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Hirnhälften, Rechts, Links, Zeichnungen

hirnhälftenRechtsLinks

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    Von A-Hatter hochgeladen im Album vor 2013

    Ligraurebunt oder der Prinz der Fischer

    Der Herr mit der güldenen Grätenfischkrone deutete mit seiner rechten Hand auf einen sehr kleinen doch durchaus erstaunten Halbmond. Mit der Linken deutete er auf ein grünes Krokodil mit Unterbiss. Zeichnete man zwei Linien von den zeigenden Fingern entlag der zugehörigen Arme, so schnitten diese sich in einer Fliege, welche straff geknotet dem Fischprinz den Hals zuschnürt. Sein Bauch scheint teilnamslos, weder Bauchnabel noch Brustwarze verziehen eine Mine. Doch sein Hirn scheint aufgewacht metaphorisch breitet es die Arme aus, öffnet die Augen, riecht mit der Nase und hat dabei die Haare erwartungsvoll zu Kopf stehen. Kleine gelbe Gedankenbläßchen lösen sich von Hirns Haartenktakeln. Winzig kleinen gelben Unterseeboten gleich fangen sie an die Umgebung zu erkunden. Ein falscher Freund sitzt dem Prinz der Fischer im Nacken und tut so, als ob ihm dessen linker Arm gehört. Dieser Arm, der samt Zeigefinger in das Maul dieses unsäglich scheußlichen grünen Krokodils zeigt. Die Haare des falschen Freundes von Prinz Fischer versuchen auch kleinen gelben Unterseebote zu emitieren, doch ihr Leben dauert nur seifenblasenlang. Bald schon zeplatzen sie und das was von ihnen übrig bleibt sammelt sich als güden schimmerndes Sediment am Meeresboden. Aus diesem Sediment wird ein Einaugenstern geboren. Wer hätte das gedacht? Die himmelsblaue Schweinsmoräne die den Haaren des falschen Freundes entspringt grinst über beide nicht vorhandenen Ohre. Die Zwillingskatzen schauen erstaunt aus der Wäsche. Pinkblau gefärbte Unwesentlichheiten blubbern aus einer beengten Existenz. Die allsehende Seeguke mit ihren unbeschreiblich seltsamen Extremitäten, das Langschweifsparschein, die Haiqualle, der pferdefüßige Haivogel. Zwischen zahlreichem die Zwischenräume füllendem Getier und Gemenschs liegt der schlafende Träumer. Seinen Kopf hat er auf einem fliegenden roten Spatzen gebettet und ein Wommbatt nuckelt verzweifelt an seiner Nase um ihn zu wecken.

    Dies war die Sicht der bunten rechten Seite des Prinzen der Fischer. Diese verstand er recht genau. So blieb ihm nur noch die graue linke Seite zu verstehen. Die in irgendeiner wie auch immer gearteten Logik zu verstehen lehnte er aber rigoros ab.

    Später malte er leichtsinnig einen orgefarbenen Klecks und eine kleine gelbe Sonne ins Grau, doch schimpfte er sich alsbald dafür und unterlies darauf jedwede so geartete Inkontiquenz.

TitelLigraurebunt
Format A4
Jahr, Ort2012 / NRW
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Info765 2 10 1 3.8 von 6 - 4 Stimmen
  • 2 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Gast , 1
    Ein Wombat nuckelt an seiner Nase um ihn zu wecken.
    Zuckersüß :)))
  • Gast , 1
    Ach ne nicht schimpfen. Weiter malen im grau. :)))