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  • wolle_das_wo
    wolle_das_wo
    Ein bisschen niedergeschlagen sehen sie aus, die beiden. So, als sei es eigentlich zu spät, Träume wahr zu machen, die einmal auf ihrer Wunschliste standen. Und das schwere Gepäck, das sie mitschleppen! Sie müssen doch noch über Stock und vor allem über gigantische Steine und aufpassen, dass sie sich zwischen all den Bis-ans-Ende-der-Welt-Dingen nicht verlieren, bevor sie dort angekommen sind, wo sie eigentlich hin wollen. Der Abstand zwischen ihnen scheint größer zu sein, als der Weg bis zum Ziel.
    Und man meint, fürchten zu müssen, dass sie genau an diesem Punkt wie angewurzelt stehen bleiben und nie, nie, nie mehr zurückfinden werden zu den Ursprungsgedanken, die sie einmal gemeinsam dachten, als sie noch dachten, gemeinsames Denken sei die beste Voraussetzung für gemeinsames Glück.


    Liebe Vaga,
    danke für den langen Kommentar. Das Bild ist ein "Restposten" aus meiner kreativen Zeit. ich hatte einen kleineren Ausschnitt nur mit dem Mann hier vor längerem reingestellt. Jetzt beim noch mal Sichten der alten Fotos fand ich, dass es um diese Paar-Konstellation schade war. Ich hatte gannz so ähnliche Gedanken dabei wie du. Für mich ist das ein Paar, dass in einer Urlaubsreise in eine bizarre Landschaft versetzt wird und mit der Situation nichts mehr anzufangen weiß. Damals, als sie noch jung waren, wären sie zwischen den Steinen herumgeklettert. Hätten das Echo ausprobiert. Hätten sich an einer uneinsehbaren Stelle geliebt. Aber jetzt sind sie selbst so wie die Steine nur noch Relikte.
    lg wolle
  • Vaga
    Vaga
    Ein bisschen niedergeschlagen sehen sie aus, die beiden. So, als sei es eigentlich zu spät, Träume wahr zu machen, die einmal auf ihrer Wunschliste standen. Und das schwere Gepäck, das sie mitschleppen! Sie müssen doch noch über Stock und vor allem über gigantische Steine und aufpassen, dass sie sich zwischen all den Bis-ans-Ende-der-Welt-Dingen nicht verlieren, bevor sie dort angekommen sind, wo sie eigentlich hin wollen. Der Abstand zwischen ihnen scheint größer zu sein, als der Weg bis zum Ziel.
    Und man meint, fürchten zu müssen, dass sie genau an diesem Punkt wie angewurzelt stehen bleiben und nie, nie, nie mehr zurückfinden werden zu den Ursprungsgedanken, die sie einmal gemeinsam dachten, als sie noch dachten, gemeinsames Denken sei die beste Voraussetzung für gemeinsames Glück.
  • Gast , 1
    TOLL!! GLG Thomas