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Grau, Mixed, Tablett, Begegnung, Natur, Grün

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Material, Technikmixed media
Format 85x35/ 65 MB
Jahr, Ort2012
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Info1309 28 29 2 4.3 von 6 - 12 Stimmen
  • 28 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Gast , 2
    und wir finden unsere freiheit in der fähigkeit uns zu binden....
  • Gast , 2
    immer wieder ganz großartig, mad
  • Gast , 2
    wirklich großartiges werk!
  • mad
    mad
    verhockt: sagt man im schwäbischen, wenn leute sich nicht zeigen, alles in sich bunkern u "zum lachen in d keller gehen" ... oder "zu" sind. danke für besuch :-) eines meiner lieblingsbilder: über unsere isolation u abspaltung
  • Ulrike Bretthauer
    Ulrike Bretthauer
    Fidel, is das "verhockt"? Oder was is "verhockt"?
  • Gast , 7
    sie sind uns so nah
    wir alle sind uns nah nur ist es uns nicht bewusst.. :-/
  • Gast , 7
    Wir sind alle teil eines grossen ganzen und wir sind es die die es bewundern können!!!! Also lasst es uns bewundern und nicht in stücke reissen und zerstören!! Das Leben ist ein geschenk für uns lebendige wesen!! Also lasst es uns achten!!! Es ist es wert!
  • Gast , 7
    Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde...

    Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich klug genug. Er sprach :Wer redet hier von Gott? Ich nehme meine Zukunft selbst in die Hand.

    Er nahm sie, und es begannen die letzten sieben Tage der Erde.



    Am Morgen des ersten Tages

    beschloß der Mensch, frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines Gottes, sondern ein Mensch. Und weil er etwas glauben mußte, glaubte er an die Freiheit und das Glück, an die Börse und an den Fortschritt, an die Planung und an seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit hatte er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und Atomsprengköpfen.



    Am zweiten Tage der letzten Zeit

    starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen bestimmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe in der Wurst, die Heringe im Öl auf dem Meer, und an dem Müll auf dem Grunde des Ozeans. Denn der Müll war aktiv.



    Am dritten Tag

    verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den Bäumen, das Moos an den Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das Wetter selbst und verteilte den Regen nach genauem Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund des schönen Rheins.



    Am vierten Tag

    gingen fünf von sechs Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an den Krankheiten, die der Mensch gezüchtet hatte, denn einer hatte vergessen, die Behälter zu schließen, die für den nächsten Krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die hatten zu lange schon wirken müssen in Hautcremes und Schweinelendchen. Die anderen starben an Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos versteckt hatten. Und sie fluchten Gott, der ihnen doch das Glück schuldig war. Es war doch der liebe Gott!



    Am fünften Tag

    drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feuer hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, und die Meere verdampften, und die Betonskelette in den Städten standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten.



    Am sechsten Tage

    ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne. Und die letzte Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt hatte, ging zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr gar nicht gut bekam.



    Am siebten Tage

    war Ruhe. Endlich. Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen irrlichterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die spannende Geschichte von dem Menschen, der seine Zukunft in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel.
    ojeeeee... Düstere sehr düstere gedanken!!! ist in etwa das was uns bevorsteht, wenn wir menschen es nicht schaffen die richtung zu wenden :'-/
    Aber bitte bitte ihr lieben.. Denkt an das gute und glaubt an das positive!!! Sonst wird es so werden....................
  • mad
    mad
    danke susann, freut mich sehr
  • Gast , 7
    Das Motiv gefällt mir über alle Massen!! Schöne idee!!!
  • mad
    mad


    Instinct



    danke für den link - guter hinweis!
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
  • mad
    mad
    aha ... ganz schön düster herr guru, sie prediger der dunkelheit.
    aber: kannst du ein ende denken???? ... wenn nicht, kann es das dann geben??
    ... aber es ist verrückt: du glaubst net, was ich für ein bild gemalt habe ... schon vor zwei wochen, ohne zu wissen, was du so philosphierst.
    ich lads mal hoch - du wirst es erkennen .)
    bis dahin sag i: servus, still waiting for the apkalypse ...
  • Gast , 4
    Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde...

    Aber nach vielen Jahrmillionen war der Mensch endlich klug genug. Er sprach :Wer redet hier von Gott? Ich nehme meine Zukunft selbst in die Hand.

    Er nahm sie, und es begannen die letzten sieben Tage der Erde.



    Am Morgen des ersten Tages

    beschloß der Mensch, frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines Gottes, sondern ein Mensch. Und weil er etwas glauben mußte, glaubte er an die Freiheit und das Glück, an die Börse und an den Fortschritt, an die Planung und an seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit hatte er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und Atomsprengköpfen.



    Am zweiten Tage der letzten Zeit

    starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen bestimmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe in der Wurst, die Heringe im Öl auf dem Meer, und an dem Müll auf dem Grunde des Ozeans. Denn der Müll war aktiv.



    Am dritten Tag

    verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub an den Bäumen, das Moos an den Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das Wetter selbst und verteilte den Regen nach genauem Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den Regen verteilte. Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund des schönen Rheins.



    Am vierten Tag

    gingen fünf von sechs Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an den Krankheiten, die der Mensch gezüchtet hatte, denn einer hatte vergessen, die Behälter zu schließen, die für den nächsten Krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die hatten zu lange schon wirken müssen in Hautcremes und Schweinelendchen. Die anderen starben an Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos versteckt hatten. Und sie fluchten Gott, der ihnen doch das Glück schuldig war. Es war doch der liebe Gott!



    Am fünften Tag

    drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feuer hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, und die Meere verdampften, und die Betonskelette in den Städten standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten.



    Am sechsten Tage

    ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne. Und die letzte Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt hatte, ging zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr gar nicht gut bekam.



    Am siebten Tage

    war Ruhe. Endlich. Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geist des Menschen irrlichterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten in der Hölle aber erzählte man sich die spannende Geschichte von dem Menschen, der seine Zukunft in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel.
  • mad
    mad
    dankeschön ,)
  • timber
    timber
    gefällt mir...
  • mad
    mad
    zyniker sind die lebenden toten
  • Gast , 2
    ... müssen nicht - aber was ist, wenn mans nicht tut?
    wir sollten zumindestens uns bemühen, diese welt schön und gerecht zu gestalten
  • Gast , 2
    zur Zeit leben wir die Antischöpfung, die Menscheit degeneriert. Alle Versuche, die Welt lebenswerter zu machen und die Selbstvernichtung zu stoppen ist m.E. vergebene Liebesmühe. Die Vernichtung können wir etwas verlangsamen, aufhalten oder rückgängig machen können wir sie nicht.
    !!
  • Gast , 4
    zur Zeit leben wir die Antischöpfung, die Menscheit degeneriert. Alle Versuche, die Welt lebenswerter zu machen und die Selbstvernichtung zu stoppen ist m.E. vergebene Liebesmühe. Die Vernichtung können wir etwas verlangsamen, aufhalten oder rückgängig machen können wir sie nicht.
  • mad
    mad
    ... müssen nicht - aber was ist, wenn mans nicht tut?
  • Gast , 2
    du hast recht, wir müssen immer uns bemühen, die welt schöner zu machen!
  • mad
    mad
    Wir Menschen schaffen es nichtmal, die Mauern zwischen uns abzutragen ... Die "Krone der Schöpfung" wird noch lange auf die Hilfe warten müssen. Und umgekehrt. 5 vor 12 heißt für die Menschheit immer: "Wir haben noch 4:59 Zeit um die Notwendigkeit einer Handlung zu widerlegen. Wer weiß, welche Regierung bis dahin an der Macht ist"
    Ich glaube es war Abraham Lincoln der sagte "Gott muß die Dummen geliebt haben. Warum sonst hätter er so viele erschaffen sollen"


    ja, das göttliche liebt alles, aber das würde es auch, wenn wir es ein wenig schöner gestalten. zu sagen, wir können es definitiv nicht, ist tiefster zynismus.
  • mad
    mad
  • Gast , 4
    fazinierende Idee!!!
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Wir Menschen schaffen es nichtmal, die Mauern zwischen uns abzutragen ... Die "Krone der Schöpfung" wird noch lange auf die Hilfe warten müssen. Und umgekehrt. 5 vor 12 heißt für die Menschheit immer: "Wir haben noch 4:59 Zeit um die Notwendigkeit einer Handlung zu widerlegen. Wer weiß, welche Regierung bis dahin an der Macht ist"
    Ich glaube es war Abraham Lincoln der sagte "Gott muß die Dummen geliebt haben. Warum sonst hätter er so viele erschaffen sollen"
  • Gast , 2
    sie sind uns so nah
  • mad
    mad
    danke, hermann :)