EUR Anfrage stellen
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Info1427 16 1 2.8 von 6 - 5 Stimmen
  • 16 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • oriedezneb
    Was soll eigentlich das "war" an der Brust bedeuten? War Kanzlerin?


    nein, das ist bloß spiegelverkehrt, du musst es andersrum lesen und dann aus dem englischen übersetzten.
    Wie der ehemalige Bundespräsident sieht das aber nicht aus.
  • -emarap
    Inkeborg. (Die hat mir gesagt, daß sie *derbste Ausdrücke* bevor sie nochmal hier Mitglied würde.) Aber, parame, du wirst nicht widersprechen, wenn ich sage, daß die Kombination der beiden genannten hier ohne Mangel vorhanden ist: Grosze Schlichtheit.


    Sie fehlt hier*seufz*
  • nighthawk
    nighthawk
    Was soll eigentlich das "war" an der Brust bedeuten? War Kanzlerin?


    nein, das ist bloß spiegelverkehrt, du musst es andersrum lesen und dann aus dem englischen übersetzten.
  • oriedezneb
    Was soll eigentlich das "war" an der Brust bedeuten? War Kanzlerin?
  • 46nahtaiveL
    nana hier was zu präsentieren ist wirklich piepeinfach :-)
    und wie ein -wirklich nicht sehr netter mensch-
    einmal meinte: wenn meine kritik wirklich dazu führen sollte
    das jemand sein schaffen einstellen sollte.....dann kann wohl
    nicht viel dahinter gesteckt haben...:-(
    an das schaffen der frau inkeborg kann ich mich jetzt nicht mehr so erinnern
    ihre kommentare hier waren aber wohltuend grimmig :-)
  • nighthawk
    nighthawk
    @nighthawk: Du erwartest doch nicht im Ernst hier einen solchen Künstler anzutreffen, wie die beiden von dir genannten?


    nein, mein problem ist eher, dass ich mir kaum die mühe mache, mir die namen und werke weniger bedeutender künstler zu merken, so dass für einen möglichen vergleich zwangsläufig die besten herhalten müssen.
    wer war nochmal inke.borg? ;)
  • anro
    @nighthawk: Du erwartest doch nicht im Ernst hier einen solchen Künstler anzutreffen, wie die beiden von dir genannten?

    Naaaaa super. Nur nicht schlecht reden. Hier waren schon Leute zugange, die sich gewißer Konsequenz in linearer Aussage verschrieben hatten aber über lang vom Mob davon überzeugt wurden, daß es zu aufwendig ist sein Zeug hier zu präsentieren. Ich nenne nur einen Namen: Inkeborg. (Die hat mir gesagt, daß sie *derbste Ausdrücke* bevor sie nochmal hier Mitglied würde.) Aber, parame, du wirst nicht widersprechen, wenn ich sage, daß die Kombination der beiden genannten hier ohne Mangel vorhanden ist: Grosze Schlichtheit.
  • -emarap
    @nighthawk: Du erwartest doch nicht im Ernst hier einen solchen Künstler anzutreffen, wie die beiden von dir genannten?
  • 46nahtaiveL
    hm: bei aller kritik spiegel cover sind dann wohl doch nicht soo flach
    warum nicht der merkel noch ein hitlerbärtchen draufmalen har.har
    vieler kunst ists wohl schnurz ob sie in 200 jahren noch relevant ist
    ach ja der alte staeck is da doch noch immer um einiges besser als das hier
  • anro
    Eigentlich Klasse - das Portrait, karikaturiv, kaumschlagbar. Der Hintergrund, wie er ist, müßte farblich abgenebelt sein, um seine Künstlichkeit zu beweisen und dalles zur Figur gehörige mehr realistisch ausgearbeitet - das würde dem Bild den richtigen drive verleihen. Was mich persönlich stört: es fehlen zwei Gefechtsköpfe. Wahrscheinlich soll das zusätzliche Kritik daran sein, daß Soldaten der US-Armee Waffen und Ausrüstung auch mal auf dem Schwarzmarkt der Krisenregion verscheuern, ist hier aber zuviel. Super.
  • nighthawk
    nighthawk
    ähm, noch was zum werk an sich, die dinger da, die in der amerika-flagge die sterne ersetzen, sollen wohl fallende bomben darstellen, sehen aber eher aus wie tampons. sorry, ich kann mir einfach nicht helfen...
  • nighthawk
    nighthawk
    das hauptproblem dieser bilder sehe ich darin, dass sie über den augenblick des zeitgeschehens nicht hinausgehen. sie sind wie gut gemalte spiegelcover, heute aktuell und morgen schon wieder völlig uniteressant und vielleicht in 50 jahren mal für eine ausstellung "50 jahre - spiegelcover" wieder gut. und in 50 jahren stehen dann junge leute vor dem bild, fragen sich "wer war eigentlich diese frau?" zucken mit den schultern und gehen gelangweilt weiter, weil es sie und ihr leben gar nicht mehr tangiert, und sie ganz andere probleme haben. die veristen in den 20gern haben es irgendwie anders gelöst. ein bild wie "die stützen der gesellschaft" von george grosz ist heute für uns genauso nachvollziehbar wie für grosz's zeitgenossen. auch wenn wir viele probleme von damals nicht mehr haben, bzw. nicht mehr so akut selbst davon betroffen sind.

    als ich dieses bild betrachtete viel mir noch ein ganz anderes ein, und zwar dieses von rudolf schlichter: http://1.bp.blogspot.com/_h_5gN4TY-EQ/TFHyEQToDLI/AAAAAAAAGlM/Zi6-E9S5F_w/s1600/Rudolf+Schlichter,+Margot,+1924.jpg das hat mich damals als schüler so beeindruckt, dass es mir bis heute im kopf hängen geblieben ist.
    vielleicht könnte man daran den unterschied zwischen agitprop und wirklich guter sozialkritischer kunst, die ihre zeit überdauert, erkennen.

    ps. ähm, schlichters "margot" war eine berliner straßenprostituierte, wenn ich mich recht erinnere...
  • 46nahtaiveL
    möglich das man mit soviel plattheit aneckt
  • José García y Más
    José García y Más
    Euch allen danke ich für Eure sympathische und ehrliche Anteilnahme an meinen Dokumenten zum Zeitgeschehen! Meine unbequeme Malerei hat mich schon sowohl ganz rechts als auch ganz links anecken lassen, und das ist gut so, zeigt es doch, daß ich niemanden verschone. In der großen Sommerausstellung der Städtischen Galerie Wollhalle in Güstrow ist meine „Politische Malerei“ noch bis zum 12. September 2010 zu sehen. Es sind teils bitterböse, teils makabere Bilder voller Galgenhumor -, die ‚gelesen’ sein wollen. Rechtzeitig zur Eröffnung erschien auch mein neuer Bildband „Political Painting“, gewissermaßen eine Retrospektive meines 30-jährigen Schaffens (ISBN 978-3-00-029450-1). Herzlich, José

  • 46nahtaiveL
    *g* könnte übrigens auch einem nazi gefallen
  • oriedezneb
    Hallo José, ich kommentiere mal dieses Bild stellvertretend für die meisten Deiner politischen Bilder. Auch wenn man hier eher die künstlerische Arbeit bewerten sollte als die politische Meinung, die dahinter steht, möchte ich doch mein Bedauern ausdrücken, dass Du Deine von mir hochgeschätzten gestalterischen Fähigkeiten für meist eher einfache inhaltliche Aussagen benutzt, die mich stark an die Agitprop-Kunst der 70er Jahre erinnern. Vielleicht sind wir uns damals sogar mal auf der FBK oder an der HDK über den Weg gelaufen.
    Ich habe mich selbst massiv mit Wort und Bild gegen den Irakkrieg gewandt und das Monate vor seinem Beginn, kann also vieles politisch nachvollziehen. Aber aus Deinen Bildern spricht mich durchgehend ein ziemlich plumper Antiamerikanismus an, den ich so nicht nachvollziehen kann. Kapitalismus und USA scheinen der Inbegriff des Bösen auf der Welt zu sein, gefolgt von Israel, europäischen und deutschen Politikern. Ich denke, ganz so einfach ist die Welt nicht. War sie auch schon in den 70ern nicht, trotz Chile, Vietnamkrieg und alten Nazis.
    Gruß
    Axel