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Fotografie, Erwischt

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    Von sebulon hochgeladen im Album Erwischt

    Weil er auch nicht immer nur brav war.

TitelDie Muttergottes versohlt dem Jesuskind den Hintern
Material, TechnikFotografie
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    Info773 4 5 5 von 6 - 1 Stimme
    • 4 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
    • sebulon
      sebulon
      Danke _die_ für deinen Besuch. Der Titel ist mir hier fast wichtiger, als der Zusammenhang zum Bild...
    • Gast , 3
      oh, starkes bild! für mich mit dem titel irgendwie nicht vereinbar.....
    • sebulon
      sebulon
      Guten Morgen Vaga, Danke erstmal, dass du mich hier besucht hast. Ja, ich kenne das Bild von Max Ernst. Jede Art von Kunst als Bild oder Aktion, jede Skulptur usw. löst ja im Beobachter etwas aus. Dieses Bild ist der Abschluss eines Fototages. Es gibt mir viel zu sehen, zu träumen und ich tauche ab in Gedanken. Es ist für mich wie ein Blick in einen Zeittunnel in eine häusliche Szene mit einem intimem, warmen Licht und ich sehe seine Schatten, die es heute noch wirft. Der große Schatten, der über dem Bild zu schweben scheint, darin meine ich, Maria zu erkennen.
      Als ich noch recht jung war, sah ich das Bild von Max Ernst. Ich dachte damals viel über das Bild nach und irgendwie hat sich wohl auch dessen Titel eingeprägt. Jetzt habe ich denselben (oder ähnlichen) Titel verwendet. Durch dich kam ich jetzt auf den unbewussten Zusammenhang.

      Deine Interpretation kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Früher war ich ziemlich häufig in Museen und Ausstellungen und ich will einfach nicht ohne Kunst leben.

      Zum Foto: Dabei handelt es sich um eine Wischaufnahme mit offener Blende und längerer Verschlußzeit von oben auf eine Rolltreppe in eine Bahnunterführung. Nüchtern betrachtet ein alltägliches Thema.
    • Vaga
      Vaga
      Max Ernst hat eine solche "den Blick irritierende Begebenheit" auch schon einmal künstlerisch verewigt.
      Deine (sehr feingliedrig fließende) Fotografie könnte Menschen im Museum wiedergeben, wie sie laufen und stehen bleiben und schauen und beobachten und darüber nachdenken, was in der Kunst alles möglich sein kann und darf. Vor Kunstwerken (stehend) lockern sich oft auf erstaunliche Art und Weise festgefahrene Ansichten, und es bahnen sich Wege zur Überdenkung derselben.