Ausstellung, München, Augenblicke des verweilens, Kuwabara, Ryoko gieß, Malerei

Ausstellungingrid müllerMünchenaugenblicke des verweilens

  • Von hochgeladen am 11.10.2011

    Im November gibt es im Gewölbesaal der Mohr-Villa Bilder der Münchner Künstlerin Ingrid Müller zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, den 28.10. um 19.30 Uhr mit einer klassischen Gesangsdarbietung der gebürtigen Japanerin Ryoko Gieß-Kuwabara.

    Malerei ist für Ingrid Müller „Poesie in Bildern“ und so trägt ihre Ausstellung auch einen poetischen Titel: Augenblicke des Verweilens. Gezeigt werden Landschaften und Momentaufnahmen, die Inne halten lassen und das Besondere im täglich Wahrgenommenen heraus stellen. Der studierten Philosophin geht es nicht um eine möglichst realitätsgetreue Nachbildung der Natur, sondern um das Einfangen erlebter Stimmungen, die bewusst wahrgenommen persönliche Seinserfahrungen werden können. Es ist die Vielschichtigkeit des vermeintlich Banalen, das etwas Außergewöhnliches offenbart. Und so laden auch die Kunstwerke der gebürtigen Münchnerin zu längerem Betrachten ein, da sich durch die vielschichtige Malweise immer neue Facetten und Tiefgründiges entdecken lassen.
    Die autodidaktische Künstlerin lebt und arbeitet in München Ramersdorf. Seit 10 Jahren eignet sie sich in einem intensiven Selbststudium das „Handwerkszeug“ der Malerei an und kann bereits auf viele Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im Münchner Raum und in ganz Deutschland verweisen. Gemeinsam mit anderen bildenden Künstlern gründete sie vor 3 ½ Jahren die überregionale Künstlervereinigung Kunstrefugium e.V.
    Zur Vernissage am Freitag den 28.10. um 19.30 gibt es ein besonderes Highlight: einen Liederabend mit klassischem Gesang (Klavierbegleitung) auf Japanisch. Die in Niigata in Japan geborene Ryoko Gieß-Kuwabara verspricht mit ihrer klaren Sopranstimme einen unter die Haut gehenden Musikgenuss, der in eine andere Welt entführt. Die heute in München ansässige freiberufliche Sängerin studierte Gesang an der Kunitachi Musikhochschule in Tokio. Ihre musikalische Weiterbildung führte sie nach einen privaten Gesangsstudium in Wien an die Ludwig-Maximilians-Universität nach München zu einem Studium der Musikpädagogik.
    Die deutsche Übersetzung (von Merika Wimmer-Takasaki) der sehr poetischen japanischen Liedtexte von Ikuma Dan ( 1927-2001) wird von Henriette Ullrich vorgetragen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei
    Die Ausstellung „Augenblicke des Verweilens“ im Gewölbesaal der Mohr-Villa ist bis zum 20.11.2011 Mittwoch und Donnerstag von 11 – 15 Uhr, sowie Freitag und Sonntag nach Vereinbarung (Tel: 089/ 650562) zu sehen.

    Mohr-Villa Freimann e.V., Situlistr. 73 – 75, 80939 München

Titel Augenblicke des Verweilens
Format Plakat
Jahr, Ort München 28.10.-20.11
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Info 1991
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