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  • leuklaK
    auch mich zieht sowas nur runter.
    Die armen Viecherln... das hier braucht wohl keinen Schlachter mehr, iss längst hinüber :(
  • oediF
    # b54 spricht: ebnerma afendo
  • Foto-Gräfin &
    Foto-Gräfin &
    Ich hab mir jetzt nicht alle bisherigen Beiträge durchgelesen. Für mich steht einfach fest (nach vielen Filmen, Reportagen,... die das darstellen, für das dieses Foto stellvertretend hier steht) : Ich esse manchmal gerne Fleisch,wenn ich es esse dann bitteschön ausschließlich von ehemals glücklichen Kühen,Schweinen... . Kein Fleisch zu essen empfinde ich nur aus dem Grund gut, dass eben kein Tier für den Menschen sterben sollte. Nun ist es aber nunmal so, dass es immer Tiere geben wird, die nur für den Menschen "gemacht" wurden. Mein persönliches Fazit daraus: Ich esse lieber gutes Fleisch,gute Eier etc. damit sich der Bio-Markt ,d.h. artgerechte Tierhaltung (die es an sich ja immer geben wird), sich durchsetzt!! Mehr fällt mir dazu eigentlich garnicht ein.
    Achso, gegen "Kinder in die Welt setzen" ist in der Tat etwas einzuwenden. Und wenn man nunmal unbedingt Kinder haben will,gibt es genug längst vorhandene auf der Welt die sich tierisch darüber freuen würden, wenn sie zu einem dürften. Dafür müsste sich allerdings wieder etwas im Grundgesetzbuch ändern...und bevor ich Gefahr laufe ein Thema anzuschneiden, über das man stundenlnag diskutieren könnte ,und bevor ich mich wieder über all das Geschehen in der Welt aufrege verbunden mit einem sich einstellenden Gefühl der Ohnmacht höre ich lieber auf .
  • imihsas
    @vera.... tu mir das bitte nicht an... bin doch so viel glücklicher... hihi... aber das ist ein anderes thema...
  • imihsas
    ok...;-) ... geponkt mein lieber... hihi...
  • reteP
    Liebe Sashimi, nur der Klarheit wegen: Ich möchte das Thema keinesfalls ins Religiöse ziehen (gerade ich nicht!!! ;-)) Vielmehr wollte ich sagen, daß meine Beurteilungen von "Moral" lieber in den Kategorien "Heilsam" und "Unheilsam" (für mich, für andere) denkt und handelt.

    Liebe Grüße

    Peter
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    Dieses Foto habe ich zur Veranschaulichung des Themas - sozusagen als Überschrift für diese Ideenwerkstatt - eingestellt. Ich möchte damit erreichen, dass wir das Wesentliche im Auge behalten und nicht in eine "künstlerische Ästhetik des Grauens" abgleiten.


    Wir wissen alle, dass man Bilder nicht so leicht aus dem Kopf verbannen kann - sie setzen sich hartnäckiger fest als alle Ermahnungen und Apelle. Sie widersetzen sich der Verdrängung und der dialektischen Rationalisierung, an die wir gewöhnt sind. Sie haben direkten Zugang zu dem Bereich unseres Bewusstseins, der sofort und intuitiv zwischen "richtig" und "falsch" unterscheiden kann. Als Kinder waren die meisten von uns da näher dran, oder?


    Man kommt natürlich nicht umhin, die gesamte gesellschaftliche Struktur zu betrachten, die zu solchen Grausamkeiten führt und wird dabei zwangsläufig auf die wahre Wurzel stossen: die menschliche Natur nämlich. Und das ist spätestens die Ecke, bei der man sich selbst nicht mehr ausnehmen kann - jedenfalls nicht sehr überzeugend.


    Wenn ich also verstehen will, warum diese Dinge geschehen, dann muss ich die menschliche Natur verstehen - mich selbst erkennen und meine Struktur verstehen, nicht wahr? Die Einsicht, dass ich ein Teil vom ganzen bin, zeitigt auch die unbequeme Erkenntnis, dass ich mich nicht mehr auf die Anklage der bösen Welt um mich herum beschränken kann.


    Und dann ist man beim Wesentlichen: der eigenen Verantwortung. Aus dieser Einsicht entsteht richtiges Handeln ganz von allein.

  • relttaSareV
    Du mit deinem Optimismus und deiner lebensbejahenden Natur hättest das schon geschafft , beides (kriegen und erklären...) und das wünsche ich dir. Du hast noch Zeit, bist jung... Gruß!
  • imihsas
    siehste vera, das ist mitunter ein grund, warum ich keine kinder in die welt setzen will... arm derjenige der das einem kind erklären muß... hihi
  • relttaSareV
    Genau, so bekomme ich auch meine Sicht aus EUREN BEIDEN Sashimi+Peter) Beiträgen bestätigt - man tut, was einem möglich ist. Auch wenn der Schritt noch so bescheiden ist, aber es ist kein Nichtstun! Es ist schon eine Position, die Handeln einschließt. Die Formen sind mit Sicherheit sehr vielfältig, die einen radikaler, die anderen mäßiger. Das muss man mit sich selbst ausmachen und aber dann auch seinen Prinzipien treu bleiben, besonders wenn man auch noch jüngere um sich hat (Kinder z.B.). Gruß!
  • imihsas
    mag sein... bin im religiösen wenig bewandert... aber der buddhismus gehört sicherlich zu jenen weltreligionen die mir am symphatischsten scheint... aber wie gesagt, da kenn ich mich kaum aus... denke aber auch das man dieses thema jetzt nicht ins religiöse abgleiten lassen soll, weil dann kommt eine glaubensdiskussion heraus, und die ist auch nicht wirklich hilfreich... empfinde auf jedenfall zeitweise das menschsein nicht unbedingt als rühmliche tatsache.. was hat uns unsere menschliche intellegenz denn schon gutes beschert ausser der fähigkeit kunst zu schaffen und zu lieben ?
  • reteP
    Liebe Sashimi,

    Du schreibst "glaub also nicht das es zielführend ist in die bösen fleischfresser, und die guten vegetarier zu kategorisieren, und das wäre die logische folge aus deiner argumentation... gut und böse..." Nein, das war nicht meine Ambition (ich hoffe, es kam nicht so rüber). Wie Du weißt, bin ich vom Buddhismus beeinflusst, und dort gibt es kein "gut" und "böse", sondern nur ein "erkennend" und "nicht erkennend". Das hat mich damals sehr fasziniert, so daß ich fast 10 Jahre lang diesem Buddha-Weg gefolgt bin. Wir sollten daran arbeiten, daß der Mensch "erkennt", was er tut, und das als richtig erkannte dann anstrebt und das Falsche läßt. Der Buddhismus arbeitet nicht mit den kategorien "Gut und Böse", sondern im Prinzip mit den Kategorien "Heilsam und Unheilsam". Das ist ein großer Unterschied. Aber ich vermute, unsere beiden Positionen liegen gar nicht soooo weit auseinander.

    Liebe Grüße

    Peter
  • imihsas
    lieber peter, nehms nicht persönlich... bin nähmlich auch ein idealist, der allerdings schon einige ideale verloren hat... ich finde der mensch ist in manchen dingen einfach geistig minderbemittelt... mich eingeschlossen... wir verstehen zwar worum es geht, können aber die folgen nicht wirklich erkennen... die wenigsten lösungen von problemen sind im schwarz oder weiß zu finden, genausowenig ist es realistisch alle menschen zum einklang mit tier und natur zu bekehren... sind schon andere an ähnlichen projekten gescheitert, und auch schon einige kriege deswegen entstanden... glaub also nicht das es zielführend ist in die bösen fleischfresser, und die guten vegetarier zu kategorisieren, und das wäre die logische folge aus deiner argumentation... gut und böse... das schafft nur 2 fronten, die sich gegenseitig bekämpfen... ja ich bin einer der fleischfresser, die zu inkonsequent sind ihr leben auf ein vegetarierdasein umzustellen, ich will es aber auch nicht weil für mich der mensch im ursprung auch ein jäger war und ist... also auch fleisch gegessen hat, deshalb gehört es auch zur natur des menschen fleisch zu essen.. nicht in rauhen mengen so wie es heutzutage üblich ist, aber in maßen... aber das heißt ja bitte schön nicht das ich deswegen für massentierhaltung bin, für den respektlosen umgang mit tieren stehe! das ist eine entwicklung unserer industrialisierung, der massenware... des überangebots.. usw... unser lieber kapitalismus ist auch nicht ganz unschuldig dran, und sicher auch die masse an konsumenten.. und das ist der punkt, die masse der konsumenten muß umdenken, nur wenn diese masse einen bezug zu dem lebewesen bekommt, das es ißt, wird sie möglicherweise auch verantwortungsbewußter damit umgehen...
  • reteP
    Sorry, Sashimi, meine Reaktion war zu hart, ich lasse sie aber trotzdem stehen, damit klar ist, welche "hardcore"-Einstellung ich zu der Sache habe. Ich glaube tatsächlich daran, daß Mensch, Tier und Natur in Einklang leben können, sofern der Wille des Menschen dazu da ist. Ich weiß, ich bin Idealist... ;-)

    Gruss

    Peter
  • relttaSareV
    Das wird auch nur so, also relativiert, gehen. So ungefähr musste ich es auch meinen Kindern erklären (man kann einiges tun oder ändern, als sie dieses Thema vor ein paar Jahre anschnitten...
  • reteP
    Hallo, Sashimi, natürlich gäbe es dann nicht nur glückliche Tiere. Aber viiiiiel weniger unglückliche. Ganz im Ernst, diese Argumetation basiert auf der Grundlage "Entweder alles oder nichts. Also tu ich nichts." Klar, der Grundgedanke, vor JEDEM Tier (und natürlich jedem Menschen) Respekt zu haben, ist das Ziel. Aber darf man dann die vielen Schritte vorher einfach auslassen, "weil es ja sowieso nichts bringt"?

    Das ist jetzt nicht gegen Dich, weil ich Dich nicht kenne. Aber aus zahllosen Diskussionen mit Nichtvegetariern weiß ich, daß diese Art Argumente oft dann kommen, wenn man selbst keine Lust hat, sein Verhalten zu ändern. Bitte, Sashimi, nimm das nicht allzu persönlich, aber diese Art ARgumente sind wirklich etwas weich in sich.

    Liebe Grüße

    Peter
  • imihsas
    ich weiß nicht ich seh das ein wenig differenzierter... wenn alle menschen vegetarier werden würden, würde es dann nur noch glückliche tiere geben?? kann ich mir nicht vorstellen... ich glaube dann würden tiere anders gequält werden... es liegt einfach in der natur des menschen sich schwächeres untertan zu machen... ich als stadtmensch bin zusätzlich noch degeneriert... ich habe null bezug zu dem schnitzel das ich esse, und wenn ich am bauernhof bin, möchte ich jedes noch so gesund lebende schwein adoptieren.. das ist sicherlich auch keine richtige einstellung... tiere sind fleischlieferanten... das werden wir nicht ändern können, was wir aber ändern können ist der umgang mit dem wesen tier... den respekt an tieren zurückgewinnen, und den umgang entsprechend zu gestalten... ich fand den umgang von naturvölkern immer sehr interessant, die sich bei den erlegten tier bedankten... ist natürlich in unserer kultur eine farse, aber der grundgedanke zur demut jedem lebewesen gegenüber wird in der westlichen kultur (dank religion) negiert. Da sollte ein umdenken stattfinden!
  • reteP
    Liebe SAM, ich finde es sehr sehr gut, daß dieses Tierleid hier mal thematisiert wird. Früher wurde so etwas sehr oft mit Kühen gemacht (z.Tl. heute immer noch) und ein Film über einen solchen Transport hat mich 1981 bewogen, Vegetarier zu werden. Ich esse auch keinen Käse mehr, Milch mag ich sowieso nicht. Lediglich bei den Eiern bin ich noch inkonsequent, aber auch da kaufe ich nur von dem Bauernhof in unserem Dorf, wo die Tiere frei rumlaufen. Aber selbst dort habe ich kein sooo gutes Gewissen. Künstlerisch kann ich zu diesem Thema nicht "bieten", außer, wie gesagt, daß ich gerne ein Bild spende, von Herzen gern.

    Danke. Und sei lieb gegrüßt

    Peter
  • relttaSareV
    Genau und eine riesengroße Heuchelei. Denn wenn schon, dann soll es jedes Tier betreffen, diese Sorge. Es ist doch in der Forderung "tierartgerechte Haltung" im kurzen "Leben" bis zur Schlacht auch so ein unermesslicher Hohn drin, der mich wütend macht!... Gut, dass dazu seiune Überlegungen und Positionen noch einmal analysieren kann und vielleicht in seinem Leben etwas diesbezüglich überzeugt ändert...
  • imihsas
    scheiß inkonsequenz die das leben küsst... gelle.... :-(
  • relttaSareV
    Da versteht und begrüßt man ganz schnell auch die Philosophie des Vegetarismus und die Entschlossenheit der Gegner jeder Art Zwangs an Tieren - Zoo, Zirkus, Pferderennen, Stierkämpfe, ach, diese Liste würde nicht enden, Käfighaltung von Kleintieren in Haushälten...! Das ist so ein umfangreiches Thema. Wenn man es prinzipiell und nicht nur "in Stücken" anpacken will, sind viele Kompromisse zu beseitigen, dann sollte man verzichten auf: Lederwaren, Pflegemittel auf Tierfettbasis, Fermente (Enzyme) von Tieren für d. Käseproduktion, man sollte auch der Henne die Eier nicht wegnehmen... Ich glaube, dass ist ein Maßstab dieses Themas, das man, wenn man es konsequent machen will, , immer größere Kreise schlägt... Ein Thema, das schon einem das Gewissen beunruhigt...Gruß!
  • imihsas
    ich weiß nicht... kann da nur aus meiner perspektive sprechen... speziell bei tierischen qualen muß ich mich echt zwingen hinzugucken... das tut mir persönlich mehr weh als bei kriegsreportagen... da bin ich durch die medien sicherlich schon mehr abgestumpft... krotesk i know... wir wollen aber doch auch das sich die arbeiten jemand kaufen will, und nicht nur vor den kopf stoßen... oder? also ich würde sagen sowohl als auch...
  • lisa
    lisa
    Aber die Aufnahmen müssen drastisch, drastischer, am drastischsten sein, sonst interessiert es die Menschen gar nicht. Nur die Sensationslust treibt sie voran.
  • imihsas
    grausam... mag gar nicht hingucken... gottseidank ist das bild so klein...