KunstNet nutzt Cookies und zeigt interessenbezogene Anzeigen Details.
Licht, Verzerrung, Erkenntnis, Augen, Zweifel, Begegnung

AugenBegegnungexpressivVerzerrung

  • Avatar
    Von WERWIN hochgeladen im Album Diver

    ............es gibt kein "SCHÖN" ...es gibt kein "TOLL"
    .........es gibt nur eine Botschaft die diese Arbeit zum Ausdruck bringen möchte.

Titel"wo der Schatten der Erkenntnis tobt"
Material, Techniköl aquarell acryl kohle tusche auf papier
Format 29,5x21cm
Jahr, Ort15
Tags
Kategorien
Info971 32 12 5.1 von 6 - 10 Stimmen
  • 32 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Elvipe
    Elvipe
    . mit Schmerzen. ------ nur wer erkennt hat gewonnen ......

    LG elvi
  • WERWIN
    WERWIN
    genau Vaga,es war einfach nur spaßig,da soll es doch dann auch keine Regeln geben,ich hab da denn schon n schräger Humor.
  • S-H
    S-H
    Wenn Vögel über Etageren kreisen, die Katzentatzen sich um Mäuse reißen, Symphonien sich im Geiste reimen, Schädeldecken kratzend platzen, Sätze sich zum Strohhalm hangeln, Brüder sich um´s Mädchen balgen, "wo der Schatten der Erkenntnis tobt", wird auch gern noch Hass gelobt.
    ….nun gut, mein Vogel hat´s Genist´ verlassen…
    Schönen Feiertag - S.
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Ich mag Etageren. Man kann bspw. selbstgebackene Plätzchen drauf drapieren. Für Antworten eignen sie sich nicht, glaube ich zumindest. Es war ja auch nur, weil du fragtest. So hoch hinaus wollte ich mit meiner Antwort gar nicht. Und eigentlich war's ja auch Spaß ;-).
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga

    ja,diese verbale Etagierung versteh ich selbstverständlich, der Griff ist kaum zu übersehen.
    thx
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Schreibe ich einen zweiten Satz (einer Symphonie beispielsweise), der einem ersten folgt, dann ist der erste bzw. der sich über dem zweiten befindliche Satz, logischerweise eben der obige. Einen untigen Satz gibt es nicht. Es wird allenfalls ein folgender oder ein letzter sein. Egal, wie weit unten er geschrieben steht.
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga

    obigen^^ welchen obigen?meinst du ?den untigen der nur während du scrollst oben ist?
    hm,mit deiner Aussage lockst du meinen Vogel aus dem Geniste,er streckt den Kopf Strohhalmbehängt schon weit heraus,hm
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Da ich meinen Vogel ja, wie gesagt, nur manchmal habe, kann ich sowieso nicht dafür garantieren, dass unsere beiden Vögel miteinander zu korrelieren von uns in die Lage gebracht werden könnten. Im Moment scheine ich ihn gerade wieder zu haben, denn solche Sätze, wie den obigen, bringe ich nur während seiner Anwesenheit unter meiner Schädeldecke zustande.
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga

    der müßte sich dann aber mit meinem Vertragen,und der ist sehr groß,ohne federn ,weil sein ego es nicht duldet sich von seinem nistplatz zu entfernen,er frißt auch wie irre,und gibt das endprodukt über wildes geschrei von sich.
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Ich hab' manchmal einen Vogel. Den könnte ich dir zu gegebenem Anlass gern mal ausborgen, d.h. du könntest ihn sogar behalten, dann hätte ich ihn nämlich sogar auch manchmal nicht mehr.
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga

    wenn denn der Hund die weniger schönen Aufgaben die ich mit den Katzen hab erledigen würde,
    dann denke ich wäre das auch in Ordnung.
    Dann bräucht ich jedoch ein anderes Tier was auf den Hund aufpasst,vlt.n Vogel?
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Wenn du über deinen Glauben an die vielen Tatzen deiner kleinen Katzen und weit darüber hinaus nur nicht 'auf den Hund' kommst.
  • alive
    alive
    @Vaga
    sry.. ;)
    smartfön..
  • Vaga
    Vaga
    @alive
    Von einer Phantenphysik (die du ja jetzt clevererweise geschwind in Quantenphysik verbessert hast) hab' ich zwar noch nie gehört, aber man kann ja schließlich nicht alles hören ;-)
  • WERWIN
    WERWIN
    @alive

    ist Sie ja,es ist das mädchen,ihr bruder ist auch besonders lieb,hab beide vor ein paar jahre
    als kleine findelkinder aufgenommen, ich glaube an die 8 tatzen meiner katzen,auch an ihre ohren,an alles an den katzen glaub ich genau genommen.
  • alive
    alive
    @Vaga

    o.o


    ja.. das war einsteins kommentar zur quantenphysik ;)
    zum mond
  • alive
    alive
    Äähmm joah... scheint ne süsse katze zu sein da auf deinem profilbild :)
  • Vaga
    Vaga
    Wir könnten auch das hören
    Sivert Høyem - Where Is My Moon? (Official Music Video)
    und ratzfatz daran glauben, dass es 'ihn' nicht gibt.
  • WERWIN
    WERWIN
    @alive

    bringt uns bei der rückführung meines werkes ein längst pulverisierter vil oh sofe denn da weiter?
    Könnte neuer denn den ball nicht schneller wieder ins spiel zurück bringen?hm
  • alive
    alive
    Hahaa :)
    Bei "shadows on the wall" fällt mir nur platon ein.. wo wir schon bei philosophen sind... ;)
  • WERWIN
    WERWIN
    @alive

    oh ^;ich spring bei kerzenlicht über meinen schatten,und hör dabei
    Shadows on the wall
    ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga

    da geb ich dir recht vaga,klaro glaube ich schon ,doch was das bleibt in meinem geiste u.herzen.
    thx vaga
  • alive
    alive
    @Vaga
    war dein Anstoss! :)
  • Vaga
    Vaga
    @alive Danke, alive - ich war auch schon drauf und dran, den Text mit in meinen Kommentar aufzunehmen. Dachte aber dann, dass sowas ein 'Kunstforum' 'auseinandersprengen' könnte ;-),
  • alive
    alive
    Friedrich Wilhelm NietzscheDer Wanderer und sein Schatten

    Der Schatten: Da ich dich so lange nicht reden hörte, so möchte ich dir eine Gelegenheit geben.

    Der Wanderer: Es redet: – wo? und wer? Fast ist es mir, als hörte ich mich selber reden, nur mit noch schwächerer Stimme als die meine ist.

    Der Schatten (nach einer Weile): Freut es dich nicht, Gelegenheit zum Reden zu haben?

    Der Wanderer: Bei Gott und allen Dingen, an die ich nicht glaube, mein Schatten redet; ich höre es, aber glaube es nicht.

    Der Schatten: Nehmen wir es hin und denken wir nicht weiter darüber nach, in einer Stunde ist alles vorbei.

    Der Wanderer: Ganz so dachte ich, als ich in einem Walde bei Pisa erst zwei und dann fünf Kamele sah.

    Der Schatten: Es ist gut, daß wir beide auf gleiche Weise nachsichtig gegen uns sind, wenn einmal unsere Vernunft stille steht: so werden wir uns auch im Gespräche nicht ärgerlich werden und nicht gleich dem andern Daumenschrauben anlegen, falls sein Wort uns einmal unverständlich klingt. Weiß man gerade nicht zu antworten, so genügt es schon, etwas zu sagen: das ist die billige Bedingung, unter der ich mich mit jemandem unterrede. Bei einem längeren Gespräche wird auch der Weiseste einmal zum Narren Und dreimal zum Tropf.

    Der Wanderer: Deine Genügsamkeit ist nicht schmeichelhaft für den, welchem du sie eingestehst.

    Der Schatten: Soll ich denn schmeicheln?

    Der Wanderer: Ich dachte, der menschliche Schatten sei seine Eitelkeit; diese aber würde nie fragen: "soll ich denn schmeicheln?"

    Der Schatten: Die menschliche Eitelkeit, soweit ich sie kenne, fragt auch nicht an, wie ich schon zweimal tat, ob sie reden dürfe: sie redet immer.

    Der Wanderer: Ich merke erst, wie unartig ich gegen dich bin, mein geliebter Schatten: ich habe noch mit keinem Worte gesagt, wie sehr ich mich freue, dich zu hören und nicht bloß zu sehen. Du wirst es wissen, ich liebe den Schatten, wie ich das Licht liebe. Damit es Schönheit des Gesichts, Deutlichkeit der Rede, Güte und Festigkeit des Charakters gebe, ist der Schatten so nötig wie das Licht. Es sind nicht Gegner: sie halten sich vielmehr liebevoll an den Händen, und wenn das Licht verschwindet, schlüpft ihm der Schatten nach.

    Der Schatten: Und ich hasse dasselbe, was du hassest, die Nacht; ich liebe die Menschen, weil sie Lichtjünger sind und freue mich des Leuchtens, das in ihrem Auge ist, wenn sie erkennen und entdecken, die unermüdlichen Erkenner und Entdecker. Jener Schatten, welchen alle Dinge zeigen, wenn der Sonnenschein der Erkenntnis auf sie fällt, – jener Schatten bin ich auch.

    Der Wanderer: Ich glaube dich zu verstehen, ob du dich gleich etwas schattenhaft ausgedrückt hast. Aber du hattest recht: gute Freunde geben einander hier und da ein dunkles Wort als Zeichen des Einverständnisses, welches für jeden dritten ein Rätsel sein soll. Und wir sind gute Freunde. Deshalb genug des Vorredens! Ein paar hundert Fragen drücken auf meine Seele, und die Zeit, da du auf sie antworten kannst, ist vielleicht nur kurz. Sehen wir zu, worüber wir in aller Eile und Friedfertigkeit miteinander zusammenkommen.

    Der Schatten: Aber die Schatten sind schüchterner als die Menschen: du wirst niemandem mitteilen, wie wir zusammen gesprochen haben!

    Der Wanderer: Wie wir zusammen gesprochen haben? Der Himmel behüte mich vor langgesponnenen, schriftlichen Gesprächen! Wenn Plato weniger Lust am Spinnen gehabt hätte, würden seine Leser mehr Lust an Plato haben. Ein Gespräch, das in der Wirklichkeit ergötzt, ist, in Schrift verwandelt und gelesen, ein Gemälde mit lauter falschen Perspektiven: Alles ist zu lang oder zu kurz. – Doch werde ich vielleicht mitteilen dürfen, worüber wir übereingekommen sind?

    Der Schatten: Damit bin ich zufrieden; denn alle werden darin nur deine Ansichten wiedererkennen: des Schattens wird niemand gedenken.

    Der Wanderer: Vielleicht irrst du, Freund! Bis jetzt hat man in meinen Ansichten mehr den Schatten wahrgenommen als mich.

    Der Schatten: Mehr den Schatten als das Licht? Ist es möglich?

    Der Wanderer: Sei ernsthaft, lieber Narr! Gleich meine erste Frage verlangt Ernst. –


    ;)
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Nix mehr zu lesen, nur, weil man nix glauben will und nicht kann, ist m. E. auch keine Lösung.
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga

    thx Vaga
    ich lese nix mehr, außer st.pauli nachrichten,und da glaub ich auch nix mehr.
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Sich mit Nietzsche - und 'seinem Schatten' - zu beschäftigen, ist einerseits zwar auch recht unterhaltsam, m. E. aber grundsätzlich auch lehrreich, egal - mit welcher Art von 'Erkennen' man (s)eine (eigene) Lehre daraus zieht. Für mich ist Nietzsche allerdings genauso wenig omnipotent, wie seine Kollegen vor bzw. nach ihm, wobei mir Sartre eigentlich am ehesten zusagt. So - jetzt ist aber Schluss. Weitere 'Offenbarungen' nur noch gegen Gebühr. Nicht dass das hier noch in eine Art Volksbelustigung ausufert ;-).
  • WERWIN
    WERWIN
    @Vaga
    thx vaga ! sehrgut erkannt,muß ich davon ausgehn das auch du "Der Wanderer u.sein Schatten"
    auf dich ein ge Nietzscht hast?

    auch Dank an Thom & Alive!

  • alive
    alive

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Baum_der_Erkenntnis
    der tobende Schatten der Erkenntnis

    Der Baum der Erkenntnis wirft seinen Schatten ;)

  • Vaga
    Vaga
    Auch auf die Gefahr hin, dass ich die 'Botschaft' dieser Arbeit nicht verstehe:
    Dieser Gesichtsausdruck sagt mir: Furcht! Davor, dass am Ende weder Erkennen noch Erkenntnis, sondern überhaupt nichts mehr eine Rolle spielt! Da tobt weder was. Da schweigt weder was. Da gibt es ein Aus! Finito! Für immer und ewig.
    Zweifel beugen dem Irrglauben vor, der den lebendigen Körper und den klaren Geist unnötig (k)irre macht!
  • Gast , 1
    Sehr Ausdrucks-Stark!! LG Thomas