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Zeichnungen, Mythologie

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    Von otto_incognito hochgeladen im Album Meister Fu spricht

    Als Meister Fu am Morgen das Haus verließ, drückte ihm Otto ein altes Poesie-Album in die Hand. "Da,schau mal was ich beim Hausputz gefunden habe. Lies das, da werden Erinnerungen wach!" Meister Fu spazierte also so den Weg entlang und blätterte in dem Büchlein. "Schmerz ist eine Leiter,die in den Himmel führt, Freude ist ein Lichtstrahl, der auf die Erde fällt !- Ach ja," seufzte der Meister versonnen "der gute alte Kamerad Krüger ließ schon als kleiner Bursche zukünftige Weisheit erahnen. Und wie er dies schon damals in solch subtile Sprache zu fassen vermochte..." Meister Fu ging und blätterte weiter. "In allen vier Ecken soll ein Otto drin stecken. Haha! Ja, ja, die Ella wußte schon immer, wie man mit neckischen Worten die Leute aus der Verlegenheit lockt." Der Meister ging weiter. "Und hier ;`Though You´re apart, you have my heart` Ach je, dieser Till Hasenfuß, der hat schon damals in fremden Zungen geredet, eigentlich völlig unverständlich!" Hier schüttelte der Meister den Kopf, stolperte und kam auf den Knieen zu liegen. Vor ihm stand düster und hoch aufgerichtet das Große Tao und frug mit drohender Stimme: "Was liest Du da.? Wer hat das geschrieben?" "Aber, aber,,," stammelte Meister Fu "wir waren doch noch Kinder und haben uns nichts dabei gedacht!" Da entriß ihm das Große Tao das Büchlein und donnerte, daß ein jeder es weithin hören konnte: "Ich bin das Vorne und der Anfang das Wort und das seit Anbeginn der Zeiten und dulde keine fremden Sprüche neben mir!" Damit entfernte es sich, lesend in das Poesie-Album vertieft, wobei ein sanftes Lächeln seine Lippen umspielten. Denn siehe, auch so ist das Tao.

TitelAlte Kamellen, Esoterik für Fortgeschrittene 8
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    Info846 15 21 2 2.8 von 6 - 5 Stimmen
    • 15 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
    • otto_incognito
      otto_incognito

      Ich fürchte, der Sternchenverteiler leidet unter einer partiellen Beißhemmung ;)
    • otto_incognito
      otto_incognito

      Ich danke Dir, absurd-real, inniglich für die Schiebung. Jedoch kann Meister Fu nicht
      persönlich danken. Zu sehr ist er betroffen vom Schicksal einiger Mitbrüder, sogar
      eine Schwester ist dabei. Er kann, wie er mir sagte, vor Bestürzung kaum mehr
      sprechen. Er sagt, das Schicksal all dieser die´s, der fraktalen Universalgenies,
      der oberschlundganglien, der Kornflakies, der Daniels der kalten Herzen - er hätte
      ihr allerUnglück voraussehen und sie warnen müssen,war ihr Karma doch deutlich
      in ihre Namen eingeschrieben. Nun schweigt Meister Fu und betet und tut Reue.
      Dies sollte ich ausrichten, untröstlich i. A. das Tao
    • sebulon
      sebulon
      Was dich in der Herberge weiter bestärkt und und deinen Weg wieder leichter gemacht hat, war die Kentnissnahme der anderen Brosamen in dieser Herberge und das war die Bestärkung. Der Wind, der uns heute noch vereinzelt und zerstreut konnte uns aber nicht vom Weg abbringen. Öffne deine Chakras und lass den Wind der Erleuchtung wehen.
    • otto_incognito
      otto_incognito

      Du täuschest Dich, oh, sebulon. Ich war einer der Brosamen. Just als wir uns , schnöde vom Tisch gefegt, am Boden liegend , versammelten, um aufzubegehren, öffnete sich die Tür der Herberge, ein Wind, ein schauriger Wind fegte herein, zerstreute und vereinzelte uns. Möge uns das Tao gnädig sein.
    • sebulon
      sebulon
      Wie ich erkennen darf, hast du von den Brosamen zumindest Kentniss genommen...aber dir wurde die Gnade zuteil auf deiner Wanderschaft, als es schon Nacht war, eine Herberge zu finden in der alles das war, was einen weiter bestärkt und den Weg wieder leichter macht. Und wie ich denke, hast du dich morgens wieder dem Weg anvertraut, jetzt wohl wissend, daß der Tisch in der nächsten Herberge reich gedeckt sein wird.
    • otto_incognito
      otto_incognito

      Du lehrst mich mit behutsamen Worten, Einkehr zu halten in der Demut. Ich wanderte und hielt des Nachts Einkehr in solcher Herberge. Die Tafel war prall gefüllt, es ward gezecht und vollbusig gelacht an dem einen Ende, am anderen jedoch sammelten sich die Brosamen, doch, siehe, waren sie glücklicher? NEIN! Man kann also sagen, Armut allein macht nicht glücklich. Für diese Einsicht danke ich, oh, Meister sebulon!
    • sebulon
      sebulon
      Die Möglichkeit, am kalten Buffet des unendlichen Wortes seine Freiheit zu übertreiben, kommt vom selben Tisch, Vor Anfang des Tisches war das Wort und an dessen Ende wird es immer noch sein. Möge das Qi uns Weisheit schenken.
    • otto_incognito
      otto_incognito
      @ Oh, Meister Sebulon, in der Macht der Worte hast Du Meister Fu schon übertroffen. Aber, bedenke, der Wunsch nach Macht ist eitel, tobt doch allerorten der Kampf um den himmlischen Frieden! Öhmchen.
    • sebulon
      sebulon
      Und friedlich schlummerte das Wort jenseits der Unendlichkeit ein während Tao tse tung am Tor seines himmlischen Friedens pochte...
    • otto_incognito
      otto_incognito

      @K*
      merci :)
    • otto_incognito
      otto_incognito

      Liebe R-u-h-e, ich danke Dir für diesen behutsamen Schubser.
      Meine Hütte hat nur ein ganz klein wenig gewackelt. Außerdem
      war ich ja vorbereitet!
      Viel schwerer wiegt, daß dieses schöne Ereignis zeigt, wie tief
      Du schon in der Weisheit des Tao verwurzelt bist, ja, ich glaube
      gar, Du weißt, daß die Aufmerksamkeit die Quelle aller Tao-
      Tugend ist, aus der alle anderen erst entspringen. Denn wie
      sagt schon Meister Fu :" einem wachen Herzen liegt die Welt
      zu Füßen!"
    • e-h-u-R
      Achtung OttO, Ich schiebe dieses Bild jetzt mal!
      Nicht erschrecken!

      Außerdem werde ich es gleich danach favorisieren.
    • egaawressaWeid
      Und dann kehrte die Ruhe ein.:)

      ... und der Spiegel des Wassers reichte ihm ein gläsernes Lot und sprach: siehe, so ist das Tao.......... ommm!
    • otto_incognito
      otto_incognito

      Und dafür danke ich Dir, oh, R-u-h-e.
      Auch für den schönen Schubser danke
      ich, obwohl er kurz für ein bißchen Un-
      Ruhe gesorgt hat. Aber nichtsdestotrotz
      sind Dein lieben Worte wie eine Herberge
      für den rastlosen Wanderer des Geistes.
    • e-h-u-R
      Und dann kehrte die Ruhe ein.:)