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Escarmouche, Landwehr, Reenactment, La saxe, Hussard, Gefecht

1813ArmeeBefreiungskriegeLeipzig

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    Von Peter Beißert hochgeladen

    Reenactment zur Völkerschlacht bei Leipzig 1813/2011

Titelder preussische Kanonier 1813 Leipzig
Material, Technikdigital
Jahr, Ort2011, Leipzig
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  • 6 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Peter Beißert
    Peter Beißert
    Ich kann das Verlangen dieser Darsteller mal in eine andere Rolle und in eine andere Zeit hineinzuschlüpfen sehr gut verstehen. Gibt es eine bessere Möglichkeit dem Alltag zu entfliehen? Leider sind die Wendepunkte auch unserer Geschichte sehr oft kriegerische Auseinandersetzungen und bilden somit die Höhepunkte diverser Feste (Stadtfeste, Umzüge, Jahresfeiern). Ist ja auch immer schön bunt und knallen tut es auch manchmal! Das zieht sich vom Römerfest - Mittelalter - 17.Jh - Neuzeit (auch sehr bedenklich, weil zu nah).
    Ich als Maler/Fotograf provitiere da gern davon.

    Natürlich bringt ein Römerschwert für den Einzelnen genauso viel Leid wie Giftgas heute.
    Der Zwiespältigkeit meiner Arbeiten bin ich mir bewußt und kann deiner Argumentation natürlich folgen. Dennoch bleibt die Faszination.

    LG
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    Dem kann ich soweit folgen, inklusive des kleinen Widerspruchs; wobei ich mich aber frage, welchen Zweck eine Grausamkeitsskala der Tötungsvarianten, die man vertraglich festgelegt hat, wirklich erfüllt.

    Fühlbar wirkt diese Aufnahme auf mich jedoch wie die Abbildung eines gemütlichen Grillfests im Grünen.
    Nicht, dass ich den ästhetischen Reiz alter Mechanik und Gerätschaft nicht nachvollziehen könnte.
    Dennoch.
    Zwiespältig.

  • Peter Beißert
    Peter Beißert
    Alle Waffen sind grausam in ihrer Wirkung! Aber offensichtlich ist man sich vertraglich einig, dass einige noch grausamer sind. Deshalb würde ich definitiv Giftgaseinsätze nicht fotografieren und zeichnen. Abgesehen davon, dass sich dafür wohl kaum Reenactor finden würden. Ich selbst bin kein Reenactor.
    Die Szenen, die ich abbilde, sind Darstellungen historischer Schlaglichter die sich keinesfalls "nur" auf das Militärische beschränken.


    Mägde 1813 (104)

    Prunkvolles Mittelalter

    Die wenigsten Reenactors verstehen sich als Militaristen (aber natürlich gibt es da auch welche).
    Würde man aber kriegerische Auseinandersetzungen der Historie völlig ignorieren, wäre das der falsche Weg.
    Das die Reenactorszene umstritten ist, ist mir bewußt (auch verständlich), aber für mich ein Einblick auch in die regionale Vergangenheit. Und zwar fühlbar.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    Eben.
    Würdest Du denn den Einsatz von Giftgas ebenso auf diese Art und Weise reenacten?

  • Peter Beißert
    Peter Beißert
    Ich sehe da keinen Unterschied zu heute!
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    Ja, das waren doch noch ordentliche Zeiten, als die Menschen sich, bei strahlend blauem Himmel und frischer Luft, sauber töteten.