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Skeptisch, Mann, Digitale kunst, Digital

Mannskeptisch

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    Von martin-kuenne hochgeladen im Album Zeichnung und Skizzen, digital

    Keine Bleistiftzeichnung auf getöntem Papier! Es ist digital gemalt.
    Edit: Es lohnt sich, ähnlich wie bei einem analogen Bild, vom Monitor zwei bis drei Schritte zurückzutreten, bis die einzelnen Striche nicht mehr zu erkennen sind.

TitelSkeptiker
Material, Technikdigitale Zeichnung
Format 30 cm x 21 cm
Jahr, OrtNovember 2015
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Kategorien
Info1566 32 87 3 5.9 von 6 - 23 Stimmen
  • 32 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Gast , 1

    Das muss mal wieder vor die Linsen!

    ... obwohl sehr klassisch gehalten, wirkt dein Selbst-Portrait
    auf mich weder steif noch um Wiedererkennung bemüht -
    der dir m.A.n. bestens gelungene Gesichtsausdruck
    verleiht diesem Portrait ungewöhnliche Lebendigkeit
  • Reg Hain
    Reg Hain
    vielen dank Martin!! von diesem schoenem guten Portrait kann man viel lernen !
    l gr, reg
  • Gast , 12
    @WERWIN
    schliesse mich werners worten an..lgb
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @R_Kaiser und @FANTASY: Vielen Dank euch beiden!
  • R_Kaiser
    R_Kaiser
    Tolles Bild
  • FANTASY
    FANTASY
    Super !! ... " feine Sache "
    VG
    Mariola
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Gast, 1 @WERWIN
    Steht schon auf der Liste! (Auf Platz 5!) :) Das interessiert mich jetzt auch brennend. Es gab Zeiten, da wußte ich nicht, was ich denn jetzt als nächstes einmal machen sollte... Momentan schreibe ich es auf, damit ich es nicht vergesse. Hahaha, was aber wohl wenigstens zu 50 % am Alter liegt! :)
  • WERWIN
    WERWIN
    @Gast, 1

    ......eine sehr edle wortforcierung....................gw
  • Gast , 1

    Martin, ich behaupte jetzt einfach mal, dass dir die Umsetzung ins Analoge zB mit Bleistift gelingen wird ...
    abgesehen davon interessiert auch mich dieser direkte Vergleich sehr + ich bin wirklich gespannt darauf, welche Erkenntnisse du daraus gewinnst!
    Mit bestem, analogen Gruß in die Werkstatt ;)
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    Hui @WERWIN! Dankeschön :)
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @WERWIN Danke dir Werner! Da bin ich ehrlich gesagt erst durch deinen Beitrag drauf gekommen... liefere ich nach, jetzt nicht wegen irgendwas beweisen wollen oder beleidigt sein, alles Quatsch, keine Sorge, nein, es reitz mich jetzt der direkte Vergleich. Nur etwas Geduld, ich muß noch erst was anderes beginnen, das liegt wie Blei auf den Knochen und muß erst beiseite.
    Gruß, Martin
  • WERWIN
    WERWIN
    ..........ich hätte nur zu gerne bleistiftzeichnung gelesen,trotzdem eine richtig gute arbeit......................und zutrauen würde ich dir das auch, mit blei...............und deine ehrlichkeit beeindruckt mich schon auch
    ^^*gw
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @LillaVarhelyi Besten Dank! auch an dich, @Grischa
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Gast, 1 und @Kari: Ich hab ja auch nicht die 3 ersten Versuche gezeigt, die zwar anders aufgebaut waren, aber eine absolut routinierte Strichführung gebraucht hätten, die ich nicht habe. :) Die waren dann mein Beitrag für die Tonne!
  • Grischa
    Grischa
    Oh krass was es alles digital geht bewundernswert...die Technik ist unfassbar fortgeschritten OO und das du ein guter Künstler wissen wir ja alle schon;)

    Lg Grischa
  • LillaVarhelyi
    LillaVarhelyi
    Gut gestrichelt, wirkt sehr plastisch!
    lg Lilla
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    Herzlichen Dank an alle für das Schieben und Bewerten!
  • magnusmalfix
    magnusmalfix
    Man dankt :) LGm
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @magnusmalfix :) Das ist aber mal eine richtig nette Überraschung! Herzlich begrüßt sollst du sein!
  • magnusmalfix
    magnusmalfix
    Famos gestrichelt lieber Martin.... im Übrigen sehe ich das so wie Wasserwaage, scheitern, abermals scheitern, besser scheitern :-) Nicht von mir der Spruch..... Grüße!
  • Gast , 1

    Kari, diese "Unfälle" sehe ich übr nicht als problematisch, sondern viel mehr als notwendig an - ich denke, das verhält sich ähnlich wie mit dem Fahrradfahren: um überhaupt ein Gefühl für Balance + Sturzgefahr entwickeln zu können, muss ich erstmal die Stützrädchen abschrauben und so einige Fallstudien hinter mich gebracht haben, bis ich irgendwann freihändig um die Ecke fahren kann ;)
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Kari :) ein origamischen weggeschmissene-Blätter-Verwender habe ich nicht, einfach nur einen analogen und einen digitalen Mülleimer. Bleib ruhig bei deinen analogen Bildern, dir fehlt im Grunde ja nichts!
  • Kari
    Kari
    Lieber MärchenOnkel Martin ;-), vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort. Das herkömmliche und das digitale haben wenn man es wie du zweigleisig nutzt sicher große Vorteile. Auch ich habe wie wasserwaage das Problem der vielen missglückten versuche. Habe aber einen begeisterten origamifalter im Freundeskreis und die nimmt die Unglücke mit und baut Kraniche und Elefanten daraus ^^.
    Aber da ich die meiste Zeit mit dem Computer auf Kriegsfuß steh denke ich ich bleib erst mal bei dem analogen und bewundere weiterhin deinen digitalen Schönheiten. Kari
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Gast, 1 Sehe ich ganz genau so! Nämlich zweiseitig. :)
    Definitiv hat man analog weniger Optionen der Korrektur, der haptische Vorteil bleibt beim Analogen, aber mal eben zeigen zu lassen, wie mein Bild mit Grün statt wie mit gemalt Gelb aussehen würde, ist schon eine feine Sache. Letztendlich kann ich mich mit beidem selbst betrügen und beide wollen geübt und gepflegt werden.
    Und Dank für die offenohrige Zugangserteilung bei diesem spaltenden Thema!
  • Gast , 1

    Hab besten Dank, Onkel Martin, für diese, aus meiner Sicht, interessanten + aufschlussreichen Ausführungen - dabei wird mir auch umso mehr bewusst, dass Papier eben n i c h t geduldig ist. Bis zu einem gewissen Punkt muss also der analoge Zeichner seine Vorstellungen hinsichtlich Komposition, Farbgebung + Ausführung bereits im Kopf vorformuliert haben, und kann sich - im Vergleich zur digitalen Arbeit - weitaus weniger Spielraum erlauben ... verhunzt ist verhunzt, ab da gibt's keine Reset-Option mehr. Auf Grund meiner eigenen, doch relativ hohen, analogen Unfallstatistik, sehe ich einen klaren Vorteil zu Gunsten der am Tablet erstellten Arbeiten. Anderseits möchte ich diesen intuitiven, spontanitätsgeprägten Entstehungsprozess nicht missen. Beides parallel zu betreiben, so, wie du es hier beschreibst, halte ich allerdings für sich ggseitig befruchtend.
    Dein Selbstportrait (?) überzeugt mich jdflls + nimmt mir meine lang gehegte (vorurteilsgeprägte) Skepsis bzgl dieser Technik.
    Mit digitalem Gruss, A.
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Kari Ja, ein Tablet und ein Stift müssen sein, die Maus reicht dafür nicht aus! Es ist so, als würdest du den Pinsel oder Stift in die Faust nehmen.
    Halte mich ansonsten mit Empfehlungen zurück, denn jeder hat andere Empfindungen. Was ich jetzt schreibe, trifft also nur auf mich zu.
    Ich habe damit 2013 angefangen, die ersten Bilder sahen fürchterlich aus, als hätte ich zum ersten Mal einen Stift in der Hand. Es dauert lange, bis man sich durch das Angebot an Werkzeugen nicht mehr bekloppt machen läßt. Du hast praktisch Öl, Acryl, Aquarell. Airbrush und jede Art von Stift gleichzeitig zur Verfügung. Viele digitale Anfänger, die nie analog gemalt haben, mischen dann alle Werkzeuge wild durcheinander. Ein Analoger Maler bekommt sofort einen Brechreiz. Jeder Maler mit Öl erkundet genau die Verläufe, mischt sich die Farben an und malt über, bis es passt. Digital kann ich mit 2-3 Klicks ein fertiges Bild innerhalb von Minuten völlig verändern. Ich kann die Abneigung der analogen Maler gegen digitale durchaus nachvollziehen. Wobei ich dabei aber aus keiner eigenen Erfahrung sprechen kann, weil ich erst jetzt damit anfangen möchte. Übertrage ich es aber auf 3-D, den Bereich, den ich einschätzen kann, ist es etwas klarer:
    Nehmen wir die Lakoon-Gruppe, ohne die Entwicklungsphase, nur das Arbeiten. Ich bräuchte 2 Jahre ununterbrochene Arbeit am Stein, ein guter digitaler fummelt das in 2 Wochen auf den Rechner. Vorrausgesetzt, es gäbe einen 3-D-Drucker dieser Größe, ist das eine aus Marmor gearbeitet, das andere aus (nach heutigem Stand) Kunststoff... Ist der jetzt der schlechtere Bildhauer? Ich kann ihm eigentlich nur vorwerfen, nie in Erfahrung zu bringen, was es bedeutet, an einem Stück 2 Jahre zu arbeiten. Ich selbst habe mich aber auch noch nicht damit auseinander gesetzt. Ich sollte aber als Bildhauer erstmal ein 3-D-Programm testen, bevor ich mir dazu ein Meinung erlaube!

    Du guckst auf den Monitor und nicht aufs Blatt, und es gibt allerlei Effekte...(anfangst ganz toll, jetzt finde ich sie nur noch blöd, zumal ich jeden Effekt mittlerweile kenne und weiß, wie ich das zu beurteilen habe).
    Es macht ohne Frage sehr viel Spaß, aber ich sage auch: seitdem ich digital Male, habe ich noch nie sooft zum Analogen gegriffen wie jetzt. Und nirgendwo sonst ist das Potenzial, zu täuschen, größer als hier. Das Gefühl für das Werkzeug, das Papier oder die Leinwand kann nicht durch digitales ersetzt werden. Und jedes Mal bin ich enttäuscht, weil ein analoges Bild einfach nicht so rüberkommt, wenn ich es fotografiert habe und einstelle, wie im Original vor mir. Die guten digitalen Maler kommen fast alle aus dem analogen Bereich oder haben ausgiebig die analogen Bilder studiert.
    Bin selbst noch zu keinem Schluß gekommen. Ich weiß, das analog und digital sich gegenseitig befruchten, das ist aber auch schon alles. So basteln sich Maler mal eben eine 3-D Puppe, um sie sich perspektivisch so zu legen, das sie eine Vorstellung haben, wie sie sie in ihre Bildidee malen müssen. Geht natürlich auch mit einem Modell. Das digitale hat mich anfangs oft zum akribischen Fotorealismus verleitet. Nicht schlecht als Übung, aber man verliert den Überblick und alles wird steif und ohne Duktus. Mittlerweile möchte ich nur noch die Farben richtig finden können, der "Strich" ist zweitrangig, schon gar nicht möchte ich eine Fotografie kopieren...
    Vorwerfen kann ich den Digitalen nur, das sie meist ebenso hastig durch die Themen hetzen, wie insgesamt alles digitale so schnelllebig bzw. kurzlebig geworden ist. Auffällig oft fehlt es ihnen an Geduld.
    So, das ist meine momentane Meinung und kein Gesetz, ich bin selbst gerade im Findungsprozess. Und jetzt hat der Märchenonkel Pause!
    Grüße, Martin
    Setze mal einen Link zu einem digitalen Bild, "Bisons", was ich hier sonst nie gezeigt hätte:
    https://s1.shotroom.com/img/150507/ksWET_o.jpg
  • Kari
    Kari
    Super geworden. Was man digital so hinkriegt. Aber das mit dem radieren hat schon was für sich. Wenn man ne stelle so schwarz hat und dann doch radieren muss. Bleibt ja doch nen Rest. Hast du da sonen "Stift" den du über so eintablet ziehst? Oder nimmt man die maus? Kari
  • PictureWorld
    PictureWorld
    tolle Zeichnung!
    Liebe Grüße
    Petra
  • A.Rivle
    A.Rivle
    Klasse !!
  • Gast , 1

    Danke Martin.
    Das muss ich jetzt erstmal verdauen.
    Bis dahin streichle ich voller Wehmut + leidenschaftlicher Hingabe meine treuen Bleistiftchen ...
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Gast, 1 Danke Alia, ich mußte ja in mich hinein kichern!
    Wenn man die Finger von jeglichen Ebenen, Masken, Filtern und Pinseleinstellungen läßt, ist es sehr ähnlich wie das analoge Zeichnen. Es gibt dann eigentlich nur noch 2 Unterschiede:
    1. Durch die Benutzung von vielen Ebenen kann ich Fehler einfacher wieder weglöschen (fällt hier aber flach, weil die Zeichnung nur auf einer Ebene liegt)
    2. Der größere Unterschied, der auch wirklich Erleichterung bringt: Ich muß nicht von F über HB nach 8B und/oder Graphitstift wechseln, um dunkler zu werden, sondern bleibe bei einer Pinseleinstellung und muß dann eben schätzungweise 40 mal über eine Stelle streichen, um das schwärzeste Schwarz zu erhalten.
    Das Ganze kriegt man aber auch nur dann hin, wenn einem der analoge Bleistift nicht total fremd ist!
    Gruß, Martin
  • Gast , 1

    Mensch Martin, ich muss das jetzt echt mal loben,
    obwohl dieses Werk einen Bleistift-Akrobaten wie mich schon arg ins Grübeln versetzen kann ...
    Mit schwerer Begeisterung grüsst Dich
    das auf analog geeichte Wasserlot