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Veteran, Militär, Newyork, Nam, Während, Fleetweek

VeteranMilitärNew Yorknam

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    Von Ernst Thupten Dawa Neuhold hochgeladen am 12.01.2017

    Das Bild zeigt den Veteranen von der Vorderseite. War eine beeindruckende Person. Derzeit unverkäuflich.

TitelVeteran II
Material, TechnikÖl auf Hartfaser
Format 29 cm x 40 cm
Jahr, Ort2015
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Info658 32 20 4 5.4 von 6 - 10 Stimmen
  • 32 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Walburgi Wöbse
    Walburgi Wöbse
    Die Augen..einfach klasse!
    Lgb
  • efwe
    efwe
    das Thema ist echt zu komplex und hab ehrlich keinen bock mich tippelnd abzurackern ---oke?
    werke von dir find ich grossteils gut bin manchmal hinterdemmond --
    übrigens "alter" it's a fail ;)
    lg
  • nighthawk
    nighthawk
    wenn man in einer notsituation bestimmte prozesse erstmal in gang gesetzt hat, sind sie nur schwer zu kontrollieren oder gar rückgängig zu machen und entwickeln ihre eigendynamik. keiner hatte erfahrung damit, so ein ganzes land zu privatisieren, aber man sah darin die einzige chance, die marode und fast zum stillstand gekommene wirtschaft noch zu retten. die haifische waren schon immer da, sie wurden vom system sogar selbst herangezüchtet. in unmenschlichen systemen wachsen halt auch dementsprechende leute auf. der gulag war ja nicht nur teil des systems, er war das system.
    ja, ich bin mein eigener chef, mach was ich will, und kann davon leben. das sozialistische system konnte mir sowas nicht bieten.
  • efwe
    efwe
    versteh dich bei deinem Hintergrund eh--aba nur weil die staatsoekonomie versagt hat muss man nicht alles den Haifischen überlassen--
    aber egal, ich denke du hast dich inzwischen kommod eingerichtet ... im goldenen Westblock ;)
    lg-
  • nighthawk
    nighthawk
    @efwe
    "volkseigentum???" alter, du glaubst doch nicht ernsthaft, das bei uns irgendwas dem volke gehörte? alles gehörte dem staat. das ist ein unterschied. als der staat sein eigentum nicht mehr verwalten konnte und wollte, weil nichts mehr ging, hat man an die bevölkerung wertpapiere ausgegeben. jeder sowjetbürger konnte sich damit ein stückchen "volkseigentum" sichern. teilhaber der eigenen fabrik werden oder so. oder einen laden übernehmen, in dem man vorher als angestellter verkäufer gearbeitet hat. da die meisten arbeiter mit ihren anteilen nichts anfangen konnten, haben sie versucht sie schnell loszuwerden, solange das geld noch was wert war (das waren immerhin 10000 rubel oder so). es gab geschäftsleute, die mit ausländischen krediten diese anteile aufkauften, um so in den besitz ganzer fabriken zu kommen. dann gab es bandenkriege und sogenannte "feindliche übernahmen" wo die neuen fabrikbesitzer einfach von ihren konkurrenten abgeknallt wurden. das dauerte so ca 10 jahre. diese jahre werden heute als die "wilden 90ger" bezeichnet, daran mag sich heute niemand mehr gerne erinnern. dann kam putin und hat aufgeräumt. so, noch mehr fakten, oder wollt ihr lieber "alternative" fakten? wir leben doch schließlich im postfaktischen zeitalter.:-)
  • efwe
    efwe
    @nighthawk...wer hat sich denn das ganze volkseigentum billig unter den nagel gerissen??
    Dass ich dem gulag (themenverfehlung) hinterhertrauere ist reine unterstellung. Aber ich sehs dir nach...

  • nighthawk
    nighthawk
    @efwe
    haha, ausgeschlachtetes osteuropa! ich sag dir, ich komm daher, du kannst dir gar nicht vorstellen, in was für einer bitteren armut ich aufgewachsen bin. ich bin in einer ehemaligen gulagbaracke geboren. die wurden natürlich nicht abgerissen nach der stalinzeit sondern anderweitig genutzt, in meinem fall noch 30 jahre später als wohnheim für junge ehepaare. da gab's nichts mehr zum ausschlachten. länder wie polen, tscheschien oder ungarn waren vor dem krieg hochentwickelte ökonomien, du brauchst dir nur die architektur aus dieser zeit anzuschauen in prag, warschau oder budapest, um festzustellen, wie reich die damals waren. auch auf dem lande lebten die menschen nicht gerade in windschiefen holzhütten, mit 10 kindern auf 30m² wie früher in russland. heute hinken sie wirtschaftlich immer noch hinterher. oder die ddr! ich bin anfang der 90ger nach leipzig gekommen und war erschrocken wie verfallen, marode, grau und kaputt diese stadt war. hier bitte ein foto: http://www.photography-now.com/images/Bilder/gross/B017630.jpg das habe ich damals vorgefunden und zwar relativ flächendeckend, und nicht nur an einigen stellen. ich war schon verfall gewohnt, aber das! und jetzt? fahr mal nach leipzig und überzeug dich selbst, oder nach prag, oder stettin. ausgeschlachtetes osteuropa, in welcher welt lebst du eigentlich? von den vielen abermillionen von regimeopfern brauche ich dir gar nicht zu erzählen. da sind westdeutsche altlinke ähnlich zugenagelt wie holocaust-leugner, hab ich oft die erfahrung gemacht. wollen einfach nichts davon hören. statt über eine neue weltordnung nachzudenken, basierend auf den neuesten technologien (die sowieso nicht mehr aufzuhalten sind) trauert ihr dem gulag hinterher. dabei habt ihr den scheiß nicht mal selbst erlebt, seid hier in wohlstand aufgewachsen, dank marshallplan. ich bin da immer sprachlos. tut mir leid.
  • efwe
    efwe
    ich sag nur: my lai
    nigthawk ist es halt lieber wenn der Kapitalismus ein Land nach dem anderen erobert... dominoeffekt... siehe das ausgeschlachtete Osteuropa..
  • absurd-real
    absurd-real
    an dir ist auch ein neunmalkluger besserwisser verloren gegangen.
  • nighthawk
    nighthawk
    @absurd-real
    so viele abzeichen hat er nicht, kein vergleich mit einem durchschnittlichen veteranen er sowjetarmee. ja, man hat ihm wahrscheinlich gesagt, er solle gegen die kommunisten kämpfen, die ein ostasiatisches land nach dem anderen eroberten. er war oft die rede vom "dominoeffekt", man müsste ein dominostein aufhalten, um zu verhindern, dass der rest auch noch umfällt. er dachte zunächst, er würde für eine gute sache kämpfen, der rest ist geschichte.
  • absurd-real
    absurd-real
    ..und all dies schaffte er unbewusst und ungewollt indem er notgedrungen auf frauen, kinder und gebüsche schoss! ehrenmann, dieser mr. flobby. darum trägt er auch heute noch mit vollem stolze seine âbzeichên..unbewusst, ungewollt und notgedrungen. - kann ich nicht ernst nehmen.
  • nighthawk
    nighthawk
    @absurd-real
    na ja, die freiheit, die du hast, auch die freiheit ungestraft hier deine meinung zu äußern, wurde mal von "brutalen" typen wie dem hier mit der waffe in der hand erkämpft. und das ist noch gar nicht so lange her, und so sicher und selbstverständlich für alle ewigkeit ist das auch nicht. das darfst du nicht vergessen. das ist alles, was ich dir sagen wollte.
  • absurd-real
    absurd-real
    @nighthawk Du hast mich übrigens in meinem Denken bestätigst als vom bestehenden Standpunkt weggebracht. nastrovje
  • nighthawk
    nighthawk
    @absurd-real
    "p.s.: mïr hat da niemand den arsch gerettet."
    kommt ja noch vielleicht, wer weiß...
  • absurd-real
    absurd-real
    @nighthawk jaja, morden und misshandeln zum Wohle der Freiheit.
    Ein Soldat ist ein Freiheitskämpfer und kein Terrorist. is klaa.
    p.s.: mïr hat da niemand den arsch gerettet.
  • nighthawk
    nighthawk
    @absurd-real
    "Soldat bleibt Soldat."
    jep, und zur not rettet er dir mal wieder den arsch, wie 1945.
  • did-U
    gerad das Gute an dem Bild - nicht nur super gemalt und ein Typentreffer, sondern denkanstoßend - eben das etwas Mehr eines betrachtenswerten Portraits.
  • absurd-real
    absurd-real
    @nighthawk Irgendwann hört differenzieren auch auf. Soldat bleibt Soldat.
  • efwe
    efwe
    @citpelo ...tja die vielen umgelegten schlitzaugen -da will man die uniform gar nimma ausziehen...
    https://fas.org/sgp/crs/natsec/R42738.pdf
  • A-Hatter
    A-Hatter
    @otto_incognito: Ja, ich denke wir verstehen uns. Immer wieder wird der Krieg ausprobiert werden, der letzte muss nur lange genug zurückliegen. Traurig das.
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Ja, nur , wenn der alte Soldat sich seine Finger auf der Herdplatte verbrannt hat, wird woanders wieder eine auf Höchststufe gestellt. Da kann der alte Soldat im Veteranenverein rumgröhlen, was keinen mehr interessiert oder, andersherum, sich mit Fiedenssymbolen schmücken, was auch keinen mehr interessiert. Es werden Jüngere kommen, die sich bei ihrem Versuch, ihr Auskommen zu sichern, auf der neuen Herdplatte die Finger verbrennen
  • A-Hatter
    A-Hatter
    @otto_incognito: Logik hin, Logik her, ich fürchte nur, dass dieses teuflische Spiel genauso läuft. Die Evolutionstheorie von Jean-Baptiste Lamarck versagt nach Jahren der Entmethylierung. Immer wieder muss das Menschenkind seine Hand auf diese heiße Kochplatte legen um zu begreifen, dass Krieg Scheiße ist.
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Jawoll!
    Ich bitte darum.
    :D
  • 7akx3tx
    sergant xt3xka7 meldet sich zum dienst !
  • otto_incognito
    otto_incognito
    A. Hatter: "Veteranen die nix dazu gelernt haben sind gefährlich. Veteranen die kapiert haben, dass Krieg Scheiße ist, sind das Fundament auf dem man einen dauerhaften Frieden errichten kann. "

    In dieser Argumentation hat sich aber ein kleiner logischer Teufel versteckt. Wenn man die Sicherung
    zukünftiger Friedenzeitens an der Einsicht von Veteranen festmachte, so müßte man doch immer wieder neue Kriege anzetteln, um zukünftige einsichtige Veteranen zu produzieren. Aber Kriege sind nun mal kein pädagogisches Geschäft und werden weder von einzelnen Soldaten begonnen und auch nicht von ihnen beendet, selbst wenn sie sich zwischenzeitlich durch die Leiden des Krieges zu einsichtigen Veteranen gemausert haben sollten
  • nighthawk
    nighthawk
    @absurd-real
    ja, mitgegangen, mitgehangen, könnte man sagen. für das eigene gewissen macht es aber einen unterschied, ob man als bezahlter söldner freiwillig in den krieg zieht, oder als unbedarfter junger wehrpflichtiger irgendwohin geschickt wird. man hätte immer noch die wahl keine frauen und kinder zu erschießen, zumindest nicht absichtlich. viele us-soldaten gaben später an, einfach nur irgendwohin geschossen zu haben, in der hoffnung niemanden zu erwischen. manche entlehrten ganze magazine, indem sie an immer die gleiche stelle schossen, wo nichts war. im durchschnitt wurden pro getöteten vietcong 50000 kugeln verballert. ausserdem standen viele soldaten unter dauerhaftem, starken drogen- oder alkoholeifluss, schätzten die lage völlig falsch ein, ballerten wild in der gegend rum, erschossen ihre eigenen leute, oder waren nach kurzer zeit ganz und gar dienstuntauglich. diese durchaus ernüchternden fakten haben wahrscheinlich zu abschaffung der allgemeinen wehrpflicht in den usa mehr beigetragen als die ganze flower-power bewegung. wer jetzt als us-soldat in den krieg zieht, weiß was er tut, macht es freiwillig, wird entsprechend ausgebildet und gut bezahlt. damals war das noch nicht so.
  • absurd-real
    absurd-real
    Vietnam...und wieso weshalb warum ist doch zweitrangig..
  • nighthawk
    nighthawk
    @absurd-real
    du weißt doch gar nicht, ob er das alles gemacht hat. viele wurden als 18 jährige zum wehrdienst eingezogen und einfach dahingeschickt. wirklich die wahl hatten sie nicht, verweigerern drohten hohe geld und sogar gefängnisstrafen, anfangs hatten viele auch keine ahnung, was sie dort erwartet. später gab es viele verweigerer, aber hauptsächlich unter den männern der weißen mittel- und oberschicht, also solchen, die es sich leisten konnten notfalls anwälte, geldstrafen oder die flucht nach kanada zu bezahlen. armen afroamerikanern blieb oft nur die wahl - knast oder krieg. nach dem knast erlosch die wehrpflicht aber nicht, man konnte immer noch eingezogen werden. wie hättest du dich an seiner stelle entschieden?
  • absurd-real
    absurd-real
    Voll der Ehrenmann. Kehlen bei lebendigem Leib aufschlitzen, Schädel einschlagen, Frauen und Kinder vergewaltigen. Fremdes Territorium einnehmen und Völkermord begehen um an Ressourcen zu gelangen etc. Was tut man nicht alles für das Vaterland. Was hat er nicht alles erlebt und zu berichten. All das Leid dass er erleben musste, all die gefallenen Kameraden und Schicksale welche ihn nun sein ganzes Leben begleiten werdên. Was tut man nicht alles für seinen Job.
  • nighthawk
    nighthawk
    @A-Hatter :
    Maxim Biller: Deutsche (Kritiker) haben Gulasch im Kopf
  • CITPELO www.CITPELO.com
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    mir gefallen die strahlenden augen colles bild=)
  • A-Hatter
    A-Hatter
    Veteranen die nix dazu gelernt haben sind gefährlich. Veteranen die kapiert haben, dass Krieg Scheiße ist, sind das Fundament auf dem man einen dauerhaften Frieden errichten kann.