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Rücken, Frau, Akt, Zeichnungen, Katze

AktRückenFrau

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    Von martin-kuenne hochgeladen im Album Akte

    Ein Akt vom letzten Jahr, ich fand ihn anatomisch daneben. Ich habe ihn mehrmals noch einmal gemalt, alle waren anatomisch korrekter, aber allen fehlte es an dieser Katzenhaftigkeit. Die überzogene Taille und der versetzte Rücken sind immer noch näher an dem, was ich damals gesehen habe, als jeder anatomisch stimmigere, aber langweiligere Akt. Heute hatte ich es zum x-ten Mal wieder in der Hand.
    Bin ich da auf dem Holzweg?

TitelKatze schnurrt
Material, TechnikPastellkreidepuder, mit Schwämmchen aufgetragen
Format 40 cm x 50 cm
Jahr, Ort2014
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Info981 17 34 2 5.1 von 6 - 9 Stimmen
  • 17 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Gast , 11
    Mit diesem Stil bist du modern. Wäre der Stil klassisch, wäre die Zeichnung langweilig.
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Firefly Danke dir herzlich! So sehe ich das auch - jetzt - aber unsicher war ich mir schon! :)
  • Firefly
    Firefly
    Finde ich super!
    Hier nach anatomischen Unstimmigkeiten zu suchen, ist Erbsenzählerei.
    Die Zeichnung lebt durch den wild und locker gesetzten Strich und die flächigen Akzentuierungen.
    Und vor allem durch das gekonnt Weggelassene.
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @bisa Den Satz rahme ich mir ein! Hahaha!
    Das haben jetzt schon mehrere gesagt, das wir (diese Spezies Bildhauer) anders zeichnen. Nur selten ist mit "anders" etwas positives gemeint. Etwas zu brachial und immer auf den Suche nach der endgültigen Kontur. So ganz abstreifen kann ich es wohl nicht. Meist denke ich beim Zeichnen schon an die Ansicht, wenn man sich zwei Schritte weiter bewegt. Naja, hierbei ist es ok, bei feineren Zeichnungen ist das lästig.
    Gruß, Martin
  • bisa
    bisa
    Ich mag das "Steingemetzte" in dieser Arbeit!
  • Gast , 6
    finde ihn wunderbar, perfect
    Gruß Werner
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Rainer Danke für die schöne und treffende Beschreibung! Beim Unterarm hast du auch recht, der ist "ohne Plan" dahin gekommen.

    @Gast, 8: Auch dir lieben Dank!
  • Gast , 8
    Ich mag diesen Knick.... entrückt es doch etwas dem Naheliegenden.... Gut!
  • Rainer
    Rainer
    ich finde die Konturen sehr gelungen, der scharfe Knick oberhalb der Hüfte rechts und die schwunghaften Konturen in Folge - die Dynamik des flotten Strichs ist beeindruckend. Der linke Unterarm ist nicht gelungen finde ich - das stört aber kaum den Gesamteindruck - die Andeutung des Kopfes - auch sehr geschickt und die Farbwahl ist auch sehr gut
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Gast, 6 Ja, da denke ich schon ein paar Tage drüber nach. Das Perfekte kann durchaus langweilig sein, wenn es sonst keine Aussage trifft. Und das Unperfekte sollte dann aber wenigstens Ausdruck haben.
  • Gast , 6
    eigentlich ist es das Unperfekte das die Aufmerksamkeit erregt und etwas zu Kunst macht, finde ich. Die andere Ebene. Perfekt ist manchmal langweilig, für mich. Außer bei dem "Schönen, Wahren, Guten". Prinzessinenkopf, Tochter des Amenophis IV
    Goethe lässt grüssen
  • Gast , 6
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Flush, @Grischa, @Josef Leitner, @magnus:
    Ihr macht Mut! Habe heute ein Tonskizze erstellt, aber die erste Fotoserie ist grenzwertig belichtet. Ich werde sie gleich mal hochladen.
    Magnus: deine Frage war genau richtig! Damals war es wohl in einer Bewegung, so kann ja niemand gebaut sein. Ich arbeite daran...
    Vielen Dank für eure Gedanken!
    Gruß, Martin
  • Gast , 4
    Dieses Bild lebt von der Dynamik und nicht von der Anatomie. Dennoch kann ich die Problematik absolut nachvollziehen. Der Knick ist einen Tick zu stark in meinen Augen. Kann man eine Taille eigentlich überziehen? Woran machst du das Katzenhafte fest, eventuell liegt da der Schlüssel.... :) Lieben Gruß, Magnus
  • Josef Leitner
    Josef Leitner
    Für mich eine ganz besondere Arbeit.Gerade diese anatomische Unstimmigkeit macht den Reiz dieser Darstellung für mich aus. gj
  • Grischa
    Grischa
    Kann mich Annette_r nur anschließen es sollte mehr von solchen freien Arbeiten geben

    Lg Grischa
  • Flush
    Flush
    In der Perfektion lassen sich Bilder auch totmalen. Das hier mag nicht antomisch perfekt sein, lebt aber von der
    Dynamik des flüchtigen und Begrenzungen auflösenden Farbauftrage. Selbst in der "großen" Kunst gibt es anatomisch imperfekte Darstellungen,stört auch keinen.