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Toteninsel, Böcklin, Kirschgummitempera, Ölmalerei, Symbolismus, Tod

ToteninselBöcklinkirschgummitemperaÖl

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    Von Thorsten Bechtluft hochgeladen im Album Ölmalerei am 11.08.2017

    Toteninsel, inspiriert durch A. Böcklin.
    Gemalt mit Kirschgummitempera und Öl auf Leinwand.

TitelToteninsel
Material, TechnikMischtechnik auf Leinwand
Format 152 cm x 83 cm x 4 cm
Jahr, Ort2017
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Info332 12 11 1 4.2 von 6 - 6 Stimmen
  • 12 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • Tosh
    Tosh
    Ich find Deine Beschäftigung mit der Technik toll. Selten, dass jemand den Dingen so entschlossen auf den Grund geht.
    Was das Bild selber angeht kann ich nicht viel dazu sagen, weil ich vermute, dass diese Abbildung deinem Original nicht gerecht wird.
    In dieser Bildqualität fällt mir im Vergleich nur auf, dass die Tonwertverteilung nicht ganz gelungen ist. Der Schatten rechts am Felsen ist bspw ( ich denke verstärkt durch Einspiegelung ) viel heller geworden als die zu dunklen Wolken im Hintergrund, wodurch die räumliche Staffelung geschwächt wird und das Bild flacher wirkt. Ausserdem hast Du die unterschiedliche Farbtemperatur von Licht und Schatten ziemlich vernachlässigt.

    Aber wie gesagt, als technische Übung bewundernswert.
  • erdeeF
    Super!
    LgF
  • Dirk Schenke
    Dirk Schenke
    Super!
    Ich stand in Berlin vor dem Original...
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @xylo Jo, deinen letzten hatte ich noch nicht gelesen, da war ich schon mit Recherchieren und Formulieren von meinem zu Gange. :)
  • xylo
    xylo
    @ Martin Künne
    ja ich hatte es kapiert, wie Du lesen konntest. ........
    Meine Frage hat er ja beantwortet und ich weiss aus eigener Arbeit, dass es wichtig ist, die verschiedenen Malmittel erstellen und auch selbst mischen zu können. (wobei ich kein Maler bin, aber das ist hier nicht wichtig)
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @xylo und @roderich:
    Rein vom Motiv würde ich euren Kommentaren ja recht geben, nur ist das bei Thorsten schon noch anders gelagert. Und als ich noch nicht wußte, was er verfolgt, habe ich mich auch gefragt, warum er keine eigenen Motive verarbeitet. Eigene Motive hat er aber auch verarbeitet, nur hier bisher ganz wenige gezeigt. Jemand, der sich die Farben selber anmischt, sich so genau mit den alten wie den neuen Malweisen und Malmitteln auseinandergesetzt hat wie Thorsten, bei dem bringe ich "Inspiration" sofort in den Zusammenhang mit noch tiefer in die Materie einsteigen und nicht mit vertuschter Ideenlosigkeit. Und ich meine damit, das er exakt die Farben und Mittel verwendet, die Böcklin zur Verfügung bzw. angewendet hatte. (Mit dem Effekt, das man nicht 10 verschiedene fertig angemischte Blautöne zur Verfügung hat, sondern nur ein Blau mit "komischen" Eigenschaften). Was da noch für Schwierigkeiten auftauchen, davon habe ich bei Ölfarben viel zu wenig bis überhaupt keine Ahnung. Man könnte bei Thorsten ein Portrait in Auftrag geben, was absolut trifft, man müßte sich nur entscheiden, ob man es wie Rembrandt, Raffael, Böcklin... oder modern haben will. Liefern könnte er es allemal. Das kann man nur nicht anhand der bisher bei KN gezeigten Bilder sehen.
  • xylo
    xylo
    Böcklin hat aber auch sehr mit den Malmitteln gespielt und hat sich nicht festgelegt.Es gibt Bilder in Öl und Bilder in Eitempera. Er wechselte die Materialien je nach Bildthema. Spannend, dass Du Dich auf solche Experimente einlässt. Weihrauch hat er auch verwendet... Ich mag es sehr, wenn jemand sein Material uns seine Technik voll im Griff hat und nach Perfektion strebt. (es bedeutet ja nicht, dass man seine eigenen Kompositionen, dann auch so akribisch umsetzt) Aber das Medium beherrschen und die Wahl haben, ist für mich eine unabdingbare Komponente im Schaffensprozess. Manchmal kann man ja auch einen Weg abkürzen und etwas aus Akten erfahren. Hier in Basel gibt es sogar ein Archiv zu Böcklin https://kunstmuseumbasel.ch/de/museum/bibliothek/arnold-boecklin-archiv
  • Thorsten Bechtluft
    Thorsten Bechtluft
    Na jedenfalls inspiriert es ja doch zum auseinandersetzen und schreiben :) Bis auf ein paar Kleinigkeiten ist es eine 1:1 Kopie seiner 3. Version. In erster Linie war es eine Übung, Kirschgummitempera großflächig und im Wechsel mit Öl einzusetzen sowie die Vermalbarkeit von natürlichem Azurit im Himmel zu testen.
    Finde aber auch Böcklins Schichtaufbau sehr interessant, da lernt man doch so viel und nimmt immer etwas für sich mit. Eigene Sachen standen eine Zeit lang hinten an, wird sich jetzt aber auch wieder ändern.
    Liebe Grüße
  • absurd-real
    absurd-real
    Ich finde seine anderen Werke sind auch rein auf klassische Malerei fixiert und ich würde sie alle als Übungen ansehen. Ka wie er das sieht. Jedenfalls fehlt auch dort etwas dass man als sein "eigen" nennen dürfte. Giger konnte mit diesem Motiv seinen eigenen Stil mit einbauen. Der hatte aber auch einen. Finde es dennoch gut. Wirkt authentisch, irgendwie.
  • xylo
    xylo
    Wie jetzt inspieriert? Der alte Böcklin aus Basel würde sagen, dass Du von seinen 5 Toteninseln ziemlich abkopiert hast. Eigentlich schade, Du hast eine gute Technik, wieso malst Du nicht etwas Eigenes? Oder ist es eine Übung?
  • Roderich
    Roderich
    inspiriert ist ja wohl untertrieben.
    allerdings lebt das original von seiner stimmungsvollen farbgebung.....................
  • niex
    niex
    Eine sehr schöne Arbeit. LF !!