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    PRESSEINFORMATION
    FRANKFURTER KUNSTVEREIN UND NASSAUISCHER KUNSTVEREIN WIESBADEN
    Gegenwartskunst aus Frankfurt und der Region
    New Frankfurt Internationals im Frankfurter Kunstverein und im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden
    Die Ausstellung zeigt Werke von 41 Künstlern und Künstlergruppen mit biografischem Bezug zur Region. Unter dem Titel „Solid Signs“ werden Arbeiten präsentiert, die sich mit dem Thema Materialität und der Neuinterpretation klassischer bildnerischer Mittel beschäftigen – zum Teil als Gegenentwurf zu einer immer schneller fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft.
    „New Frankfurt Internationals“ setzt ein deutliches Zeichen für junge Kunst mit großem Zukunftspotential aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Im Fokus stehen Künstler mit einem biografischen Bezug zur Region. Darunter befinden sich bereits im internationalen Kunstbetrieb etablierte, aber auch viele junge, noch unbekannte Positionen. Die aktuelle Ausgabe wurde vom Frankfurter Kunstverein gemeinsam mit dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden konzipiert. Die beiden regional fest verankerten traditionsreichen Ausstellungshäuser vereint die große Kompetenz im Aufspüren, Ausstellen und Vermitteln von Gegenwartskunst und ermöglicht die Ausdehnung der Präsentation von der Stadt Frankfurt in die hessische Landes-hauptstadt. Unter dem Titel „Solid Signs“ sind vom 23. Januar bis zum 26. April 2015 an beiden Orten Malerei, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Videos, Installationen und Performances von 41 Künstlern und Künstlergruppen zu sehen. Viele der Werke wurden speziell für die Ausstellung neu produziert.
    Kunstvereine als offene Plattform für innovative Ausstellungsformate
    „Dieses besondere Ausstellungsprojekt zählt durch seinen konzeptuellen Ansatz und der ortsübergreifenden Ausführung in den beiden Kunstvereinen zu den kulturellen Leuchtturmprojekten der Region“, erklärt der Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth. „New Frankfurt Internationals vernetzt zwei wichtige Institutionen für zeitgenössische Kunst in der Region und setzt ein starkes Signal für die hier lebenden Künstlerinnen und Künstler. Innovative Kooperationsprojekte zu fördern, welche die internationale und nationale Strahlkraft der Rhein-Main-Region erhöhen, zählt zu unseren wichtigsten Förderzielen. Daher entspricht dieses Projekt unserem Auftrag in idealer Weise“, erläutert Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, das Engagement des Kulturfonds.
    Solid Signs: Material und künstlerische Techniken werden neu bewertet
    Inhaltlich knüpft „New Frankfurt Internationals: Solid Signs“ an das schon seit längerer Zeit zu beobachtende Interesse vieler Künstler an der physischen Präsenz von Kunstwerken und der Wiederbelebung traditioneller künstlerischer Techniken und Materialien an. Gerade eine jüngere Künstlergeneration setzt sich wieder verstärkt in ihrer Praxis mit der Materialität von bildnerischen Mitteln und deren Beschaffenheit auseinander. Dabei hat für sie die stoffliche Dimension die gleiche Wichtigkeit wie die Ausführung und der Inhalt eines Kunstwerkes.
    Präsenz des Kunstwerks als Gegenentwurf zur Digitalisierung
    Die starke physische Präsenz ihrer Werke stellen die Künstler einer Gesellschaft entgegen, die immer abstrakter und digitalisierter wird. Diese Entwicklung ist ein tragendes Motiv für „New Frankfurt Internationals: Solid Signs“. Einige der beteiligten Künstler der Ausstellung fotografieren ihre Umgebung analog und ziehen Bilder auf Papier selbst ab. Oder sie entwerfen großformatige Landschaftsporträts in der Natur mittels Papier und Bleistift und verweisen so auf entschleunigte Herstellungsprozesse. Auch nutzen sie wieder vermehrt die Super 8 Kamera, um atmosphärische statt technisch perfekte Bilder aufzunehmen und entdecken einfache Grundstoffe wie Holz, Gips, Karton und Tusche als vielfältige Ausgangsmaterialien für Skulpturen und Bilder für sich wieder. Viele Künstler bedienen sich auch neuer Materialien und Verfahren, befragen diese aber vor allem hinsichtlich ihrer ästhetischen und körperlichen Qualitäten.
    Große Vielfalt künstlerischer Medien von Super 8 bis 3-D-Scan
    Beim Rundgang durch die Ausstellung erlebt der Besucher eine große Vielfalt an künstlerischen Medien. Die Malerei ist von der detailreichen Bleistiftzeichnung über farbige Collagen, figurative Wandtapeten bis hin zu auf malerei-spezifischen Techniken basierenden Digitaldrucken präsent. Die Bildhauerei fächert sich von modellierten Objekten bis Skulpturen auf, die mit modernster 3-D-Scan-Technik entwickelten wurden. In der Fotografie reicht die Spannweite von analoger Schwarz-Weiß-Fotografie über Experimente mit Fotochemie, neuen Bildträgern und ungewöhnlichen Entwicklungs-prozessen bis zur Digitalfotografie. Die Vielstimmigkeit der Werke der 41 versammelten Künstlerpositionen verbindet sich zu einem abwechslungsreichen Kunsterlebnis. „New Frankfurt Internationals: Solid Signs“ eröffnet dem Besucher spannende Entdeckungen sowie die Möglichkeit, eine interessante Tendenz in der zeitgenössischen Kunst zu verfolgen.
    Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Begleitprogramm aus Gesprächen, Performances, Filmabenden, Atelierbesuchen und der Veranstaltungsreihe „Friday on my mind“. Hier bieten sich spannende und vertiefende Einblicke in die Themen und Produktionsbedingungen, die die Künstler der Ausstellung bewegen.
    Beteiligte Künstler/-gruppen:
    Florian Albrecht-Schoeck, Bianca Baldi, Khaled Barakeh, Jagoda Bednarsky, Valentin Beinroth, Alfred Boman, Andrew de Freitas, Gunter Deller, Dorothee Diebold, Christiane Feser, Genoveva Filipovic, Simon Fujiwara, Özlem Günyol & Mustafa Kunt, Florian Haas, Anne Imhof, Vytautas Jurevicius, Romuald Karmakar, Michel Klöfkorn, Johanna Kintner, Daniela Kneip Velescu, Sandra Kranich, Kristallo (Jonathan Penca, Charlotte Simon, Zink Tonsur), Carolin Liebl & Nikolas Schmid-Pfähler, Pia Linz, Emilia Neumann, Benjamin Patterson, Pennacchio Argentato, Att Poomtangon, Helena Schlichting, Helga Schmidhuber, Bernhard Schreiner, Jessica Sehrt, Simon Speiser, Lucie Stahl, Stefan Stark, Jol Thomson, Tracer (Thomas Bayrle, Martin Feldbauer, Daniel Kohl, Harald Pridgar), Raphaela Vogel, Markus Walenzyk, Jonas Weichsel und Sofi Żezmer.
    Das Projekt wird ermöglicht und gefördert durch das Kulturamt Frankfurt am Main
    und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
    KURATORINNEN: Lilian Engelmann (FKV), Elke Gruhn (NKV)
    AUSSTELLUNGSORTE: Frankfurter Kunstverein, Steinernes Haus am Römerberg, Markt 44, 60311 Frankfurt am Main /
    Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, Wilhelmstraße 15, 65185 Wiesbaden
    PUBLIKATION: Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Kurzführer in deutscher und englischer Sprache erschienen, der alle Künstlerpositionen einzeln vorstellt. Umfang: 107 Seiten; Preis: 5 €
    INFORMATIONEN: 🔗
    ÖFFNUNGSZEITEN FKV: Di, Do, Fr: 11 – 19 Uhr, Mi: 11 – 21 Uhr, Sa, So: 10 – 19 Uhr
    ÖFFNUNGSZEITEN NKV: Di: 14 – 20 Uhr, Mi – Fr: 14 – 18 Uhr, Sa, So: 11-18 Uhr
    EINTRITT: 8 € (ermäßigt: 6 €) Das Ticket gilt an beiden Orten im Ausstellungszeitraum
    für den einmaligen Besuch der Ausstellung.
    Foto: Michel Klöfkorn „n.n.“, Videostill, 2009

TitelNew Frankfurt Internationals: Solid Signs
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