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Gesicht, Dunkel, Schatten, Schweigen, Malerei, Surreal

GesichtDunkelSchattenSchweigen

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    Von Vaga hochgeladen am 23.08.2017

TitelSchweigeminute.
Material, TechnikAcryl u. Tusche auf Papier.
Format 18 cm x 18 cm
Jahr, OrtAug. 2017
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Info317 22 25 4 5.4 von 6 - 9 Stimmen
  • 22 Kommentare Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.
  • A-Hatter
    A-Hatter
    @Vaga: Stimmt, sollte demnächst wenigstens den Kaffee weglassen ;)
  • Vaga
    Vaga
    @A-Hatter Ja - sowas kommt halt von sowas. Und in deinem Fall kommt's vermutlich daher, dass du während einer total ruhigen, meditativ-'kreativen Phase' anscheinend auch total viel trinkst :-)
  • A-Hatter
    A-Hatter
    Plötzlichkeitstierchen haben sich bisher noch nicht bei mir vorgestellt, aber ich kenne Eichhörnchen und die sind ja so was von schnell am gucken und am springen und am Baum hoch klettern. Die mögen ja nur zwei drei Jahre alt werden, aber in deren subjektiver Zeit werden da wohl mindestens 100 Jahre vergehen.

    Nu, Plötzlichkeitstierchen ... keine Ahnung, wenn ich kreativ bin geht es mir ähnlich, werde total ruhig, meditativ, fall von der Welt ... und irgendwann muss ich dann mal total pinkeln und dann ist Plötzlichkeit total angesagt.
  • Vaga
    Vaga
    @A-Hatter Die Erfahrung mache ich ständig - aber anscheinend umgekehrt -, wenn ich male. Ich muss weder essen noch trinken, spüre keinen Hunger, keinen Durst. Allenfalls ein Plötzlichkeitstierchen kann mich dann aus dieser Zeitblase herausholen ;-).
    Weißt du, dass Eichhörnchen Plötzlichkeitstierchen sind?
  • A-Hatter
    A-Hatter
    @Vaga : Gibt zum subjektiven Zeitempfinden auch einig gute (mehr oder weniger) wissenschaftliche Studien zu.
    Wenn du deinen Körper merkst scheint die subjektive Zeit wohl langsamer zu gehen, wenn du total vertieft (zum Beispiel an einem Bild) arbeitest merkst du deinen Körper nicht und deine Zeit geht schneller. Ist irgendwie gemein, oder? Bei Langeweile und Schmerzen zieht sich die Zeit, aber wenn es mal interessant wird, dann verkürzt sie sich.
  • Vaga
    Vaga
    @A-Hatter Ich verstehe das. Ein Aufzug - nicht nur als Metapher - eignet sich besonders gut, die Dimension Zeit in ihrer Wirksamkeit zu erspüren.
  • A-Hatter
    A-Hatter
    @Vaga: Ja, Zeit ist total relativ. Fahr jeden Tag Aufzug. Manchmal dehnen sich da Sekunden zu Minuten, je nachdem wie mein Hirn drauf und wer im Aufzug mit dabei ist.
  • Vaga
    Vaga
    @sebulon Danke!
  • Vaga
    Vaga
    @A-Hatter Sehr schöne Worte! Eine Stunde hat, je nach Schwere eines traurigen Anlasses, oft mehr als 60 Schweigeminuten. Dann dehnt sich die Zeit auf einmal aus, so, als wolle sie nie vergehen.
  • sebulon
    sebulon
    Tiefes schweigendes Fallen in eine verdrängte Realität...
  • A-Hatter
    A-Hatter
    Das Gesicht, dicht, an den nächsten Baum gepresst. ... im Hirn leuchtetet in großen Neonbuchstaben das Wort "Warum?" auf und verdrängt alles andere. Später dann legte sie einen wunderschön vom Wasser abgeschliffenen Kiesel auf ihres Mutter Grabstein.

    Mag sein, dass ich dem Bild mit dieser Interpretation unrecht tu. Hab es im Profil interpretiert. .. *grins*
  • Vaga
    Vaga
    @alive I've come to talk with you again ;-)
  • alive
    alive
    Hello darkness my old friend...
    Düsterschöne schweigestimmung
  • Vaga
    Vaga
    Warum nur einmal geschriebene Beiträge hier plötzlich oft doppelt stehen, verstehe ich auch nicht.
  • Vaga
    Vaga
    @A-Hatter Danke fürs Rückmelden und Gruß - Vaga.
  • Vaga
    Vaga
    @WERWIN Auszahlen? Versteh' (ich) schon wieder was nicht?!?
  • Vaga
    Vaga
    @martin-kuenne Vielen Dank, Martin, für deine ausführliche Erläuterung. Jetzt versteh' ich's ;-).
  • A-Hatter
    A-Hatter
    ... und der Rede Stunden
    ;) hatter
  • WERWIN
    WERWIN
    ..............""auszahlen"ja genau auszahlen tuts,ich sehs genau...............*gw
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    @Vaga Sorry, habe mich da nicht klar ausgedrückt: Ich denk bei der Betrachtung sofort an Opfer, bzw. an jemanden, dem irgendein Verlust entstand. Aber der Ausdruck in den flachen, also zusammengekniffenen Augen lese ich nicht wie Trauer, sondern als Wut. Eben so, wie wenn jemand darüber nachdenkt, sich noch zu rächen, oder eben "heim zu zahlen". Das finde ich gut, weil dem Opfer nicht gleichbedeutend diese Hilflosigkeit angedichtet wird. Das sind so meine Gedanken zu deinem Werk.
  • Vaga
    Vaga
    @martin-kuenne Was meinst du mit 'Heimzahlen'?
  • martin-kuenne
    martin-kuenne
    Da ist das "Heimzahlen" aber auch sehr deutlich, und das ist gut so.