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Schaufulus, Axtasia, Märtyrer, Legende, Tod, Liebe

schaufulusaxtasiaMärtyrerLegende

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    Von A-Hatter hochgeladen im Album 2013

    Skt. Schaufulus wurde -so die Legende- von seiner Nächsten (Skt. Axtasia) zu Tode geliebt.

TitelDer heilige Schaufulus (Bildnis als Märtyrer)
Jahr, Ort2013 / NRW
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Info573 6 3.7 von 6 - 3 Stimmen
  • 6 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • A-Hatter
    A-Hatter
    übrigens: Mit dieser Skulptur gelingt Dir die abstrakte Darstellung der Hochzeit des Skt. Schaufulus nach Vorbild des einzigen heute noch bekannten Gemäldes von Marx van der Groninger um 1611, das seit 1634 aufgrund der damaligen Kriegswirren als verschollen gilt, als der Skt. Schaufulus noch gesund war, und mit seiner geliebten Axtasia die Welt entdecken wollte, lange bevor er ahnte das eines Tages, seine Axtasia nicht eines Tages etwa fremd gehen würde, wie er damals aufgrund ihrer Attraktivität immer wieder befürchtete, sondern so derart mit Zuneigung überfordern würde, dass auch er es nicht auf Dauer überleben konnte. In ihrem Dorf war die Axtasia wegen ihren nicht zeitgemässen damals in der Gesellschaft inakzeptablen Neigungen anschliessend verschrien, und wurde aufgrund eines einstimmigen Beschlusses des Ältestenrates um 1623 mit sofortigen Wirkung auf der Dorfgemeinde ausgeschlossen. Nur knapp entkam sie der Hexenverbrennung, die damals durchaus in solchen Fällen praktiziert wurde, da sie entfernte Verwandte eines der Mitglieds des Ältestenrates war, der aber unter dem Druck der Dorfgemeinschaft aber nicht anders handeln konnte, als ihrer Verbannung zuzustimmen. Sie fristete danach ein jämmerlichen Dasein als Bettlerin, zog immer wieder von einem Ort zum Anderen, bis sie Jahre später wahrscheinlich um 1627 in völliger Anonymität verstarb. Man weiss bis Heute nicht wo. Die Sache wurde fortan im Dorf lange todgeschwiegen und irgendwann zu einer Legende, da die Zeitzeugen mittlerweile alle verstorben waren, und keiner im Dorf mehr wusste, was nun wirklich der Wahrheit entsprach, und wie so soft vieles dazugedichtet wurde.


    Lieber Kagel,
    ich danke dir für diese aufschlussreichen Zusatzinformationen, insbesondere zur Skt. Axtasia.
    Bislang waren mir die genauen Lebensumstände der Totlieberin (ja, du glaubst es nicht, aber genauso wird sie von Scribus Maximus in einem Dokument aus dem Jahre 1698 bezeichnet.) nicht bekannt.
    Liebe Decalcogrüße, hatter

  • DJ Sepik
    DJ Sepik
    übrigens: Mit dieser Skulptur gelingt Dir die abstrakte Darstellung der Hochzeit des Skt. Schaufulus nach Vorbild des einzigen heute noch bekannten Gemäldes von Marx van der Groninger um 1611, das seit 1634 aufgrund der damaligen Kriegswirren als verschollen gilt, als der Skt. Schaufulus noch gesund war, und mit seiner geliebten Axtasia die Welt entdecken wollte, lange bevor er ahnte das eines Tages, seine Axtasia nicht eines Tages etwa fremd gehen würde, wie er damals aufgrund ihrer Attraktivität immer wieder befürchtete, sondern so derart mit Zuneigung überfordern würde, dass auch er es nicht auf Dauer überleben konnte. In ihrem Dorf war die Axtasia wegen ihren nicht zeitgemässen damals in der Gesellschaft inakzeptablen Neigungen anschliessend verschrien, und wurde aufgrund eines einstimmigen Beschlusses des Ältestenrates um 1623 mit sofortigen Wirkung auf der Dorfgemeinde ausgeschlossen. Nur knapp entkam sie der Hexenverbrennung, die damals durchaus in solchen Fällen praktiziert wurde, da sie entfernte Verwandte eines der Mitglieds des Ältestenrates war, der aber unter dem Druck der Dorfgemeinschaft aber nicht anders handeln konnte, als ihrer Verbannung zuzustimmen. Sie fristete danach ein jämmerlichen Dasein als Bettlerin, zog immer wieder von einem Ort zum Anderen, bis sie Jahre später wahrscheinlich um 1627 in völliger Anonymität verstarb. Man weiss bis Heute nicht wo. Die Sache wurde fortan im Dorf lange todgeschwiegen und irgendwann zu einer Legende, da die Zeitzeugen mittlerweile alle verstorben waren, und keiner im Dorf mehr wusste, was nun wirklich der Wahrheit entsprach, und wie so soft vieles dazugedichtet wurde.
  • DJ Sepik
    DJ Sepik
    Genial, da haste was vom Ernstschen Steinbock drin, und ausserdem kann man so elegant stumpfe Gartenwerkzeug zu Kunst machen und muss nicht wieder am Samstag zum Recyclinghof fahren
    Decalcomanische Grüsse
    P.H. alias Kagel
  • Gaby Bertram
    Gaby Bertram
    Da bist sehr kreativ. Gefällt mir!
  • seiltaenzer
    seiltaenzer
    mag den heiligen Schaufulus und deine Ideen! :-)
  • heinrich
    heinrich
    "Wenig innovativ"...

    :-}