Wir nutzen Cookies und zeigen interessenbezogene Anzeigen Details. ablehen
Malerei

Titelanimot
Material, TechnikAcryl und H²Öl auf Holz
Format a3
Tags
    Kategorien
    Info1277 11 17 5 4.2 von 6 - 11 Stimmen
    • 11 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
    • Gast , 7
      toll, deine bilder gefallen mir sehr! :-))
    • Gast , 6
      danke Füsun - ja, es berührt!
    • Sandra Mazzella
      Sandra Mazzella
      Sehr schöne Wortschöpfung: animot, aber auch die Philosophie dahinter! Gefällt mir total gut!
    • jaccolo
      jaccolo
      es berührt so sehr.
    • JoernBudesheim
      JoernBudesheim
      animot | Markus Wild in "Tierphilosophie" (Junius) zu Derridas Wortschöpfung Animot:

      "… Durch das Wort, so Derrida, berechtige sich die Philosophie dazu, den Menschen vom Tier abzusetzen, indem sie den Tieren das Wort abspricht, den Menschen das Wort zuspricht und die Tiere unter dem Wort »das Tier« vereint. Das hat Folgen, auch rechtliche und moralische Folgen. Denn im Wort »Tier« sind alle jene Lebewesen abgetrennt und umhegt, die nicht sprechen, die keine Worte haben. Es sind alle Lebewesen, die nicht »zu uns« gehören, die erforscht, gezüchtet, dressiert, gejagt, gefischt, gekauft, getötet, geschlachtet, geopfert und gegessen werden können.

      Diese Versammlung aller Tiere hat etwas Monströses, es entsteht eine Chimäre, ein Tier, das aus vielen Tieren besteht und das man benutzen darf. Diese Vereinheitlichung, Abtrennung und Umhegung fasst Derrida in den Neologismus »animot«. Das französische Wort für »Tier« lautet im Singular »animal«, im Plural »animaux«. Sowohl der Plural »animaux« als auch der Neologismus »animot« unterscheiden sich dem Vernehmen nach nicht, d.h., man kann den Unterschied zwischen den beiden gesprochenen Wörtern nicht hören, man kann ihn nur als geschriebene Differenz sehen (oder ertasten).

      Somit klingt »animot« zwar genau wie der Plural »animaux«, doch der Neologismus ist kein Plural. Die Silbe »mot«, die die Pluralendung »maux« ersetzt, ist das französische Wort für »Wort«. Derrida spielt mit dem Neologismus, etwa indem er ihn wieder in den (unhörbaren) Plural setzt: »animots«. Er meint damit die zahlreichen Tiere, die in philosophischen Textern auftauchen (natürlich als Wörter) und für Unruhe sorgen, auch in Derridas eigenen Texten. ..." (M. Wild)
    • JoernBudesheim
      JoernBudesheim
      Danke!

      Die Abbildung ist aber nicht gut. Diese hier ist besser, aber auch nicht perfekt: https://budesheim.files.wordpress.com/2011/04/animot_01.jpg
    • Sandra Mazzella
      Sandra Mazzella
      Stimmt, finde das Bild auch wunderschön! so poetisch und still!
    • JoernBudesheim
      JoernBudesheim
      :-))
    • Gast , 3
      Danke für Schieben und Schönfinden :-)

      Darf ich auch?
      Schön!! ;-)
    • JoernBudesheim
      JoernBudesheim
      Danke für Schieben und Schönfinden :-)
    • morzi
      morzi
      So schön!

    Bisher: 504.258 Kunstwerke,  1.948.690 Kommentare,  273.922.031 Bilder-Aufrufe
    Schreib einen Kommentar zum Bild: ‚‚animot‘‘! KunstNet ist eine Online Galerie für Kunstinteressierte und Künstler. Kunstwerke kannst du hier präsentieren, kommentieren und dich mit anderen Künstlern austauschen.