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Radieren, Wischen, Wien, Zeichenkohle, Rom, Geschenk

gewischtradiertZeichenkohleGesicht

TitelThomas Woschitz
Material, TechnikGrafit und Kohle auf Papier 220g
Format 30 cm x 43 cm
Jahr, OrtViktring, 2015
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Info1477 19 46 2 5.5 von 6 - 16 Stimmen
  • 19 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • djembe
    djembe
    Total klasse!
  • Gast , 13
    @christian
    nicht entschuldigen.... lieber weitermachen. Ich bin jedenfalls gespannt was da noch kommt...
    Das mit der niveauvollen Kritik: Mir geht es immer so, das ich mit Attributen wie TOLL, SUPER, KLASSE, HAST DU GUT GEMACHT, SCHROTT, ABFALL nichts anfangen kann.... es bringt nicht weiter. Miich interessiert das WARUM(?), sowohl positiv als auch negativ. Nur so ziehe ich Nutzen aus den Kommentaren und weiß wie die Bilder WIRKLICH wirken.
    Genau das ist der Grund, warum ich mich zwinge, möglichst minimal zwei volle Sätze zu dem Gesehenen zu schreiben.
    Nur so macht überhaupt ein Forum Sinn...... alle die es anders sehen: da gibt es ja noch Facebook.....
  • Christian Poscheschnig
    Christian Poscheschnig
    @ Xabu Iborian:
    @ joergcbs
    Meine Darstellungen entstehen aus mehreren subtilen Gründen.

    Neben meiner Liebe am Zeichnen will ich damit einerseits meinem geistigen Diskurs (Verbundenheit, Freundschaft, Dankbarkeit, Interesse, Freude, Trauer ...) mit dem Motiv Ausdruck verleihen,
    andererseits will ich mit dem fertigen Werk einverstanden und zufrieden sein. Ich.

    Darüber hinaus dienen meine geschaffenen Portraits in den meisten Fällen als Geschenk für die dargestellte Person. Das Gefallen des Dargestellten oder des Beschenkten empfinde ich eher nachrangig, bereitet mir unabhängig davon dennoch Freude wenn es gefällt.

    Natürlich dienen verschiedene Fotografien als Orientierungshilfen da Portraitsitzungen aus zeitlichen und topografischen Gründen nicht einfach zu realisieren sind.
    Peter Handke oder Thomas Woschitz hätten mir wahrscheinlich gerade aus diesen Gründen nicht die Möglichkeit gegeben. Auch würden sie meinen erhofften Überraschungseffekt schmälern.
    Mein Drang sie darzustellen war ungleich intensiver als darauf zu verzichten.

    Es ist jedoch absolut nicht meine Motivation, Fotografien im Sinne von "abzeichnen" zu kopieren.
    Mein Unterbewusstsein und meine vorausgehende, intensive und ausgeprägte Identifikation mit dem Motiv (meine Befangenheit), würde wahrscheinlich die Momentaufnahme des Lichtbildes entstellen.

    Seit fast 9 Jahren bin ich jetzt auf kunstnet - noch nie jedoch habe ich eine derart produktive und niveauvolle Kritik erfahren. Ich danke euch !!!
    Christian.
  • Gast , 13
    @ Xabu Iborian: so soll es sein - über Wahrnehmungen können wir reden und die sind, gottseidank (oder wem auch immer) vielfältig.
    Hatte eben nur in verschiedenen Beiträgen die Stigmata "abgezeichnet" oder "bäh... digital" bemerkt und deshalb ein wenig Toleranz angeboten....

    Ich habe mal Christians Gesamtwerk auf Kunstnet angesehen - und da schien mir eben dieses Porträt qualitativ herauszustechen ...

    Freuen wir uns für Christian - so hat die Diskussion sein Bild nach vorngespült.....

    Und noch ein Gewinn: Abziehbilder/Schlagworte wie Super!, Toll!, Sehr lebendig!, Weiter so!....... haben wir ein wenig verdrängt.....
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    Na, kein Problem damit.
    Ich nehme das halt anders wahr, wie beschrieben :).
    Für mich wirkt er in der Fotografie stärker, lebendiger.
    Da wir den Mann jedoch nicht persönlich kennen, können wir nicht wirklich feststellen, ob die Fotografie oder die Zeichnung ihn mehr oder weniger authentisch darstellen.
    Und selbst wenn, sind auch Unterschiede in der Wahrnehmung der Person nicht auszuschließen.

    Bisher gab es hier an dieser Stelle keine Diskussion bezüglich der Abmalerei von Fotografien.
    Ich denke aber, dass sich nicht jeder voll bewusst ist, dass er eben nicht die Person zeichnet/malt, wenn er eine Fotografie abzeichnet/abmalt, sondern eben eine Fotografie zeichnet/malt, welche selbst schon eine Reduktion durch die Abbildung zeigt. Im Prinzip, als würdest du eine andere Malerei abmalen. Du setzt dich dann mit dem Abbild auseinander, nicht mit der Person.

    Ein Schulkamerad. Warum nicht nachfragen und ihn direkt porträtieren?

    Ich denke auch, dass Christian Poscheschnig gerade diese Fotografie aus den wenigen im Netz zu findenden Fotografien gewählt hat, weil es eine gute Fotografie ist, schließlich kennt (kannte) er ihn persönlich.
    Wer würde eine misslungene oder nicht so dolle Fotografie als Basis seiner Zeichnung hernehmen, anstatt einer gelungenen, oder nicht gleich direkt portraitieren?


  • Gast , 1
  • Gast , 13
    Ich verstehe die Diskusion um die Abmalerei von Fotos nicht ganz. Sicher, es ist immer besser, wenn man nach dem Original zeichnet. Ich bin mir aber genauso sicher, das die alten Meister auch mal zum Foto gegriffen hätten, wenn sie die Möglichkeit dazu gehabt hätten. So erinnern wir uns bitte an das Malen in Rastern (lange Zeit wurden nachwachsende Künstler mit dieser starren Methode geschult), mit denen viele große Meister gearbeitet haben und das stark an Malen nach Zahlen erinnert. Dennoch hängen die so entstandenen Werke in Museen.
    In dem vorliegenden Fall kann man das Werk völlig zu Recht als gelungen bewerten, weil es sich gravierend von dem Originalfoto unterscheidet. Da ich aus der Fotografie komme (und damit auch meine Brötchen verdiene) weiß ich relativ genau, wann ein Foto funktioniert und wann nicht. Das zugrunde liegende Foto, nachdem dieses Werk gezeichnet wurde, ist beispielsweise nicht so doll. Es zeigt genau das was ein Fotograf nicht sehen will: die Unsicherheit angesichts der frontal ausgerichteten Linse des Fotografen. Das Gesicht spielt für den Fotografen, ist aber nicht selbst.
    Bei der Zeichnung genau anders: hier entdecke ich neben der Unsicherheit auch Zerbrechlichkeit, Schalk und ein wenig Frechheit, also weit mehr menschliche Züge als auf dem Foto. Inwieweit der Mensch dahinter tatsächlich getroffen und richtig charakterisiert wurde, entzieht sich meiner Kenntnis - ich kenne ihn nicht - ich bekomme aber anhand der Zeichnung die Information, wie der Zeichner diesen Menschen sieht.
    Die Zeichnung hat trotz der Reduzierung auf die Linie erheblich mehr zu sagen, als das Foto - wer so etwas schafft, hat schon mal gewonnen. Auch die Augen wirken weit lebendigerer, als auf dem Lichtbild - dafür sollte es Respekt geben und genau den bekommt der Urheber von mir. Daumen nach oben und Verschiebung nach vorn.
  • Monka
    Monka
    sehr schön lebendig
  • Michael Hatt
    Michael Hatt
    Sehr gut……..
  • SaWa
    SaWa
    Ausdrucksstarkes Portrait! Toll gezeichnet!
    Lg Sabine
  • Sabine_B
    Sabine_B
    Beeindruckend! Lg Sabine
  • LillaVarhelyi
    LillaVarhelyi
    Ich finde es lebendig und ausgrucksstark, deine Interpretation!
    lg Lilla
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    Ist schon interessant, wie unterschiedlich Wahrnehmung funktioniert.
    Auf der Fotografie wirkt er in meiner Wahrnehmung wesentlich sympathischer und sehr selbstbewusst, etwas verschmitzt dazu.
    Der Gesichtsausdruck auf der Zeichnung wirkt auf mich eher erschrocken, ängstlich, star, irgendwie eingezwängt.
    Ich meine, ich erkenne den Mann, bzw. dass die Zeichnung auf Basis des Fotos entstanden ist, doch die Zeichnung bringt für mich den Gesichtsausdruck und Charakter den ich in der Fotografie sehe nicht rüber.
    Aber vielleicht spielen ja Erinnerungen an die Schulzeit mit hinein, und die Darstellung soll so.

    https://www.kleinezeitung.at/images/uploads_520/1/6/6/4641126/kdt_1421521499814816_v0_h.jpg

    Andererseits, ich verstehe das sowieso nicht, diese Abmalerei von Fotografien.

  • Dirk Dautzenberg
    Dirk Dautzenberg
    starker Ausdruck!
  • WERWIN
    WERWIN
    ...feines blatt
    gw
  • Josef Leitner
    Josef Leitner
    Sehr gute Arbeit! Gefällt mir! gj
  • Grischa
    Grischa
    lebendig gefällt mir

    Lg Grischa
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    Mann, bin ich froh, das da nicht "mit Bleistift" erstellt steht! :)
    Sehr lebendig, die Haare kommen gut! Das unterstütze ich, mit allem was man so geben kann!
    Gruß, Martin
  • Gast , 1

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