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Jerusalem, Kreuz, Ölmalerei, Malerei, Surreal, Raum

JerusalemKreuzÖl

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    Von Michael Kühne hochgeladen

    Text von Prof. Dr. Victor H. Elbern

    DAS KREUZ IM RAUM

    Von Prof. Dr. Victor H. Elbern,

    erschienen im Ordensbrief

    65/1, 2001, Seite 1, des Ritterordens vom

    Heiligen Grab zu Jerusalem.

    Im Ordensbrief „Deus lo Vult" (Nr. 63/2000) hat Cfr. A. Goergen auf eine jüngste Arbeit von Cfr. V. H. Eibern über Gestalt und Bedeutung unserer Ordensinsignie, des sog. Je­rusalemer Kreuzes hingewiesen (erschienen in der Festschrift für Cfr. K.J. Elm, 1999). Diese Untersuchung führte zum Verständnis dieses Zeichens als Hinweis auf das im Viereck bzw. Quadrat angelegte himmlische Jerusalem, nach der Geheimen Offenbarung des Johannes (Kap. 21,16), also zu einer architektonischen Metapher. Dies war ähnlich schon früher so gesehen, im Verständnis des Grundplans byzanti­nischer Kirchen, wo Kuppeln einander kreuzförmig zuge­ordnet sind.

    Ein junger Künstler hat kürzlich dies als Idee einer Komposition zugrundegelegt: leuchtend rote Stoffbahnen heben das Schema des Jerusalemkreuzes aus einer unendlich erscheinenden Folge quadratisch geordneter Mauerzüge hervor.

    In dieser räumlichen Umsetzung erscheint das Kreuz als Konkretisierung eines kosmischen Zusammenhanges. Der symbolische Gehalt des Bildes lässt sich verdeutlichen mit einigen Versen aus dem berühmten „Carmen de Trini-tate" (5. Jahrhundert), mit denen diese, die Welt erfassende Kreuzgestalt ausgedeutet wird:

    „Weshalb die erhabene Form des Kreuzes solche Gestalt hat, Läßt das anbetungswürdige Zeichen deutlich erkennen: Was an ihm in vier verschiedene Richtungen weist, Deutet auf den Herrn der Welt und der Engel. Seine Herrschaft erstreckt sich im Kreuze über alle Zonen und Horizonte".

    Von Prof. Dr. Victor H. Elbern,

    erschienen im Ordensbrief
    65/1, 2001, Seite 1, des Ritterordens vom

    Heiligen Grab zu Jerusalem

TitelDas Kreuz im Raum
Material, TechnikÖl auf Leinwand
Format 20 x 25 cm
Jahr, Ort2000
Preis verkauft
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Info442 4 8 4.8 von 6 - 4 Stimmen
  • 4 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Michael Kühne
    Michael Kühne
    schoene loesung trotz und auch abzueglich des letzten absatzes des daruntergeschriebenen textes.


    Hallo efwe, ich danke Dir. Der letzte Absatz ist aus unserer heutiger Sicht natürlich bedenklich. Da gebe ich Dir sicher uneingeschrenkt Recht. Der Text stammt aus „Carmen de Trini-tate" (5. Jahrhundert). Ist also über 1500 Jahre alt und zu dieser Zeit waren die Christen noch eine, mit heutigen Maßstäben betrachtet, eine Sekte.
    Mit sehr starkem emotionalem Sendungsbewustsein. Daher auch die überzogene Deutung des Kreuzeus als Sümbol: „Weshalb die erhabene Form des Kreuzes solche Gestalt hat, Läßt das anbetungswürdige Zeichen deutlich erkennen: Was an ihm in vier verschiedene Richtungen weist, Deutet auf den Herrn der Welt und der Engel. Seine Herrschaft erstreckt sich im Kreuze über alle Zonen und Horizonte".
    Prakmatisch gesehen ist das Kreuz ein Gegenstand, um eine zu der Zeit von den Römern häufig benutzt Form der Hinrichtung, auszuführen.

    Mit besten Grüßen,

    Michael
  • Michael Kühne
    Michael Kühne
    Faszinierend gerade auch in der Größe. Dies ist wirklich eine Miniatur??


    Danke Ralf, das stimmt, die Größenangabe 20 x 25 cm, ist korrekt.

    Hallo Ralf, es tut mir leid, aber mir ist ein Fehler unterlaufen. Das Bld hat eine Größe von 35 x 40 cm. Das kannst Du auch auf meiner Home-Page sehen. 🔗

    Mit besten Grüßen,

    Michael
  • hcstimoKflaR
    Faszinierend gerade auch in der Größe. Dies ist wirklich eine Miniatur??
  • efwe
    efwe
    schoene loesung trotz und auch abzueglich des letzten absatzes des daruntergeschriebenen textes.