KunstNet nutzt Cookies. Details.
Maske, Verschließen, Malerei, Menschen,

Maskenverschlossen2Leinwand

  • Avatar
    Von U. Ziethen hochgeladen am 14.02.2016

    und noch eine und noch eine......

TitelZWEI Masken
Material, TechnikOl auf Leinwand
Format 60 cm x 80 cm
Preis Anfrage stellen
Tags
Kategorien
Info527 6 16 4.3 von 6 - 7 Stimmen
  • 6 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • U. Ziethen
    U. Ziethen
    @GeorgJiri Dank dir für das Gedicht, ich mag Gedichte sehr gerne. LG U
  • GeorgJiri
    GeorgJiri
    Rollenspiel

    Wie ein Clown komm ich mir oft vor,
    ziehe im Kreis meine Wege,
    nehme alles hin mit Humor,
    in meiner Daseinsmanege.

    Ich spiele brav meine Rolle,
    mit Tränen im fahlen Gesicht,
    hab den Leib unter Kontrolle,
    obwohl mein Herz langsam zerbricht.

    Man sieht mich ständig nur lachen,
    erkennt nicht den Funken der Not,
    ich mach die tollkühnsten Sachen,
    doch innerlich bin ich längst tot.

    Selbst wenn ich zu Boden falle,
    allein nicht mehr aufstehen kann,
    klatschen die Zuschauer alle,
    rufen freudig – was für ein Mann!

    So geht es nun schon seit Jahren,
    es gibt keine Sonne, die scheint,
    und niemand wird je erfahren,
    dass meine Seele pausenlos weint.

    © Horst Rehmann
  • U. Ziethen
    U. Ziethen
    @second :)))
  • dnoces
    Das ist schön, dass du mich erkannt hast :-)
  • U. Ziethen
    U. Ziethen
    @second Melanie??????? Mir aus dem Herzen gesprochen, du musst mich kennen!!! LG Ursula
  • dnoces
    Ich habe aufgehört die Masken zu tragen. Nicht immer. Aber immer öfter. Es tut gut, den Schatten und das Licht zu zeigen, die Selbstsucht und die Selbstlosigkeit, den Schmerz und den Triumph, die Abscheu und die Zuneigung, die Erschöpfung und die Kraft, die Niederlage und den Sieg. Ich lasse nicht mehr über mich urteilen. Ich lasse mich nicht mehr herabsetzen und auch nicht mehr erhöhen. Ich lasse mich kritisieren, inspirieren, anleiten und um Führung bitten. Das Leben wird mein Richter sein.

    Wir modernen westlichen Menschen sind verhätschelte Wesen, viel zu fett und träge in unserem Wohlstand und in der Sicherheit unseres Seins. Manipuliert, abgestumpft, eingegrenzt, verkopft und überflutet mit körperlichen/materiellen Reizen. Flüchten in die eine oder andere Richtung, verdummen und verrohen oder hyperintellektualisieren und hypersensibelisieren uns. Wir sind gut im Theoretisieren und Schriften lesen. Im konsumieren sowieso. Wir flüchten vor anderen und vor uns selbst. In der Mitte, da finden wir uns. Da brauchen wir keine Masken. Da sind wir alle eins.

    Ein interessantes Bild, Ursula. Und im Ohr dein Klavierspiel. Und die Sehnsucht nach der Magie dieser Stunden.